{"id":104526,"date":"2019-05-22T11:00:08","date_gmt":"2019-05-22T11:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/05\/rutz-trinkner-06-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:57:57","modified_gmt":"2023-08-23T20:57:57","slug":"rutz-trinkner-06-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/05\/rutz-trinkner-06-2019\/","title":{"rendered":"\u00d6konomie des Trinkwassers"},"content":{"rendered":"<p>Der Sommer 2018 hat es auf den dritten Platz der heissesten Sommer seit Messbeginn im Jahr 1864 geschafft. Aber nicht nur die Rekordtemperaturen machen den letztj\u00e4hrigen Sommer zu einem aussergew\u00f6hnlichen Ereignis, sondern auch der Regenmangel: Es fehlte der Regen von zwei bis drei Sommermonaten. In der Folge f\u00fchrten viele Schweizer Fl\u00fcsse und Seen weniger Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit. Zwar mochte niemand offiziell von einer Wasserknappheit sprechen, trotzdem wurden teilweise lokale Einschr\u00e4nkungen der Wassernutzung erlassen \u2013 etwa f\u00fcr die Bew\u00e4sserung von Gr\u00fcnfl\u00e4chen \u2013, und vielerorts machten gut gemeinte Tipps, wie der Wasserverbrauch im Haushalt gesenkt werden k\u00f6nnte, die Runde.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Beispiel des Hitzesommers 2018 zeigt insbesondere eines auf: Wasser ist ein knappes und wertvolles Gut, um dessen Nutzung Konflikte entstehen k\u00f6nnen. Wasser wird nicht nur im Haushalt \u2013 zum Trinken, Duschen, Sp\u00fclen und Waschen \u2013 gebraucht, sondern etwa auch zur Bew\u00e4sserung in der Landwirtschaft, zur Energieproduktion oder f\u00fcr industrielle Prozesse. Zwei Fragen stellen sich in diesem Kontext: Wem geh\u00f6rt eigentlich das Wasser, und wie sollen allf\u00e4llige Nutzungskonflikte gel\u00f6st werden?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie erste Frage l\u00e4sst sich f\u00fcr die Schweiz relativ einfach beantworten. Zwar gelten kleinere Wasserquellen als Bestandteil von Grundst\u00fccken und geh\u00f6ren damit dem Grundst\u00fcckeigent\u00fcmer; alle anderen Wasservorkommen sind hingegen \u00f6ffentlich. Der allergr\u00f6sste Teil des Wasservorkommens in der Schweiz unterliegt somit der Hoheit der Kantone, die auch die Verantwortung f\u00fcr die Koordination der unterschiedlichen Nutzungsinteressen tragen. Dabei gibt es hierzulande sicherlich einen Konsens, dass jedermann Zugang zu sauberem Trinkwasser haben sollte, auch wenn kein eigentlicher Rechtsanspruch besteht.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Trinkwasser ist kein \u00f6ffentliches Gut<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDies bedeutet aber noch lange nicht, dass Trinkwasser ein \u00f6ffentliches Gut darstellt, das zwingend vom Staat bereitgestellt werden muss. Ein \u00f6ffentliches Gut definiert sich n\u00e4mlich dadurch, dass Dritte nicht von dessen Nutzung ausgeschlossen werden k\u00f6nnen und keine Rivalit\u00e4t im Konsum besteht. Ein klassisches Beispiel eines \u00f6ffentlichen Gutes ist der Leuchtturm: Er sendet sein Signal unabh\u00e4ngig davon aus, ob daf\u00fcr bezahlt wird oder nicht (\u00abNicht-Ausschliessbarkeit\u00bb), und das Signal wird nicht schw\u00e4cher, wenn es gleichzeitig von mehreren vorbeifahrenden Schiffen \u00abkonsumiert\u00bb wird (\u00abNicht-Rivalit\u00e4t\u00bb). Gerade Leitungswasser weist diese Eigenschaften jedoch nicht auf. Es ist ein Leichtes, nicht bezahlende Dritte von der Nutzung auszuschliessen, und auch die Rivalit\u00e4t im Konsum ist eindeutig gegeben. Aus \u00f6konomischer Sicht unterscheidet sich Trinkwasser deshalb nicht grunds\u00e4tzlich von anderen kommerziellen Produkten. Insbesondere in L\u00e4ndern, wo die Qualit\u00e4t des Leitungswassers schlecht ist, wird Wasser im freien Markt gehandelt. Der Preis ergibt sich dabei als Resultat von Angebot und Nachfrage.