{"id":103989,"date":"2019-07-18T11:00:32","date_gmt":"2019-07-18T11:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/07\/ossa-08-09-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:57:00","modified_gmt":"2023-08-23T20:57:00","slug":"ossa-08-09-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/07\/ossa-08-09-2019\/","title":{"rendered":"Handelsabkommen: Kritik ernst nehmen"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem fatalen Handelskrieg der Dreissigerjahre, der zu einem beispiellosen Einbruch des Welthandels f\u00fchrte und damit die Weltwirtschaftskrise weiter versch\u00e4rfte, war die Notwendigkeit zur internationalen Handelskooperation Grundkonsens der Handelspolitik. Es bestand Einigkeit, dass der Aussenhandel einen entscheidenden Beitrag zu unserem Wohlstand leistet und letztlich alle L\u00e4nder von einer geordneten Markt\u00f6ffnung profitieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg ebnete dies den Weg f\u00fcr weitreichende gegenseitige Zollsenkungen, zun\u00e4chst im Rahmen von multilateralen Gatt-Abkommen (ab 1995 WTO) und sp\u00e4ter auch durch regionale Partnerschaften wie die EU.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDurch die handelspolitische Neuorientierung der USA wird dieser Grundkonsens nun v\u00f6llig infrage gestellt. Pr\u00e4sident Donald Trump hat als erste Amtshandlung die Transpazifische Partnerschaft (TPP-Abkommen) gek\u00fcndigt und wenig sp\u00e4ter eine Neuverhandlung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) erzwungen. Zudem hat er einen umfassenden Handelskrieg mit China begonnen und der EU einen ebensolchen angedroht. Er hat sogar offen den Austritt seines Landes aus der WTO angedroht, was fast sicher das Ende unseres multilateralen Handelssystems bedeuten w\u00fcrde. Dies ist besonders bemerkenswert, da die USA der Hauptarchitekt dieses Handelssystems waren, nun also im Grunde ihr eigenes System torpedieren.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Handelskrieg trifft Schweiz&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVor diesem Hintergrund stellt sich nat\u00fcrlich die Frage, welchen volkswirtschaftlichen Schaden das Zusammenbrechen handelspolitischer Kooperation schlimmstenfalls anrichten kann. Meinen Berechnungen zufolge kann ein Handelskrieg schlimmstenfalls rund 25 Prozent der Handelsgewinne zerst\u00f6ren, die wiederum rund 25 Prozent unseres Wohlstandes ausmachen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Als Handelsgewinne bezeichne ich den Teil unseres Wohlstandes, der auf den Aussenhandel zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Sie bilden eine theoretische Obergrenze der Handelskriegskosten, denn mehr als den Aussenhandel komplett zu eliminieren, kann auch der schlimmste Handelskrieg nicht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Zahlen sind als Durchschnittswerte f\u00fcr die ganze Welt zu interpretieren, und die zugrunde liegenden Zahlen variieren stark von Land zu Land. So sind einige L\u00e4nder nat\u00fcrlich viel st\u00e4rker vom Aussenhandel abh\u00e4ngig als andere und dementsprechend auch viel gr\u00f6sseren Risiken ausgesetzt. Besonders exponiert ist die Schweiz: Bei einem vollst\u00e4ndigen Zusammenbruch handelspolitischer Kooperation w\u00fcrde das Schweizer Realeinkommen meinen Berechnungen zufolge um ganze 14 Prozent einbrechen, das der grossen Wirtschaftsbl\u00f6cke EU, China und USA aber nur um rund 2 Prozent. L\u00e4nder wie Kanada und Mexiko bef\u00e4nden sich mittig dazwischen mit Realeinkommenseinbussen von etwa 7 Prozent. Mit einem vollst\u00e4ndigen Zusammenbruch handelspolitscher Kooperation meine ich das \u00abWorst-Case-Szenario\u00bb der Handelspolitik, also einen voll eskalierten Jeder-gegen-jeden-Handelskrieg.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Ursachen des Handelskonflikts<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIch sehe im Wesentlichen drei Gr\u00fcnde f\u00fcr die Neuorientierung der amerikanischen Handelspolitik. Erstens haben bestimmte Bev\u00f6lkerungsschichten durch den Handel mit China viel verloren, wie mein Kollege David Dorn in einem Fachartikel eindr\u00fccklich dokumentiert hat.