{"id":105218,"date":"2019-02-25T11:01:19","date_gmt":"2019-02-25T11:01:19","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/02\/decreux-mueller-nussbaumer-03-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:59:00","modified_gmt":"2023-08-23T20:59:00","slug":"decreux-mueller-nussbaumer-03-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/02\/decreux-mueller-nussbaumer-03-2019\/","title":{"rendered":"Unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen in der Agrarpolitik"},"content":{"rendered":"<p>Lebensmittel kosten in der Schweiz mehr als im Ausland: Relativ zu den EU-15-Staaten sind Nahrungsmittel 60 Prozent und allgemeine G\u00fcter rund ein Drittel teurer. Im Vergleich zum gesamten EU-Durchschnitt sind die Preisdifferenzen noch h\u00f6her, gemessen an unseren Nachbarl\u00e4ndern tiefer.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie h\u00f6heren Preise bekommen nicht nur Konsumenten zu sp\u00fcren, sondern als Vorleistungen verteuern sie auch die Produktionskosten der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie und behindern deren Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Beispielsweise machen die Kosten f\u00fcr Futtermittel 40 Prozent des Aufwands der Schweizer Landwirtschaft aus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Preisdifferenz zwischen der Schweiz und den Nachbarl\u00e4ndern gibt es verschiedene Gr\u00fcnde. So sind in der Schweiz die L\u00f6hne und die Mieten h\u00f6her. Weiter basiert die Landwirtschaft vergleichsweise auf kleinen Betrieben, was an den geografischen Bedingungen, dem auf das Inland begrenzten Absatzmarkt sowie dem Schweizer Bodenrecht und den Pr\u00e4ferenzen der Bev\u00f6lkerung liegen d\u00fcrfte. Beispielsweise wird f\u00fcr Futtermittel nur gentechnikfreies Soja in die Schweiz importiert, obwohl g\u00fcnstigere Alternativen im Ausland erh\u00e4ltlich w\u00e4ren.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Ein wesentlicher Faktor ist zudem der Grenzschutz: Mittels Z\u00f6llen werden die Preise in der Schweiz hoch gehalten, und die einheimische Produktion wird vor ausl\u00e4ndischer Konkurrenz gesch\u00fctzt. Dar\u00fcber hinaus entstehen zus\u00e4tzliche Kosten aufgrund der hohen Produktionsstandards und strenger Umweltvorschriften.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) hat im Rahmen der j\u00e4hrlichen Strukturberichterstattung f\u00fcnf externe Studien in Auftrag gegeben, welche nach Ursachen f\u00fcr die h\u00f6heren Preise suchen und die Rolle des Grenzschutzes beleuchten. Aufgrund der Spezifizit\u00e4t einzelner Produkte hat man sich auf Fallstudien konzentriert. Im Fokus waren dabei sowohl typische Konsumg\u00fcter \u2013 Fleisch, Brot und Joghurt \u2013 als auch wichtige Vorleistungen der landwirtschaftlichen Produktion wie Futtermittel, D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel.&#13;<\/p>\n<h2><strong>St\u00fctzungsmassnahmen in Milliardenh\u00f6he<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie schweizerische Agrarpolitik basiert gr\u00f6sstenteils auf zwei S\u00e4ulen: dem Grenzschutz und den Direktzahlungen. Die Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sch\u00e4tzt die Marktpreisst\u00fctzung (Grenzschutz und Exportst\u00fctzung) in der Schweiz auf j\u00e4hrlich rund 3,3 Milliarden Franken in den Jahren 2015 bis 2017 (provisorische Daten f\u00fcr 2017). W\u00e4hrend zwischen 1980 und 2000 die Marktpreisst\u00fctzung das wichtigste Instrument der Agrarpolitik war, gewinnt die zweite S\u00e4ule zusehends an Bedeutung. In den Jahren 2015 bis 2017 betrugen die Direktzahlungen j\u00e4hrlich etwa 3,5 Milliarden Franken. Schliesslich z\u00e4hlen auch staatliche Dienstleistungen an die Landwirtschaft als drittes Instrument zur Agrarpolitik, insbesondere beim Wissenstransfer und der Innovation, wobei diese in der Schweiz zahlenm\u00e4ssig weniger wichtig sind. Insgesamt macht die Unterst\u00fctzung der landwirtschaftlichen Produzenten in der EU etwa 20 Prozent von deren Einkommens aus, w\u00e4hrend dieser Anteil in der Schweiz fast 80 Prozent betr\u00e4gt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVereinfacht gesagt, hebt die Schweiz mit dem Grenzschutz die tieferen Importpreise auf das inl\u00e4ndische Preisniveau an. Damit soll sichergestellt werden, dass Schweizer Produkte im Inland preism\u00e4ssig konkurrenzf\u00e4hig bleiben und verkauft werden. Die tieferen Importz\u00f6lle im Kontingentsystem erlauben es, die inl\u00e4ndische Nachfrage ausserhalb der Schweizer Saison oder bei einer zu geringen internen Produktionsmenge zu decken. Eine Studie im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) aus dem Jahr 2016 hat gezeigt, dass das Zoll- und Kontingentsystem der Schweiz das Ziel der Preisst\u00fctzung erreicht.