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDemgegen\u00fcber gibt es in der Schweiz f\u00fcr Trinkwasser keinen freien Markt. Die Versorgung ist fest in der Hand der Gemeinden und erfolgt im Monopol. Mit anderen Worten: Das Wasser muss beim lokalen Versorger bezogen werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Gemeinwesen das leitungsgebundene Trinkwasser gratis abgibt. Vielmehr wird ein Tarif erhoben, der sich f\u00fcr einen Mehrpersonenhaushalt (abh\u00e4ngig vom Wasserverbrauch) j\u00e4hrlich auf mehrere Hundert Franken belaufen kann. Damit wird den Haushalten das Signal \u00fcbermittelt, dass die Bereitstellung und die Verteilung von Trinkwasser mit Kosten verbunden sind und Wasser ein knappes Gut ist.&#13;<\/p>\n<h2>Versorgung effizient organisieren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUmgekehrt erwarten die Haushalte, dass ihr Budget nicht \u00fcberm\u00e4ssig strapaziert wird und die staatliche Trinkwasserversorgung m\u00f6glichst kosteng\u00fcnstig erfolgt \u2013 was in normalen M\u00e4rkten \u00fcber den Wettbewerb sichergestellt wird. Dass die \u00f6ffentlichen Wasserwerke diese Erwartung nicht zwangsl\u00e4ufig erf\u00fcllen, zeigen die unz\u00e4hligen Interventionen des Preis\u00fcberwachers: Zwischen 2013 und 2017 beurteilte er rund 140 geplante Tariferh\u00f6hungen als unangemessen. Dies f\u00fchrt zur Frage, ob die Wasserversorgung in einem wettbewerblichen Umfeld nicht effizienter erbracht werden k\u00f6nnte und ob diese gegebenenfalls nicht auch f\u00fcr Private ge\u00f6ffnet werden sollte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus \u00f6konomischer Sicht handelt es sich beim \u00fcberwiegenden Teil der Wertsch\u00f6pfungskette \u2013 Gewinnung, Speicherung, Aufbereitung, Verteilung, Abf\u00fchrung und Reinigung \u2013 um ein nat\u00fcrliches Monopol. Das heisst: Es ist nicht kosteneffizient, wenn mehr als ein Anbieter eine lokale Infrastruktur wie beispielsweise die Kanalisation erstellt. Da sich die Investitionen nicht anderweitig nutzen lassen, entstehen zudem irreversible Kosten. Wenn sowohl ein nat\u00fcrliches Monopol als auch irreversible Kosten vorhanden sind, spricht man von einem monopolistischen Engpass. Ein solcher liegt insbesondere bei der Wasserverteilung vor, dem weitaus gr\u00f6ssten Kostenblock, der rund 80 Prozent aller Investitionen auf sich vereint. Dies bedeutet, dass kein Wettbewerb auf dieser Stufe entstehen kann. Die Ausgangslage ist vergleichbar mit Strom-, Gas- und Schienennetzen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Paradigmenwechsel in der EU<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie aktuelle, stark \u00f6ffentlich gepr\u00e4gte Struktur der Schweizer Wasserversorgung entspricht der im letzten Jahrhundert dominierenden Sichtweise, dass die \u00f6ffentliche Hand in den Netzindustrien die gew\u00fcnschte Versorgung selbst erbringen soll (\u00abEigenerbringung\u00bb). Die in der Europ\u00e4ischen Union seit dem Ende der Achtzigerjahre stufenweise einsetzenden Liberalisierungen der Netzindustrien f\u00fchrten zu einem Paradigmenwechsel: Der Staat erbringt den Service public nicht mehr selbst, sondern gew\u00e4hrleistet dessen Erbringung (\u00abGew\u00e4hrleistung\u00bb). Dabei k\u00f6nnen sowohl private als auch \u00f6ffentliche Unternehmen mit der Leistungserbringung beauftragt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm sicherzustellen, dass die politisch gew\u00fcnschte Versorgung erbracht wird, setzt der Staat eine unabh\u00e4ngige, in der Regel sektorspezifische Regulierungsbeh\u00f6rde ein. Diese \u00fcberwacht die mit der Versorgung beauftragten Unternehmen. Im Detail zu regulieren sind unter anderem die Preise, um eine missbr\u00e4uchliche Absch\u00f6pfung von Monopolrenten zu verhindern. Dabei bleibt der Staat im Sinne eines \u00abServer of Last Resort\u00bb in der Verantwortung: Er reguliert nicht nur den Service public, sondern muss diesen auch gew\u00e4hrleisten und im Falle einer Unterversorgung eingreifen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr beide Modelle \u2013 Eigenerbringung und Gew\u00e4hrleistung \u2013 gibt es bei der Wasserversorgung sowohl gute als auch schlechte Beispiele. In Berlin etwa wurde 2011 die Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe beschlossen, ein Schritt, der unter anderem mit steigenden Wasserpreisen nach der Privatisierung im Jahr 1999 begr\u00fcndet wurde.