{"id":104588,"date":"2019-05-22T10:30:09","date_gmt":"2019-05-22T10:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/05\/guex-06-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:58:07","modified_gmt":"2023-08-23T20:58:07","slug":"guex-06-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/05\/guex-06-2019\/","title":{"rendered":"Die Staatsverschuldung beeinflusst Wachstum und Zinsen nicht"},"content":{"rendered":"<p>Zum Zusammenhang zwischen Verschuldung, Wachstum und Zinsniveau in einem Land gibt es bereits viele Studien. Noch intensiver behandelt wurde das Thema insbesondere, nachdem die US-Wirtschaftswissenschaftler Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff 2010 ihren bekannten Artikel \u00ab<a href=\"https:\/\/www.nber.org\/papers\/w15639\">Growth in a Time of Debt<\/a>\u00bb<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>\u00a0ver\u00f6ffentlicht hatten. Die Autoren pl\u00e4dierten darin f\u00fcr eine drastische Senkung der Staatsschuldenquote, um das Wachstum anzukurbeln. Der Artikel hatte betr\u00e4chtliche Auswirkungen und f\u00fchrte dazu, dass weltweit verschiedene staatliche Sparprogramme aufgegleist wurden. Doch zahlreiche Nachfolgestudien haben die Schlussfolgerungen der Autoren bereits wieder relativiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz mit ihrer hohen politischen Stabilit\u00e4t h\u00e4tte grunds\u00e4tzlich als gute Fallstudie dienen k\u00f6nnen, um die Auswirkungen der Staatsverschuldung zu analysieren. Doch es gibt nur wenige Studien zur Schweiz, und die sind oftmals mangelhaft. Bislang ist nur eine empirische Studie verf\u00fcgbar, die sich speziell mit der Schweiz befasst,\u00a0aber auch sie bezieht sich nur auf einen kurzen Zeitraum.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Diese unbefriedigende Ausgangslage ist zu einem grossen Teil auf ein typisch schweizerisches Problem zur\u00fcckzuf\u00fchren. Denn hierzulande ist es besonders schwierig, die Gesamtverschuldung der \u00f6ffentlichen Hand zu berechnen: Wegen der f\u00f6deralistischen Struktur der Schweiz m\u00fcssen zur Verschuldung des Bundes auch die Schulden der zahlreichen Kantone und Gemeinden hinzuaddiert werden. Doch in fast allen Studien, die sich mit der Schweiz befassen, werden nur die Schulden des Bundes ber\u00fccksichtigt. Damit wird ein wesentlicher Teil der \u00f6ffentlichen Verschuldung vernachl\u00e4ssigt, wodurch die Ergebnisse wenig aussagekr\u00e4ftig sind.&#13;<\/p>\n<h2>Neue Zeitreihe zur Verschuldung der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin Artikel<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>, der letztes Jahr in der \u00abSchweizerischen Zeitschrift f\u00fcr Volkswirtschaft und Statistik\u00bb ver\u00f6ffentlicht wurde, d\u00fcrfte helfen, diesen statistischen Mangel zu beheben. Denn er enth\u00e4lt eine Zeitreihe zur Staatsverschuldung in der Schweiz. Diese Zeitreihe hat drei Vorteile: Erstens umfasst sie einen langen Zeitraum von 1894 bis\u00a02014.\u00a0Zweitens umfasst sie in grossem Umfang auch die sogenannte interne Verschuldung, d.\u00a0h. die Verwaltungsschulden von Bund, Kantonen und Gemeinden bei Institutionen wie der Post, bei den Pensionskassen der Staatsangestellten und bei den Sonderfonds. Und drittens l\u00e4sst sich mit der Aggregation der Schulden auf den Ebenen Bund, Kantone und Gemeinden die gesamte Bruttoverschuldung der \u00f6ffentlichen Gemeinwesen in der Schweiz absch\u00e4tzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHinsichtlich der Bruttoverschuldung zeigt die Zeitreihe, dass der Anteil der Bundesschulden an der Gesamtverschuldung im Laufe der Zeit stark schwankt: 1910 betrugen die Bundesschulden noch 8,8\u00a0Prozent, 1925 stiegen sie auf 40,5\u00a0Prozent und 1950 bereits auf 61,5\u00a0Prozent. 