{"id":104666,"date":"2019-05-15T08:29:23","date_gmt":"2019-05-15T08:29:23","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/05\/wu-schnauss-06-2019\/"},"modified":"2023-08-23T22:58:06","modified_gmt":"2023-08-23T20:58:06","slug":"schnauss-wu-06-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/05\/schnauss-wu-06-2019\/","title":{"rendered":"Schweizer St\u00e4rken sind bei Chinas Unternehmern kaum bekannt"},"content":{"rendered":"<p>Berichte \u00fcber chinesische Investitionen schaffen es h\u00e4ufig in die Schweizer Medien. Doch ist die Schweiz wirklich ein attraktiver Investitionsort f\u00fcr Chinesen? Die Antwort des britischen Wirtschaftsmagazins \u00abThe Economist\u00bb ist: ja. Laut dessen Umfrage bei 110 international t\u00e4tigen chinesischen Unternehmen ist kein anderes Land in Europa f\u00fcr chinesische Investitionen attraktiver als die Schweiz.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Unsere Studie\u00a0 \u00abThe Awareness of Chinese Executives about Switzerland as Business Location\u00bb aus dem Jahr 2018 relativiert diese Aussage des \u00abEconomist\u00bb. Die Studie besteht aus einer Umfrage und Stichprobeinterviews. 818 chinesische F\u00fchrungskr\u00e4fte aus 24 Industriesektoren<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> haben die Umfrage vollst\u00e4ndig ausgef\u00fcllt. Per Zufallsprinzip haben wir 20 von diesen 818 Befragten f\u00fcr die Folgeinterviews ausgew\u00e4hlt. Durch die Studie haben wir untersucht, wie chinesische Unternehmer die Schweiz wahrnehmen, was sie \u00fcber die Schweizer Wettbewerbsvorteile und -nachteile wissen, wie sie sich dar\u00fcber informieren und was die Hindernisse und Vorteile von Investitionen in der Schweiz sind. Die Folgeinterviews helfen uns, zu erfahren, warum die Befragten bestimmte Antworten gew\u00e4hlt haben.&#13;<\/p>\n<h2>Schweizer Pharma nur wenig bekannt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Klischee best\u00e4tigt sich: Die Schweiz ist das Land der Uhren. 67 Prozent der Befragten bringen das Image der Schweiz mit Uhren in Verbindung. Laut unseren Folgeinterviews h\u00e4ngt das gute Image der Uhrenindustrie nach Meinung der Befragten ausserdem mit der Schweizer Pr\u00e4zision zusammen. Auch die Umwelt (64%), die politische Stabilit\u00e4t und Neutralit\u00e4t (63%) sowie das Bankgeheimnis (56%), das Bankensystem (48%) und die pr\u00e4zise Schweizer Industrieproduktion (46%) kommen den chinesischen F\u00fchrungskr\u00e4ften bei der Frage nach dem Image der Schweiz in den Sinn. Obwohl das Bankgeheimnis f\u00fcr ausl\u00e4ndische B\u00fcrger bereits seit 2014 abgeschafft ist. Die Innovationskraft, welche die Schweiz als wichtigsten Wettbewerbsvorteil vermarktet, verbinden nur 18 Prozent der Befragten tats\u00e4chlich mit der Schweiz. Auch das effiziente Schweizer Steuersystem ist nur wenigen bekannt (13%).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Antworten auf die Frage nach den bekannten Schweizer Branchen best\u00e4tigen dieses Ergebnis: 79 Prozent der Befragten nennen die Schweizer Uhrenindustrie, 46 Prozent die Pr\u00e4zisionsinstrumentenbranche. Nur selten genannt werden andere weltweit f\u00fchrende Branchen der Schweiz wie die Medizintechnik (8%), die Pharmazie und Chemie (12%) sowie der Maschinenbau (3%).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Mehrheit der chinesischen Unternehmer (59%) ist der Meinung, dass die Schweiz \u00fcber das effektivste Bankensystem verf\u00fcgt. Dieses geniesst in China einen sehr guten Ruf \u2013 einen deutlich besseren als die Bankensysteme der USA (29%) und von Singapur (9%). Bei den anschliessenden Interviews stellte sich jedoch heraus, dass die Befragten insbesondere das Schweizer Private Banking meinten.