{"id":103778,"date":"2019-09-23T11:00:30","date_gmt":"2019-09-23T11:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/09\/anthamatten-10-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:56:50","modified_gmt":"2023-08-23T20:56:50","slug":"anthamatten-10-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/09\/anthamatten-10-2019\/","title":{"rendered":"Volkswirtschaftliche Auswirkungen von Regulierungen vorausschauend analysieren"},"content":{"rendered":"<p>Die administrative Belastung der Unternehmen nimmt zu. So jedenfalls sahen es die Initianten einer Reihe von Vorst\u00f6ssen in den Neunzigerjahren. Als Reaktion darauf f\u00fchrte die Bundesverwaltung 1999 die Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA) ein. Gleichzeitig wurden auch der KMU-Vertr\u00e4glichkeitstest und das KMU-Forum eingef\u00fchrt, das bis heute beim Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) angesiedelt ist. Andere L\u00e4nder haben die RFA schon fr\u00fcher eingef\u00fchrt, allen voran die USA in den Achtzigerjahren. Heute hat sich die RFA in allen OECD-L\u00e4ndern als grundlegender Bestandteil des Gesetzgebungsprozesses etabliert.&#13;<\/p>\n<h2>Aussagekr\u00e4ftige Entscheidungsgrundlagen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Entwicklungen in der internationalen Regulierungspolitik haben den Fokus der RFA seither vergr\u00f6ssert. Ausschlaggebend ist insbesondere die Erkenntnis, dass nicht nur kostspielige, sondern auch unwirksame oder qualitativ schlechte Regulierungen sch\u00e4dlich sind. Das hat zu einer breiteren, ganzheitlicheren Betrachtung gef\u00fchrt mit dem \u00fcbergeordneten Ziel, staatliche Interventionen effizienter zu gestalten. Bei diesem Konzept der \u00abBetter Regulation\u00bb sollen qualitativ hochstehende Regulierungen mit einer guten Kosten-Nutzen-Bilanz gefunden werden. Neben den Auswirkungen auf die Wirtschaft sind auch die Folgen f\u00fcr die Gesellschaft, die Umwelt und die Nachhaltigkeit relevant. Dazu kommt, dass die RFA den Gesetzgebungsprozess schon von Anfang an begleiten und so zur Optimierung einer Regulierung beitragen soll.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch in der Schweiz hat sich in den vergangenen 20 Jahren viel getan. Die Methodologie der RFA wurde mit dem 2013 eingef\u00fchrten Handbuch stark weiterentwickelt und entspricht heute dem internationalen Standard. Seit 2006 existieren zudem \u00abvertiefte RFA\u00bb<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>, bei denen das federf\u00fchrende Bundesamt gemeinsam mit dem Seco eine externe Analyse in Auftrag gibt. Damit verf\u00fcgt die Verwaltung \u00fcber ein Instrument, welches regelm\u00e4ssig aussagekr\u00e4ftige Resultate liefert, so beispielsweise bei der Revision des <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch2018\/11\/vettori-iten-kueng-12-2018\/\">Stromversorgungsgesetzes<\/a>, des <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch2015\/09\/teure-revision-des-lebensmittelrechts\/\">Lebensmittelrechts<\/a> oder des <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch2018\/12\/werner-walther-01-02-2019\/\">Medizinprodukterechts<\/a>. Damit wurde die RFA immer bekannter. Heute ist sie ein fester Bestandteil in der politischen Diskussion. Auch das Parlament verlangt immer \u00f6fter nach objektiven Entscheidungsgrundlagen in Form einer RFA, wie beispielsweise bei der Frage, ob der Umsatzschwellenwert f\u00fcr die Eintragungspflicht der Einzelunternehmen ins Handelsregister erh\u00f6ht werden soll.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> In der politischen Diskussion wird die RFA allerdings wieder vermehrt als Instrument f\u00fcr den Abbau von Regulierungskosten wahrgenommen, obwohl sie in der Bundesverwaltung weit mehr als nur die Auswirkungen auf die Unternehmen darstellt.