{"id":103922,"date":"2019-09-17T07:30:02","date_gmt":"2019-09-17T07:30:02","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/09\/trinkner-10-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:57:03","modified_gmt":"2023-08-23T20:57:03","slug":"trinkner-10-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/09\/trinkner-10-2019\/","title":{"rendered":"Marktnahe Anreize f\u00fcr mehr lokale Stromproduktion"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundesrat hat im Winter 2019 im Rahmen der Vernehmlassung zur Revision des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) die vollst\u00e4ndige Strommarkt\u00f6ffnung vorgeschlagen. Diese soll die vom Stimmvolk im Mai 2017 angenommene Energiestrategie 2050 durch Produktinnovationen und neue Gesch\u00e4ftsmodelle unterst\u00fctzen. Die Vorlage bel\u00e4sst das bestehende Marktdesign im Wesentlichen unber\u00fchrt und vertraut somit darauf, dass die Preise, die sich auf den Grosshandelsm\u00e4rkten ergeben, als Investitionsanreize f\u00fcr den gew\u00fcnschten Zubau ausreichen. Die Vernehmlassung ist entsprechend kontrovers ausgefallen. Viele Teilnehmer stellen infrage, ob das revidierte Gesetz als Grundlage f\u00fcr ausreichende Investitionen in Stromerzeugungskapazit\u00e4ten in der Schweiz ausreicht. Insbesondere ist unklar, wie die Versorgungssicherheit auch im Winter sichergestellt werden soll (siehe <em>Kasten<\/em>).&#13;<\/p>\n<h2>Die Preise sind verzerrt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMit dem Vorschlag des Bundesrates w\u00fcrde neu auch die Stromerzeugung von Gemeindewerken mit eigenem Verteilnetz vollst\u00e4ndig dem (regulierten) Markt ausgesetzt. Dies ist per se w\u00fcnschenswert, setzt aber voraus, dass die im Markt resultierenden Preissignale die richtigen Investitions- und Verhaltensanreize setzen. Diese Voraussetzung trifft bisher im Strommarkt nicht zu, da die Marktpreise in dreierlei Hinsicht substanziell verzerrt sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nErstens sind Schweizer Stromproduzenten Grosshandelspreisen ausgesetzt, die nach unten verzerrt sind. Die Schweiz besitzt im europ\u00e4ischen Vergleich \u00e4usserst hohe Importkapazit\u00e4ten f\u00fcr Strom, weshalb das Schweizer Preisniveau massgeblich von ausl\u00e4ndischen M\u00e4rkten bestimmt wird. Konkret wirken an den Schweizer Grosshandelsm\u00e4rkten vor allem deutsche oder italienische Preissignale.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die ausl\u00e4ndischen Strompreise sind aufgrund vielf\u00e4ltiger, umfangreicher Subventionen und F\u00f6rdermassnahmen in der Regel nach unten verzerrt. Zus\u00e4tzlich sind die meisten EU-Staaten dazu \u00fcbergegangen, Kapazit\u00e4tsmechanismen einzuf\u00fchren. Hier wird losgel\u00f6st vom eigentlichen Stromverkauf an Grosshandelsm\u00e4rkten (\u00abEnergy-Only-M\u00e4rkte\u00bb) bereits die m\u00f6gliche Stromlieferkapazit\u00e4t verg\u00fctet und somit den Produzenten eine neue Einnahmequelle erschlossen. Viele dieser Mechanismen haben wiederum direkt oder indirekt eine preissenkende Wirkung auf die Grosshandelspreise.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZweitens kommen Verzerrungen zwischen Technologien hinzu. Generell ist an den Energy-Only-M\u00e4rkten nur der Zeitpunkt der Stromlieferung relevant. Die Qualit\u00e4t und die Herkunft des Stroms spielen keine Rolle. Daher werden an Grosshandelsm\u00e4rkten auch negative externe Effekte auf die Umwelt, wie etwa CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, nicht bewertet. Abgesehen vom bislang wenig wirksamen EU-Emissionshandel fehlt ein Mechanismus, der zu volkswirtschaftlich effizientem Verhalten f\u00fchrt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Gerade f\u00fcr erneuerbare Energien wie die Wasserkraft ist die Abgeltung am Grosshandelsmarkt aus \u00f6konomischer Sicht zu tief.