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Das sch\u00fcrt nat\u00fcrlich Ressentiments gegen\u00fcber dem Aussenhandel, auch wenn das Land insgesamt davon profitiert. Zweitens sind US-Unternehmen frustriert \u00fcber den Schutz ihres geistigen Eigentums in China sowie \u00fcber den dortigen Staatskapitalismus, dem die WTO nur bedingt Einhalt gebieten kann. Dieser Punkt ist auch die juristische Rechtfertigung f\u00fcr Trumps Strafz\u00f6lle \u2013 und nicht etwa Unregelm\u00e4ssigkeiten in Chinas Zollpolitik. Und drittens scheint in der Trump-Administration schlicht das Missverst\u00e4ndnis vorzuliegen, dass Aussenhandel ein Nullsummenspiel sei, bei dem die USA entweder gewinnen oder verlieren. Darauf deuten unter anderem die regelm\u00e4ssigen Beschwerden \u00fcber das US-Handelsbilanzdefizit hin, das eigentlich wenig mit Handelsgewinnen zu tun hat.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInteressanterweise scheint nur der letzte Grund spezifisch amerikanisch zu sein; Sorgen \u00fcber ung\u00fcnstige Verteilungseffekte von Handelsliberalisierungen und Entt\u00e4uschung im Zusammenhang mit Chinas Schutz von geistigem Eigentum sind auch in anderen L\u00e4ndern weitverbreitet.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Proteste gegen umfassende Abkommen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n\u00dcber die ung\u00fcnstigen Verteilungseffekte von Handelsliberalisierungen wurde schon viel geschrieben, weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehen m\u00f6chte.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Stattdessen scheint mir der zweite Aspekt \u2013 der Schutz des geistigen Eigentums \u2013 als mindestens genauso wichtig, zumindest wenn man es als Unterthema des Ph\u00e4nomens der \u00abDeep Integration\u00bb begreift. \u00abDeep Integration\u00bb beschreibt einen Trend in der Handelspolitik, nach dem Handelsabkommen viel mehr sind als nur einfache Zollabkommen. Mittlerweile geht es vor allem um die Harmonisierung von Regulierungen, den Schutz ausl\u00e4ndischer Investoren und eben den Schutz von geistigem Eigentum anstatt um klassische Zollpolitik.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDurch diesen Trend sind moderne Handelsabkommen nicht nur komplex geworden, sondern auch ausserordentlich kontrovers. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr sind die Massenproteste in Europa gegen das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (Ceta) zwischen der EU und Kanada sowie gegen das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA. Ein kurzer Blick auf Websites wie www.stop-ttip.org macht klar, dass sich diese Proteste vor allem gegen die \u00abDeep Integration\u00bb richten: Es geht hier also nicht um eine Ablehnung jeglicher Globalisierung, sondern vielmehr darum, dass Handelsabkommen wom\u00f6glich Produktstandards verw\u00e4ssern (Stichwort: Chlorh\u00fchnchen), Regierungen aus Angst vor Schadenersatzklagen wom\u00f6glich auf sinnvolle Regulierungsmassnahmen verzichten (Stichwort: Investor-State Dispute Settlement) oder lebenswichtige Medikamente wom\u00f6glich durch starken Patentschutz nur zu Monopolpreisen in Entwicklungsl\u00e4ndern erh\u00e4ltlich sind (Stichwort: \u00dcbereinkommen \u00fcber handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums, TRIPS).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIch halte es in diesem Zusammenhang f\u00fcr ausserordentlich wichtig, solche Sorgen ernst zu nehmen und nicht als plumpen Protektionismus abzutun. Denn es gibt zu diesen Themen bislang kaum belastbare Forschung, sodass wir momentan schlicht nicht wissen, ob solch tiefe Abkommen die erw\u00fcnschten Wohlfahrtsgewinne erzielen. Wir sollten deswegen mit Vorsicht und Augenmass vorgehen und nicht blind alles gutheissen, was \u00abHandelsabkommen\u00bb heisst. Hier geht es n\u00e4mlich nicht um Freihandel im klassischen Sinne, dem ich nat\u00fcrlich wie fast alle Handels\u00f6konomen positiv gegen\u00fcberstehe.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIch forsche zurzeit intensiv zu diesem Thema, und meine Zwischenergebnisse best\u00e4tigen meine Vorsicht gegen\u00fcber tiefen Handelsabkommen. Zusammen mit dem \u00d6konomen Giovanni Maggi aus Yale arbeite ich zum Beispiel an einer Theorie von Handelsabkommen, die den Einfluss von Unternehmensinteressen auf die Handelspolitik untersucht. Im Kern fragen wir uns, welche Lobbys von einem Handelsabkommen profitieren und ob damit der Einfluss von Lobbys insgesamt zunimmt oder abnimmt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei klassischen Zollverhandlungen neutralisieren sich Lobbys weitgehend: W\u00e4hrend Exportfirmen besseren Marktzugang w\u00fcnschen, wollen sich Binnenmarkt-orientierte Unternehmen gegen die ausl\u00e4ndische Konkurrenz abschotten. Demgegen\u00fcber kann sich das Lobbying bei tiefen Handelsabkommen verst\u00e4rken, zum Beispiel, wenn es um Konsumentenschutz geht. Hier haben alle Firmen gleichermassen ein Interesse daran, bestimmte Produktstandards zu senken, um Produkte zu verbilligen und damit den Konsum zu beleben.