{"id":105112,"date":"2019-03-25T10:30:23","date_gmt":"2019-03-25T10:30:23","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/03\/chappaz-04-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:59:28","modified_gmt":"2023-08-23T20:59:28","slug":"chappaz-04-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/03\/chappaz-04-2019\/","title":{"rendered":"Erfolgreiche Handelsf\u00f6rderung in einer Welt des Wandels"},"content":{"rendered":"<p>Im Kontext der Globalisierung ist Handel kein Nullsummenspiel. Innerhalb von drei Jahrzehnten hat er mehr als einer Milliarde Menschen einen Weg aus der extremen Armut er\u00f6ffnet, Wohlstand generiert, Unternehmen effizienter gemacht und produktive Arbeitspl\u00e4tze geschaffen. Die Konsumenten profitieren von tieferen Preisen und einem breiteren Angebot. Die Unternehmen erhalten Zugang zu fachlichen Inputs, Wissen, Kompetenzen und Technologien. Ausserdem schaffen die\u00a0Anforderungen neuer M\u00e4rkte und die Bed\u00fcrfnisse neuer Konsumenten Anreize f\u00fcr Innovationen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEmpirische Studien best\u00e4tigen, dass Handel zu mehr Produktivit\u00e4t und Wohlstand beitragen kann. F\u00fcr einen inklusiven Handel und eine gerechte Verteilung des resultierenden Nutzens m\u00fcssen die Organisationen der Handelsf\u00f6rderung, wie etwa\u00a0Switzerland Global Enterprise in der Schweiz,\u00a0jedoch engagiert und effizient arbeiten und eine geeignete Strategie verfolgen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Nutzen f\u00fcr alle maximieren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWenn Unternehmen internationale M\u00e4rkte erschliessen, profitieren nicht nur sie selber, sondern die ganze Gesellschaft. Die Unternehmen z\u00f6gern jedoch h\u00e4ufig, diesen Schritt zu tun, da die Erschliessung eines unbekannten Markts stets mit irreversiblen Kosten \u2013 sogenannten Sunk Costs \u2013 verbunden ist. Ohne Unterst\u00fctzung wagen sich nur wenige Unternehmen ins Exportgesch\u00e4ft, und nur wenige k\u00f6nnen sich dort behaupten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Handelsf\u00f6rderorganisationen spielen eine wichtige Rolle bei der Reduktion dieser irreversiblen Kosten. Denn sie reduzieren das Risiko und bieten den Exportunternehmen eine staatliche Unterst\u00fctzung, die breitere wirtschaftliche, gesellschaftliche und \u00f6kologische \u00dcberlegungen ber\u00fccksichtigt. Aus diesem Grund ist es auch gerechtfertigt, die Handelsf\u00f6rderung durch Steuergelder zu finanzieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEntscheidend ist jedoch die Qualit\u00e4t der Leistungen. Und diese h\u00e4ngt von vielen Punkten ab: von der Governance, der Struktur, der Kultur und der Strategie eines Handelsf\u00f6rderers sowie davon, ob er effektive L\u00f6sungen bietet, die auf den folgenden Interventionsans\u00e4tzen beruhen. Insgesamt gibt es sechs solche Interventionsbereiche, und sie alle sind von einem raschen technologischen Wandel betroffen.&#13;<\/p>\n<h2>Informationsasymmetrien \u00fcberwinden<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nErstens gilt es, die Informationsasymmetrie zu \u00fcberwinden. Und zwar indem den Unternehmen Informationen zur Verf\u00fcgung gestellt werden \u00fcber die zu erwartende Nachfrage, die M\u00e4rkte, die Marktzugangsmodelle, die regulatorischen Anforderungen, die Wettbewerbssituation und die potenziellen Partner. Kein Unternehmen h\u00e4tte allein die Mittel dazu, sich ein entsprechendes Netzwerk an Informationsquellen zu finanzieren. Auch das ist mit ein Grund, dass staatliche Investitionen in Auslandmissionen und in den Aufbau entsprechender Datenbanken gerechtfertigt sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie digitalen Plattformen, die neuen Akteure in diesem Feld, nutzen Big Data und Web-Analysen und bieten so hoch personalisierte Daten \u00fcber das Exportpotenzial, das Marketing, die Absatzm\u00f6glichkeiten und die Logistik. Weltweit passen sich die Handelsf\u00f6rderer diesem Trend an, indem sie innovative Partnerschaften schliessen. Dadurch leisten sie einerseits einen Beitrag zu dieser neuen Art von Datennutzung. Andererseits k\u00f6nnen sie diese Informationen gleich selber verwenden.