1975 betrugen sie dann nur noch 27,3\u00a0Prozent, ehe sie 2000 wieder auf 49,8\u00a0Prozent anstiegen. Die Verschuldung von Bund, Kantonen und Gemeinden entwickelt sich somit weder im gleichen Rhythmus noch in die gleiche Richtung (siehe <em>Abbildung<\/em>). Daher f\u00fchrt jede Studie zur Schweiz, die ausschliesslich die Bundesschulden ber\u00fccksichtigt, zwangsl\u00e4ufig zu stark verzerrten Schlussfolgerungen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Bruttoschulden von Bund, Kantonen und Gemeinden in der Schweiz, in Milliarden Franken (1894\u20132014)<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<pre><div class=\"legacy_chart_custom\"><div class='chart chart--normal' id='guex_1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#guex_1_de').highcharts({\n    title: {\n        text: ''\n    },\n\n    \n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Milliarden Franken'\n        }\n    },\n    xAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        }\n    },\n    \n    plotOptions: {\n        series: {\n                       pointStart: 1894\n        }\n    },\n  tooltip: {\n        valueDecimals: 2,\n      \n        valueSuffix: ' Milliarden Franken'\n    },\n\n\n    series: [{\n        name: 'Bundesschulden',\n        data: [0.747, 0.731, 0.715, 0.708, 0.636, 0.693, 0.684, 0.676, 0.667, 0.986, 0.856, 0.856, 0.854, 0.85, 0.776, 0.98, 0.996, 0.975, 0.956, 1.289, 2.623, 4.222, 5.56, 5.902, 6.299, 7.063, 7.361, 8.481, 10.701, 11.258, 11, 10.843, 10.987, 11.28, 11.176, 10.914, 11.361, 11.313, 12.065, 13.209, 14.021, 14.4, 16.373, 15.559, 16.061, 17.865, 21.55, 23.563, 24.859, 27.856, 33.52, 38.699, 40.05, 36.522, 34.954, 33.274, 34.693, 33.571, 33.445, 33.914, 34.498, 33.762, 33.217, 29.932, 27.956, 28.131, 26.958, 25.631, 24.766, 25.437, 23.953, 22.089, 21.042, 20.784, 20.496, 20.254, 20.107, 20.377, 20.479, 20.552, 22.794, 25.827, 30.847, 30.733, 31.186, 35.434, 35.771, 34.854, 34.928, 34.17, 35.406, 36.931, 38.58, 37.717, 36.574, 36.274, 38.059, 41.484, 49.752, 59.353, 65.993, 70.342, 75.09, 82.003, 92.6, 85.697, 89.238, 87.331, 99.406, 99.878, 101.433, 103.13, 96.77, 93.926, 91.858, 83.667, 82.468, 82.438, 84.456, 84.19, 82.111]\n    }, {\n        name: 'Kantonsschulden',\n        data: [6.278, 6.268, 6.257, 6.247, 5.669, 6.226, 6.215, 6.205, 6.194, 5.621, 5.612, 5.602, 5.593, 5.583, 5.109, 5.1, 5.071, 5.396, 5.742, 6.466, 6.799, 6.515, 5.983, 4.891, 4.221, 4.354, 4.935, 5.989, 7.506, 7.62, 7.489, 7.513, 7.929, 8.107, 8.071, 7.946, 9.59, 10.369, 11.556, 12.799, 13.421, 13.844, 13.906, 13.623, 13.852, 14.265, 13.363, 11.599, 10.139, 9.618, 9.572, 10.292, 10.236, 10.004, 9.617, 10.157, 10.487, 10.222, 10.166, 10.449, 10.67, 10.783, 11.17, 12.207, 12.902, 13.987, 13.863, 14.403, 14.994, 15.916, 17.598, 19.323, 21.229, 22.541, 23.577, 24.287, 25.015, 26.826, 28.631, 29.782, 30.217, 31.322, 33.324, 34.829, 32.457, 31.147, 31.267, 29.111, 28.888, 29.8, 30.289, 29.966, 30.409, 30.42, 30.354, 29.822, 29.21, 31.34, 34.827, 39.271, 42.683, 43.702, 46.263, 49.214, 52.095, 51.744, 52.101, 51.738, 53.059, 56.273, 57.425, 51.066, 48.523, 47.244, 42.534, 40.281, 39.718, 38.754, 41.958, 46.735, 50.311]\n    }, {\n        name: 'Gemeindeschulden',\n        data: [2.893, 3.145, 3.397, 3.65, 3.547, 4.155, 4.407, 4.659, 4.912, 4.695, 4.924, 5.154, 5.383, 5.613, 5.355, 5.566, 5.752, 5.612, 5.975, 6.727, 7.353, 7.048, 6.546, 5.634, 4.8, 4.686, 5.161, 6.064, 8.579, 8.399, 8.17, 8.441, 8.192, 8.25, 8.445, 9.224, 9.515, 10.469, 11.939, 12.835, 13.482, 13.801, 13.773, 13.409, 13.424, 13.295, 12.207, 10.793, 9.709, 9.216, 9.488, 9.469, 9.817, 8.88, 9.522, 10.504, 11.202, 10.999, 11.085, 11.85, 12.012, 12.349, 13.655, 15.2, 16.524, 18.07, 17.317, 20.099, 20.759, 22.929, 23.631, 25.538, 26.951, 28.367, 31.318, 32.902, 34.021, 36.186, 36.919, 37.622, 36.789, 37.594, 38.509, 36.491, 35.365, 33.401, 32.105, 30.808, 29.777, 30.131, 29.859, 29.432, 29.779, 30.461, 30.445, 30.038, 37.434, 37.849, 39.955, 39.761, 40.75, 41.006, 41.717, 41.081, 41.544, 40.587, 40.477, 40.13, 39.454, 37.604, 37.717, 38.156, 35.171, 34.328, 34.051, 34.536, 34.664, 35.06, 36.009, 37.301, 37.96]\n    }],\n\n\n\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n<\/div><\/pre>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die einzelnen Werte entsprechen jeweils der gesamten Bruttoverschuldung des Bundes, der Kantone und der Gemeinden, einschliesslich der internen Verschuldung. Doppelerfassungen wurden bis 1989 nicht abgezogen. Die Werte wurden zu konstanten Preisen von 1990 berechnet.