{"id":103817,"date":"2019-09-23T10:30:57","date_gmt":"2019-09-23T10:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/09\/henchoz-costa-wernli-10-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:56:55","modified_gmt":"2023-08-23T20:56:55","slug":"henchoz-coste-wernli-10-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/09\/henchoz-coste-wernli-10-2019\/","title":{"rendered":"Einstellung zu Geld \u00e4ndert jenseits des R\u00f6stigrabens"},"content":{"rendered":"<p>Gem\u00e4ss dem Bundesamt f\u00fcr Statistik <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung\/einkommen-verbrauch-vermoegen\/haushaltsbudget.assetdetail.1400473.html\">sparen Westschweizerinnen und Westschweizer weniger als Personen in der Deutschschweiz<\/a>.\u00a0Zudem sind sie, wie auch die Bev\u00f6lkerung der italienischen Schweiz, <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung\/einkommen-verbrauch-vermoegen\/verschuldung.assetdetail.332171.html\">st\u00e4rker verschuldet<\/a>. Die gleiche Tendenz ist bei jungen Menschen zu beobachten: Deutschschweizer, die aus dem Elternhaus ausziehen, geben an, weniger finanzielle Schwierigkeiten zu haben, mehr zu sparen und weniger Zahlungsr\u00fcckst\u00e4nde aufzuweisen als junge Menschen aus den anderen Landesteilen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie l\u00e4sst sich dieses unterschiedliche Wirtschaftsverhalten erkl\u00e4ren? Einige f\u00fchren die Unterschiede auf das liberalere Staatsverst\u00e4ndnis zur\u00fcck, das in der Deutschschweiz im Vergleich zur lateinischen Schweiz besteht. Demnach verlassen sich Deutschschweizer st\u00e4rker auf ihre eigenen Ressourcen und sparen tendenziell mehr.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Andere erkl\u00e4ren sich die h\u00f6here Verschuldung in der lateinischen Schweiz damit, dass die Menschen \u00abungeduldiger\u00bb und weniger bereit seien, Konsumw\u00fcnsche aufzuschieben.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSolche Erkl\u00e4rungen sind zwar interessant, geben jedoch keine Auskunft dar\u00fcber, ob in den einzelnen Sprachregionen ein spezifisches, kulturell bedingtes Verh\u00e4ltnis zu Geld besteht. In einer Studie<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> haben wir deshalb folgende zwei Fragen untersucht: Haben Personen in der Deutschschweiz, der Westschweiz und der italienischen Schweiz ein unterschiedliches Verh\u00e4ltnis zu Geld? Und falls dies zutrifft: Wie wirkt sich dieses Verh\u00e4ltnis auf ihr Wirtschaftsverhalten aus?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Studie ist Teil eines <a href=\"http:\/\/fns.unifr.ch\/dettes-et-argent\/fr\/\">Forschungsprojekts der Universit\u00e4t Freiburg<\/a> zur problematischen Verschuldung in der Schweiz, welches vom Schweizerischen Nationalfonds unterst\u00fctzt wird. Im Jahr 2015 wurde eine Stichprobe von 5000 jungen M\u00e4nnern und Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren in den drei grossen Sprachregionen der Schweiz schriftlich kontaktiert und gebeten, einen Online-Fragebogen auszuf\u00fcllen. Die Umfrage untersucht erstens die mit Geld verbundenen Einstellungen und Werte. Zweitens spricht sie die finanzielle Praxis (Sparen, Umgang mit Geld und Verschuldung) an, und drittens beobachtet sie die Verschuldung (Betrag, Art der Schulden und Gr\u00fcnde f\u00fcr die Verschuldung). Insgesamt nahmen 1390 Menschen teil.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Geld erm\u00f6glicht Unabh\u00e4ngigkeit<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Auswertung zeigt: Die Art und Weise, wie Geld wahrgenommen wird, ist in der Schweiz homogen. Aus Sicht der grossen Mehrheit der befragten 18- bis 30-J\u00e4hrigen bietet es die M\u00f6glichkeit, unabh\u00e4ngig zu sein. Tats\u00e4chlich wird Geld vor allem als Mittel wahrgenommen, um frei zu sein und das zu tun, was man m\u00f6chte: 79\u00a0Prozent der Befragten stimmten dieser Aussage vollst\u00e4ndig oder teilweise zu. 71 Prozent sehen Geld als Mittel, um die eigenen Ziele zu erreichen. Deutlich weniger sind der Meinung, es erm\u00f6gliche ihnen, \u00fcber mehr Macht zu verf\u00fcgen (28%), soziale Anerkennung zu erhalten (21%) oder Freunde zu gewinnen (8%).