&#13;<\/p>\n<h2>Koordination und Br\u00fcckenbildung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZweitens braucht es h\u00e4ufig einen Katalysator, damit sich ein sogenanntes Firmencluster bildet, das dank eines koordinierten Ansatzes zur Marktdurchdringung tiefere Kosten und h\u00f6here Gewinne erm\u00f6glicht. Realisieren l\u00e4sst sich dies beispielsweise mit einem gemeinsamen Stand an einer Handelsmesse oder durch ein gemeinsam eingereichtes Projekt bei einer Ausschreibung. Weitere Optionen sind gemeinsame Sektormarken oder Marketingstrategien, ein Zusatzprodukt f\u00fcr einen bestimmten Kunden, die gemeinsame Ideenakquisition oder die Aufteilung von Schulungs- und Innovationskosten. Als Katalysatoren erkennen die Handelsf\u00f6rderorganisationen h\u00e4ufig als Erste, was die besten M\u00f6glichkeiten f\u00fcr ein bestimmtes Cluster sind. Zudem sind sie neutral und verf\u00fcgen \u00fcber die erforderlichen Ressourcen, um Gemeinschaftsinitiativen zu unterst\u00fctzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDrittens m\u00fcssen die Handelsf\u00f6rderer verstehen, welche Bed\u00fcrfnisse die Unternehmen haben. Und sie m\u00fcssen beweisen, dass sie politische Entscheidungstr\u00e4ger sensibilisieren und so das Gesch\u00e4ftsumfeld verbessern k\u00f6nnen. Die positiven Effekte von Freihandelsabkommen lassen sich insbesondere dann maximieren, wenn die Bed\u00fcrfnisse der Unternehmen aufgenommen und sie detailliert \u00fcber Gesch\u00e4ftschancen informiert sind. Handelsf\u00f6rderer, die sowohl f\u00fcr die Gesch\u00e4ftswelt als auch f\u00fcr die Regierungen glaubw\u00fcrdig sind, sind f\u00fcr beide Seiten hervorragende Kommunikationspartner.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer vierte Interventionsbereich betrifft die offizielle Anerkennung und die Schaffung einer nationalen Marke (\u00abcountry brand\u00bb). Jede staatlich finanzierte Organisation ist auch staatlich legitimiert. Das macht die Unternehmen glaubw\u00fcrdig und verbessert ihren Zugang zu den Beh\u00f6rden und diplomatischen Netzwerken. Diese staatliche Anerkennung bedeutet eine gewisse Verantwortung f\u00fcr die \u00abMarke\u00bb eines Landes und sollte alle Handelsf\u00f6rderungsaktivit\u00e4ten pr\u00e4gen. In der aktuellen, digitalisierten Welt ist die Marke eines Landes nicht mehr ein statisches Wahrzeichen, sondern das Ergebnis eines sorgf\u00e4ltig gepflegten, von traditionellen und sozialen Medien unterst\u00fctztes Narrativ. Die Marke muss so flexibel sein, dass sie sich f\u00fcr den Tourismus ebenso eignet wie f\u00fcr\u00a0viele Sektoren in der\u00a0Gesch\u00e4ftswelt und f\u00fcr Investments, die Diplomatie und den Sport.&#13;<\/p>\n<h2>Risiken teilen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcnftens reduzieren viele traditionelle Aktivit\u00e4ten zur Handelsf\u00f6rderung die Risiken und die irreversiblen Kosten bei der Erschliessung neuer M\u00e4rkte. Noch bevor die Exportunternehmen \u00fcberhaupt in Erscheinung treten, leistet diese Vorarbeit in wenig bekannten M\u00e4rkten einen wertvollen Beitrag zum Wissen, zur Marke des Landes und zu den Netzwerken. Studien best\u00e4tigen, dass die Handelsf\u00f6rderung mit diesen Aktivit\u00e4ten mehr Wertsch\u00f6pfung generiert.