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Guex und Guex (2018) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Die Theorie auf dem Pr\u00fcfstand<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDank der Zeitreihe k\u00f6nnen zwei Annahmen der vorherrschenden Wirtschaftstheorie \u00fcberpr\u00fcft werden. Die erste Hypothese besagt, dass sich die Staatsverschuldung negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirkt. Laut der zweiten Hypothese hat eine Staatsverschuldung langfristig h\u00f6here Zinsen zur Folge.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie erste dieser Hypothesen wird in der Regel \u00fcberpr\u00fcft, indem die Korrelation zwischen der Verschuldungsquote und der Wachstumsrate des Bruttoinlandprodukts (BIP) eruiert wird. Die Verschuldungsquote misst das Verh\u00e4ltnis zwischen dem gesamtstaatlichen Bruttoschuldenstand und dem BIP. Der zeitliche Abstand zwischen diesen beiden Zeitreihen zeigt ausserdem, in welche Richtung ein Kausalzusammenhang besteht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie zweite Hypothese testet man, indem der gesamtstaatliche Bruttoschuldenstand mit der durchschnittlichen j\u00e4hrlichen Rendite von Obligationen des Bundes oder der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) verglichen wird. Die Obligationen der SBB gelten \u00fcblicherweise als bester Indikator f\u00fcr die langfristigen Zinss\u00e4tze in der Schweiz.&#13;<\/p>\n<h2>Erweiterte Methodik<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie beiden Hypothesen wurden mit drei statistischen Methoden \u00fcberpr\u00fcft (siehe <em>Tabelle<\/em>), in aufsteigender Reihenfolge der Komplexit\u00e4t und der Aussagekraft. Zun\u00e4chst untersuchten die Autoren die Korrelationskoeffizienten zwischen der Verschuldungsquote und der Wachstumsrate sowie zwischen der Verschuldungsquote und den Zinss\u00e4tzen. Dabei wurden die Zeitreihen unter sich \u00fcber ein Zeitfenster von ungef\u00e4hr f\u00fcnf Jahren verschoben. Eine solche Methode kann sicherlich kritisiert werden. Denn das BIP wird f\u00fcr die Berechnung der Verschuldungsquote und der Wachstumsrate verwendet, sodass die Korrelationen m\u00f6glicherweise k\u00fcnstlich erh\u00f6ht wurden. Doch diese Methode ist nach wie vor sehr verbreitet und eignet sich deshalb f\u00fcr den Vergleich mit anderen Forschungsstudien zu diesem Thema.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit dem zweiten Ansatz wird diese Verzerrung beseitigt: Die Residualwerte der verschiedenen Variablen werden verglichen, nachdem alle Informationen bereinigt sind, die sich mit univariaten Arima-Modellen erkl\u00e4ren lassen (autoregressive gleitende Durchschnittsmodelle). Bei dieser Methode vergleicht man also die Abweichungen von den Tendenzen, die zwischen der Verschuldung, dem BIP und den Zinsen bestehen. Ein Beispiel: Will man etwa \u00fcberpr\u00fcfen, ob sich die Verschuldung negativ auf das BIP auswirkt, wird mit diesem Ansatz untersucht, ob ein Anstieg der Verschuldung \u00fcber dem \u00fcblichen Niveau im Durchschnitt zu einem BIP-Wachstum f\u00fchrt, das unter den Prognosen liegt.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie dritte Methode beruht auf dem Kausalit\u00e4tsbegriff des britischen \u00d6konomen Clive Granger.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Sie ist f\u00fcr diese Art von Studie der relevanteste Ansatz. Dabei werden lineare autoregressive Modelle entwickelt mit dem Ziel, den Wert einer Variable in einem bestimmten Jahr mit den eigenen Vergangenheitswerten und mit den Vergangenheitswerten einer anderen Variable zu \u00aberkl\u00e4ren\u00bb. Mit der Granger-Kausalit\u00e4t misst man also, wie relevant die Existenz einer zweiten Variable im Modell ist. Mit dieser Methode wird beispielsweise untersucht, ob das BIP ausschliesslich mit seinen fr\u00fcheren Werten \u00aberkl\u00e4rt\u00bb werden kann oder ob die Prognosen zuverl\u00e4ssiger werden, wenn man zus\u00e4tzlich Vergangenheitswerte der Staatsverschuldung hinzuf\u00fcgt.