{"id":104627,"date":"2019-05-20T07:00:03","date_gmt":"2019-05-20T07:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/05\/interview-06-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:57:57","modified_gmt":"2023-08-23T20:57:57","slug":"interview-06-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/05\/interview-06-2019\/","title":{"rendered":"\u00abDie Trockenheit f\u00fchrte zu einem Umdenken\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Herr Olschewski, trinken Sie privat Mineralwasser?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIch trinke nur Hahnenwasser. Gutes Hahnenwasser finde ich deutlich besser als Mineralwasser.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie beliebt ist Hahnenwasser?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nGut 70 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung trinken Hahnenwasser. Das zeigen unsere Umfragen. Das Hahnenwasser punktet bei der Qualit\u00e4t, beim Preis, bei der Verf\u00fcgbarkeit und den Umweltauswirkungen. Allerdings trinken J\u00fcngere derzeit vermehrt Mineralwasser oder Softdrinks.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Die Sommer werden immer trockener. M\u00fcssen wir uns Sorgen um die Wasserversorgung machen?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Trinkwasser geht uns in naher Zukunft nicht aus. Lokal kann es aber im Sommer zu Wasserknappheit kommen \u2013 vor allem dort, wo keine ergiebigen Grundwasservorkommen zur Verf\u00fcgung stehen und wo die Wasserversorgungen nicht regional miteinander vernetzt sind. Dies war im letzten Sommer beispielsweise im Kanton Thurgau und im Kanton Z\u00fcrich der Fall. Die Gefahr steigt aber auch in den Alpen, weil die Gletscher schmelzen und weniger Schnee zwischengespeichert wird.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wird der Konsument diese Wasserknappheit sp\u00fcren?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas merken in erster Linie die Wasserversorger \u2013 der Konsument weniger. Viel fr\u00fcher trifft es die Landwirte, die ihre Felder nicht mehr bew\u00e4ssern d\u00fcrfen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie hat sich der Wasserverbrauch in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt? <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nSeit Mitte Achtzigerjahre ist der absolute Verbrauch trotz Bev\u00f6lkerungswachstum kontinuierlich gesunken. Stark dazu beigetragen haben Spararmaturen in Haushalten wie zum Beispiel wassersparende WC-Sp\u00fclungen. Auch der Strukturwandel in der Industrie spielt eine Rolle. So sind wasserintensive Zweige wie die Papierindustrie mehrheitlich verschwunden.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Trinkwasser ist ein Lebensmittel. Wie wird die Qualit\u00e4t sichergestellt?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Wasserversorger sind f\u00fcr die Qualit\u00e4t verantwortlich. Als Trinkwasserverband unterst\u00fctzen wir unsere Mitglieder mittels umfassender Ausbildungen und spezifischer Richtlinien bei der Qualit\u00e4tssicherung. Jeder Wasserversorger muss heute \u00fcber ein Selbstkontrollkonzept verf\u00fcgen, wo er m\u00f6gliche Gefahren identifiziert, beurteilt und Massnahmen ergreift. Der kantonale Trinkwasserinspektor kontrolliert das Konzept und die Anlagen regelm\u00e4ssig.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Trinkwasser wird auch zum L\u00f6schen von Br\u00e4nden verwendet. Ist das nicht unsinnig?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Infrastruktur f\u00fcr die Trinkwasserversorgung ist historisch gewachsen und hat heute einen Wert von rund 50 Milliarden Franken. Es w\u00e4re unsinnig, ein zweites Verteilsystem zum L\u00f6schen aufzubauen. Dasselbe gilt f\u00fcr Toilettensp\u00fclungen: Wir sp\u00fclen das WC mit Trinkwasser \u2013 das ist ein grosser Anteil unseres t\u00e4glichen Verbrauchs. Im Zuge des Klimawandels wird zudem vermehrt Trinkwasser verwendet, um beispielsweise Pflanzen zu bew\u00e4ssern. Daf\u00fcr k\u00f6nnte man auch Regenwasser verwenden.