{"id":104805,"date":"2019-04-23T10:30:42","date_gmt":"2019-04-23T10:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/04\/wunsch-buchmann-05-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:58:15","modified_gmt":"2023-08-23T20:58:15","slug":"wunsch-buchmann-05-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/04\/wunsch-buchmann-05-2019\/","title":{"rendered":"Demografischer Wandel versch\u00e4rft Fachkr\u00e4ftemangel"},"content":{"rendered":"<p>In den kommenden Jahren werden die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge der F\u00fcnfziger- und Sechzigerjahre pensioniert. Dadurch ver\u00e4ndert sich der Arbeitsmarkt: W\u00e4hrend im Jahr 2015 noch 62 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung zwischen 20 und 64 Jahre alt waren, d\u00fcrfte dieser Anteil bis zum Jahr 2035 auf 56 Prozent sinken.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Unternehmen bekunden bereits heute M\u00fche, qualifizierte Fachkr\u00e4fte zu rekrutieren. Dieser Fachkr\u00e4ftemangel wird sich verst\u00e4rken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDoch nicht alle Branchen sind vom demografischen Wandel gleichermassen betroffen. Die offensichtlichste Quelle von potenziellen Unterschieden liegt in unterschiedlichen Altersstrukturen. Eine Branche wie das Gesundheitswesen, wo mehr als 28 Prozent der Besch\u00e4ftigten \u00fcber 50 Jahre alt sind, ist vom demografischen Wandel st\u00e4rker betroffen als beispielsweise die IT-Branche, wo weniger als 22 Prozent der Besch\u00e4ftigten in diese Altersgruppe fallen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDem Fachkr\u00e4ftemangel k\u00f6nnen Unternehmen gegensteuern. Wenn sich beispielsweise aufgrund vermehrter Pensionierungen ein Mangel an bestimmten Fachkr\u00e4ften abzeichnet, k\u00f6nnen sie etwa Arbeitskr\u00e4fte, die \u00fcber eine tiefere Qualifikation verf\u00fcgen, intern ausbilden. Einen weiteren Ausweg bietet der technologische Fortschritt: M\u00f6glicherweise m\u00fcssen einzelne Fachkr\u00e4fte dank digitalen L\u00f6sungen oder dank automatisierten Prozessen gar nicht ersetzt werden. Ob und in welchem Umfang solche Massnahmen m\u00f6glich sind, h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab, die sich von Branche zu Branche unterscheiden. Objektive Daten zur Verf\u00fcgbarkeit solcher Massnahmen sind leider kaum verf\u00fcgbar.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn einem vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterst\u00fctzten Forschungsprojekt untersuchen wir die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Im Rahmen dieses Projekts befragten wir letztes Jahr zusammen mit dem Forschungsinstitut Infras Unternehmen in der deutsch-, franz\u00f6sisch- und italienischsprachigen Schweiz. Dazu kontaktierten wir in den Monaten Mai und Juni 5000 Unternehmen aus allen Branchen des sekund\u00e4ren und terti\u00e4ren Sektors. Insgesamt erhielten wir 695 vollst\u00e4ndige R\u00fcckmeldungen, was einem R\u00fccklauf von 14 Prozent entspricht.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Sechs Komponenten<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Ausmass der Betroffenheit vom demografischen Wandel bildeten wir in einem Index ab, der folgende sechs Komponenten ber\u00fccksichtigt:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Digitalisierung: Wie einfach ist es m\u00f6glich, wegfallende Arbeitskr\u00e4fte durch Digitalisierung und Automatisierung zu ersetzen?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Aktueller Mangel: Besteht bereits heute ein Mangel an Fachkr\u00e4ften? Wird f\u00fcr die n\u00e4here Zukunft ein Fachkr\u00e4ftemangel erwartet?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Alter der Besch\u00e4ftigten: Welcher Anteil der Besch\u00e4ftigten ist \u00fcber 50 Jahre alt, das heisst, wird in der n\u00e4heren und mittleren Zukunft pensioniert?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Nachwuchs: Wird innerhalb der Schweiz genug Nachwuchs ausgebildet, um die Babyboomer zu ersetzen? In welche Richtung geht der Trend?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Abh\u00e4ngigkeit vom Ausland: Welcher Anteil der Arbeitskr\u00e4fte wird bereits heute aus dem Ausland rekrutiert? Gibt es noch Potenzial, entstehende L\u00fccken durch Ausl\u00e4nder zu schliessen?