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Die Zusammenh\u00e4nge zwischen \u00f6ffentlicher Verschuldung, BIP und langfristigem Zinssatz<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<table style=\"height: 322px;\" width=\"758\">&#13;<\/p>\n<tbody>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td><strong>Zeitabstand (in Jahren)<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Methode 1: Korrelation zwischen Verschuldung und BIP (Hypothese 1)<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Methode 2: Korrelation zwischen Residualwerten der Verschuldung und Residualwerten des BIP (Hypothese 1)<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Methode 1: Korrelation zwischen Verschuldung und Zinssatz (Hypothese 2)<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Methode 2: Korrelation zwischen Residualwerten der Verschuldung und Residualwerten des Zinssatzes (Hypothese 2)<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">-5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,112<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,056<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,025<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,064<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">-4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,129<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,015<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,003<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,027<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">-3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,118<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,012<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,028<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,016<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">-2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,105<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,125<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,050<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,252*<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">-1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,084<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,461*<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,092<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,106<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">0<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,006<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,039<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,146<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,121<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">1<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,145<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,031<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,203*<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,142<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,131<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,021<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,241*<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,011<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,123<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,050<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,271*<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,108<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,116<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,077<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,303*<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,100<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: center;\">5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,153<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,097<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">-0,338*<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td style=\"text-align: right;\">0,041<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td colspan=\"2\">Methode 3: Kausalit\u00e4t Verschuldung \u2192 BIP (Hypothese 1): 1,031<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td colspan=\"2\">Methode 3: Kausalit\u00e4t Verschuldung \u2192 Zinssatz (Hypothese 2): 1.194<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td colspan=\"2\">Methode 3: Kausalit\u00e4t BIP \u2192 Verschuldung (Hypothese 1): 16,241*<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td colspan=\"2\">Methode 3: Kausalit\u00e4t Zinssatz \u2192 Verschuldung (Hypothese 2): 3,928*<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Der Zeitabstand\u00a0zeigt die Dauer zwischen dem Erhebungszeitpunkt des BIP oder des Zinssatzes und dem Zeitpunkt der Verschuldung.