&#13;<\/p>\n<h2>Freihandel kaum als Vorteil wahrgenommen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie neutrale Position der Schweiz in der Weltpolitik, ihre politische Stabilit\u00e4t sowie ihr Finanz- und Bankensystem sind bei den chinesischen Unternehmern und Managern hoch angesehen (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Zudem werden auch Unternehmen mit langer Tradition und bekannter Marke gesch\u00e4tzt und als wertvoll erachtet. Hier zeigte sich erneut, wie wichtig die Reputation der Schweiz ist. Denn oftmals wurde ein Zusammenhang zu den traditionsreichen Schweizer Uhren hergestellt, die beliebte und bekannte Luxusartikel f\u00fcr chinesische Konsumenten sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAndere Wettbewerbsvorteile der Schweiz wie die Hochtechnologie, die freie Marktwirtschaft, die Innovationskraft, das ausgezeichnete Bildungssystem, die erstklassige Infrastruktur und das flexible Steuersystem zeigten wiederum entt\u00e4uschende Ergebnisse. \u00dcberraschend war, dass nur 14 Prozent der Teilnehmer das schweizerisch-chinesische Freihandelsabkommen als einen Investitionsvorteil betrachteten. \u00dcberraschend ist dies insbesondere auch deshalb, weil ein Freihandelsabkommen davon lebt, dass es von den Unternehmen effektiv genutzt wird. Diese Einsch\u00e4tzung best\u00e4tigt auch eine Evaluierung des Freihandelsabkommens: Sie zeigt, dass nur 42 Prozent der Schweizer Importe aus China und nur 44 Prozent der chinesischen Importe aus der Schweiz das Freihandelsabkommen im Jahr 2017 in Anspruch nahmen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> In den Interviews begr\u00fcndeten dies viele chinesische Unternehmen mit Zeitmangel.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEinen gravierenden Nachteil sehen 70 Prozent der befragten chinesischen Unternehmer in der geringen Gr\u00f6sse des Schweizer Markts (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). In den Interviews bemerkten wir allerdings Wissensdefizite hinsichtlich der Stellung der Schweiz in der globalen Wertsch\u00f6pfungskette. Dies reflektiert die Tatsache, dass chinesische Unternehmen im internationalen Gesch\u00e4ft relativ unerfahren sind und die Schweiz bei der Kommunikation ihrer St\u00e4rken eher dezent, wenig konkret, teilweise \u00fcber falsche Kan\u00e4le und mittels wenig relevanter Inhalte agiert. So sind auch die engen Verbindungen der Schweiz zur EU und der erleichterte Zugang zum EU-Markt \u00fcber die Schweiz vielen chinesischen Managern nur wenig bekannt.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Schweizer Wettbewerbsvorteile aus Sicht chinesischer F\u00fchrungskr\u00e4fte<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='06-2019_Schnauss-Wu_Abb1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#06-2019_Schnauss-Wu_Abb1_de').highcharts({\n    chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ' '\n    },\n    \n    xAxis: {\n        categories: ['Neutralit\u00e4t und Stabilit\u00e4t', 'Effizentes Bank- und Finanzsystem', 'Zahlreiche Firmen mit bekannten Marken und langen Traditionen', 'Hochqualifizierte Arbeitskr\u00e4fte mit sehr guten Sprachkenntnissen', 'Zentrale Lage in Europa', 'High-Tech', 'Freier G\u00fcter- und Kapitalmarkt', 'Innovationskraft', 'Chinesisch-Schweizerisches Freihandelsabkommen', 'Exzellentes duales Bildungssystem', 'Exzellente Infrastruktur', 'Tiefe Steuern, Effizientes Steuersystem', 'Anderes'],\n        title: {\n            text: null\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: 'Anteil Unternehmer, die den jeweiligen Wettbewerbsvorteil genannt haben',\n        \n        }, labels: {format: '{value}%'},\n    },\n  \n tooltip: {\n       pointFormat: '{point.y:.0f}%'\n   \n\n    },\n    plotOptions: {\n        bar: {\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n    legend: {enabled: false\n  \n    },\n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'Y Y Y Y Y ',\n        data: [71, 60, 44, 27, 27, 23, 23, 18, 14, 13, 12, 9, 1]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Umfrage bei 818 chinesischen F\u00fchrungskr\u00e4ften in 24 Branchen, Juli 2018.