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Substituierbarkeit: Wie gross ist der Aufwand, Arbeiter aus einem tieferen Kompetenzniveau intern weiterzubilden, um fehlende spezialisierte Fachkr\u00e4fte zu ersetzen? K\u00f6nnen entstehende L\u00fccken unternehmensintern geschlossen werden?<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Sechs Branchen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie befragten Unternehmen wurden nach Branchenzugeh\u00f6rigkeit wie folgt zusammengefasst: Baugewerbe, Gesundheitswesen, IT, Industrie, \u00abHandel, Verkehr und Lagerei\u00bb sowie die Sammelkategorie Sonstige Dienstleistungen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Zus\u00e4tzlich wurde nach dem Kompetenzniveau der Arbeitskr\u00e4fte differenziert. Das Kompetenzniveau 1 umfasst vor allem akademische Fachkr\u00e4fte (Naturwissenschaftler, Betriebswirtschafter etc.). Niveau 2 enth\u00e4lt spezialisierte Fachkr\u00e4fte mit eher praktischen T\u00e4tigkeiten wie etwa ingenieurtechnische Fachkr\u00e4fte. Auf dem Niveau 3 folgen einfachere praktische Berufe, die aber in der Regel eine mehrj\u00e4hrige Ausbildung erfordern (beispielsweise Bau- und Ausbaufachkr\u00e4fte, B\u00fcrokr\u00e4fte oder Pflegeberufe). Zum Kompetenzniveau 4 schliesslich z\u00e4hlen Hilfsarbeitskr\u00e4fte, die meist nur \u00fcber eine kurze oder gar keine spezialisierte Ausbildung verf\u00fcgen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr jede Branche und jedes Kompetenzniveau wurde ein Indexwert zwischen 0 und 100 berechnet, wobei 100 die h\u00f6chste Betroffenheit darstellt (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Diese Werte wurden anschliessend zu einem Subindex f\u00fcr jedes Kompetenzniveau und jede Branche aggregiert. In einer letzten Aggregationsstufe wurden die Subindizes dann, gewichtet mit dem Anteil der Angestellten des entsprechenden Kompetenzniveaus, zu einem Gesamtindex pro Branche aggregiert. Mit einem Wert von 49 schneidet das Baugewerbe insgesamt am schlechtesten ab, darauf folgt das Gesundheitswesen mit 47 Punkten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBetrachtet man die Subindizes etwas genauer, stellt sich heraus, dass sich die betroffenen Kompetenzniveaus stark unterscheiden. W\u00e4hrend im Baugewerbe vor allem das Kompetenzniveau 3 (Mittelqualifizierte) vom demografischen Wandel betroffen ist, sind im Gesundheitswesen die Indexwerte beim Kompetenzniveau 1 (\u00c4rzte und Chirurgen) am h\u00f6chsten. Dahinter folgen die Niveaus 2 (Medizintechniker, Fachangestellte Gesundheit) und 3 (Pflegeberufe).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVerantwortlich f\u00fcr diese hohen Werte im Gesundheitswesen sind strikte Regulierungen. Interne Weiterbildungen sind meist verunm\u00f6glicht, und trotz Digitalisierung sind menschliche Arbeitskr\u00e4fte unverzichtbar. Unternehmen im Gesundheitswesen k\u00f6nnen deshalb nicht flexibel auf demografische Trends reagieren. Pensionierte Fachkr\u00e4fte werden durch neu ausgebildeten Nachwuchs oder ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte ersetzt werden m\u00fcssen. Hinzu kommt, dass die demografischen Trends die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen erh\u00f6hen, was wiederum die Nachfrage nach Fachkr\u00e4ften antreibt. Die Ausbildung von ausreichend hoch qualifiziertem Nachwuchs im Gesundheitswesen sollte daher hohe Priorit\u00e4t haben.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Demografischer Wandel: Betroffenheit nach Branche und Kompetenzniveau<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Buchmann_Wunsch_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Buchmann_Wunsch_de_1').highcharts({\nchart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    \n    xAxis: {\n        categories: [\n            'Baugewerbe','Gesundheitswesen','Industrie','Handel, Verkehr und Lagerei','IT','Sonstige Dienstleistungen'],\n        crosshair: true,\n         title: {\n            text: ''\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Index (0\u2013100)'\n        }\n    },\n    