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDurch den zunehmenden fiskalpolitischen Druck und die wachsende Zahl von Exportm\u00e4rkten in Schwellenl\u00e4ndern ist es f\u00fcr die Handelsf\u00f6rderer unm\u00f6glich, Wissen und Netzwerke f\u00fcr s\u00e4mtliche M\u00e4rkte zu erarbeiten. Deshalb m\u00fcssen sie gewisse strategische Entscheidungen f\u00fcr die Exporteure treffen. Sowohl im \u00f6ffentlichen als auch im Privatsektor\u00a0werden immer mehr neue Partnerschaftsmodelle mit globalen Partnern geschlossen. Ausserdem spielt das diplomatische Personal eine zunehmend wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Ziele der Unternehmen beim Suchen und Erkunden von neuen M\u00e4rkten zu realisieren. Bei den Handelsf\u00f6rderern steigt dabei insbesondere die Nachfrage nach Schulungen in der Kunst der Handelsvertretung f\u00fcr Nichtexperten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der heutigen unsicheren und sich st\u00e4ndig wandelnden Welt entstehen immer rascher neue M\u00e4rkte. F\u00fcr die Handelsf\u00f6rderer bedeutet dies, dass sie mehr Ressourcen in weniger bekannte M\u00e4rkte investieren, dass sie den Unternehmen\u00a0mehr Risiken\u00a0abnehmen m\u00fcssen und dass sie erst zeitverz\u00f6gert Renditen realisieren k\u00f6nnen. Auch wenn die staatlichen Geldgeber sofort Ergebnisse sehen wollen, muss sich die Handelsf\u00f6rderung k\u00fcnftig st\u00e4rker auf langfristige Ergebnisse konzentrieren. Eine m\u00f6gliche L\u00f6sung ist es, die staatlichen Akteure davon zu \u00fcberzeugen, dass sie sich vermehrt an Zwischenergebnissen orientieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSechstens schliesslich geht es darum, in den gesellschaftlichen Wert, in positive Externalit\u00e4ten und langfristig zu investieren. Staatlich finanzierte Organisationen haben einen weiteren Horizont und k\u00f6nnen ihre Ressourcen deshalb anders einsetzen, etwa um marginalisierte Gruppen zu unterst\u00fctzen. Zudem k\u00f6nnen sie Externalit\u00e4ten bei der Internationalisierung von Unternehmen ber\u00fccksichtigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese soziale Verantwortung und die neuen M\u00f6glichkeiten der digitalen Wirtschaft bewegen die Handelsf\u00f6rderer dazu, mit Unternehmen in einem fr\u00fchen Stadium ihres Lebenszyklus zusammenzuarbeiten und sie auch in den Bereichen Unternehmertum und Innovation zu unterst\u00fctzen. Folglich werden die Handelsf\u00f6rderer ihre traditionellen Aktivit\u00e4ten zur Handelsf\u00f6rderung ebenfalls neu ausrichten, beispielsweise bei Informationsseminaren zum Thema Export. Denn diese sind zwar hilfreich f\u00fcr Unternehmen, die bereits exportf\u00e4hig sind, sie k\u00f6nnen aber bei anderen, die diese F\u00e4higkeit noch aufbauen m\u00fcssen, sogar kontraproduktiv sein.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Eine zeitgem\u00e4sse Handelsf\u00f6rderung muss \u00fcberdies den Bed\u00fcrfnissen der Frauen und den Erwartungen an ein nachhaltiges Wachstum gerecht werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHandelsf\u00f6rderer, die stark von den Einnahmen durch eigene Dienstleistungen abh\u00e4ngig sind, konzentrieren sich vermutlich st\u00e4rker auf bekannte und erfahrene Exporteure mit geringeren Risiken und gesicherter Finanzierung. Dies geht auf Kosten von Firmen, die kleiner, aber besser positioniert sind: F\u00fcr sie schwinden die M\u00f6glichkeiten, innovativ und erfolgreich auf den raschen Wandel zu reagieren.&#13;<\/p>\n<h2>Relevant bleiben<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAn der Weltkonferenz der Handelsf\u00f6rderorganisation in Paris haben k\u00fcrzlich Vertretungen aus 95 L\u00e4ndern diese Themen er\u00f6rtert. Dabei zeigten sich drei Schl\u00fcsseltrends, welche die T\u00e4tigkeiten der Handelsf\u00f6rderer beeinflussen: Erstens verlagert sich der Fokus des Exportwachstums hin zu einem inklusiveren, breiteren wirtschaftlichen Ziel, mit mehr Risiken und zeitlich verz\u00f6gerten Renditen. Zweitens zeigt sich als Folge der digitalen Plattformen eine \u00abDisintermediation\u00bb.