{"id":105058,"date":"2019-03-25T10:30:45","date_gmt":"2019-03-25T10:30:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/03\/renz-04-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:58:45","modified_gmt":"2023-08-23T20:58:45","slug":"renz-04-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/03\/renz-04-2019\/","title":{"rendered":"Dringend gesucht: Wirkungsvolle Privatinvestitionen f\u00fcr Klimaprojekte"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Davos die Besucher des World Economic Forum (WEF) 2019 tief verschneit und mit Minusgraden empfing, sprach der vom WEF publizierte World Risk Index deutliche Worte: Die drei gr\u00f6ssten globalen Risiken f\u00fcr das Jahr 2019 stehen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Gemeint sind extreme Wetterereignisse, Naturkatastrophen sowie das Scheitern von Politiken im Kampf gegen und zur Anpassung an den Klimawandel. Klimaforscher sagen f\u00fcr das laufende Jahr zudem eine R\u00fcckkehr des Wetterph\u00e4nomens El Ni\u00f1o voraus, das f\u00fcr St\u00fcrme, \u00dcberschwemmungen und D\u00fcrren verantwortlich ist. Dar\u00fcber hinaus wird f\u00fcr 2019 ein rekordhoher Anstieg von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen erwartet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin R\u00fcckblick auf das vergangene Jahr unterstreicht dieses Bild: 2018 war das vierte Jahr in Folge mit einer globalen Durchschnittstemperatur von 1 Grad \u00fcber dem vorindustriellen Niveau. Gem\u00e4ss dem Bericht des Weltklimarats vom Oktober 2018 erreicht die globale Erw\u00e4rmung voraussichtlich zwischen 2030 und 2052 die im Klima\u00fcbereinkommen von Paris angestrebte Obergrenze der Klimaerw\u00e4rmung von maximal 1,5 Grad.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr viele Regionen ist eine Klimaerw\u00e4rmung von 1,5 Grad bereits heute Realit\u00e4t. So etwa f\u00fcr die Schweiz, wo die mittlere Jahrestemperatur seit Messbeginn sogar um 2 Grad gestiegen ist. Damit aber zumindest die globale Erw\u00e4rmung auf maximal 1,5 Grad begrenzt werden kann, muss bis 2050 weltweit CO<sub>2<\/sub>-Neutralit\u00e4t erreicht werden. Das bedeutet: Ab diesem Datum darf die CO<sub>2<\/sub>-Menge in der Atmosph\u00e4re nicht mehr steigen oder muss sogar reduziert werden.&#13;<\/p>\n<h2>Ungen\u00fcgende Klimaschutzpl\u00e4ne<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die zwingend eine globale L\u00f6sung braucht. Entsprechend wurden im Dezember 2018 an den Klimaverhandlungen im polnischen Katowice wichtige Elemente zur Umsetzung des Klima\u00fcbereinkommens von Paris verabschiedet. So hat man sich unter anderem auf die Methodik geeinigt, die es in Zukunft m\u00f6glich machen soll, den Fortschritt aller L\u00e4nder bei der Umsetzung ihrer Klimaziele zu \u00fcberpr\u00fcfen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Polen nicht zur Debatte standen die eigentlichen Ziele zur Einsparung bzw. Reduktion von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, welche im Rahmen des Klima\u00fcbereinkommens von Paris durch die einzelnen L\u00e4nder formuliert wurden. Diese reichen leider nicht einmal, um den weltweiten Temperaturanstieg unter 2 Grad zu halten. Zudem fehlen global verbindliche Vorgaben, wie die L\u00e4nder ihre bisher ungen\u00fcgenden Klimaschutzpl\u00e4ne in Zukunft schrittweise an die Klimaziele anpassen m\u00fcssen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAllein mit ambitionierteren Pl\u00e4nen der L\u00e4nder w\u00e4re es aber nicht getan. Bei einem angestrebten maximalen Temperaturanstieg von 1,5 Grad Celsius und ohne weitere Massnahmen der Politik m\u00fcssten gem\u00e4ss dem Weltklimarat allein die weltweiten energiebezogenen Investitionen pro Jahr um durchschnittlich 830 Milliarden Dollar h\u00f6her ausfallen als heute. Gerade in Entwicklungsl\u00e4ndern reichen die \u00f6ffentlichen Gelder, inklusive der klimarelevanten Mittel aus der internationalen Entwicklungsfinanzierung, nur f\u00fcr einen Bruchteil der ben\u00f6tigten Investitionen. Der Privatsektor muss deshalb zwingend eingebunden werden.