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDrittens werden die Netzkosten nicht ber\u00fccksichtigt: In der EU werden die Kosten des Stromtransports nicht den Verursachern in Rechnung gestellt \u2013 die Regulierung geht im Wesentlichen von einer grossen Kupferplatte aus, bei der f\u00fcr die \u00dcbertragung und Verteilung von Strom keine Kosten anfallen. Wer beispielsweise in der Schweiz seinen Kunden norwegische Wasserkraft oder spanische Fotovoltaik verkauft, muss hierzu keine Transportkosten zahlen. Lediglich bei grenz\u00fcberschreitenden Engpasssituationen k\u00f6nnen f\u00fcr Lieferanten bei der Energiebeschaffung punktuell Kosten anfallen. Zu Engpasssituationen kommt es, wenn die Importkapazit\u00e4ten an der Grenze knapp werden und somit die Auktionspreise steigen. Der Standortvorteil, den in der Schweiz produzierter Strom aufgrund geringerer Transportkosten h\u00e4tte, f\u00e4llt damit weitgehend weg. Als Nebeneffekt werden im entflechteten Markt, bei dem Produzenten und Netzbetreiber strukturell getrennt sind, die Netzkosten in die H\u00f6he getrieben. Denn die Standortwahl neuer Stromproduzenten erfolgt in der Regel unabh\u00e4ngig von den damit einhergehenden Netzkosten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese drei Quellen von Marktverzerrungen wirken sich nachteilig f\u00fcr Stromproduzenten in der Schweiz aus. Sie addieren sich zu den weiteren, wenig vorteilhaften Standortbedingungen: weniger Sonne und Wind, in der Regel langwierigere Bewilligungsverfahren, weniger F\u00f6rdermassnahmen, h\u00f6here Wasserzinse, striktere CO<sub>2<\/sub>-Abgabe und h\u00f6here Lohnkosten. Das Resultat: Viele Schweizer Stromversorger investieren lieber im Ausland als in der Schweiz.&#13;<\/p>\n<h2>Angepasstes Strommarktdesign notwendig<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Kernelement einer Markt\u00f6ffnung \u2013 die freie Preisbildung \u2013 wirkt also im EU-Kontext nicht wie gew\u00fcnscht. Im Gegenteil: Aufgrund der vielf\u00e4ltig verzerrten Preise ist es fraglich, wie in der Schweiz die Zubauziele der Energiestrategie 2050 und die Versorgungssicherheit im Winter erreicht werden sollen. Das Problem ist gravierend und in den ge\u00f6ffneten Marktsegmenten bereits heute offensichtlich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDamit der Markt spielen kann, m\u00fcssen beim Schweizer Strommarktdesign die zuvor genannten drei Problembereiche adressiert werden. In den letzten Jahren sind unterschiedliche Modelle f\u00fcr ein neues Marktdesign propagiert worden. Keines der bislang eingebrachten Modelle vermag die angesprochenen Probleme an der Wurzel anzupacken. Kapazit\u00e4tsm\u00e4rkte, F\u00f6rdermodelle, Ausschreibungen, Marktpr\u00e4mien oder Quotenmodelle, die k\u00fcnstliche finanzielle Anreize f\u00fcr den gew\u00fcnschten Zubau schaffen wollen, w\u00e4ren Symptombek\u00e4mpfung. Andere Modelle gehen nur auf Teilaspekte ein, wie zum Beispiel die vom Parlament verworfene Klima- und Lenkungsabgabe (Kels) oder das Versorgungs- und Klimamarktmodell der Axpo. Das ungen\u00fcgende Marktdesign wird in keinem dieser Modelle angegangen.&#13;<\/p>\n<h2>Ansatzpunkt Stromqualit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin verbessertes Strommarktdesign sollte in allen drei genannten Punkten Fortschritte erzielen. Die Herausforderung besteht zun\u00e4chst darin, dass im Strommarkt Angebot und Nachfrage nahezu perfekt und zu jedem Zeitpunkt aufeinander abgestimmt sein m\u00fcssen. Denn ein Ungleichgewicht von Stromproduktion und Last h\u00e4tte einen Stromausfall zur Folge. Das aktuelle, fein austarierte System von Mengensteuerungsm\u00e4rkten (Energy-Only, Systemdienstleistungen, Grenzauktionen) erm\u00f6glicht diesen permanenten Abgleich und kann daher beibehalten werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAnsetzen sollte man allerdings bei der Stromqualit\u00e4t. Denn