&#13;<\/p>\n<h2>Die RFA zeigt auch Alternativen auf<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine RFA soll den Gesetzgeber zwingen, sich in systematischer Weise mit den Zielen auseinanderzusetzen und zu pr\u00fcfen, ob eine Regulierung \u00fcberhaupt notwendig ist, was ihre Auswirkungen sind und was m\u00f6gliche Alternativen sein k\u00f6nnten. Insgesamt gibt es f\u00fcnf Punkte, die gepr\u00fcft werden m\u00fcssen (siehe <em>Kasten 1<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie f\u00fcnf Pr\u00fcfpunkte m\u00fcssen f\u00fcr alle regulatorischen Vorlagen des Bundes<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> beantwortet und \u2013 bereits in den Vernehmlassungsunterlagen, sp\u00e4testens aber in den Botschaften des Bundesrates \u2013 dargestellt werden. Eine quantitative Kosten-Nutzen-Analyse ist zwar w\u00fcnschenswert, in vielen F\u00e4llen ist sie jedoch nicht oder nur ansatzweise m\u00f6glich. Denn der Umfang und die Ausrichtung der RFA sollten auch in einem angemessenen Verh\u00e4ltnis zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Vorlage stehen. Bei kleineren Vorlagen ist eine kurze und transparente Beantwortung der Pr\u00fcfpunkte ausreichend, bei komplexeren Vorlagen ist eine RFA in Form einer detaillierten Studie sinnvoll. Bei Vorlagen von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung besteht die M\u00f6glichkeit, gemeinsam mit dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) eine vertiefte RFA durchzuf\u00fchren. Sowohl bei einfachen wie auch bei vertieften RFA unterst\u00fctzt das zust\u00e4ndige Team im Seco die \u00c4mter und stellt ein methodisches Handbuch zur Verf\u00fcgung.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Dabei gilt: Je fr\u00fcher man mit der RFA beginnt, desto n\u00fctzlicher ist das Instrument. Im Optimalfall werden die f\u00fcnf Pr\u00fcfpunkte m\u00f6glichst fr\u00fch im Gesetzgebungsprozess beantwortet, laufend neu beurteilt und \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht.&#13;<\/p>\n<h2>Herausforderungen f\u00fcr die RFA<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVerantwortlich f\u00fcr die Durchf\u00fchrung einer RFA ist das federf\u00fchrende Amt, welches \u00fcber die notwendigen Informationen und Daten verf\u00fcgt. Das kann allerdings auch zu Interessenkonflikten f\u00fchren. Denn es liegt in der Natur jedes Regulators, dass f\u00fcr ihn das Erreichen des Regulierungsziels im Vordergrund steht und unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen vernachl\u00e4ssigt werden. Dies ist eine der gr\u00f6ssten Herausforderungen im heutigen System.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEvaluationen<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> haben dar\u00fcber hinaus gezeigt, dass bei vielen Vorlagen keine ausreichend umfassende RFA durchgef\u00fchrt wird oder dass diese zu sp\u00e4t erfolgt. Ein Grund daf\u00fcr ist, dass bis anhin kein Mechanismus existiert, der zu einem m\u00f6glichst verh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Ressourceneinsatz bei der Anwendung der RFA beitr\u00e4gt. In der Folge wird das Instrument nur zur\u00fcckhaltend eingesetzt. Auch vonseiten der Politik und der Wirtschaft gibt es Kritik: Sie bem\u00e4ngeln, dass die RFA bisher kaum zu einem Abbau der administrativen Belastung bei den Unternehmen gef\u00fchrt habe. Zahlreiche Vorst\u00f6sse fordern deshalb Verbesserungen und eine unabh\u00e4ngige Kontrolle der RFA.