{"id":104552,"date":"2019-05-22T10:30:35","date_gmt":"2019-05-22T10:30:35","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/05\/degen-wetli-06-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:57:51","modified_gmt":"2023-08-23T20:57:51","slug":"degen-wetli-06-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/05\/degen-wetli-06-2019\/","title":{"rendered":"RAV-Beratungen unter der Lupe"},"content":{"rendered":"<p>Der Arbeitsmarkt wird immer komplexer: Die beruflichen Werdeg\u00e4nge und die Ausbildungsbiografien der Stellensuchenden verlaufen nicht mehr geradlinig. Dies stellt hohe Anforderungen an die Personalberater der \u00f6ffentlichen Arbeitsvermittlung. In einer Studie hat sich die Arbeitsmarktbeobachtungsstelle Amosa mit der Frage besch\u00e4ftigt, wie Stellensuchende durch professionelle Beratung in ihrer Reintegration in den Arbeitsmarkt optimal unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dabei st\u00fctzte sie sich auf Daten der Kantone Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Graub\u00fcnden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Zug und Z\u00fcrich aus den Jahren 2010 bis 2016 sowie eine Befragung von Personalberatern der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Jahr 2018. Amosa ist eine gemeinsame Initiative dieser zehn Kantone und verfolgt das Ziel, praxisbezogene Fragestellungen aus dem Arbeitsmarkt wissenschaftlich zu untersuchen und basierend auf den Ergebnissen gemeinsam mit den Kantonen massgeschneiderte Massnahmenideen zu entwickeln.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Kernaufgabe der RAV sind Beratungsgespr\u00e4che. In diesen regelm\u00e4ssig stattfindenden Gespr\u00e4chen findet die haupts\u00e4chliche Interaktion zwischen stellensuchender Person und Personalberater statt. Das Ziel ist es, die Stellensuchenden zu motivieren, ihre Bewerbungskompetenz zu st\u00e4rken und sie bei der Stellensuche zu unterst\u00fctzen. Zu Beginn einer Beratung findet h\u00e4ufig eine Standortbestimmung statt, auf Basis derer gemeinsam eine zielf\u00fchrende Wiedereingliederungsstrategie zur raschen und nachhaltigen Reintegration vereinbart wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNeben der eigentlichen Beratung pr\u00fcfen die RAV-Mitarbeitenden in diesen Gespr\u00e4chen den Einsatz von \u00abarbeitsmarktlichen Massnahmen\u00bb, um die Arbeitsmarktf\u00e4higkeit der Stellensuchenden zu verbessern. Diese Massnahmen, die unter anderem Standortbestimmungen, Bewerbungstrainings, Kurse sowie Besch\u00e4ftigungsprogramme umfassen, zielen darauf ab, die Stellensuchenden fit f\u00fcr den Arbeitsmarkt zu machen. Mittels Stellenzuweisung k\u00f6nnen die Personalberater die Stellensuchenden dazu verpflichten, sich auf eine offene Stelle zu bewerben. Letztlich nehmen sie auch verschiedene Kontrollfunktionen wahr. Erscheinen Stellensuchende beispielsweise nicht wie vereinbart an einem Beratungstermin oder erf\u00fcllen die geforderten Arbeitsbem\u00fchungen nicht gen\u00fcgend, k\u00f6nnen die RAV-Mitarbeitenden eine sogenannte Sachverhaltsmeldung ausl\u00f6sen. Diese kann je nach Schweregrad der Pflichtverletzungen Sanktionen in Form von Taggeldk\u00fcrzungen zur Folge haben.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Alle 45 Tage ein Gespr\u00e4ch<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Beratungspraxis entwickelt sich laufend weiter. Zum einen wird sie durch Vorgaben des Bundes beeinflusst. So m\u00fcssen RAV-Personalberatende beispielsweise seit der Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes im Jahr 2011 nicht mehr einmal pro Monat, sondern nur noch alle zwei Monate ein Beratungsgespr\u00e4ch durchf\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus spielt das wirtschaftliche Umfeld eine Rolle. So kann die Arbeitsbelastung von Personalberatenden in wirtschaftlich turbulenten Zeiten tempor\u00e4r ansteigen, bis die RAV ihre personellen Ressourcen den steigenden Stellensuchendenzahlen