{"id":105156,"date":"2019-03-22T08:00:09","date_gmt":"2019-03-22T08:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/03\/interview-04-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:58:51","modified_gmt":"2023-08-23T20:58:51","slug":"interview-04-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/03\/interview-04-2019\/","title":{"rendered":"\u00abDer Aufwand lohnt sich\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Herr Ryder, die Internationale Arbeitsorganisation feiert dieses Jahr ihr hundertj\u00e4hriges Bestehen. Zur Zeit ihrer Gr\u00fcndung war der Erste Weltkrieg gerade erst beendet, und die kommunistische Revolution in Russland rief \u00c4ngste hervor. Gibt es Parallelen zu heute?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie ILO wurde ins Leben gerufen, weil die f\u00fchrenden Regierungen der Welt erkannt hatten, dass sie sich mit der Bev\u00f6lkerung und den Arbeitsbedingungen auseinandersetzen m\u00fcssen, um Frieden und Stabilit\u00e4t zu wahren. Diese Erkenntnis gilt auch heute noch: Viele Weltregionen sind instabil, und in zahlreichen L\u00e4ndern macht sich ein Gef\u00fchl der sozialen Ungerechtigkeit breit. Eine bolschewistische Revolution ist dies nicht, aber es bestehen nach wie vor ungel\u00f6ste Probleme.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Braucht es\u00a02019 die ILO noch?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n100\u00a0Jahre lang haben wir uns f\u00fcr mehr soziale Gerechtigkeit in der Arbeitswelt eingesetzt. Noch nicht alle Menschen profitieren davon, obwohl sich die Arbeitsbedingungen seit der Gr\u00fcndung enorm verbessert haben: Die 80-Stunden-Woche gibt es nicht mehr, viele Arbeitnehmende haben Anspruch auf soziale Absicherung, und das Arbeitsrecht wurde eingef\u00fchrt. Trotzdem sind wir noch nicht am Ziel.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Welche neuen Herausforderungen stellen sich heute?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Digitalisierung der Arbeitswelt ist in aller Munde. Leider dreht sich die Diskussion meist nur darum, wie viele Arbeitspl\u00e4tze verschwinden oder entstehen. Aber: Die Digitalisierung ver\u00e4ndert die Art und Weise, wie wir arbeiten. Denken wir an Web-Plattformen und Arbeiten \u00fcber das Internet.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Sind neue Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt gefragt?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nJa. Es braucht deshalb ein universelles Recht auf lebenslanges Lernen. Wir m\u00fcssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass wir die ersten 20\u00a0Jahre unseres Lebens zur Schule gehen und anschliessend arbeiten.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie soll der Staat das lebenslange Lernen unterst\u00fctzen?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der Schweiz spielen die Unternehmen im dualen Berufsbildungssystem eine zentrale Rolle \u2013 an diese positiven Erfahrungen gilt es anzukn\u00fcpfen. Der Privatsektor muss weiterhin die Hauptrolle spielen, und der Staat muss das Recht auf Weiterbildung verankern und mit Mechanismen sicherstellen, dass alle davon profitieren. Bildung ist als Investition \u2013 und nicht als Ausgabe \u2013 zu betrachten. Indem man Arbeitspl\u00e4tze erh\u00e4lt, spart man bei den Ausgaben der Sozialhilfe und der Arbeitslosenkasse.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Weiterbildung beruht in der Schweiz vor allem auf Eigeninitiative.<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Arbeitnehmenden m\u00fcssen eine gewisse Bereitschaft mitbringen. Aber: Jeder soll sich zu sicheren Konditionen weiterbilden k\u00f6nnen. Dazu sind ad\u00e4quate finanzielle Garantien n\u00f6tig. Ein Arbeitnehmer kann das Risiko eines Arbeitsplatzverlustes nicht allein tragen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Der im Januar ver\u00f6ffentlichte Bericht \u00abF\u00fcr eine bessere Zukunft arbeiten\u00bb verlangt soziale Sicherheit f\u00fcr alle. Wie soll das erreicht werden?