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Eine Person bezahlt rund 30 Rappen pro Tag f\u00fcr das Trinkwasser und 40 Rappen f\u00fcr die Abwasserentsorgung. Ist der Anreiz nicht schlicht zu gering, um Wasser zu sparen?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u00dcber diese tiefen Preise kann man keinen Hebel erzeugen. Man muss deshalb beim Bewusstsein der Konsumenten ansetzen. Bei wasserintensiven Aktivit\u00e4ten wie Autowaschen, Gartenbew\u00e4ssern oder Swimmingpool soll vor allem in Trockenzeiten jedem klar sein: Wasser ist ein kostbares Gut, das nicht verschwendet werden darf.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Die Wassergeb\u00fchren unterscheiden sich je nach Region: Worauf ist das zur\u00fcckzuf\u00fchren?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nJe vierzig Prozent des Trinkwassers stammen aus Grundwasser und Quellen, zwanzig Prozent aus den Seen. Eine Gemeinde, die \u00fcber eine Quelle am Berg verf\u00fcgt, kann das Wasser in einem Reservoir fassen und es ohne zus\u00e4tzlichen Energieaufwand und Kosten zu den Kunden transportieren. Andere Gemeinden m\u00fcssen daf\u00fcr teure Pumpwerke bauen. Der gr\u00f6sste Kostenpunkt ist aber die Erneuerung der Netze: Gesamtschweizerisch werden jedes Jahr 900 Millionen Franken investiert, um die Infrastruktur instand zu halten. Die gr\u00f6ssten Unterschiede in den Tarifen entstehen, weil die Gemeinden diese Kosten anders berechnen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Heisst das, einzelne Gemeinden legen zu wenig Geld f\u00fcr den Unterhalt zur Seite? <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Durchschnitt sind diese Kosten gut eingepreist. Es gibt aber Ausreisser: Bei Gemeinden mit zu tiefen Geb\u00fchren sind die regelm\u00e4ssige Erneuerung und die nachhaltige Entwicklung nicht gew\u00e4hrleistet.&#13;<\/p>\n<blockquote><p>Das Wasser geh\u00f6rt den Kantonen<\/p><\/blockquote>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie muss man sich das vorstellen: Rosten die Rohre?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nMetallische Leitungsrohre k\u00f6nnen durch Korrosion Sch\u00e4den erleiden, wodurch Wasser austritt. Der gesamte Wasserverlust in der Schweiz betr\u00e4gt 13 Prozent.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wem geh\u00f6rt eigentlich das Wasser?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Wasser geh\u00f6rt den Kantonen. Der Thunersee geh\u00f6rt beispielsweise dem Kanton Bern. Auch die unterirdischen Grundwasserstr\u00f6me sind in Kantonsbesitz. Gemeinden bezahlen dem Kanton f\u00fcr die Nutzung Konzessionsgeb\u00fchren. Kleinere Quellen, die nicht von \u00f6ffentlichem Interesse sind, geh\u00f6ren jedoch den Landeigent\u00fcmern. Die Versorgungsinfrastruktur wiederum ist in den H\u00e4nden der Wasserversorger.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Die Wasserversorgung in der Schweiz ist kleinr\u00e4umig organisiert. Macht es Sinn, wenn jedes Dorf f\u00fcr seine eigene Wasserversorgung zust\u00e4ndig ist? <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Struktur hat historische Gr\u00fcnde. Heute findet ein Umdenken statt: Im Kanton Thurgau habe ich zum Beispiel k\u00fcrzlich einen Workshop zur regionalen Trinkwasserplanung moderiert. Das Projekt wurde vom Kanton initiiert \u2013 anf\u00e4nglich mit wenig Verst\u00e4ndnis der Gemeinden. Die Trockenheit vom letzten Jahr f\u00fchrte zu einem Umdenken \u2013 die Bereitschaft zur Zusammenarbeit stieg. Das Projekt zeigte: Es gibt Gemeinden, die gen\u00fcgend Wasser haben, um Nachbargemeinden zu versorgen. Nun m\u00fcssen Leitungen gebaut werden, um die Systeme zu vernetzen. Das ist technisch meist gar nicht so aufwendig \u2013 man muss es einfach zulassen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Inwiefern sind technologische Entwicklungen bei Fusionen ausschlaggebend?