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Verbesserung durch Quick Checks<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei der Umsetzung dieser Vorst\u00f6sse setzt der Bundesrat in erster Linie auf eine Optimierung der bestehenden Prozesse, um mehr Transparenz zu schaffen und die Qualit\u00e4t der jeweiligen Regulierung zu erh\u00f6hen. Auf die vom Parlament geforderte externe Pr\u00fcfstelle will er aus Kosten- und Effizienzgr\u00fcnden verzichten. Gezielte Massnahmen wie etwa die Einf\u00fchrung eines Quick Check (siehe <em>Kasten 2<\/em>) oder vermehrt vertiefte RFA sollen in Zukunft gew\u00e4hrleisten, dass bei wichtigen Vorlagen fr\u00fchzeitig eine erste Analyse durchgef\u00fchrt wird. Der Bundesrat will ausserdem bei Vorlagen, welche die Unternehmen betreffen, die direkten Kosten f\u00fcr die Unternehmen (Regulierungskosten) im Rahmen der RFA systematisch sch\u00e4tzen und in den Botschaften standardisiert darstellen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie RFA ist im politischen Alltag nicht immer leicht umsetzbar. Man darf von ihr auch keine Wunder erwarten. Doch sie zwingt die Verwaltung und die Politik dazu, sich mit den Vor- und Nachteilen einer Regulierung sowie m\u00f6glichen Alternativen vertieft auseinanderzusetzen. Ihr Mehrwert ergibt sich insbesondere aus dieser systematischen Vorgehensweise und den fr\u00fchzeitigen Resultaten. Damit sollen den politischen Entscheidungstr\u00e4gern objektive Informationen geliefert werden, damit diese eine faktenbasierte Beurteilung vornehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die Einf\u00fchrung der vertieften RFA auf Basis der Jahresziele des Bundesrates erfolgte durch den Bundesratsbeschluss zum Bericht \u00ab<a href=\"https:\/\/www.newsd.admin.ch\/newsd\/message\/attachments\/8198.pdf\">Vereinfachung des unternehmerischen Alltags<\/a>\u00bb vom 18. Januar 2006.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=2173115\">Postulat 17.3115<\/a> auf Parlament.ch oder Meier und Jung (219). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch219\/7\/meier-jung8-9-219\/\">Ein h\u00f6herer Schwellenwert f\u00fcr Handelsregistereintr\u00e4ge?<\/a> In: Die Volkswirtschaft 219\/8-9: 56\u201358.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Richtlinie des Bundesrates f\u00fcr die Darstellung der volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Vorlagen des Bundes vom 15. September 1999.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Mehr <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/wirtschaftslage---wirtschaftspolitik\/wirtschaftspolitik\/regulierung\/regulierungsfolgenabschaetzung.html\">Informationen<\/a> auf Seco.admin.ch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe beispielsweise EFK (2016): <a href=\"https:\/\/www.efk.admin.ch\/de\/publikationen\/wirtschaft-verwaltung\/allgemeine-verwaltung\/1054-prognosen-in-den-botschaften-des-bundesrates-evaluation-der-prospektiven-folgenabschaetzungen-von-gesetzesentwuerfen-d.html\">Prognosen in den Botschaften des Bundesrates: Evaluation der prospektiven Folgenabsch\u00e4tzungen von Gesetzesentw\u00fcrfen<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Motion Vogler 15.3400 <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20153400\">\u00abVermeidung unn\u00f6tiger B\u00fcrokratie durch wirkungsvolle Bedarfsanalysen und Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzungen\u00bb,<\/a> Motion FDP-Liberale Fraktion 15.3445 <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20153445\">\u00abB\u00fcrokratieabbau. Regulierungsfolgen durch eine unabh\u00e4ngige Stelle aufdecken\u00bb<\/a>, Pa. Iv. 19.402 <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20190402\">\u00abUnabh\u00e4ngige Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung\u00bb<\/a> sowie