&#13;<\/p>\n<h2>Ein fairer Schweizer Beitrag<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nNeben ihrer nationalen Klimapolitik unterst\u00fctzt die Schweiz im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit auch die Entwicklungsl\u00e4nder beim Kampf gegen den Klimawandel. Bereits an der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen hat man sich mit anderen Industriel\u00e4ndern gemeinsam dazu verpflichtet, ab 2020 insgesamt 100 Milliarden Dollar pro Jahr daf\u00fcr zu mobilisieren. Die Gelder sollen aus \u00f6ffentlichen und privaten Quellen stammen und die Entwicklungsl\u00e4nder bei der Umsetzung von Aktivit\u00e4ten gegen den Klimawandel und zur Anpassung an dessen Folgen unterst\u00fctzen. 2017 hat der Bundesrat in einem Bericht festgehalten, dass der faire Anteil der Schweiz an diesen 100 Milliarden ab 2020 450 bis 600 Millionen Dollar pro Jahr betr\u00e4gt.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Daf\u00fcr will der Bundesrat \u00f6ffentliche Mittel und, zu einem massgeblichen Teil, mobilisierte private Mittel verwenden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie internationale Klimafinanzierung der Schweiz soll sich dabei aber nicht am Minimum \u2013 den 450 Millionen \u2013 ausrichten. Zu diesem Schluss kommen Experten des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco), des Bundesamts f\u00fcr Umwelt (Bafu) und der Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) in einem technischen <a href=\"https:\/\/www.seco-cooperation.admin.ch\/secocoop\/de\/home\/themen\/klimavertraeglichkeit\/ressourcen.html\">Konzept<\/a> zur verst\u00e4rkten Mobilisierung des Privatsektors f\u00fcr klimafreundliche Investitionen in Entwicklungsl\u00e4ndern. Gem\u00e4ss diesem werden j\u00e4hrliche Schwankungen bei den Projektfinanzierungen, unterschiedliche Projektlaufzeiten oder W\u00e4hrungsschwankungen die H\u00f6he der internationalen Klimafinanzierung der Schweiz auch in Zukunft beeinflussen. Ein gewisser finanzieller Spielraum sei deshalb unabdingbar.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie \u00f6ffentlichen Mittel f\u00fcr die internationale Zusammenarbeit der Schweiz stagnieren derzeit, und neue Finanzierungsquellen f\u00fcr den globalen Klimaschutz wie etwa zweckgebundene Abgaben haben politisch wenig Chancen. Das bedeutet: Eine h\u00f6here Klimafinanzierung ist nur durch eine zunehmende Mobilisierung des Privatsektors m\u00f6glich. Deshalb sollen der Ausbau von hierf\u00fcr geeigneten bestehenden Initiativen (siehe <em>Kasten<\/em>), der Einsatz neuer Instrumente sowie die hierf\u00fcr ben\u00f6tigten Ressourcen gepr\u00fcft werden.&#13;<\/p>\n<h2>Globale Finanzfl\u00fcsse als gr\u00f6sster Hebel<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Klima\u00fcbereinkommen von Paris fordert zudem die klimafreundliche Ausgestaltung der Finanzfl\u00fcsse. Denn durch die Investition in ein Kohlekraftwerk mit minderwertiger Technologie in einem Entwicklungsland kann beispielsweise ein Vielfaches der Emissionen in die Atmosph\u00e4re gelangen,\u00a0als gleichzeitig durch \u00f6ffentlich finanzierte erneuerbare Energiequellen eingespart werden. Lange Zeit wurden solche klimabedingten Risiken in den Portfolios von Banken, Versicherungen oder Pensionskassen nicht oder nur sehr bedingt ber\u00fccksichtigt. Die angestrebte Begrenzung des maximalen Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad kann aber nur dann erreicht werden, wenn die Finanzm\u00e4rkte mit ihrem Investitionsverhalten den \u00dcbergang zu einer klimavertr\u00e4glicheren Weltwirtschaft beg\u00fcnstigen und nicht weiter bremsen. Allein in der Schweiz werden Verm\u00f6gen in der H\u00f6he von rund 7,3 Billionen Franken verwaltet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie sich am diesj\u00e4hrigen WEF zeigte, findet bei einem wachsenden Teil der Akteure ein Umdenken statt. Gr\u00fcne Finanzanlagen, wie etwa Investitionen in erneuerbare Energiequellen, werden auch aus Rendite\u00fcberlegungen immer attraktiver. Die Nachfrage nach solchen Finanzprodukten ist in den letzten Jahren markant gestiegen. Das weltweite Emissionsvolumen von gr\u00fcnen Anleihen ist 2018 auf 167 Milliarden Dollar gestiegen (siehe <em>Abbildung<\/em>)<em>.