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas ist ebenfalls ein Treiber. Gerade in kleinen Gemeinden fehlt es oft an Know-how. Manche k\u00f6nnen sich keinen vollamtlichen, professionellen Brunnenmeister leisten. In solchen F\u00e4llen kann es sinnvoll sein, mit der Nachbargemeinde zusammenzuarbeiten. Als Trinkwasserverband unterst\u00fctzen wir die Professionalisierung der Branche aktiv.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Gibt es auch private Firmen, die diese Dienste anbieten?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie gr\u00f6ssten ausgegliederten Wasserversorgungsunternehmen sind im Besitz der \u00f6ffentlichen Hand. In diesem Bereich gibt es eine beachtliche Dynamik \u2013 gerade in der Romandie. Hinzu kommen private Sanit\u00e4rbetriebe, die Brunnenmeister anstellen und Aufgaben f\u00fcr die Wasserversorgung ausf\u00fchren. Die Digitalisierung spielt ebenfalls in die H\u00e4nde der externen Anbieter: Sie sind effizienter als die lokalen Versorger, wenn es etwa darum geht, Smart-Meter abzulesen, Hydranten und Schieber mit digitalen Messger\u00e4ten zu kontrollieren. Die Kehrseite ist: Wenn die Gemeinden zunehmend das Know-how verlieren, k\u00f6nnen sie weniger gut einsch\u00e4tzen, welche Angebote sie ben\u00f6tigen und was ein angemessener Preis ist.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie viel Elektronik steckt in den Wasserz\u00e4hlern und Hydranten?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nWasserz\u00e4hler sind zusehends digital. Auch im Versorgungsnetz wird die Digitalisierung Einzug halten: In Forschungsprojekten messen Sensoren, ob die Wasserqualit\u00e4t stimmt. So kann man rasch feststellen, wo Verunreinigungen ins Wasser gelangen. Dies ist wichtig bei Unwettern oder Sabotageakten: Wenn jemand eine Leitung \u00f6ffnet, um Gift einzubringen, erkennen dies die Sensoren sofort.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie gut ist die Trinkwasserversorgung vor Cyber-Attacken gesch\u00fctzt?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nAufgrund einer Verwundbarkeitsanalyse des Bundes haben wir einen ICT-Standard f\u00fcr Wasserversorger entwickelt. Das ist keine Fiktion: Im solothurnischen Lostorf l\u00f6ste im letzten Sommer ein Blitzeinschlag einen Stromausfall aus \u2013 was zu einer ICT-Panne in der Abwasserreinigungsanlage f\u00fchrte. Darauf floss Abwasser in die Aare und von dort \u00fcber eine Grundwasserfassung ins Trinkwassernetz. Lostorf musste das Wasser abkochen. Es geht also nicht nur darum, Hackerangriffe abzuwehren, sondern auch darum, M\u00e4ngel im System zu beheben. Dabei ist es nicht mit einer einmaligen Investition getan, sondern die Sicherheitsmassnahmen m\u00fcssen im Alltag gelebt werden. Bereits ein einziger unvorsichtig eingesetzter USB-Stick kann Folgen haben.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Auf Bundesebene gibt es keine klare Wasserstrategie. Warum?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nEs gibt Vorschl\u00e4ge. Jemand muss nun die Umsetzung an die Hand nehmen. Der F\u00f6deralismus bremst aber diesen Prozess. Aus meiner Sicht sind vor allem Kantone und Gemeinden gefordert. Aber auch die Wirtschaft m\u00fcsste ein Interesse haben, wie die regionale Wasserversorgung in Zukunft aussieht. Im Verkehr und in der Siedlungsplanung gibt es Agglomerationsprogramme: Warum gibt es kein entsprechendes Impulsprogramm f\u00fcr Wasser? Wir m\u00fcssen heute die Entscheide treffen, damit wir in zwanzig Jahren \u00fcber die n\u00f6tige Infrastruktur verf\u00fcgen.