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Universit\u00e4t Freiburg \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Schweizer Wettbewerbsnachteile aus Sicht chinesischer F\u00fchrungskr\u00e4fte<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='06-2019_Schnauss-Wu_Abb2_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#06-2019_Schnauss-Wu_Abb2_de').highcharts({\n    chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ' '\n    },\n    \n    xAxis: {\n        categories: ['Schweizer Markt ist zu klein','Kulturunterschiede zu gross','Zu wenige Chinesen in der Schweiz<br> mit entsprechenden Kultur- und Sprachkenntnissen',\t'Lebenskosten sind sehr hoch','Schwierig, Investmentinformationen<br> \u00fcber die Schweiz zu erhalten','Zu wenige Kooperationsprojekte mit China'\t,'Komplizierte und unflexible<br> Projektantrags- und Bewilligungsprozesse',\t'Kontrolle und Regulierungen sind streng'\t,'Aufwendige Finanzierung von<br> Investitionsprojekten in der Schweiz'\t,'Mangel an Unterst\u00fctzung<br> durch die Schweizer Regierung'\t,'Zu wenig international<br> konkurrenzf\u00e4hige Industrien'\t,'Schwierig, Unterst\u00fctzung durch die<br> Schweizer Banken zu erhalten', 'Anderes'\t],\n        title: {\n            text: null\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: 'Anteil Unternehmer, die den jeweiligen Wettbewerbsnachteil genannt haben',\n        \n        }, labels: {format: '{value}%'},\n    },\n  \n tooltip: {\n       pointFormat: '{point.y:.0f}%'\n   \n\n    },\n    plotOptions: {\n        bar: {\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n    legend: {enabled: false\n  \n    },\n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'Y Y Y Y Y ',\n        data: [70,36,35,35,29,19,17,16,10,9,9,5,1]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Umfrage bei 818 chinesischen F\u00fchrungskr\u00e4ften in 24 Branchen, Juli 2018.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Universit\u00e4t Freiburg \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Information der Schweizer Botschaft kaum genutzt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDa viele der befragten Unternehmer nur begrenztes Wissen \u00fcber die Schweizer Standortfaktoren besitzen, stellt sich die Frage, wie sie sich die relevanten Informationen beschaffen. Dabei zeigt sich, dass das Internet die herausragende Informationsquelle f\u00fcr chinesische Manager bei der Informationssuche zur Schweiz ist. 81 Prozent der Befragten informieren sich so. Freunde, Gesch\u00e4ftspartner und pers\u00f6nliche Netzwerke sind ebenfalls wichtige Quellen (56%). Andere Quellen werden kaum genutzt. Insbesondere Schweizer Regierungsorganisationen und -verb\u00e4nde, wie beispielsweise Switzerland Global Enterprises, Great Zurich Area usw. (6%), die Botschaft (5%) oder die chinesisch-schweizerische Wirtschaftskammer (5%), spielen kaum eine Rolle. Zu diesem Schluss sind auch fr\u00fchere Studien gekommen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Offenbar kennen also viele Manager die verschiedenen Institutionen nicht, die Informationen zur Schweiz bereitstellen. Zudem misstrauen chinesische Manager \u2013 oftmals historisch bedingt \u2013 den Informationen von Regierungsorganisationen.&#13;<\/p>\n<h2>Investitionsinteressen chinesischer Unternehmer<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWas sind die Hindernisse, die chinesische Unternehmer davon abhalten, in die Schweiz zu investieren? Die H\u00e4lfte der Befragten (52%) gab an, dass fehlende relevante Projekte und Investitionsm\u00f6glichkeiten daf\u00fcr verantwortlich seien. Ein anderer h\u00e4ufiger Grund ist, dass sie die Schweiz derzeit noch nicht in die strategischen Anlageregionen ihrer Unternehmen aufgenommen haben (32%). Zudem existiert bei den chinesischen F\u00fchrungskr\u00e4ften teilweise ein mangelndes Verst\u00e4ndnis des Schweizer Investitionsumfelds und der industriellen Merkmale der Schweiz (31%). Auch hier zeigt sich wieder: Das Wissensdefizit der Befragten ist ein wichtiges Hindernis f\u00fcr Investitionen in der Schweiz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEs gibt aber auch positive R\u00fcckmeldungen: So argumentieren 60 Prozent der Teilnehmer, dass geeignete