neben der Energie, welche Stromproduzenten an den Energy-Only-M\u00e4rkten vermarkten, verkaufen sie gesondert auch die Qualit\u00e4t des erzeugten Stroms. Und zwar indem sie die ihnen ausgestellten Herkunftsnachweise an Lieferanten absetzen, welche die Endkunden versorgen. Ein solcher Herkunftsnachweis zeigt an, wo der gelieferte Strom mit welcher Technologie in welchem Zeitraum eingespeist wurde. Obwohl Herkunftsnachweise somit die relevanten qualitativen Aspekte der Strombeschaffung anzeigen, spielen sie heute eine untergeordnete Rolle. Die M\u00e4rkte hierf\u00fcr sind fragmentiert und mit vergleichsweise hohen Transaktionskosten verbunden. Zwar gilt seit Anfang 2018 die vollst\u00e4ndige Deklarationspflicht. Das heisst, die Lieferanten m\u00fcssen ihren Schweizer Endkunden j\u00e4hrlich den gelieferten Strommix ausweisen. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie Herkunftsnachweise hinterlegen, die sie zuvor losgel\u00f6st von den Grosshandelsm\u00e4rkten direkt von den Stromerzeugern erworben haben. Die vom Nachweis ausgehenden Netz- und Umweltkosten werden ihnen jedoch nicht angelastet.&#13;<\/p>\n<h2>Herkunftsnachweise besser nutzen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin verbessertes Marktdesign sollte daher an den Herkunftsnachweisen ansetzen, welche die Lieferanten bei der Versorgung ihrer Schweizer Endkunden hinterlegen. Konkret k\u00f6nnte man die Lieferanten k\u00fcnftig wie folgt in die Pflicht nehmen:&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Lieferanten m\u00fcssten f\u00fcr die von ihnen genutzten Netzebenen einen Netzbeitrag leisten, der den Netzbetreibern anteilig gutgeschrieben w\u00fcrde. Die genutzten Netzebenen und -str\u00e4nge lassen sich anhand der Einspeisepunkte des Stroms gem\u00e4ss den Herkunftsnachweisen und der Ausspeisepunkte gem\u00e4ss den Kundenadressen ableiten. Da f\u00fcr den Import von ausl\u00e4ndischem Strom am meisten Netzebenen notwendig sind, w\u00fcrde dieser am st\u00e4rksten belastet. Im Endeffekt entst\u00fcnde eine verursachergerechtere Netzfinanzierung, die dem vom Lieferanten verursachten Stromfluss Rechnung tr\u00e4gt und die vom Netznutzer zu zahlenden pauschal gew\u00e4lzten Ausspeiseentgelte reduziert. Als Folge davon wird es f\u00fcr den Lieferanten rentabler, den Strom da einzukaufen, wo die Abnehmer sind. Das optimiert die Netzkosten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZudem m\u00fcssten die Lieferanten in einem neuen Marktdesign f\u00fcr nicht internalisierte externe Effekte zur Kasse gebeten werden. Auf den hinterlegten Herkunftsnachweisen ist n\u00e4mlich ersichtlich, was f\u00fcr Erzeugungstechnologien zur Belieferung der Kunden eingesetzt wurden. Anhand des Orts der Einspeisung kann hergeleitet werden, inwieweit der Strom bereits mit CO<sub>2<\/sub>-Abgaben belastet worden ist. Auf Kohlestrom aus Deutschland beispielsweise zahlt man heute keine CO<sub>2<\/sub>-Abgabe. F\u00fcr jeden Herkunftsnachweis kann so bestimmt werden, inwieweit der Lieferant f\u00fcr die von ihm eingekaufte Umweltbelastung bereits aufgekommen ist. Eine einfach umsetzbare M\u00f6glichkeit w\u00e4re die Anwendung von Umweltbelastungspunkten, welche die \u00f6kologische Belastung verschiedener Erzeugungstechnologien anzeigen und die der Bund in anderem Zusammenhang bereits verwendet. F\u00fcr die Differenz m\u00fcsste der Lieferant aufkommen. Dadurch h\u00e4tten die einzelnen Technologien und L\u00e4nder die gleiche Ausgangslage. Die Einnahmen hieraus k\u00f6nnten wiederum als Anreize verwendet werden, um weitere Erzeugungskapazit\u00e4ten zu schaffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa die Hinterlegung der Herkunftsnachweise dadurch viel wichtiger w\u00fcrde als heute, w\u00fcrde auch der Nachweismarkt f\u00fcr Lieferanten insgesamt gest\u00e4rkt. Bei Bedarf k\u00f6nnte f\u00fcr ausl\u00e4ndische