anpassen k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn allen zehn untersuchten Kantonen hat die Beratungskadenz zwischen 2010 und 2016 abgenommen: W\u00e4hrend die Gespr\u00e4che im Jahr 2010 durchschnittlich alle 30 Tage stattfanden, lagen 2016 eineinhalb Monate zwischen zwei Beratungsgespr\u00e4chen. Dies entspricht einem mittleren j\u00e4hrlichen Anstieg von 8,1 Prozent (siehe <em>Abbildung<\/em>). Ausschlaggebend d\u00fcrften wohl die oben angesprochene Gesetzesrevision sowie die steigenden Stellensuchendenzahlen in diesem Zeitraum sein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInnerhalb der gesetzlichen Vorgaben ist der Gestaltungsspielraum der Kantone jedoch erheblich. Blieb im Jahr 2016 die Beratungskadenz in den Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Glarus mit unter 40 Tagen relativ hoch, so verstrichen in St. Gallen, Graub\u00fcnden oder Zug im Mittel rund 50 Tage zwischen zwei Gespr\u00e4chen. Darin widerspiegeln sich unterschiedliche kantonale Strategien, aber auch unterschiedliche Rahmenbedingungen und Arbeitsmarktstrukturen. So d\u00fcrfte die relativ hohe Terminspanne im Kanton Graub\u00fcnden beispielsweise auch teilweise auf die saisonale Struktur der Stellensuchenden zur\u00fcckzuf\u00fchren sein.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Zeitabstand zwischen zwei RAV-Beratungen (2010 und 2016)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Degen_Welti_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Degen_Welti_de_1').highcharts({\n          xAxis: [{\n        categories: ['GL','AI\/AR', 'TG', 'SH', 'SG', 'ZH', '\u00d8', 'AG', 'GR','ZG'],\n    }],\n    yAxis: { \/\/ Primary yAxis\n        labels: {\n            format: '{value}',\n                   },\n        title: {\n            text: 'Kalendertage',\n            \n        },\nmin:0\n\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n      tooltip: {\n                headerFormat: '<b>{series.name}<\/b><br>',\n                pointFormat: '{point.y} Kalendertage'\n            },\n    series: [{\n        type: 'scatter',\n        name: '2010',\n        data: [35.5,36.5,30,28,33.5,30,29.5,28,26,23],\n        marker: {\n            radius: 8\n        },\n        color:'#a5c4d2'\n\n    },\n    {\n        type: 'scatter',\n        name: '2016',\n        data: [36,44.5,39,38,49,47,47,48,49,50],\n        marker: {\n            radius: 8\n        },\n                   color:'#434491'\n\n\n    }\n   ]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Dargestellt ist die mittlere Dauer in Kalendertagen zwischen zwei Beratungsgespr\u00e4chen in den Jahren 2010 und 2016. Die Kantone sind geordnet nach der mittleren j\u00e4hrlichen Ver\u00e4nderungsrate zwischen 2010 und 2016.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Bestanddaten Avam (Seco), Amosa-Gebiet \/ Die Volkswirtschaft&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch bei den arbeitsmarktlichen Massnahmen gibt es kantonale Unterschiede. Die Studie zeigt: In gr\u00f6sseren Kantonen wie Z\u00fcrich, Aargau und St. Gallen werden h\u00e4ufiger kollektive Kurse eingesetzt als in kleineren Kantonen. In vielen F\u00e4llen handelt es sich um Bewerbungs- und Sprachkurse. Demgegen\u00fcber finden in kleineren Kantonen wie in Glarus oder Zug \u00f6fter individuelle Kurse statt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei den Stellenzuweisungen unterscheiden sich Z\u00fcrich und der Aargau von den \u00fcbrigen acht Kantonen: W\u00e4hrend Erstere verst\u00e4rkt Stellenzuweisungen genutzt haben, hat sich deren Bedeutung in den anderen Kantonen zwischen 2010 und 2016 tendenziell verringert. Nicht in den Daten ersichtlich sind die Auswirkungen der 2018 eingef\u00fchrten Stellenmeldepflicht: Stellenzuweisungen haben dadurch in s\u00e4mtlichen Kantonen an Bedeutung gewonnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nRelativ \u00e4hnlich verhalten sich die Kantone im Hinblick auf die Sanktionierungspraxis. Dies l\u00e4sst sich wohl darauf zur\u00fcckf\u00fchren, dass der rechtliche Rahmen bei der \u00dcberpr\u00fcfung der Kontrollpflichten und der Sanktionierung den Kantonen engere Grenzen setzt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Beratung oder Kontrolle?