tooltip: {\n        headerFormat: '<span style=\"font-size:10px\">{point.key}<\/span><table>',\n        pointFormat: '<tr><td style=\"color:{series.color};padding:0\">{series.name}: <\/td>' +\n            '<td style=\"padding:0\"><b>{point.y:.1f} Indexpunkte<\/b><\/td><\/tr>',\n        footerFormat: '<\/table>',\n        shared: false,\n        useHTML: true\n    },\n   \n    series: [{\n        name: 'Total',\n        data: [49,47,43,43,42,39]\n\n    }, {\n        name: 'Kompetenzniveau 1',\n        data: [37,53,38,34,44,40]\n\n    }, {\n        name: 'Kompetenzniveau 2',\n        data: [37,45,42,36,43,37]\n\n    }, {\n        name: 'Kompetenzniveau 3',\n        data: [59,48,53,49,33,42]\n\n    },\n    {\n        name: 'Kompetenzniveau 4',\n        data: [32,26,24,30,21,24]\n\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Ein Indexwert von 100 bedeutet starke Betroffenheit. Das Kompetenzniveau 1 ist am h\u00f6chsten (Akademiker) und das Kompetenzniveau 4 am tiefsten (Hilfskr\u00e4fte).<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Buchmann und Wunsch (2019) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Dringend gesucht: Handwerker<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie starke Betroffenheit des Baugewerbes \u00e4ussert sich insbesondere in einer Knappheit an Arbeitskr\u00e4ften mit Kompetenzniveau 3, welche einen grossen Teil (57%) der in dieser Branche Besch\u00e4ftigten ausmachen (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Dabei handelt es sich um die im Baugewerbe typischen Lehrberufe wie Bau- und Ausbaufachkr\u00e4fte, Elektriker oder \u00e4hnliche Berufe. Die befragten Firmen aus dieser Branche beschweren sich bereits heute \u00fcber eine akute Knappheit an Fachkr\u00e4ften mit solchen Ausbildungen und bem\u00e4ngeln insbesondere die Nachwuchssituation. Viele junge Arbeitskr\u00e4fte entscheiden sich heute f\u00fcr eine h\u00f6here Ausbildung, beispielsweise an einer Fachhochschule, oder eine Ausbildung in einer anderen Branche, sodass die klassischen Lehrberufe des Baugewerbes an Attraktivit\u00e4t verloren haben. Gleichzeitig verf\u00fcgen viele ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte nicht \u00fcber schweizerisch anerkannte Ausbildungen und werden daher als Hilfsarbeitskr\u00e4fte eingesetzt. Diese Trends, verbunden mit der kommenden Pensionierung der Babyboomer, die heute noch in diesen Berufen t\u00e4tig sind, werden in der nahen Zukunft zu einer deutlichen Knappheit an klassischen Handwerkern im Baugewerbe f\u00fchren.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Betroffenheit im Baugewerbe: Nach Komponenten und Kompetenzniveaus (Indexwerte)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2019\/04\/Abb_1_Buchmann_Wunsch_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-86447\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2019\/04\/Abb_1_Buchmann_Wunsch_DE.png\" alt=\"\" width=\"2386\" height=\"642\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Ein Indexwert von 100 bedeutet starke Betroffenheit. Das Kompetenzniveau 1 ist am h\u00f6chsten (Akademiker) und das Kompetenzniveau 4 am tiefsten (Hilfskr\u00e4fte). \u00dcber alle Kompetenzniveaus hinweg betr\u00e4gt die durchschnittliche Betroffenheit 49 Punkte.&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDemgegen\u00fcber weisen die Branchengruppen Industrie, \u00abHandel, Verkehr und Lagerei\u00bb tiefere Indexwerte auf. Im Vergleich zum Gesundheitswesen schneidet die Industrie bei den Hochqualifizierten etwas besser, bei den Mittelqualifizierten (Niveau 3) etwas schlechter ab. Der Bereich \u00abHandel, Verkehr und Lagerei\u00bb erreicht bei den Hoch- und Mittelqualifizierten leicht bessere Werte als die Industrie, bei den Hilfsarbeitskr\u00e4ften aber leicht schlechtere. Leicht weniger bedroht vom demografischen Wandel ist die IT-Branche mit einem Indexwert von 42 Punkten. Insbesondere bei den Kompetenzniveaus 3 und 4 erzielt die Branche sehr gute Werte. Dies liegt vor allem am relativ tiefen Durchschnittsalter sowie an der Flexibilit\u00e4t, durch Digitalisierung und interne Weiterbildungen intern L\u00f6sungen f\u00fcr die kommenden Trends finden zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrend zwischen den Kompetenzniveaus 1 und 2 jedoch relativ einfach intern substituiert werden kann, f\u00e4llt dies zwischen den Kompetenzniveaus 2 und 3 deutlich schwerer. Insgesamt fehlt es somit auch in der IT-Branche an hoch qualifizierten und gut ausgebildeten Fachkr\u00e4ften.