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Bezug auf die Werte, die von den Eltern vermittelt wurden, f\u00e4llt vor allem eine seri\u00f6se und besonnene Haltung auf: 88\u00a0Prozent der Befragten geben an, ihre Eltern h\u00e4tten ihnen h\u00e4ufig oder sogar sehr h\u00e4ufig gesagt, sie sollten nicht mehr ausgeben, als sie zur Verf\u00fcgung h\u00e4tten, sie sollten sparen (81%), oder sie sollten keine Schulden machen (75%). Nur 19\u00a0Prozent der Befragten erw\u00e4hnten, Geld zum Vergn\u00fcgen zu verwenden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Drei Einstellungen zu Geld<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZwischen den verschiedenen Antworten bestehen starke Korrelationen, wie die statistischen Analysen zeigen. Anders gesagt liegt den untersuchten Variablen eine Struktur zugrunde, aus der sich verschiedene Einstellungen zu Geld ableiten lassen. Anhand dieser Einstellungen kann besser erfasst werden, welchen Bezugsrahmen die einzelnen Personen beim Treffen von finanziellen Entscheidungen heranziehen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Wir haben drei dominante Einstellungen zu Geld ausgemacht. Bei der ersten Einstellung ist Geld mit \u00abPrestige und Macht\u00bb verbunden: Es dient als Mittel, um sich Respekt und sozialen Status zu verschaffen. Geld wird als Machtinstrument, als Selbstzweck oder als Mittel f\u00fcr den Aufbau eines sozialen Netzes betrachtet. Die zweite Einstellung k\u00f6nnte man mit dem Bild eines \u00abguten Verwalters\u00bb umschreiben. Sprich: Es steht eine seri\u00f6se und besonnene Haltung im Vordergrund, und dem Sparen oder der Zahlungsf\u00e4higkeit werden ein hoher Stellenwert beigemessen. Drittens gibt es eine \u00abpragmatische Einstellung\u00bb: Hier wird Geld als Mittel zur Erreichung verschiedener Ziele betrachtet: frei sein, sich am\u00fcsieren usw.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Sprachregionale Unterschiede<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie drei Einstellungen sind in der Bev\u00f6lkerung unterschiedlich verteilt. W\u00e4hrend M\u00e4nner, Personen ohne Schweizer Staatsangeh\u00f6rigkeit sowie Personen mit den h\u00f6chsten Einkommen Geld h\u00e4ufiger mit Prestige und Macht in Verbindung bringen, ist die Einstellung des guten Verwalters bei Personen mit einem mittleren Bildungsstand st\u00e4rker verbreitet. Der bedeutendste Parameter ist jedoch die Sprachregion: Je nach Landesteil sind die Einstellungen unterschiedlich verteilt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEntgegen unseren Erwartungen zeichnet sich jedoch nicht jede Sprachregion durch eine spezifische Einstellung aus, sondern alle drei Einstellungen sind in der Westschweiz st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als in den \u00fcbrigen Landesteilen. Dieses Resultat l\u00e4sst sich so interpretieren, dass Personen in der Deutschschweiz und der italienischen Schweiz offensichtlich ein instrumentelleres Verh\u00e4ltnis zu Geld haben als Westschweizer. Sie messen ihm einen geringeren sozialen und symbolischen Wert bei. Demgegen\u00fcber scheint Geld f\u00fcr Personen in der Westschweiz st\u00e4rker mit den sozialen Beziehungen und Machtverh\u00e4ltnissen verbunden zu sein.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Auswirkungen auf die Verschuldung<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZus\u00e4tzliche statistische Analysen (Modelle zur multivariaten logistischen Regression) best\u00e4tigen, dass jede Einstellung bestimmte Finanzverhalten beg\u00fcnstigt. Wird Geld mit Prestige und Macht in Verbindung gebracht, erh\u00f6ht sich das Verschuldungsrisiko. Demgegen\u00fcber verringert die Einstellung des guten Verwalters die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mit Rechnungen im Verzug ist. Hingegen haben die drei Einstellungen keine Auswirkung auf das Sparen, das tendenziell weniger durch pers\u00f6nliche Wahrnehmungen beeinflusst wird. Der Grund daf\u00fcr ist, dass die meisten Befragten sparen: Rund 70 Prozent der jungen Menschen in der Schweiz legen Geld zur Seite. Im Jahr 2016 sparte ein Durchschnittshaushalt netto 18,8 Prozent des verf\u00fcgbaren Einkommens.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> In der Eurozone war der Anteil mit 5,6 Prozent deutlich tiefer.