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Die T\u00fccken des Grenzschutzes<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAllerdings f\u00fchrt der Grenzschutz auch zu Nebenwirkungen, welche nicht im Interesse der Landwirtschaft sind. So tr\u00e4gt er massgeblich zur Marktabschottung bei. Indem nicht nur das eigentliche Agrarprodukt (beispielsweise Weizen), sondern auch das verarbeitete Produkt (Mehl, Futtermittel oder Brot) durch Z\u00f6lle gesch\u00fctzt ist, wird der Markt k\u00fcnstlich klein gehalten. Denn die inl\u00e4ndische Produktion ist wegen der hohen Nahrungsmittelpreise auf die inl\u00e4ndische Nachfrage limitiert. Dies wiederum beschr\u00e4nkt die Zahl der Anbieter, zumal die ausl\u00e4ndische Konkurrenz bereits durch den Grenzschutz ausgeschaltet ist. Zwei Studien zeigen, dass oft nur wenige Akteure auf dem Markt t\u00e4tig sind und diese somit \u00fcber eine h\u00f6here Marktmacht verf\u00fcgen \u2013 beispielsweise auf dem Schweinefleischmarkt oder im Detailhandel, wo zwei Anbieter den Markt pr\u00e4gen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der Praxis ist es allerdings schwierig, festzustellen, ob die geringe Anzahl Anbieter die Preise tats\u00e4chlich in die H\u00f6he treibt, wie es die \u00f6konomische Theorie nahelegt. Eine Studie gibt Hinweise daf\u00fcr, dass die Fleischverarbeiter und Schlachth\u00f6fe in der Schweiz ihre Marktmacht ausspielen, um bei den Landwirten tiefe Preise durchzusetzen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Klar ist: Langfristig bestehen bei einem geringeren Wettbewerb weniger Anreize, ineffiziente Produktionsstrukturen zu verbessern. Insgesamt zementieren die Begrenztheit des Marktes und der geringe Wettbewerb die vorhandenen Marktstrukturen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine negative Folge des Grenzschutzes sind zus\u00e4tzliche Renten in den nachgelagerten Produktionsstufen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Mit anderen Worten: Der Grenzschutz f\u00fchrt zu zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr die Konsumenten, welche nicht oder nur teilweise \u2013 wie von der Agrarpolitik beabsichtigt \u2013 der Landwirtschaft zugutekommen. Anhand der Beispiele von Brot und Joghurt konnte eine Studie aufzeigen, dass die wenigen Akteure in der verarbeitenden Industrie und im Detailhandel insgesamt h\u00f6here Bruttomargen erzielen als die entsprechenden Stufen im jeweiligen Nachbarland der Schweiz.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGenau beziffern l\u00e4sst sich der reine Profit der nachgelagerten Produktionsstufen nicht. Dennoch wird deutlich, dass die Kombination von Grenzschutz und Marktkonzentration dazu f\u00fchrt, dass Firmen \u00fcber entsprechende Verhandlungsmacht in der Wertsch\u00f6pfungskette verf\u00fcgen. Diese Situation wird versch\u00e4rft durch die Tatsache, dass sich ein Grossteil der Schlachth\u00f6fe und Molkereien in den H\u00e4nden von wenigen Eigent\u00fcmern oder Hauptabnehmern befindet.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Den zahlreichen Landwirtinnen und Landwirten stehen also nur wenige grosse Abnehmer gegen\u00fcber.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNebst dem geringeren Wettbewerb f\u00fchrt auch die Preisst\u00fctzung dazu, dass die Produzenten kaum Anreize haben, mit alternativen Angeboten an Vorleistungen, wie beispielsweise mit importierten Produkten aus dem Ausland, zu experimentieren. Auch Nachhaltigkeitslabels im Detailhandel tragen zu h\u00f6heren Preisen bei. Viele Konsumenten scheinen hier bereit, f\u00fcr \u00d6kologie und Tierwohl einen Aufpreis zu zahlen. Nicht zuletzt, da ein Anteil der h\u00f6heren Preise direkt der Landwirtschaft zugutekommt. In Kombination mit der Marktkonzentration im Detailhandel schr\u00e4nken diese Vorschriften jedoch die Entscheidungsfreiheit der landwirtschaftlichen Produzenten ein und verst\u00e4rken die Abh\u00e4ngigkeit der Landwirte vom Abnehmer, zumal ein Wechsel eines Labels mit Kosten verbunden ist.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Komplexes Direktzahlungssystem <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAufgrund der erw\u00e4hnten Nebenwirkungen wird oft eine Verschiebung weg vom Grenzschutz hin zu einer noch st\u00e4rkeren Ausrichtung der Landwirtschaft auf Direktzahlungen gefordert. Ein Wandel in diese Richtung hat bereits eingesetzt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit dem Ausbau hat das Direktzahlungssystem jedoch zunehmend an Komplexit\u00e4t gewonnen \u2013 was f\u00fcr die Landwirte eine administrative Belastung darstellt und dem Ziel entgegenl\u00e4uft, die unternehmerische Freiheit zu st\u00e4rken und die Landwirtschaft st\u00e4rker auf den Markt auszurichten.