<\/em> Gemeinsam mit der Internationalen Finanz-Korporation (IFC) unterst\u00fctzt das Seco deshalb die F\u00f6rderung und die Qualit\u00e4tssteigerung von gr\u00fcnen Anleihen aus Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Bereitstellung von zus\u00e4tzlichen Milliarden, um die Reduktion von Emissionen und die Anpassung an den Klimawandel zu finanzieren, gen\u00fcgt aber nicht. Gerade in Entwicklungsl\u00e4ndern fehlen vorteilhafte Rahmenbedingungen und attraktive Investitionsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Privatsektor, um klimafreundliche Investitionen zu erh\u00f6hen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Als gr\u00fcn bezeichnete Bond-Emissionen nach Emittententyp (2012\u20132018)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='renz_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#renz_de_1').highcharts({\n  chart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['2012','2013','2014','2015','2016','2017','2018']\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: 'Milliarden Dollar'\n        },\n        stackLabels: {\n            enabled: false,\n            \n        }\n    },\n   \n    tooltip: {\n        headerFormat: '<b>{point.x}<\/b><br\/>',\n        pointFormat: '{series.name}: {point.y} Mrd. Dollar<br\/>Total: {point.stackTotal} Mrd. 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Dazu ist der Aufbau von g\u00fcnstigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr den Privatsektor zentral. So will man etwa den Privatinvestoren helfen, ihre Risiken abzufedern, die mit einer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit in Entwicklungsl\u00e4ndern verbunden sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNeben der bilateralen Zusammenarbeit mit Partnerstaaten kooperiert die Schweiz auch mit den wichtigsten multilateralen Entwicklungsbanken. So beteiligt sich das Seco unter anderem am \u00abEnergy Sector Management Assistance Program\u00bb der Weltbank-Gruppe, welches in Entwicklungsl\u00e4ndern nachhaltige Reformen des Energiesektors f\u00f6rdert. Hiermit unterst\u00fctzt das Seco beispielsweise das Schwerpunktland \u00c4gypten beim Abbau von Subventionen f\u00fcr fossile Brennstoffe.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDurch ihre finanzielle Beteiligung an den multilateralen Entwicklungsbanken ist die Schweiz auch ein aktives Mitglied in deren Leitungsgremien. Die Banken finanzieren klimaresiliente und emissionsarme Infrastrukturen und erm\u00f6glichen finanzierungsreife und klimarelevante Projekte, indem sie Risiken der wirtschaftlichen und technischen Machbarkeit minimieren. Die Weltbank-Gruppe will zwischen 2021 und 2025 insgesamt 100 Milliarden Dollar aus eigenen Mitteln und zus\u00e4tzlich den gleichen Betrag aus mobilisierten Mitteln f\u00fcr die Klimafinanzierung bereitstellen.&#13;<\/p>\n<h2>Die Wirkung macht den Unterschied<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Kooperation von \u00f6ffentlichen und privaten Akteuren k\u00f6nnte den Weg zur Begrenzung des maximalen Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad ebnen. Hierf\u00fcr ist es allerdings zwingend, dass die Wirkung der eingesetzten Finanzmittel nicht verpufft oder ungewollte Nebeneffekte verursacht. Eine innovative L\u00f6sung zum effizienteren Energieverbrauch ist beispielsweise nur dann sinnvoll, wenn die Konsumenten die eingesparte Energie nicht f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche, ineffiziente L\u00f6sung nutzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWichtig ist auch ein effektiver Umgang mit \u00f6kologischen, sozialen und F\u00fchrungsrisiken. So k\u00f6nnen etwa der Abbau von Subventionen f\u00fcr fossile Treibstoffe oder die Schliessung von Kohleminen gerade die \u00e4rmere Bev\u00f6lkerung eines Landes durch h\u00f6here Preise oder Jobverlust empfindlich treffen. Um soziale Probleme f\u00fcr ganze Regionen zu verhindern, m\u00fcssen \u00f6ffentliche und private Investoren gemeinsam mit den betroffenen Akteuren sozialvertr\u00e4gliche und nachhaltige \u00f6kologische L\u00f6sungen suchen. Die multilateralen Entwicklungsbanken sind heute wichtige Akteure in der F\u00f6rderung von global akzeptierten Standards. Ein Beispiel sind die sogenannten \u00c4quator-Prinzipien, ein freiwilliges Regelwerk von Banken zur Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards bei Projektfinanzierungen. Auch in Zukunft sind diesbez\u00fcglich grosse Anstrengungen aller involvierten Akteure gefordert.