&#13;<\/p>\n<blockquote><p>Privatisierung macht wenig Sinn<\/p><\/blockquote>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3><strong>Der gr\u00f6sste Teil der Wasserversorgung geh\u00f6rt der \u00f6ffentlichen Hand. Mancherorts ist sie jedoch in Privatbesitz. Warum?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIn einigen D\u00f6rfern gibt es Wasserkorporationen. Das sind private Vereine, die vor mehr als 100 Jahren Geld in die Wasserversorgung investierten. Im Kanton St. Gallen ist diese Rechtsform beispielsweise heute noch verbreitet. Es gibt aber auch Aktiengesellschaften: In der Stadt Zug liefert ein privates Versorgungsunternehmen das Wasser.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Kann die Wasserversorgung effizienter von Privaten erbracht werden?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDaf\u00fcr gibt es keine Hinweise. Die Qualit\u00e4t der Wasserversorgung ist sehr hoch und preiswert \u2013 wir erhalten kaum Beanstandungen des Preis\u00fcberwachers. Privatisierung macht auch wenig Sinn, da man keinen Gewinn erwirtschaften darf und die Wasserversorgung ein nat\u00fcrliches Monopol ist.&#13;<\/p>\n<h3><strong>In den Schutzzonen rund um die Wasserfassungen gibt es Nutzungskonflikte: Es verlaufen Strassen und Bahnlinien in der N\u00e4he von Wasserfassungen. Inwiefern ist das ein Problem?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nVerkehrsanlagen geh\u00f6ren nicht in die innersten Schutzzonen. Ein Transportunfall, bei dem giftige Stoffe auslaufen, kann eine Grundwasserfassung auf Jahre hinaus unbenutzbar machen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>K\u00f6nnen Sie ein Beispiel geben?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der solothurnischen Gemeinde Sch\u00f6nenwerd gab es ein altes Pumpwerk namens Spitzacker. Als die SBB mit der Planung des Eppenbergtunnels begannen, gab der Kanton keine Konzession mehr, da die Bahnlinie zwischen Olten und Aarau praktisch \u00fcber das Pumph\u00e4uschen f\u00fchrt. Nur: In der Gemeinde Sch\u00f6nenwerd gibt es keinen anderen geeigneten Standort f\u00fcr eine Wasserfassung. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden hat man nun eine L\u00f6sung gefunden. Ein anderes Beispiel ist Oensingen: Dort ist der Nitratgehalt im Wasser zu hoch \u2013 der einzig m\u00f6gliche Standort ist eine Wiese, an der auch ein Fleischverarbeiter interessiert ist. Da muss man sich nun entscheiden, welche Nutzung man will. Gemeinden m\u00fcssen geeignete Fl\u00e4chen f\u00fcr die Trinkwasserversorgung unbedingt fr\u00fchzeitig in ihrer Raumplanung sichern.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Als Konsument h\u00f6rt man nicht gerne, dass der Nitratgehalt zu hoch ist. Welche Gefahr geht von D\u00fcngern und Pestiziden aus?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nWenn die Fassung ungen\u00fcgend gesch\u00fctzt ist, k\u00f6nnen Nitrat aus D\u00fcngern und Pflanzenschutzmittel im Grundwasser \u00fcber grosse Distanzen verfrachtet werden und ins Netz gelangen. Nitrate und Pestizide sind im Trinkwasser unerw\u00fcnscht. Einige Grundwasserfassungen mussten deswegen geschlossen werden. Der Einsatz von Pestiziden und D\u00fcngern im Umkreis der Fassungen muss verboten \u2013 oder zumindest stark reduziert \u2013 werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Olschewski, trinken Sie privat Mineralwasser? &#13; Ich trinke nur Hahnenwasser. Gutes Hahnenwasser finde ich deutlich besser als Mineralwasser.&#13; Wie beliebt ist Hahnenwasser? &#13; Gut 70 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung trinken Hahnenwasser. Das zeigen unsere Umfragen. Das Hahnenwasser punktet bei der Qualit\u00e4t, beim Preis, bei der Verf\u00fcgbarkeit und den Umweltauswirkungen. 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