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei einer Beratung spielen zwischenmenschliche Aspekte eine wichtige Rolle. Um diese Mikroebene der Interaktion genauer zu untersuchen, haben wir im Jahr 2018 insgesamt 387 Personalberater in den zehn Amosa-Kantonen befragt. Die empirischen Analysen zeigen, dass sich die Beratung von stellensuchenden Personen in einem Spannungsfeld zwischen arbeitslosigkeitsbezogenen Komponenten und Komponenten klassischer Beratungskonzepte bewegt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie klassischen Beratungskonzepte basieren auf etablierten Ans\u00e4tzen der angewandten und klinischen Psychologie. Dabei geht es beispielsweise um eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung, um Klarheit \u00fcber die eigene Beraterrolle oder einen optimalen Umgang mit Belastungen \u2013 allesamt wichtige Voraussetzungen f\u00fcr eine zielf\u00fchrende, fachliche Beratung. Gem\u00e4ss der Befragung ist es wichtig, dass die Ziele zwischen Stellensuchenden und Beratern \u00fcbereinstimmen und gemeinsam getragen werden. Dazu ist die gegenseitige Akzeptanz entscheidend. Gelingt es dem Berater, eine professionelle Arbeitsbeziehung herzustellen, sind die Chancen f\u00fcr eine erfolgreiche und nachhaltige Reintegration am besten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf der anderen Seite des Spannungsfeldes befinden sich die arbeitslosigkeitsbezogenen Komponenten, die im Umfeld der Arbeitslosenversicherung anzusiedeln sind oder die sich auf das Verst\u00e4ndnis der Arbeitslosigkeit beziehen. Konkret geht es um die Sanktionierungstendenz, die geforderte Abgrenzung gegen\u00fcber Stellensuchenden und ad\u00e4quate Annahmen \u00fcber die Selbstverschuldung von Arbeitslosigkeit. Diese Komponenten setzen Anreize f\u00fcr eine m\u00f6glichst rasche Reintegration von Stellensuchenden und stellen sicher, dass Stellensuchende zielf\u00fchrend motiviert werden k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVertiefende Analysen zeigen, dass die Beratung von stellensuchenden Personen von der Wechselwirkung zwischen individueller Beratung und Kontrolle gepr\u00e4gt ist. Die Berater sind in ihrem Alltag laufend mit Herausforderungen in beiden Bereichen konfrontiert. Sie m\u00fcssen beide Seiten zielf\u00fchrend integrieren und ein Optimum f\u00fcr alle Beteiligten herausarbeiten. Mit diesem Spannungsfeld m\u00fcssen sie sich im individuellen Verlauf einer Arbeitslosigkeit und mit jeder stellensuchenden Person neu auseinandersetzen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Fokus auf Zielgruppen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin besonderes Augenmerk legt die Studie auf verschiedene Zielgruppen von Stellensuchenden: Bei h\u00f6her qualifizierten Personen sind die Herausforderungen vergleichsweise h\u00e4ufiger im zwischenmenschlichen Bereich. Zielf\u00fchrend scheint es, sich auf die positiven Eigenschaften der Stellensuchenden zu fokussieren und berufsbezogene Potenziale rasch herauszuarbeiten und zu nutzen. Hinzu kommt, dass die Arbeitsmarktbeh\u00f6rden gerade bei dieser Zielgruppe \u00fcber vergleichsweise wenige spezifische Massnahmen verf\u00fcgen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei gering qualifizierten Stellensuchenden hingegen stehen vielfach fehlende Ausbildungsm\u00f6glichkeiten und fehlende offene Stellen im Arbeitsmarkt im Fokus. H\u00e4ufig sind aber auch eine geringe Motivation und ein geringes Selbstvertrauen wesentliche Herausforderungen in der Beratungspraxis. Generell l\u00e4sst sich festhalten: Die Beratung in diesem komplexen Umfeld stellt h\u00f6chste Anforderungen an die RAV und \u00fcbersteigt in immer mehr F\u00e4llen den eigentlichen Kernauftrag.