Pa. Iv. 16.500 <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20160500\">\u00abVerbindliche Qualit\u00e4tschecks von Regulierungen bereits im Vernehmlassungsbericht\u00bb<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die administrative Belastung der Unternehmen nimmt zu. So jedenfalls sahen es die Initianten einer Reihe von Vorst\u00f6ssen in den Neunzigerjahren. Als Reaktion darauf f\u00fchrte die Bundesverwaltung 1999 die Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA) ein. 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Liegt ein Markt- oder ein Regulierungsversagen vor?<\/li>&#13;\n \t<li><em>Auswirkungen auf die einzelnen gesellschaftlichen Gruppen:<\/em> Welche Auswirkungen (Kosten, Nutzen, Verteilungswirkungen) hat die Vorlage f\u00fcr einzelne gesellschaftliche Gruppen (Unternehmen, Haushalte, Staat, Regionen usw.)?<\/li>&#13;\n \t<li><em>Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft:<\/em> Welche Auswirkungen (Kosten, Nutzen, Verteilungswirkungen) hat die Vorlage auf die Gesamtwirtschaft (Wachstum, Wettbewerb, Standort)?<\/li>&#13;\n \t<li><em>Alternative Regelungen:<\/em> K\u00f6nnen die angestrebten Ziele mit alternativen Regelungsinstrumenten und -inhalten wirksamer, kosteneffizienter und mit geringeren Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Adressaten erreicht werden?<\/li>&#13;\n \t<li><em>Zweckm\u00e4ssigkeit im Vollzug:<\/em> Ist der Vollzug der Regelung so ausgestaltet und vorbereitet, dass der Aufwand f\u00fcr die Adressaten m\u00f6glichst gering, die Wirksamkeit m\u00f6glichst hoch und die Einf\u00fchrung m\u00f6glichst erfolgreich ist?<\/li>&#13;\n<\/ul>"},{"kasten_title":"Kasten 2: Der Quick Check: Verh\u00e4ltnism\u00e4ssig analysieren","kasten_box":"Der Bundesrat hat im Dezember 2018 entschieden, dass in Zukunft f\u00fcr alle Vorlagen m\u00f6glichst fr\u00fch im Gesetzgebungsprozess ein sogenannter Quick Check durchgef\u00fchrt werden soll. Einerseits beinhaltet ein solcher Check eine Kurzabsch\u00e4tzung der RFA-Pr\u00fcfpunkte zu einem fr\u00fchen Zeitpunkt. Beim Vorentwurf f\u00fcr ein Gesetz oder einer Verordnung soll das federf\u00fchrende Amt transparent Auskunft geben zur Notwendigkeit, zu den Auswirkungen und zu den m\u00f6glichen Alternativen der Regulierung. Andererseits soll der Quick Check aufzeigen, wo relevante Auswirkungen oder entsprechende Unsicherheiten zu erwarten sind. Diese Punkte sollen anschliessend je nach Relevanz im Rahmen einer einfachen oder vertieften RFA analysiert werden."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":103781,"main_focus":[156079,156862],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":103785,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"88636","post_abstract":"Die Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA) wurde vor 20 Jahren in der Bundesverwaltung eingef\u00fchrt. In der Diskussion wird sie meistens als Instrument zur administrativen Entlastung gesehen. Dabei geht sie viel weiter. Insbesondere bietet sie eine systematische Vorgehensweise, um die Notwendigkeit einer Regulierung zu hinterfragen, deren Auswirkungen abzusch\u00e4tzen und Alternativen aufzuzeigen. Dadurch erm\u00f6glicht sie es den politischen Entscheidungstr\u00e4gern \u2013 vor allem dem Bundesrat und dem Parlament \u2013, eine informierte und faktenbasierte Entscheidung zu treffen. Evaluationen weisen aber darauf hin, dass die RFA das beabsichtigte Ziel, die Transparenz \u00fcber die Auswirkungen zu erh\u00f6hen und die Regulierung zu verbessern, nicht immer erreicht. 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