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">* Signifikante Ergebnisse (5-Prozent-Signifikanzniveau)<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Guex G. und Guex S. (2018)<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Wachstum beeinflusst Verschuldung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWas die erste Hypothese \u2013 den Zusammenhang zwischen Staatsverschuldung und BIP \u2013 betrifft, f\u00fchren die Ergebnisse aller drei Analysen zu \u00e4hnlichen Schlussfolgerungen: Das BIP wirkt sich auf die Verschuldung aus und nicht umgekehrt. Zudem besteht zwischen den beiden Variablen ein negativer Zusammenhang. Mit anderen Worten: Ein Anstieg des BIP f\u00fchrt tendenziell zu einem R\u00fcckgang der Verschuldung. Umgekehrt hat eine Abnahme des BIP tendenziell einen Anstieg der Verschuldung zur Folge.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Ergebnisse zur zweiten Hypothese sind hingegen nicht schl\u00fcssig. Besteht ein Zusammenhang zwischen der \u00f6ffentlichen Verschuldung und dem langfristigen Zinssatz? Die mit der ersten Methode durchgef\u00fchrte Analyse zeigt zwar eine starke Korrelation, aber der Zusammenhang ist negativ. Das heisst: Eine hohe Verschuldungsquote hat tendenziell tiefere Zinsen zur Folge. Dieser Zusammenhang steht im Widerspruch zur Hypothese. Auch die Analysen mit den anderen beiden Methoden widersprechen der vorherrschenden Theorie: Gem\u00e4ss ihnen beeinflusst das Zinsniveau tendenziell die H\u00f6he der Staatsverschuldung \u2013 und nicht umgekehrt. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Zusammenh\u00e4nge zwischen Staatsverschuldung und Zinsniveau komplex sind und dass alle\u00a0\u00fcberm\u00e4ssig\u00a0vereinfachten Hypothesen zu diesem Thema mit Vorsicht zu geniessen sind.&#13;<\/p>\n<h2>Doppelter Beitrag<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Artikel in der \u00abSchweizerischen Zeitschrift f\u00fcr Volkswirtschaft und Statistik\u00bb leistet zwei wesentliche Beitr\u00e4ge: Erstens legt er eine neue Zeitreihe zur \u00f6ffentlichen Verschuldung in der Schweiz vor, die viel zuverl\u00e4ssiger ist als die bisherigen Zeitreihen und einen langen Zeitraum von 1894 bis 2014 abdeckt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZweitens verdeutlicht er, dass angesichts der sozio\u00f6konomischen und politischen Auswirkungen der Thematik mit h\u00f6chster methodischer Stringenz vorgegangen werden muss: und zwar in Bezug auf die L\u00e4nge des gew\u00e4hlten Zeitraums, den Umfang der ber\u00fccksichtigten Verschuldung sowie die Vielfalt und die Robustheit der verwendeten statistischen Tests. Ausserdem zeigt der Artikel, dass sich die Staatsverschuldung nicht negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirkt \u2013 zumindest in der Schweiz nicht. Dieses Ergebnis sollte uns veranlassen, die in der Wirtschaftstheorie vorherrschende Auffassung, dass eine Sparpolitik der Verschuldung vorzuziehen ist, infrage zu stellen. In verschiedenen L\u00e4ndern hat diese Auffassung zur Einf\u00fchrung einer Schuldenbremse gef\u00fchrt.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Reinhart und Rogoff (2010).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Schwab (1996).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Guex und Guex (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Bei dieser und der n\u00e4chsten Methode werden die Logarithmen der Verschuldung und des BIP untersucht. Damit lassen sich ihre Tendenzen linearisieren.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Granger (1969).