{"id":104831,"date":"2019-04-23T10:30:40","date_gmt":"2019-04-23T10:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/04\/lyner-05-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:58:59","modified_gmt":"2023-08-23T20:58:59","slug":"lyner-05-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/04\/lyner-05-2019\/","title":{"rendered":"Wie sieht die Schweiz im Jahr 2040 aus?"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz im Jahr 2040: Die 10-Millionen-Bev\u00f6lkerung ist Realit\u00e4t. Die Digitalisierung und die anhaltende Globalisierung haben die Schweiz in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht umgew\u00e4lzt. Der Klimawandel beeinflusst die Entwicklung der St\u00e4dte genauso wie der l\u00e4ndlichen R\u00e4ume und Berggebiete nachhaltig. Diese Megatrends und Entwicklungen sind bereits heute sp\u00fcrbar, doch wie wirken sich diese nach weiteren 20 Jahren auf die Raumentwicklung der Schweiz aus? Welche L\u00f6sungen sind n\u00f6tig, damit die Schweiz auch 2040 ein attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum bleibt?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin Bericht, welcher der Rat f\u00fcr Raumordnung (ROR) im Auftrag des Bundesrates erstellt hat, liefert Antworten auf diese Fragen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Der Rat f\u00fcr Raumordnung ist eine st\u00e4ndige ausserparlamentarische Kommission, bestehend aus Experten aus Politik, Praxis und Forschung in den Bereichen Regional\u00f6konomie, Raumplanung und Verwaltungsf\u00fchrung. Er ber\u00e4t den Bundesrat sowie das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) und das Bundesamt f\u00fcr Raumentwicklung (ARE), welche f\u00fcr Regionalpolitik und Raumentwicklung zust\u00e4ndig sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Rat f\u00fcr Raumordnung st\u00fctzt sich im Bericht auf die Trends und Herausforderungen, welche heute in der Schweiz feststellbar sind, und macht Aussagen mit einem Horizont von 20 bis 25 Jahren. Anhand von Empfehlungen zeigt er auf, wie vor diesem Hintergrund eine nachhaltige Raumentwicklung m\u00f6glich ist.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Urbanisierung nimmt zu<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMit Megatrends werden Trends und Entwicklungen bezeichnet, die einen weitreichenden sozialen, \u00f6konomischen, politischen und technologischen Wandel antreiben und unsere Werte sowie unser Denken und Handeln langfristig pr\u00e4gen. Gem\u00e4ss dem Zukunftsinstitut Frankfurt sind Megatrends globale Ph\u00e4nomene, welche je nach Kontext unterschiedlich, ja sogar widerspr\u00fcchlich wirken k\u00f6nnen und sich auch gegenseitig beeinflussen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin Megatrend, der die Raumentwicklung in der Schweiz pr\u00e4gt, ist die Globalisierung. Angesichts der wachsenden Handelsstr\u00f6me steigt die Bedeutung von Mobilit\u00e4t und Transportinfrastrukturen. In der Folge schreitet die Urbanisierung in den Schweizer St\u00e4dten voran, und die Nutzung der Landschaft als Tourismus- und Erholungsraum nimmt zu.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeitere Megatrends sind die Digitalisierung und die Individualisierung. Die potenziellen Auswirkungen auf die Raumentwicklung betreffen die Arbeitswelt genauso wie die Mobilit\u00e4t und die G\u00fcterproduktion (Industrie 4.0).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer demografische Wandel \u2013 als weiterer Megatrend \u2013 f\u00fchrt zu einem Bev\u00f6lkerungswachstum. Eine Ursache ist die Migration; gleichzeitig nimmt der Anteil der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen an der Gesamtbev\u00f6lkerung zu. Bereits heute z\u00e4hlt jeder sechste Einwohner zu dieser Altersgruppe. Aus Optik der Raumentwicklung besteht bei einer wachsenden Bev\u00f6lkerung die Gefahr einer unkoordinierten Siedlungsentwicklung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit dem Klimawandel gehen schliesslich eine Intensivierung ausserordentlicher Wetterereignisse und eine globale Erw\u00e4rmung einher. In den Berggebieten sind die Auswirkungen zwiesp\u00e4ltig: Zum einen nehmen die Naturgefahren aufgrund von Bergrutschen und Steinschlag zu, und die Schneemengen sind r\u00fcckl\u00e4ufig; zum anderen gewinnen die Berglagen im Sommer mit ihrer frischen Luft an Bedeutung f\u00fcr den Tourismus. Im Flachland h\u00e4ufen sich heisse und trockene Sommer sowie klimatische Extremereignisse wie St\u00fcrme und Starkregen. Die Folgen f\u00fcr den Lebensraum Schweiz sind absehbar: unbewohnbare Orte in den alpinen und voralpinen R\u00e4umen sowie unangenehme bis sch\u00e4dliche Lebensbedingungen in den St\u00e4dten.