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nWeltweit steht eine Mehrheit der Arbeitnehmenden ohne \u2013 oder mit ungen\u00fcgendem \u2013 sozialen Schutz da. Deshalb arbeitet die ILO mit ihren 187\u00a0Mitgliedsstaaten \u2013 insbesondere mit den am wenigsten entwickelten L\u00e4ndern \u2013 darauf hin, eine Mindestabsicherung f\u00fcr alle Arbeitnehmenden gegen\u00fcber den gr\u00f6ssten Risiken einzuf\u00fchren. Diese soll auch Besch\u00e4ftigte in der informellen Wirtschaft mit einschliessen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Der informelle Sektor liegt ausserhalb der staatlichen Vorschriften \u2013 wird er von der ILO vernachl\u00e4ssigt?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nKeinesfalls. Die drei Hauptakteure der ILO \u2013 Regierungen, Arbeitnehmende und Arbeitgeber \u2013 haben eine Empfehlung zur Formalisierung der informellen Wirtschaft verabschiedet: Sie wollen helfen, informelle Arbeitspl\u00e4tze und Unternehmen in formelle umzuwandeln. Wobei Informalit\u00e4t viele Gesichter hat: Strassenh\u00e4ndler bewegen sich beispielsweise ausserhalb jeglicher rechtlicher und administrativer Rahmenbedingungen. Auch illegal Besch\u00e4ftigte verf\u00fcgen \u00fcber keinen sozialen Schutz und erhalten keinen Lohn, wenn sie krank sind. Insbesondere auf dem Lande ist die informelle Besch\u00e4ftigung stark verbreitet. Hier besteht Handlungsbedarf. In der Vergangenheit wurde der Agrarsektor hintangestellt, und meiner Ansicht nach wurde einiges falsch gemacht. Wir sind auf eine starke Landwirtschaft angewiesen, die angemessene Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten bietet. In vielen L\u00e4ndern ist eine Abwanderung vom Land in die Grossst\u00e4dte zu beobachten, da es auf dem Land an solchen Arbeitspl\u00e4tzen fehlt.&#13;<\/p>\n<blockquote><p>Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeit.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3><strong>Welche weiteren Problematiken haben Priorit\u00e4t?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nWichtige Themen sind die gr\u00fcne Wirtschaft und das Gesundheitswesen. Vor zehn\u00a0Jahren schien es, als ob man sich zwischen Umweltschutz und Wirtschaftsentwicklung entscheiden m\u00fcsse. Heute besteht zwischen Regierungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverb\u00e4nden ein breiter politischer Konsens dar\u00fcber, dass Umweltschutz und nachhaltiges Stellenwachstum zu vereinbaren sind. Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeit.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Und was ist mit dem Gesundheitswesen?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den Volkswirtschaften des globalen Nordens und Asiens werden die Menschen immer \u00e4lter und sind zunehmend auf Pflege angewiesen. Diese Pflegeleistungen, die heute meist unentgeltlich von Frauen erbracht werden, m\u00fcssen als Arbeit anerkannt und qualitativ verbessert werden.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie sollen die entsprechenden Investitionen finanziert werden?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nEs w\u00e4re illusorisch, zu glauben, die Regierungen k\u00f6nnten die Investitionen allein bezahlen. Ein gut funktionierender Privatsektor ist unabdingbar. Aufgabe der Regierungen ist es, g\u00fcnstige Rahmenbedingungen bereitzustellen. Das Pariser Klimaabkommen schuf einen solchen Rahmen f\u00fcr Investoren. Diesen ist nun bewusst, dass k\u00fcnftig rentable Sektoren gr\u00fcn sind.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Die ILO besteht aus Vertretern der Regierungen, der Arbeitgeber und der Arbeitnehmenden. Die Interessen der Arbeitgeber sind jedoch oft nicht deckungsgleich. Welche Auswirkungen hat dies?