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Zusammenhang zwischen Verschuldung, Wachstum und Zinsniveau in einem Land gibt es bereits viele Studien. Noch intensiver behandelt wurde das Thema insbesondere, nachdem die US-Wirtschaftswissenschaftler Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff 2010 ihren bekannten Artikel \u00abGrowth in a Time of Debt\u00bb\u00a0ver\u00f6ffentlicht hatten. Die Autoren pl\u00e4dierten darin f\u00fcr eine drastische Senkung der Staatsschuldenquote, um das Wachstum anzukurbeln. [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4870,"featured_media":19868,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[213],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4870,"seco_co_author":[4860,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Spezialist f\u00fcr Informationsmethoden und -systeme, Statistique Vaud, Kanton Waadt, Lausanne","seco_author_post_occupation_fr":"Sp\u00e9cialiste en m\u00e9thodes et syst\u00e8mes d\u2019information, Statistique Vaud, Lausanne","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4860,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Zeitgeschichte an der Universit\u00e4t Lausanne","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeur d\u2019histoire contemporaine \u00e0 l\u2019universit\u00e9 de Lausanne"}],"short_title":"Der Einfluss von Staatsschulden auf das Wachstum","post_lead":"Die Theorie, dass hohe Schulden der \u00f6ffentlichen Hand das Wachstum beeintr\u00e4chtigen oder h\u00f6here Zinsen zur Folge haben, trifft f\u00fcr die Schweiz nicht zu. 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Growth in a Time of Debt, in: American Economic Review, 100(2): 573\u2013578.<\/li>&#13;\n \t<li>Schwab B. (1996). \u00d6konomische Aspekte der Staatsdefizite und Staatsverschuldung in der Schweiz. Bern: Haupt.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Von der Forschung in die Politik","kasten_box":"Aktuelle wissenschaftliche Studien aus der \u00abSchweizerischen Zeitschrift f\u00fcr Volkswirtschaft und Statistik\u00bbmit einem starken Bezug zur schweizerischen Wirtschaftspolitik erscheinen in einer Kurzfassung in der \u00abVolkswirtschaft\u00bb."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":104591,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":104595,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"85972","post_abstract":"In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche Studien \u00fcber den Zusammenhang zwischen Staatsverschuldung, Wirtschaftswachstum und Zinsniveau ver\u00f6ffentlicht. Doch die Schweiz erscheint in diesen Studien mehrheitlich nicht, oder sie ist nur unbefriedigend ber\u00fccksichtigt \u2013 vor allem wegen fehlender Daten. Verl\u00e4ssliche Zahlen zur Gesamtverschuldung der \u00f6ffentlichen Hand waren hierzulande bislang nur f\u00fcr einen kurzen, nicht weit zur\u00fcckliegenden Zeitraum verf\u00fcgbar. Nun hat ein Artikel aus dem Jahr 2018 diesen Mangel behoben und hat eine Zeitreihe zur Staatsverschuldung in der Schweiz von 1894 bis\u00a02014 vorgelegt. Die Annahme, dass eine starke Verschuldung der \u00f6ffentlichen Hand das Wachstum mindert und zu h\u00f6heren Zinsen f\u00fchrt, trifft in der Schweiz nicht zu.","magazine_issue":"20190601","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20190523","original_files":null,"external_release_for_author":"20190429","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5ca20edd87486"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104588"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4870"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104588"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104588\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126004,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104588\/revisions\/126004"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4860"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4870"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19868"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104588"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=104588"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=104588"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=104588"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=104588"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=104588"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}