\u00a0Zudem ergibt sich f\u00fcr die Handelsf\u00f6rderer eine neue M\u00f6glichkeit, gemeinsam mit dem Privatsektor Vertrauen aufzubauen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Drittens hat sich schliesslich eine Entwicklung herauskristallisiert, bei der die Handelsf\u00f6rderer nicht mehr Solisten sind, sondern vielmehr die Rolle des Dirigenten einnehmen, der sicherstellt, dass alle involvierten Akteure des \u00d6kosystems dieselbe Partitur spielen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Ver\u00e4nderungen erfordern dringend neue Arbeitsmodelle, neue Partnerschaften, neue Kompetenzen und neue Parameter. In einer sich rasch wandelnden Welt ist staatliche Unterst\u00fctzung von Institutionen und Unternehmen daher relevanter denn je.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">International Trade Centre (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Volpe Martincus, Carballo\u00a0und Gallo (2010).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Kim, Todo, Shimamoto\u00a0und Matous (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">International Trade Centre (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Kontext der Globalisierung ist Handel kein Nullsummenspiel. 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International Trade Centre, Genf.<\/li>&#13;\n \t<li>International Trade Centre (2018). <a href=\"http:\/\/www.intracen.org\/SMECO2018\/\">SME Competitiveness Outlook 2018: Business Ecosystems for the Digital Age<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>Kim, Yu Ri; Todo, Yasuyuki; Shimamoto, Daichi\u00a0und Matous Petr (2018). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/twec.12658\">Are Seminars on Export Promotion Effective? Evidence from a Randomised Controlled Trial<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>Volpe Martincus, Christian; Carballo, Jer\u00f3nimo und Gallo Andr\u00e9s (2010). <a href=\"https:\/\/publications.iadb.org\/bitstream\/handle\/11319\/3191\/The%20Impact%20of%20Export%20Promotion%20Institutions%20on%20Trade%3a%20Is%20It%20the%20Intensive%20or%20the%20Extensive%20Margin%3f.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y\">The Impact of Export Promotion Institutions on Trade: Is It the Intensive or the Extensive Margin?<\/a>. <a href=\"https:\/\/ideas.repec.org\/s\/idb\/brikps.html\">IDB Publications (Working Papers) <em>3191<\/em><\/a>, Interamerikanische Entwicklungsbank.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"International Trade Centre","kasten_box":"Das <a href=\"http:\/\/www.intracen.org\/\">International Trade Centre<\/a> (ITC) ist eine gemeinsame Organisation der Vereinten Nationen (UNO) und der Welthandelsorganisation (WTO) mit Sitz in Genf. Seine Aufgabe besteht darin, Mikro-, kleine und mittlere Unternehmen in ihrer internationalen Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu unterst\u00fctzen und sicherzustellen, dass die Globalisierung ein nachhaltiges und inklusives Wachstum bewirkt. Seit \u00fcber 50\u00a0Jahren arbeitet das ITC mit Institutionen zusammen, welche Exportunternehmen mit dem Ziel unterst\u00fctzen, \u00abguten Handel\u00bb zu f\u00f6rdern."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":105115,"main_focus":[156149,156912],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":105119,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"83858","post_abstract":"Organisationen f\u00fcr Handelsf\u00f6rderung f\u00fchren viele Massnahmen zur Unterst\u00fctzung des Exportgesch\u00e4fts durch. 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