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Wachstumsstarke Agglomerationen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nOb und allenfalls wie sich Megatrends auf die Raumentwicklung auswirken, ist von der Situation vor Ort abh\u00e4ngig: In den urbanen Zentren (siehe <em>Abbildung<\/em>) f\u00fchrt das Wirtschaftswachstum grunds\u00e4tzlich zu einer steigenden Lebensqualit\u00e4t \u2013 allerdings steigen die Wohnungspreise, und der Verkehr nimmt zu. In den l\u00e4ndlichen R\u00e4umen \u2013 insbesondere im Umkreis der Ballungszentren \u2013 schreitet die Zersiedlung voran. Dabei stellen die kleinr\u00e4umigen administrativen Einheiten eine Herausforderung dar. Gleichzeitig verf\u00fcgt der l\u00e4ndliche Raum nach wie vor \u00fcber weitl\u00e4ufige intakte Landschaften.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer alpine Raum schliesslich, der rund die H\u00e4lfte der Fl\u00e4che der Schweiz ausmacht, ist \u00e4usserst heterogen. Er umfasst wachstumsstarke Agglomerationen \u2013 wie Sitten, Chur oder Bellinzona \u2013, Tourismuszentren wie Davos, Andermatt und Zermatt sowie l\u00e4ndlich gepr\u00e4gte Seitent\u00e4ler und periphere R\u00e4ume. W\u00e4hrend Erstere mit steigenden Siedlungs- und Verkehrsproblemen konfrontiert sind, k\u00e4mpfen die Randgebiete gegen Abwanderung und \u00dcberalterung.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Raumtypen der Schweiz<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2019\/04\/Lyner_Karte_DE-1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-86441\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2019\/04\/Lyner_Karte_DE-1.png\" alt=\"\" width=\"1761\" height=\"1213\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Die 10-Millionen-Schweiz<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDen Kern des Berichts bildet der Blick auf die Schweiz im Jahr 2040. In f\u00fcnf sogenannten Fenster auf Morgen zeichnet der Bericht das Bild einer Schweiz, in der sich die Auswirkungen der verschiedenen Megatrends tiefgreifend entfaltet haben, wobei es aber gelungen ist, die Schweiz als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum zu erhalten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss diesen \u00abFenstern\u00bb ist die Schweiz im Jahr 2040 weiterhin eine Nutzniesserin der Globalisierung. Die anhaltende Zuwanderung hat die 10-Millionen-Schweiz Realit\u00e4t werden lassen. Damit verbunden ist ein anhaltendes bauliches Wachstum in den Ballungszentren, aber nicht nur. Mit der effizienter werdenden Mobilit\u00e4t und der Digitalisierung, mit welcher die Menschen immer ortsunabh\u00e4ngiger werden, l\u00e4sst es sich \u00fcberall in der Schweiz gut leben und arbeiten. Vor allem die kleinen und mittleren St\u00e4dte zwischen Langenthal und Aarau, aber auch Agglomerationen um Sitten und Altdorf werden als attraktive Wohn- und Arbeitsorte entdeckt, welche in ihren Angeboten den grossen St\u00e4dten in nichts nachstehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAusserhalb dieser Siedlungszonen ist es gelungen, gr\u00f6ssere intakte Landschaften zu erhalten. Gut vernetzte Bergd\u00f6rfer bilden attraktive Wohnorte f\u00fcr digitale New Highlanders und Sommeraufenthalter. In den entlegenen D\u00f6rfern vermag aber auch die digitale Erschliessung die Bev\u00f6lkerungsabwanderung nicht zu stoppen. Die weitl\u00e4ufigen Wildnisgebiete, welche sich in entv\u00f6lkerten Talschaften bilden, er\u00f6ffnen dabei neue touristische Potenziale.