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Amosa (2019). <a href=\"https:\/\/www.amosa.net\/projekte\/beratungspraxis.html\">Beratungspraxis der RAV \u2013 Strategien und Herausforderungen.<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Arbeitsmarkt wird immer komplexer: Die beruflichen Werdeg\u00e4nge und die Ausbildungsbiografien der Stellensuchenden verlaufen nicht mehr geradlinig. Dies stellt hohe Anforderungen an die Personalberater der \u00f6ffentlichen Arbeitsvermittlung. In einer Studie hat sich die Arbeitsmarktbeobachtungsstelle Amosa mit der Frage besch\u00e4ftigt, wie Stellensuchende durch professionelle Beratung in ihrer Reintegration in den Arbeitsmarkt optimal unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Dabei [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4444,"featured_media":19824,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[76],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4444,"seco_co_author":[4843,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"PhD in Volkswirtschaftslehre, Leiterin Amosa, Z\u00fcrich","seco_author_post_occupation_fr":"Directrice de l\u2019Observatoire du march\u00e9 du travail de Suisse orientale, d\u2019Argovie, de Zoug et de Zurich (Amosa), Zurich","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4843,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Co-Leiter Amosa (Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau, Zug und Z\u00fcrich), Z\u00fcrich","seco_co_author_post_occupation_fr":"Codirecteur de l\u2019Amosa (observatoire du march\u00e9 de l\u2019emploi en Suisse orientale, en Argovie, \u00e0 Zoug et \u00e0 Zurich), Zurich"}],"short_title":"RAV-Beratungen unter der Lupe","post_lead":"Die Mitarbeitenden der \u00f6ffentlichen Arbeitsvermittlung bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Beratung und Kontrolle. Gleichzeitig werden die Zielgruppen immer heterogener.","post_hero_image_description":"Eine RAV-Beratung findet im Schnitt alle sieben Wochen statt.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":104555,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":104559,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"85367","post_abstract":"Die Beratung nimmt unter den verschiedenen Leistungen der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eine Schl\u00fcsselfunktion bei der raschen und nachhaltigen Reintegration von Stellensuchenden ein. Die Beratungspraxis unterliegt wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und weist zeitlich und regional hohe Dynamiken auf. Personalberater bewegen sich dabei in einem Spannungsfeld zwischen individueller Beratung und Kontrolle. Beratung in einem komplexen Arbeitsmarkt stellt h\u00f6chste Anspr\u00fcche an die RAV. Dabei zeigt sich, dass Personalberatende je nach Zielgruppe unterschiedlichen Herausforderungen gerecht werden m\u00fcssen.","magazine_issue":"20190601","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20190523","original_files":null,"external_release_for_author":"20190501","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5c876813e563e"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104552"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4444"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104552"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104552\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126000,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104552\/revisions\/126000"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4843"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4444"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=104552"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=104552"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=104552"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=104552"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=104552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}