Herkunftsnachweise eine zus\u00e4tzliche Abgabe eingef\u00fchrt werden, beispielsweise um Marktverzerrungen durch F\u00f6rdermassnahmen zu kompensieren. Wichtiger noch w\u00e4re es, dass die Hinterlegung auf Quartals- oder Monatsbasis erfolgen w\u00fcrde. Denn so w\u00fcrden Herkunftsnachweise in Monaten mit besonders angespannter Versorgungssituation einen weiteren Mehrwert erhalten. Ein Beispiel: Heute ist es m\u00f6glich, f\u00fcr Solarstrom ausschliesslich Herkunftsnachweise aus Sommermonaten zu hinterlegen. Bei einer monatlichen Hinterlegung w\u00fcrde sich die Nachfrage im Winter, wenn Fotovoltaikanlagen weniger Strom erzeugen, stark erh\u00f6hen und am Markt ein h\u00f6herer Preis resultieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit einem so gest\u00e4rkten Marktdesign k\u00f6nnten staatliche Eingriffe in den Investitionsprozess mittels F\u00f6rder- oder Kapazit\u00e4tsmechanismen tendenziell vermieden werden. Denn am Markt w\u00fcrden sich Preissignale einstellen, die dem Wert der Produktion in der Schweiz besser gerecht werden. Im Endeffekt w\u00fcrde die inl\u00e4ndische, lokale und erneuerbare Stromproduktion gest\u00e4rkt, ein echter Beitrag zur Erreichung der Energiestrategie 2050 geleistet und die Markt\u00f6ffnung auf eine tragf\u00e4higere Basis gestellt.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Dies bedeutet, dass die Rentabilit\u00e4t von Schweizer Stromerzeugung mehr von Importkapazit\u00e4ten und der Stromknappheit im Ausland bestimmt wird als vom Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage in der Schweiz.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Importierter Strom ist gegen\u00fcber inl\u00e4ndischer Stromerzeugung nicht dem CO<sub>2<\/sub>-Gesetz unterstellt, was einer impliziten Subvention auf Kohlestrom aus Deutschland entspricht, solange das EU-Emissionshandelssystem nicht zu mindestens gleich hohen CO<sub>2<\/sub>-Kosten f\u00fchrt. Dies macht z. B. Gas-Kombikraftwerke in der Schweiz unattraktiv.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat hat im Winter 2019 im Rahmen der Vernehmlassung zur Revision des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) die vollst\u00e4ndige Strommarkt\u00f6ffnung vorgeschlagen. Diese soll die vom Stimmvolk im Mai 2017 angenommene Energiestrategie 2050 durch Produktinnovationen und neue Gesch\u00e4ftsmodelle unterst\u00fctzen. 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Da Erneuerbare gerade im Winter weniger produzieren als im Sommer und gleichzeitig der Strombedarf f\u00fcr W\u00e4rmepumpen und Elektromobilit\u00e4t im Winter ansteigt, droht gem\u00e4ss einer aktuellen Studie der Eidgen\u00f6ssischen Materialpr\u00fcfungsanstalt (Empa)<sup>a<\/sup> im Winter eine Stroml\u00fccke von rund 22 TWh. Das ist mehr als eine Verf\u00fcnffachung des Importbedarfs. Zeitgleich wird sich in den Nachbarl\u00e4ndern die Situation akzentuieren, da konventionelle thermische Kraftwerke vermehrt vom Netz genommen werden. Sich auf Importe zu verlassen, wenn auch die Nachbarl\u00e4nder nur eine knappe Stromproduktion haben, ist eine gef\u00e4hrliche Strategie. Die Schweiz ist insofern dringend auf einen Ausbau ihrer Produktionskapazit\u00e4ten angewiesen, die auch f\u00fcr den Winter einen Beitrag leisten k\u00f6nnen.&#13;\n&#13;\n<sup>a<\/sup> Siehe R\u00fcdis\u00fcli, Martin, Teske, Sinan L. und Elber, Urs (2019). <a href=\"https:\/\/www.mdpi.com\/1996-1073\/12\/12\/2399\">Impacts of an Increased Substitution of Fossil Energy Carriers with Electricity-Based Technologies on the Swiss Electricity System<\/a>. 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Das h\u00e4tte zwei Vorteile: Zum einen w\u00fcrde der bislang zu billige Transport von Strom kostenwahrer bepreist, zum anderen k\u00f6nnten die externen Kosten von Erzeugung in Rechnung gestellt werden. 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