gute Projekte ihre Unternehmen durchaus motivieren k\u00f6nnten, m\u00f6gliche Investitionen in der Schweiz genauer ins Auge zu fassen. Ein Drittel der Befragten interessiert sich f\u00fcr Schl\u00fcsseltechnologie in der Schweiz (33%) oder k\u00f6nnte sich Investitionen in der Schweiz vorstellen, um von hier aus in den europ\u00e4ischen Markt vorzudringen (32%). Die gut ausgebildeten Fachkr\u00e4fte (32%), die Marke Schweiz (29%) sowie gute Bedingungen f\u00fcr die Produktion von High-End-Produkten (15%) sind Gr\u00fcnde, welche die Befragten dazu bewegen k\u00f6nnten, in der Schweiz zu investieren. Doch die Anteile der Befragten, die diese Gr\u00fcnde vorbringen, sind bescheiden. Auch hier zeigt sich in den Interviews, dass viele Unternehmer nicht konkret wissen, welche Wettbewerbsvorteile die Schweiz hat.&#13;<\/p>\n<h2>Schweizer Unternehmergeist mit chinesischer Flexibilit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie vorliegende Umfrage belegt, dass die meisten chinesischen Gesch\u00e4ftsleute kein ganzheitliches Bild davon haben, wie sich die Schweiz im internationalen Wettbewerb positioniert. Viele von ihnen kennen zudem die Rolle der Schweiz in der globalen Wertsch\u00f6pfungskette nur ungen\u00fcgend. Sollte es durch zweckgerichtete Massnahmen gelingen, diese Wissensl\u00fccken zu schliessen, erg\u00e4ben sich f\u00fcr die Schweiz Chancen in der Zusammenarbeit mit China.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nChinesische Firmen und chinesische Investoren t\u00e4tigen Investitionen in Industriel\u00e4ndern, weil sie nach strategischen Assets und M\u00e4rkten suchen, um so ihre eigene Konkurrenzf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken. Die Schweiz ist durch ihre zentrale Lage, die gute Infrastruktur, das liberale Marktsystem sowie zahlreiche hoch entwickelte Industriecluster ein idealer Standort f\u00fcr international t\u00e4tige Unternehmen \u2013 und somit auch f\u00fcr chinesische Firmen. Schweizer Unternehmergeist mit chinesischer Flexibilit\u00e4t und Kundenorientierung zu kombinieren, k\u00f6nnte beiden Volkswirtschaften neue Chancen er\u00f6ffnen. Angesichts der aktuell angespannten Lage in der EU und im Euroraum k\u00f6nnte eine Zusammenarbeit mit China die Schweiz resistenter gegen\u00fcber Rezessionen in Europa machen. Dabei darf man allerdings eines nicht aus den Augen verlieren: den Schutz von intellektuellem Eigentum.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe \u00abEconomist\u00bb (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Unter anderen: Informationstechnologie & Kommunikation, Medien, Internet, Finanzen, Maschinenbau, Elektronik, Robotertechnologie, Chemie & Pharmazie, neue Energien, Logistik, Nahrungsmittel- und Konsumindustrie.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">SSCC (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Kessler, Prandini, Wu (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berichte \u00fcber chinesische Investitionen schaffen es h\u00e4ufig in die Schweizer Medien. 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Sino-Swiss Free Trade Agreement \u2013 2018 Academic Evaluation Report.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":104669,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":104673,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"86333","post_abstract":"Wie werden die Vorteile im internationalen Wettbewerb der Schweiz von chinesischen Gesch\u00e4ftsleuten wahrgenommen? Welches sind deren Vorurteile \u00fcber die Schweiz? Eine Umfrage \u00fcber das popul\u00e4rste chinesische Social-Networking-Tool Wechat bei 818 chinesischen F\u00fchrungskr\u00e4ften und Firmeneigent\u00fcrmern bringt Antworten. Die Umfrage zeigt, dass viele chinesische Gesch\u00e4ftsleute unklare Vorstellungen hinsichtlich der Positionierung der Schweiz im internationalen Wettbewerb haben, und auch, dass sie die Rolle der Schweiz in der globalen Weltsch\u00f6pfungskette nur ungen\u00fcgend kennen. 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