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Flachland ist die arbeitende Bev\u00f6lkerung im Jahr 2040 oft unterwegs und weniger an klassische Unternehmen gebunden. Infolge der Verbreitung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle (Blockchain, Crowdworking, \u00abIch-AGs\u00bb) hat die Zahl der Freelancer stark zugenommen; diese leben teilweise aber in einer wirtschaftlich instabilen Situation. Mit der Industrie 4.0 ist die Schweiz als Produktionsstandort wettbewerbsf\u00e4hig und bietet weiterhin gen\u00fcgend Arbeitspl\u00e4tze. Zudem gibt es immer noch eine grosse Anzahl T\u00e4tigkeiten, welche nicht von Maschinen \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen, weil sie Kreativit\u00e4t und Empathie verlangen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Anteil der Senioren steigt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine wachsende Bedeutung haben die \u00fcber 65-J\u00e4hrigen, welche 2040 rund 25 Prozent der Bev\u00f6lkerung ausmachen. In alpinen und l\u00e4ndlichen Regionen betr\u00e4gt ihr Anteil teilweise sogar fast die H\u00e4lfte. Viele Senioren sind gesund und mobil, m\u00fcssen aber aufgrund des gestiegenen Rentenalters oder auch aufgrund einer ungesicherten Altersvorsorge l\u00e4nger arbeiten. Wegen der Altenpflege sind die Freiwilligenarbeit und die Zuwanderung von ausl\u00e4ndischem Fach- und Pflegepersonal weiterhin unerl\u00e4sslich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie St\u00e4dte im Jahr 2040 sind sogenannte Smart Cities, in denen Infrastrukturen, Dienstleistungen und Verkehrsmittel intelligent vernetzt und effizient genutzt werden. Ver\u00e4nderte Einkaufs- und Arbeitsverhalten haben in den Stadt- und Dorfzentren seit den 2010er-Jahren verst\u00e4rkt zu einem Ladensterben und zu einem R\u00fcckgang der Nachfrage nach B\u00fcrofl\u00e4chen gef\u00fchrt. Die freien Fl\u00e4chen und sinkenden Mieten haben jedoch M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Zwischennutzungen, Pop-up-Betriebe und Kultureinrichtungen er\u00f6ffnet, welche den Zentren ein neues, attraktives Gesicht verleihen. Nicht nur trotz, sondern auch wegen der zunehmenden virtuellen Interaktionen sind \u00f6ffentliche R\u00e4ume als Begegnungsorte im Jahr 2040 wichtiger geworden. In den l\u00e4ndlichen R\u00e4umen und Berggebieten ist die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Landschaft und lokale Baukultur gestiegen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDank intelligenten, miteinander vernetzten Fahrzeugen und einem G\u00fcterverkehr, der zu grossen Teilen mit autonomen Transportsystemen, unterirdisch und mit Drohnen abgewickelt wird, rollt der Verkehr fl\u00fcssiger. In der Folge musste das Strassennetz nicht mehr ausgeweitet werden. Deshalb und aufgrund der geordneten Siedlungsentwicklung stehen 2040 ausreichende Fl\u00e4chen f\u00fcr die Landwirtschaft zur Verf\u00fcgung, welche sich trotz Abbau der Handelsschranken und einem radikalen Strukturwandel dank digital unterst\u00fctzten Produktionsmethoden auf grossen Fl\u00e4chen behauptet.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Lebensqualit\u00e4t als Standortvorteil<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWelche Weichen m\u00fcssen heute gestellt werden, damit diese Schweiz im Jahr 2040 Realit\u00e4t wird? Der Rat f\u00fcr Raumordnung nimmt in seinem Bericht aus seiner fachlichen Perspektive mit 18 Empfehlungen zu den wichtigsten Handlungsfeldern Stellung. Diese Empfehlungen regen weiterf\u00fchrende \u00dcberlegungen zu den kurz- und langfristigen Aufgabenstellungen der Wirtschaftspolitik an.