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Die komplexen Vorgaben akzentuieren jedoch die Preisunterschiede f\u00fcr landwirtschaftliche Vorleistungsg\u00fcter wie D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel. So sind viele Landwirte beim Kauf der Vorleistungen auf Fachberatungen von Schweizer Vertriebsh\u00e4ndlern angewiesen, um sicherzustellen, dass sie die Anforderungen der Direktzahlungsverordnung erf\u00fcllen.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> Dies schl\u00e4gt sich in den Preisen dieser Produkte nieder. Die Komplexit\u00e4t der Verordnung sch\u00fctzt die Vertriebsh\u00e4ndler indes auch vor ausl\u00e4ndischer Konkurrenz und tr\u00e4gt somit zu h\u00f6heren Preisen f\u00fcr Vorleistungsg\u00fcter in der Landwirtschaft bei. Neben einer Verschiebung hin zu mehr Direktzahlungen ist daher auch eine Vereinfachung des Direktzahlungssystems anzustreben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich wirkt sich ein h\u00f6herer Anteil an Direktzahlungen auch auf das Ausgabenverhalten f\u00fcr Vorleistungen aus. Eine Studie dazu zeigt, dass h\u00f6here Anteile der Direktzahlungen am Einkommen tendenziell mit vergleichsweise h\u00f6heren Ausgaben f\u00fcr Vorleistungen einhergehen.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie unbeabsichtigten Folgen des Grenzschutzes und die Komplexit\u00e4t des Direktzahlungssystems haben somit diverse Nebenwirkungen, und die Kosten der Agrarpolitik kommen nicht vollumf\u00e4nglich der Landwirtschaft zugute. Eine wettbewerbsf\u00e4higere Landwirtschaft ist langfristig nur m\u00f6glich, wenn Marktmechanismen vermehrt zum Tragen kommen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Cerca, M. et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Loi et al. (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Logatcheva et al. (2019) und Bokusheva et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Bokusheva et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Vgl. Loi et al. (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Logatcheva et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Logatcheva et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Logatcheva et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Vgl. BLW (2019). <a href=\"https:\/\/www.blw.admin.ch\/blw\/de\/home\/politik\/agrarpolitik\/administrative-vereinfachung.html\">Administrative Vereinfachung in der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft.<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Gentile, Gentile et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Gentile, Loi et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lebensmittel kosten in der Schweiz mehr als im Ausland: Relativ zu den EU-15-Staaten sind Nahrungsmittel 60 Prozent und allgemeine G\u00fcter rund ein Drittel teurer. 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(2019). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Strukturwandel_Wachstum\/Branchenanalysen.html\">Concentrate Animal Feed as an Input Good in Swiss Agricultural Production<\/a>, Wageningen Economic Research, Studie im Auftrag des Seco.<\/li>&#13;\n \t<li>Gentile E., Gentile M., Loi A. et al. (2019). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/fr\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Strukturwandel_Wachstum\/Branchenanalysen.html\">Fertilizers and pesticides: Price differences between Switzerland and neighbouring countries<\/a>, Studie im Auftrag des Seco.<\/li>&#13;\n \t<li>Gentile E., Loi A., Esposti R. et al. (2019). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Strukturwandel_Wachstum\/Branchenanalysen.html\">Impact of Agricultural Subsidies on Farmers\u2019 Willingness to pay for Input Goods and Services,\u00a0<\/a>Aret\u00e9, Studie im Auftrag des Seco.<\/li>&#13;\n \t<li>Logatcheva K., van Galen M., Janssens B., Rau M.-L., Baltussen W., van Berkum S., Mann S., Ferjani A., Cerca M. (2019). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Strukturwandel_Wachstum\/Branchenanalysen.html\">Factors Driving Up Prices Along the Food Value Chain in Switzerland \u2013 Case Studies on Bread, Yoghurt, and Cured Ham<\/a>, Wageningen Economic Research, Studie im Auftrag des Seco.<\/li>&#13;\n \t<li>Loi A., Esposti R., Gentile M. et al. (2016). 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