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nEine dreigliedrige Organisation hat viele Vorteile. Die Akteure m\u00fcssen aber dadurch legitimiert sein, dass sie alle Mitglieder vertreten. Die Gruppe der Arbeitgeber reicht von KMU \u00fcber informelle Unternehmen bis zu multinationalen Konzernen. Das ist ein breites Spektrum an Bed\u00fcrfnissen. Jedoch finden die grossen Unternehmen des Silicon Valley, die in ihrer eigenen Welt agieren, im repr\u00e4sentativen Gremium der Arbeitgeber keinen Platz. Es zeichnen sich aber L\u00f6sungen ab, und das Bewusstsein f\u00fcr die Problematik steigt.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Auf der anderen Seite verlieren die Gewerkschaften an Mitgliedern. Wie reagiert die ILO darauf?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nHier spielen strukturelle Ver\u00e4nderungen eine Rolle: Es war deutlich einfacher, die Belegschaft von f\u00fcnf Fabriken oder Minen mit je 1000 Mitarbeitenden gewerkschaftlich zu organisieren als 1000 B\u00fcros mit je f\u00fcnf Angestellten. Studien zeigen jedoch, dass viele Arbeitnehmende von einer Gewerkschaft vertreten werden m\u00f6chten. Das Interesse ist also vorhanden \u2013 die Gewerkschaften m\u00fcssen sich jedoch \u00fcberlegen, wie sie f\u00fcr junge Menschen attraktiver werden k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<blockquote><p>Der soziale Dialog st\u00f6sst auf weniger Akzeptanz als fr\u00fcher.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3><strong>Hat sich die Gespr\u00e4chskultur ver\u00e4ndert?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Regierungspolitik von einigen Staaten ist vermutlich kaum f\u00f6rderlich: Der soziale Dialog st\u00f6sst auf weniger Akzeptanz als fr\u00fcher. Die Globale Kommission zur Zukunft der Arbeit ruft deshalb in ihrem Bericht zu einer St\u00e4rkung des Sozialvertrags auf. Dieser Pakt widerspiegelt die Erwartung der B\u00fcrger, von der Gesellschaft f\u00fcr ihre Arbeit entsch\u00e4digt zu werden. Er wurde jedoch durch die Entwicklungen der Arbeitswelt geschw\u00e4cht. In den Industriel\u00e4ndern stieg die Produktivit\u00e4t in den letzten 40\u00a0Jahren schneller als die L\u00f6hne. Der Anteil des Kapitals am Bruttoinlandprodukt hat zugenommen, jener der Arbeit ist zur\u00fcckgegangen. Der Dialog \u00fcber ein neues Gleichgewicht wurde verdr\u00e4ngt durch die Suche nach wirtschaftlicher Wettbewerbsf\u00e4higkeit in einer globalisierten Welt. Die Folgen dieses geschw\u00e4chten Sozialvertrags lassen sich an j\u00fcngsten politischen Ereignissen in den USA, Frankreich und Grossbritannien beobachten. Die Menschen fragen sich, was mit der sozialen Gerechtigkeit geschehen ist.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie steht es mit den Ungleichheiten? <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds behindern die aktuellen Ungleichheiten das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen, weil die Nachfrage darunter leidet. Soziale und wirtschaftliche Probleme treffen zusammen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>W\u00e4re es m\u00f6glich, die Entscheidungsprozesse der ILO effizienter zu gestalten, um hier Abhilfe zu schaffen?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDer soziale Dialog erfordert Zeit und politischen Einsatz. Manchmal ist der Prozess lang und frustrierend, aber der Aufwand lohnt sich. Nach der Wirtschaftskrise sank das Bruttoinlandprodukt in Deutschland und in den USA im Jahr 2009 um je rund 4 Prozent. In den USA hatte dies verheerende Folgen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung. Nicht so in Deutschland: Dank des Dialogs zwischen Regierung, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverb\u00e4nden f\u00fchrte man die Kurzarbeit ein. Die Sozialpartnerschaft sorgt f\u00fcr eine gewisse Widerstandsf\u00e4higkeit.