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesrat (2017). <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-66648.html\">Internationale Klimafinanzierung<\/a>. Bericht des Bundesrates in Erf\u00fcllung des Postulats der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats 15.3798 vom 2. Juli 2015.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Davos die Besucher des World Economic Forum (WEF) 2019 tief verschneit und mit Minusgraden empfing, sprach der vom WEF publizierte World Risk Index deutliche Worte: Die drei gr\u00f6ssten globalen Risiken f\u00fcr das Jahr 2019 stehen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. 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Das Seco will deshalb die Rahmenbedingungen f\u00fcr wirkungsvolle und nachhaltige Privatinvestitionen in Entwicklungsl\u00e4ndern verbessern, zum Beispiel bei Projekten f\u00fcr erneuerbare Energien.","post_hero_image_description":"Um die Wirkung von klimafreundlichen Projekten in Entwicklungsl\u00e4ndern zu erh\u00f6hen, kooperiert die Schweiz auch mit privaten Investoren.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Gul-Ahmed-Windprojekt","kasten_box":"Die Private Infrastructure Development Group (PIDG) ist eine Initiative, um private Mittel in Entwicklungsl\u00e4ndern zu mobilisieren. Das Seco beteiligt sich daran. Ein Beispiel f\u00fcr ein PIDG-finanziertes Klimaschutzprojekt ist das Gul-Ahmed-Windprojekt in Pakistan. Da das Unternehmen Gul Ahmed Energy Schwierigkeiten bei der finanziellen Strukturierung und der Gewinnung von privaten Investoren\u00a0bei einem Projekt f\u00fcr erneuerbare Energien hatte, investierte PIDG sein Fachwissen und 15 Millionen Dollar in die Entwicklung eines 50-Megawatt-Windprojekts. Die PIDG-Investitionen mobilisierten zus\u00e4tzliche 120 Millionen Dollar, wovon 69 Millionen aus dem lokalen Privatsektor kamen. Mit begrenzten Gebermitteln konnte Gul Ahmed den inl\u00e4ndischen Privatinvestoren die Rentabilit\u00e4t eines solchen Windprojektes beweisen und damit weitere Investitionen in den Sektor der erneuerbaren Energien Pakistans ausl\u00f6sen. Das Projekt reduziert die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen des Landes um 93\u2019800 Tonnen pro Jahr und garantiert den Zugang zu Elektrizit\u00e4t\u00a0oder verbessert diesen f\u00fcr mehr als 350\u2019000 Menschen."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":105061,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":105065,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"84379","post_abstract":"Allein mit den bisher beschlossenen nationalen Klimapl\u00e4nen und den \u00f6ffentlich verf\u00fcgbaren Mitteln ist die angestrebte Begrenzung auf eine globale Erw\u00e4rmung um 1,5 Grad Celsius nicht realistisch. Der Einbezug des Privatsektors ist deshalb zwingend notwendig. Auch die Schweiz will in ihrer Entwicklungsfinanzierung den Privatsektor bei Massnahmen gegen den Klimawandel noch mehr einbinden. Neu interessieren sich auch die internationalen Finanzm\u00e4rkte immer st\u00e4rker f\u00fcr die klimabedingten Risiken: Die Nachfrage nach gr\u00fcnen Finanzanlagen steigt stark. Damit diese dringend ben\u00f6tigten Gelder effektiv investiert werden k\u00f6nnen, sind gerade in Entwicklungsl\u00e4ndern bessere Rahmenbedingungen f\u00fcr den Privatsektor erforderlich. Erh\u00f6hte Investitionen sind aber nutzlos, wenn ihre Wirkung verpufft oder wenn sie ungewollte Nebeneffekte verursachen. 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