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDamit die Schweiz 2040 weiterhin zu den Gewinnern der Globalisierung z\u00e4hlt, empfiehlt der Rat f\u00fcr Raumordnung in seinem Bericht, den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Sorge zu tragen. Dazu ist eine gute Anbindung an internationale Infrastrukturen in den Bereichen Energie, Mobilit\u00e4t (insbesondere Luft und Schiene) und Datenverkehr zentral. Die Empfehlungen zielen aber vor allem darauf ab, dass auch in einer 10-Millionen-Schweiz die spezifischen r\u00e4umlichen Qualit\u00e4ten der Siedlungen und Landschaften erhalten bleiben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTats\u00e4chlich k\u00f6nnen intakte Landschaften, aber auch die attraktiven St\u00e4dte mit ihren vielf\u00e4ltigen Angeboten in ihrer Bedeutung f\u00fcr die Schweiz als internationalen Wirtschaftsstandort nicht \u00fcbersch\u00e4tzt werden. Auch ausserhalb der St\u00e4dte gilt es die Regionen als attraktive Wohn- und Arbeitsr\u00e4ume zu erhalten. Die wirtschaftsrelevanten Sektoralpolitiken m\u00fcssen der Lebensqualit\u00e4t deshalb als entscheidender Voraussetzung f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Wertsch\u00f6pfung Rechnung tragen. In einer immer st\u00e4rker vernetzten Welt ist es dabei von grosser Bedeutung, dass sich die einzelnen St\u00e4dte und Regionen gem\u00e4ss ihren Potenzialen positionieren und Herausforderungen \u00fcber enge Gemeindegrenzen hinweg angehen. Der Rat f\u00fcr Raumordnung weist denn auch auf die Notwendigkeit hin, die Governance in funktionalen R\u00e4umen zu st\u00e4rken. Hier stehen die Kantone gemeinsam mit dem Bund in der Verantwortung.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Digitalisierung als Schl\u00fcssel<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nLaut dem Rat f\u00fcr Raumordnung soll die \u00f6ffentliche Hand den digitalen Wandel proaktiv mitgestalten. Voraussetzung daf\u00fcr ist unter anderem, dass der Internetzugang fl\u00e4chendeckend in hoher Bandbreite zur Verf\u00fcgung steht. Wie k\u00f6nnte man das umsetzen? Beispielsweise k\u00f6nnte der Bund private Initiativen zur Entwicklung neuer, digitaler Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00f6rdern. Bei Wertsch\u00f6pfungsketten, die auf Crowdworking bauen, k\u00f6nnten Bund, Kantone und Gemeinden zum Beispiel \u00fcber digitale Vernetzungs-Plattformen dazu beitragen, die Transaktionskosten zu senken und gleichzeitig Rechtssicherheit und Arbeitnehmerschutz sicherzustellen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeiter empfiehlt der Rat f\u00fcr Raumordnung, die digitalen Kompetenzen der Erwerbsbev\u00f6lkerung zu st\u00e4rken. Insbesondere bei Jugendlichen, bei \u00e4lteren Arbeitnehmenden und bei Menschen mit Migrationshintergrund besteht diesbez\u00fcglich ein grosses Potenzial. In den l\u00e4ndlichen Regionen und Berggebieten kann schliesslich die Kombination aus attraktiver Landschaft und guter digitaler Vernetzung in Wert gesetzt werden \u2013 zum Beispiel \u00fcber die Positionierung als attraktive Standorte f\u00fcr internationale Start-ups.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSolche Ans\u00e4tze verlangen von der \u00f6ffentlichen Hand Flexibilit\u00e4t und Voraussicht. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen Bund, Kantone und Gemeinden ihre Massnahmen koordinieren. Um nachhaltige L\u00f6sungen zu finden, ist deshalb der Blick \u00fcber den Tellerrand unabdingbar.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/are\/de\/home\/raumentwicklung-und-raumplanung\/koordinationsorgane-und-zusammenarbeit\/rat-fuer-raumordnung-ror.html\">Rat f\u00fcr Raumordnung<\/a> (2019): Megatrends und die Raumentwicklung in der Schweiz. Wird demn\u00e4chst unter www.are.admin.ch ver\u00f6ffentlicht.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz im Jahr 2040: Die 10-Millionen-Bev\u00f6lkerung ist Realit\u00e4t. Die Digitalisierung und die anhaltende Globalisierung haben die Schweiz in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht umgew\u00e4lzt. Der Klimawandel beeinflusst die Entwicklung der St\u00e4dte genauso wie der l\u00e4ndlichen R\u00e4ume und Berggebiete nachhaltig. 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Aus dem Bericht ergeben sich relevante Schl\u00fcsse f\u00fcr die k\u00fcnftige Wirtschaftspolitik: Die Qualit\u00e4t der Schweiz als Wirtschaftsstandort ist untrennbar mit der Qualit\u00e4t der r\u00e4umlichen Entwicklung verbunden. 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