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin positives Beispiel f\u00fcr das Gew\u00e4hrleistungsmodell findet sich in n\u00e4chster N\u00e4he: Die Wasserwerke Zug, die zu rund 70 Prozent in privater Hand sind, versorgen die Bev\u00f6lkerung seit 1878 zuverl\u00e4ssig mit Trinkwasser. Trotzdem hat gerade in der Schweiz die Beteiligung von Privaten an der Wasserversorgung bislang einen schweren Stand. Dies zeigte sich j\u00fcngst erneut im Kanton Z\u00fcrich, wo ein vorsichtiger Versuch einer Neuregelung des Wasserwesens an der Urne daran gescheitert ist, dass k\u00fcnftig Minderheitsbeteiligungen von Privaten an der Wasserversorgung m\u00f6glich geworden w\u00e4ren.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Eigenerbringung oder Gew\u00e4hrleistung?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBeim Entscheid, in welchem Modell die Wasserversorgung letztlich erbracht werden soll, sind mehrere Erw\u00e4gungen zu ber\u00fccksichtigen. Aus \u00f6konomischer Sicht haben private Unternehmen, die ihren Gewinn maximieren, st\u00e4rkere Anreize zur kosteneffizienten Leistungserstellung. Gleichzeitig haben sie aber auch gr\u00f6ssere Anreize zu Preiserh\u00f6hungen. Die Preisregulierung ist denn auch in monopolistisch gepr\u00e4gten M\u00e4rkten eine besondere Herausforderung. In der Regel wird von einer reinen Kostenregulierung abgesehen, bei der h\u00f6here Kosten automatisch h\u00f6here Tarife erm\u00f6glichen, da dies Anreize f\u00fcr eine \u00dcberkapitalisierung schafft. Dieser Effekt wird auch als \u00abAverch-Johnson-Effekt\u00bb oder als \u00abGoldplating\u00bb bezeichnet. Ein plakatives Beispiel: Die Anschaffung eines teuren Kunstwerks erh\u00f6ht die Kapitalkostenbasis und w\u00fcrde entsprechend h\u00f6here Tarife erlauben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVor dem Hintergrund sind in der j\u00fcngeren Vergangenheit vermehrt Anreizregulierungen eingef\u00fchrt worden, bei denen Erl\u00f6s- oder Preisobergrenzen auf Jahre hinaus im Voraus festgelegt werden. So k\u00f6nnen Anreize f\u00fcr Kosteneffizienz geschaffen und gleichzeitig die Preise stabilisiert werden. Dabei muss im Auge behalten werden, dass f\u00fcr Private kein Anreiz entsteht, durch die R\u00fcckhaltung von Erneuerungsinvestitionen in die Wasserinfrastruktur, die gr\u00f6sstenteils \u00abunsichtbar\u00bb unter dem Boden ist und teils hohe Nutzungsdauern von bis zu 100 Jahren aufweist, kurzfristig m\u00f6glichst viele freie Mittel abzusch\u00f6pfen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn dem Zusammenhang bestehen bei der privaten Erbringung latente Hold-up-Probleme: Das heisst, der gew\u00e4hrleistende Staat ist auf das private Unternehmen, das den monopolistischen Engpass besitzt, angewiesen und kann bei Bedarf nicht einfach auf ein anderes Unternehmen ausweichen. Als aktuelles Beispiel kann das Skigebiet Crans-Montana herangezogen werden, wo der Eigner kurzerhand die Bahnen abstellte, um den strittigen F\u00f6rderbeitrag der Gemeinde zu erhalten. Auch bei staatlichen Ausschreibungen von Verkehrskonzessionen werden die Bedingungen oft nachverhandelt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie richtige Balance von Kosten-, Preiserh\u00f6hungs-, Investitions- und Versorgungsanreizen zu finden, ist eine grosse Herausforderung bei der Regulierung von \u00f6ffentlichen Versorgungsauftr\u00e4gen in Netzindustrien. Das Gew\u00e4hrleistungsmodell bedingt eine h\u00f6here Regulierungsdichte und eine dichtere Aufsicht als das Eigenerbringungsmodell. Die Einbindung Privater lohnt sich vor allem dort, wo die Ineffizienz der \u00f6ffentlichen Versorger als besonders hoch eingestuft wird, die Leistungserbringung inklusive Zustand der Anlagen gut beobachtbar und die Wettbewerbsdynamik ausgepr\u00e4gt ist.