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Hat auch die ILO mit Budgetbeschr\u00e4nkungen zu k\u00e4mpfen?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nBei meinem Stellenantritt leitete ich eine strukturelle Reform ein. Unser Zweijahresbudget liegt seit Jahrzehnten stabil bei rund 790\u00a0Millionen Dollar. Da die Bed\u00fcrfnisse und Anforderungen der Mitgliedergruppen unsere finanziellen M\u00f6glichkeiten \u00fcbersteigen, forderte ich j\u00fcngst eine moderate Erh\u00f6hung des Budgets.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Sie waren Generalsekret\u00e4r des Internationalen Gewerkschaftsbundes. Wie reagierten Regierungen und der Arbeitgeber auf Sie?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIch bin der zehnte Generaldirektor der ILO. Zuvor ist die Organisation noch nie von einer Person mit gewerkschaftlichem Hintergrund geleitet worden \u2013 allerdings auch nie von einem Arbeitgebervertreter. Die Organisation arbeitet f\u00fcr alle und achtet auf ein ausgewogenes Gleichgewicht. Ich habe den sozialen Dialog nie als Konfrontation betrachtet, aus der die Gewerkschaften als Gewinner und die Arbeitgeber als Verlierer hervorgehen. Das ist kein Nullsummenspiel. Das erste Mal wurde ich dank einer Stimme gew\u00e4hlt. Bei meiner Wiederwahl vor zwei Jahren erhielt ich 54\u00a0von\u00a056\u00a0Stimmen: Die Zahlen sprechen f\u00fcr sich.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Machen die UNO-Nachhaltigkeitsziele oder die Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention der ILO Konkurrenz?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nUnser Programm ist auf die Ziele der UNO-Agenda ausgerichtet. Ausserdem haben alle europ\u00e4ischen ILO-Mitglieder unsere acht Kern\u00fcbereinkommen \u2013\u00a0Gewerkschaftsfreiheit, Nichtdiskriminierung, Verbot von Kinder- oder Zwangsarbeit usw.\u00a0\u2013 ratifiziert und sind rechtlich daran gebunden. Alles ist gut aufeinander abgestimmt.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie sieht es mit den Arbeitsnormen und privaten Labels aus?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nPrivate Labels beziehen sich h\u00e4ufig auf die ILO-\u00dcbereinkommen. Tun sie dies nicht, haben sie kaum Chancen, sich durchzusetzen. Wir dienen als Vorbild. Um sicherzustellen, dass sich die Unternehmen an die erw\u00e4hnten Ziele halten, m\u00fcssen wir Aufkl\u00e4rungsarbeit leisten und mit dem Privatsektor zusammenarbeiten.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Was erhoffen Sie sich von diesem Jubil\u00e4umsjahr und den anstehenden Veranstaltungen und Konferenzen?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nNormalerweise fehlen an jeder Jahreskonferenz etwa zehn Mitgliedsstaaten. Mein Wunsch ist es, dass an der Jubil\u00e4umskonferenz im Juni alle teilnehmen. An der Konferenz wollen wir das internationale \u00dcbereinkommen zu Gewalt und sexueller Bel\u00e4stigung am Arbeitsplatz verabschieden. Das w\u00e4re das erste internationale Instrument, welches sich des von der #MeToo-Bewegung ans Licht gebrachten Problems annimmt. Ausserdem richten wir den Fokus auf die Zukunft der Arbeit: Der im Januar vorgestellte Bericht wird im Juni im Plenum diskutiert, und anschliessend d\u00fcrfte auch eine entsprechende Jubil\u00e4umserkl\u00e4rung angenommen werden. Bisher hat die ILO zu jedem entscheidenden Zeitpunkt ihrer Geschichte starke Erkl\u00e4rungen verabschiedet.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Ryder, die Internationale Arbeitsorganisation feiert dieses Jahr ihr hundertj\u00e4hriges Bestehen. Zur Zeit ihrer Gr\u00fcndung war der Erste Weltkrieg gerade erst beendet, und die kommunistische Revolution in Russland rief \u00c4ngste hervor. 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