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Studie zeigt auf, dass in der Schweiz drei unterschiedliche Einstellungen zu Geld bestehen und dass diese das Verschuldungsrisiko positiv oder negativ beeinflussen. Da alle drei Einstellungen in der Westschweiz st\u00e4rker verbreitet sind, lassen sich keine eindeutigen Aussagen zum Verschuldungsrisiko nach Sprachregion machen. Dennoch scheint klar: In den Programmen f\u00fcr Finanzerziehung oder Schuldenpr\u00e4vention sollten die drei Einstellungen st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden, welche sich konkret auf die Wirtschaftspraxis auswirken k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Wernli und Henchoz (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Eugster und Parchet (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Guin (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Henchoz et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Tang (1992): 201.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Polanyi, [1944] (1983).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">OECD (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gem\u00e4ss dem Bundesamt f\u00fcr Statistik sparen Westschweizerinnen und Westschweizer weniger als Personen in der Deutschschweiz.\u00a0Zudem sind sie, wie auch die Bev\u00f6lkerung der italienischen Schweiz, st\u00e4rker verschuldet. 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Dies beeinflusst das Verschuldungsrisiko.","post_hero_image_description":"Wie hast dus mit dem Geld? Jugendliche am Ufer des Genfersees.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"<ul>&#13;\n \t<li>Eugster, B. und Parchet, R. (2013). Culture and Taxes: Towards Identifying Tax Competition (Research Paper). <a href=\"http:\/\/ux-tauri.unisg.ch\/RePEc\/usg\/econwp\/EWP-1339.pdf\">Abrufbar<\/a> auf der Website der Rechtsfakult\u00e4t der Universit\u00e4t St. Gallen.<\/li>&#13;\n \t<li>Guin, B. (2017). <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/pdf\/scpwps\/ecb.wp2069.en.pdf?a489f1abe4951dd2dbcb48562bc39b8c\">Culture and Household Saving (Working Paper Series no. 2069)<\/a>. European Central Bank.<\/li>&#13;\n \t<li>Henchoz, C., Coste, T. und Wernli, B. (2019). <a href=\"https:\/\/sjes.springeropen.com\/articles\/10.1186\/s41937-019-0028-4\">Culture, Money Attitudes and Economic Outcomes<\/a>, in: Swiss Journal of Economics and Statistics, Jg. 155(2).<\/li>&#13;\n \t<li>OECD (2019). <a href=\"https:\/\/data.oecd.org\/hha\/household-savings.htm\">Household Savings<\/a>, abgerufen am 16. August 2019.<\/li>&#13;\n \t<li>Polanyi, K. ([1944]\u00a01983). La grande transformation. Paris: Gallimard.<\/li>&#13;\n \t<li>Tang, L.-P. T. (1992). The Meaning of Money Revisited. Journal of Organizational Behavior, 13, 197\u2013202.<\/li>&#13;\n \t<li>Wernli, B. und Henchoz, C. (2015). Les cons\u00e9quences financi\u00e8res du d\u00e9part du foyer parental. Une analyse longitudinale des donn\u00e9es du Panel suisse de m\u00e9nages. Swiss Journal of Sociology, 41(2), 311\u2013328.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Von der Forschung in die Politik","kasten_box":"Aktuelle wissenschaftliche Studien aus der \u00abSchweizerischen Zeitschrift f\u00fcr Volkswirtschaft und Statistik\u00bb mit einem starken Bezug zur schweizerischen Wirtschaftspolitik erscheinen in einer Kurzfassung in der \u00abVolkswirtschaft\u00bb."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":103820,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":103824,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"88910","post_abstract":"Die Bedeutung, die junge Menschen in der Schweiz im Alter von 18 bis 30 Jahren dem Geld beimessen, ist homogen. Dies zeigt eine Studie der Universit\u00e4t Freiburg. Entgegen teilweise ge\u00e4usserten Bef\u00fcrchtungen bringt die Mehrheit der Befragten zum Ausdruck, dass ihnen Werte wie Sparen, ein ausgeglichenes Budget oder Schuldenfreiheit sehr wichtig sind. Es lassen sich drei haupts\u00e4chliche Einstellungen zu Geld feststellen. Personen, die eher zur einen oder zur anderen Einstellung neigen, unterscheiden sich kaum nach soziodemografischen Merkmalen. Eine wichtige Ausnahme bildet die Sprachregion, die einen bedeutenden Einfluss hat. Die verschiedenen Einstellungen sind in der Westschweiz in h\u00f6herem Ausmass festzustellen als in der \u00fcbrigen Schweiz, wo Geld eine st\u00e4rker utilitaristische und weniger soziale und symbolische Dimension aufzuweisen scheint. 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