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Ossa (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Autor, Dorn und Hanson (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vgl. Autor, Dorn und Hanson (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem fatalen Handelskrieg der Dreissigerjahre, der zu einem beispiellosen Einbruch des Welthandels f\u00fchrte und damit die Weltwirtschaftskrise weiter versch\u00e4rfte, war die Notwendigkeit zur internationalen Handelskooperation Grundkonsens der Handelspolitik. Es bestand Einigkeit, dass der Aussenhandel einen entscheidenden Beitrag zu unserem Wohlstand leistet und letztlich alle L\u00e4nder von einer geordneten Markt\u00f6ffnung profitieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4892,"featured_media":19171,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[97],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4892,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Vorsitzender des Instituts f\u00fcr Volkswirtschaftslehre, Professor f\u00fcr Internationalen Handel, Universit\u00e4t Z\u00fcrich","seco_author_post_occupation_fr":"Pr\u00e9sident de l\u2019Institut d\u2019\u00e9conomie et professeur de commerce international, universit\u00e9 de Zurich","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Handelsabkommen: Kritik ernst nehmen","post_lead":"Was haben der amerikanisch-chinesische Handelskrieg und die Globalisierungsskepsis in Europa gemeinsam? Bei beiden geht es nicht in erster Linie um Zollpolitik, sondern um das Sicherstellen von Standards.","post_hero_image_description":"Umfassende Handelsabkommen wecken \u00c4ngste in der Bev\u00f6lkerung. Protest gegen das Ceta-Abkommen zwischen der EU und Kanada vor dem EU-Parlament in Strassburg.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"<ul>&#13;\n \t<li>Autor, D., Dorn, D. und Hanson, G. (2013). The China Syndrome: Local Labor Market Effects of Imports Competition in the United States, in: American Economic Review, 103(6), 2121\u201368.<\/li>&#13;\n \t<li>Ossa, R. (2018). Wie teuer ist ein Handelskrieg? Wirtschaftsdienst, Sonderheft.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":103992,"main_focus":[156093,156872],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":103996,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"87712","post_abstract":"Die USA haben einen Handelskrieg begonnen, obwohl dieser weltweit bis zu 25 Prozent der Handelsgewinne zerst\u00f6ren k\u00f6nnte. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind ung\u00fcnstige Verteilungseffekte von Handelsliberalisierungen, der ungen\u00fcgende Schutz des geistigen Eigentums sowie der Irrglauben der US-Regierung, dass Aussenhandel ein Nullsummenspiel sei. In Europa stossen umfassende Handelsabkommen auf eine steigende Skepsis. Globalisierungskritik sollte ernst genommen werden, und die Nachteile einer \u00abDeep Integration\u00bb m\u00fcssen thematisiert werden.","magazine_issue":"20190809","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20190719","original_files":null,"external_release_for_author":"20190630","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5cf768ccc0036"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103989"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4892"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103989"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125953,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103989\/revisions\/125953"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4892"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156872"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156093"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=103989"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=103989"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=103989"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=103989"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=103989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}