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Stimmb\u00fcrger als Aufsicht<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der Summe kann die lokale \u00f6ffentliche Eigenerbringung bei der Wasserversorgung durchaus vorteilhaft sein, da einerseits wenig Gr\u00f6ssenvorteile bestehen \u2013 die Abdeckung von zus\u00e4tzlichem Gebiet erfordert neue Leitungen \u2013 und andererseits intermodaler Wettbewerb auch langfristig ausgeschlossen werden kann, weil es kein Substitut zu Wasser gibt. Voraussetzung sind jedoch wirksame kommunale Corporate-Governance-Strukturen. Wenn etwa Preiserh\u00f6hungen von der Gemeindeversammlung vor Ort abgesegnet werden m\u00fcssen, sind die Stimmb\u00fcrger, die gleichzeitig auch Eigner und Nutzer sind, gefordert, kurz- und langfristige Motive sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen. Ein etwaiges Goldplating wird eher aufgedeckt als von einer zentralen Beh\u00f6rde. Und: Die Verantwortung f\u00fcr ihren Beschluss tragen die Stimmb\u00fcrger in jedem Fall direkt. Insofern kann die lokale \u00f6ffentliche Wasserversorgung auch aus \u00f6konomischer Sicht eine langfristig effiziente L\u00f6sung sein.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. Finger und Trinkner (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Vgl. Jaag und Trinkner (2009).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sommer 2018 hat es auf den dritten Platz der heissesten Sommer seit Messbeginn im Jahr 1864 geschafft. Aber nicht nur die Rekordtemperaturen machen den letztj\u00e4hrigen Sommer zu einem aussergew\u00f6hnlichen Ereignis, sondern auch der Regenmangel: Es fehlte der Regen von zwei bis drei Sommermonaten. 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In: Journal for Competition and Regulation in Network Industries 10(4), 313\u2013332.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":104529,"main_focus":[156114,156887],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":104533,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"86037","post_abstract":"Wasser ist aus \u00f6konomischer Sicht kein \u00f6ffentliches Gut. Gleichwohl kann die leitungsgebundene Wasserversorgung nicht unbesehen den Marktkr\u00e4ften \u00fcberlassen werden, da insbesondere beim Verteilnetz ein \u00abmonopolistischer Engpass\u00bb besteht. Die Ausgangslage pr\u00e4sentiert sich \u00e4hnlich wie bei Strom-, Gas- und Schienennetzen: Entweder erbringt die \u00f6ffentliche Hand die gew\u00fcnschte Versorgung selbst, oder sie \u00fcbergibt diese an \u00f6ffentliche oder private Leistungserbringer. Im zweiten Fall gew\u00e4hrleistet er die Qualit\u00e4t der Wasserversorgung durch Regulierung. Aus \u00f6konomischer Sicht sind beide Wege gangbar. F\u00fcr Schweizer Gemeinden, die \u00fcber eine gute direktdemokratische Kontrolle verf\u00fcgen, kann die \u00f6ffentliche Eigenerbringung vorteilhaft sein.","magazine_issue":"20190601","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20190523","original_files":null,"external_release_for_author":"20190501","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5ca475a1b7b6a"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104526"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3899"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104526"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104526\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125998,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104526\/revisions\/125998"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3360"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3899"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156887"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156114"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19796"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104526"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=104526"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=104526"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=104526"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=104526"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=104526"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}