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls relativ heterogene Sammelkategorie sind die sonstigen Dienstleistungen schwer zu beurteilen. Die aktuelle Situation (aktueller Mangel und Nachwuchssituation) wird als gut bewertet, und die Branchengruppe ist leicht weniger vom Ausland abh\u00e4ngig als andere Branchen. H\u00f6here Indexwerte zeigen sich bei der Substituierbarkeit und den M\u00f6glichkeiten durch Digitalisierung, insbesondere bei den Kompetenzniveaus 3 und 4. Insgesamt scheint diese Gruppe etwas weniger stark vom demografischen Wandel betroffen als andere.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mehr \u00c4rzte ausbilden<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Fazit aus der Unternehmensbefragung lautet: Der demografische Wandel stellt den Schweizer Arbeitsmarkt vor grosse Herausforderungen. Insbesondere im Gesundheitswesen, in der IT-Branche und in den klassischen Handwerksberufen des Baugewerbes d\u00fcrfte sich der Fachkr\u00e4ftemangel erheblich verst\u00e4rken. Dieser Effekt kann zudem durch Automatisierung und Digitalisierung nur in beschr\u00e4nktem Ausmass abgeschw\u00e4cht werden. Zuk\u00fcnftig muss die Schweiz verst\u00e4rkt eigene Fachkr\u00e4fte in diesen Bereichen ausbilden. Die Politik muss hierf\u00fcr die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, zum Beispiel durch eine Erh\u00f6hung der Studienpl\u00e4tze f\u00fcr Medizin.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bundesamt f\u00fcr Statistik (2018): Entwicklung der st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung nach Altersgruppen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">SNF-Projekt 169532: Consequences of the Demographic Change for the Swiss Labour Market. <a href=\"https:\/\/wwz.unibas.ch\/de\/arbeitsmarktoekonomie\/forschung\/demographic-change\/\">Mehr<\/a> Infos unter www.unibas.ch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Noga: F, Q, J, C\/E, G\/H sowie I\/K-P\/R-S.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den kommenden Jahren werden die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge der F\u00fcnfziger- und Sechzigerjahre pensioniert. 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Diese zeigt auf, auf welche Art sich der demografische Wandel auf Unternehmen verschiedener Branchen auswirken wird. Am deutlichsten werden das Baugewerbe und das Gesundheitswesen den demografischen Wandel sp\u00fcren. Dabei gibt es grosse Unterschiede zwischen den Branchen und den Kompetenzniveaus. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mehr Handwerker, \u00c4rzte und hoch qualifizierte IT-Spezialisten ausgebildet werden sollten, um den inl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ftebedarf in Zukunft decken zu k\u00f6nnen.","magazine_issue":"20190501","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20190424","original_files":null,"external_release_for_author":"20190329","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5c7788bf630d2"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104805"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4041"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104805"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104805\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126021,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104805\/revisions\/126021"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4829"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4041"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104805"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=104805"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=104805"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=104805"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=104805"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=104805"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}