{"id":105344,"date":"2019-02-25T10:30:30","date_gmt":"2019-02-25T10:30:30","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/02\/boschung-03-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:59:47","modified_gmt":"2023-08-23T20:59:47","slug":"boschung-03-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/02\/boschung-03-2019\/","title":{"rendered":"Ein Takt f\u00fcr die Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundesrat will die Schweizer Bahninfrastruktur bis 2035 mit 11,9 Milliarden Franken ausbauen. F\u00fcr die Kunden im Personen- und G\u00fcterverkehr sind die neuen Doppelspuren und Tunnels allerdings sekund\u00e4r \u2013 f\u00fcr sie z\u00e4hlt das dahinterliegende Angebotskonzept. Der Bund und die SBB halten mit dem strategischen Entwicklungsprogramm Ausbauschritt (Step AS) 2035 deshalb am Erfolgsmodell Taktfahrplan fest und bauen das Angebot entlang der erwarteten Nachfrage aus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nK\u00fcnftig sollen schweizweit alle Z\u00fcge konsequent im 30-Minuten-Takt verkehren. Heute ist der Stundentakt die Grundfrequenz im Fernverkehr. Wo es heute schon Halbstundentakte gibt, wie auf der Strecke Bern\u2013Z\u00fcrich, entstehen diese bisher durch \u00fcbereinandergelegte Stundentakte, etwa mit den Linien Genf\u2013St.\u202fGallen und Brig\u2013Romanshorn. Auf Strecken mit hoher Nachfrage, wie Genf\u2013Lausanne, Bern\u2013Z\u00fcrich, Z\u00fcrich\u2013Winterthur und Luzern\u2013Zug\u2013Z\u00fcrich, f\u00fchren die SBB sogar den 15-Minuten-Takt ein. Heute verkehren lediglich S-Bahnen und einzelne Fernverkehrsz\u00fcge in den Hauptverkehrszeiten in diesem Takt. Der Viertelstundentakt wird die Attraktivit\u00e4t im Fernverkehr deutlich erh\u00f6hen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch der G\u00fcterverkehr soll k\u00fcnftig auf der heute staugeplagten Ost-West-Achse im Halbstundentakt und dank des Expressnetzes schweizweit schneller unterwegs sein. Dies entspricht den Anforderungen des Wagenladungsverkehrs sowie der verladenden Wirtschaft und dient der Landesversorgung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrundlage f\u00fcr das erweiterte Angebot ist \u2013 neben den vom Bundesrat vorgeschlagenen Ausbauten \u2013 eine bessere Auslastung der Bahninfrastruktur. Dazu organisieren die SBB den Fahrplan bis 2035 von Grund auf neu. So erh\u00f6hen sie die Kapazit\u00e4ten gewisser Strecken, die heute ausgelastet sind, um bis zu 40 Prozent. Damit werden die SBB sicherstellen, dass sie auch k\u00fcnftig das R\u00fcckgrat des Schweizer \u00d6V sind.&#13;<\/p>\n<h2>Keine Preiserh\u00f6hung f\u00fcr Kunden<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Step Ausbauschritt 2035 ist eine Weichenstellung f\u00fcr den Schweizer \u00d6V und die Bahnkunden. Der Ausbau ist aber auch von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Nachhaltigkeit der Bahn in der Schweiz. Im sich wandelnden Mobilit\u00e4tsmarkt mit tendenziell sinkenden Preisen m\u00fcssen wir das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis und die Konkurrenzf\u00e4higkeit der Bahn verbessern. Der \u00d6V soll f\u00fcr Kunden sowie Bund und Kantone bezahlbar bleiben. Preiserh\u00f6hungen f\u00fcr die Kunden im Zusammenhang mit dem Ausbauschritt m\u00f6chten die SBB vermeiden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInfrastrukturausbauten haben grossen Einfluss auf die Gesamtsystemkosten der Bahn. Denn ein Bauprojekt mit Investitionen von 100 Millionen Franken kostet anschliessend im Unterhalt 4 Millionen Franken \u2013 pro Jahr. Um das Risiko von Fehlinvestitionen zu verhindern, erwarten die SBB, dass Bund und Kantone bereits beschlossene Angebots- und Infrastrukturmassnahmen regelm\u00e4ssig auf Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit pr\u00fcfen. Dank dieser engen Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und SBB ist die Zukunft der Schweizer Mobilit\u00e4t gew\u00e4hrleistet.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat will die Schweizer Bahninfrastruktur bis 2035 mit 11,9 Milliarden Franken ausbauen. F\u00fcr die Kunden im Personen- und G\u00fcterverkehr sind die neuen Doppelspuren und Tunnels allerdings sekund\u00e4r \u2013 f\u00fcr sie z\u00e4hlt das dahinterliegende Angebotskonzept. 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