{"id":105461,"date":"2018-12-20T11:00:23","date_gmt":"2018-12-20T11:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/12\/affolter-braun-kessler-01-02-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:00:11","modified_gmt":"2023-08-23T21:00:11","slug":"affolter-braun-kessler-01-02-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/12\/affolter-braun-kessler-01-02-2019\/","title":{"rendered":"Renminbi-Hub Schweiz: Entt\u00e4uschte Hoffnungen?"},"content":{"rendered":"<p>Der schweizerische Finanzplatz hat in den vergangenen Jahren viel Energie investiert, damit der Renminbi in der Schweiz gehandelt werden kann. Angesichts der Handelszunahme zwischen der Schweiz und China erachtete die Bankiervereinigung den Aufbau eines sogenannten Renminbi-Hubs in der Schweiz als priorit\u00e4r. Damit wird ein Finanzzentrum ausserhalb Chinas bezeichnet, in dem der Renminbi grenz\u00fcberschreitend gehandelt werden kann.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Bem\u00fchungen um einen Renminbi-Hub waren 2014 und damit im gleichen Jahr von Erfolg gekr\u00f6nt, in dem auch das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China in Kraft trat. Die Zentralbanken der beiden L\u00e4nder schlossen eine Swap-Vereinbarung ab, welche die Entstehung eines liquiden Renminbi-Franken-Marktes erm\u00f6glichte. Ebenfalls 2014 nahm die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Renminbi als Reservew\u00e4hrung in ihr wachsendes asiatisches Fremdw\u00e4hrungsportfolio auf.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls erste chinesische Bank er\u00f6ffnete 2016 die China Construction Bank (CCB) eine Niederlassung in Z\u00fcrich, welche seither als Clearing-Bank f\u00fcr Transaktionen in Renminbi in der Schweiz fungiert. Dieses Jahr folgte die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC). Schweizer Unternehmen k\u00f6nnen nun Renminbi-Konten unterhalten und grenz\u00fcberschreitende Transaktionen direkt aus der Schweiz mit den chinesischen Gegenparteien abwickeln, ohne Umwege \u00fcber den Dollar oder \u00fcber andere Finanzpl\u00e4tze wie Hongkong oder Singapur zu gehen. Damit wird sichergestellt, dass der Finanzplatz Schweiz den Anschluss unter anderem gegen\u00fcber London, Frankfurt, Paris und Luxemburg nicht verpasst.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Schrittweise \u00d6ffnung<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls Export- und Importland ist China grunds\u00e4tzlich bestrebt, Zahlungen mit dem Ausland in Renminbi zu t\u00e4tigen. So werden Wechselkursrisiken und die Abh\u00e4ngigkeit von Fremdw\u00e4hrungsreserven eliminiert. Im internationalen Handel ist der Renminbi aber erst seit Mitte 2009 als Zahlungsmittel zugelassen. Da die Stabilit\u00e4t des Finanzsystems nach innen f\u00fcr Peking absolute Priorit\u00e4t hat, erfolgt die w\u00e4hrungspolitische \u00d6ffnung Chinas schrittweise<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>: Zun\u00e4chst werden in den wichtigsten Finanzzentren der Welt Reminbi-Hubs errichtet, was dort zu Liquidit\u00e4tsbest\u00e4nden an Renminbi f\u00fchrt. Bereits bestehen rund zwei Dutzend solcher Hubs. Die Absicht der chinesischen Regierung ist klar: Der Renminbi soll sich als globale Handelsw\u00e4hrung etablieren und mittels attraktiver Investitionsm\u00f6glichkeiten ausserhalb Chinas zu einer globalen Investitionsw\u00e4hrung werden. Eine Internationalisierung des Renminbis ist dabei nicht nur f\u00fcr Chinas grenz\u00fcberschreitende Handelst\u00e4tigkeit von Vorteil, sondern auch f\u00fcr chinesische Infrastrukturprojekte im Ausland \u2013 mit der \u00abneuen Seidenstrasse\u00bb (Belt and Road Initiative) als bekanntestem Beispiel. Aus chinesischer Sicht ist klar: Wenn diese Projekte in Renminbi abgewickelt werden, sind die chinesischen Banken gegen\u00fcber der ausl\u00e4ndischen Konkurrenz im Vorteil.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLangfristig soll sich der Renminbi als Weltw\u00e4hrung mit Reservestatus etablieren, was China von W\u00e4hrungs- und Zinsentscheidungen in anderen L\u00e4ndern unabh\u00e4ngiger macht. Mit der Aufnahme des Renminbis in den W\u00e4hrungskorb des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) und den zunehmenden Freiheiten f\u00fcr den Renminbi-Wechselkurs hat Peking bereits wichtige Etappenerfolge erzielt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Chinas Dilemma<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls Export- und Importland hat die chinesische Zentralbank den Kurs des Renminbis gegen\u00fcber dem Dollar aber nie ganz dem Markt \u00fcberlassen. Entsprechend bewegt sich der Wechselkurs stets innerhalb einer gewissen Bandbreite. Dies hat zwei Gr\u00fcnde: Erstens sind die chinesischen Unternehmen aufgrund des grossen Volumens von Exporten in die USA stark im Dollar exponiert. So werden 80 Prozent der Fremdw\u00e4hrungsverpflichtungen der chinesischen Unternehmen in Dollar oder in Hongkong-Dollar, dessen Kurs lose an den Dollarkurs gekoppelt ist, abgewickelt. Zweitens soll der stabile Wechselkurs dazu beitragen, das Vertrauen der Weltwirtschaft zu gewinnen, und so den Weg des Renminbis zur Weltw\u00e4hrung unterst\u00fctzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTrotz dieser Vorkehrungen haben Zollerh\u00f6hungen der USA auf chinesische Ausfuhren sowie Schuldenprobleme innerhalb des Landes dem Aussenwert des Renminbis zuletzt stark zugesetzt. Aktuell bewegt er sich nahe bei der langj\u00e4hrig festgestellten Obergrenze von 7 Renminbi zu 1 Dollar. Dies bedeutet, dass weitere Interventionen der Zentralbank m\u00f6glicherweise mit einem hohen Preis verbunden sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZudem ist f\u00fcr das Vertrauen der Wirtschaftsakteure in eine W\u00e4hrung nicht nur ein stabiler Wechselkurs zentral, sondern auch ein freier internationaler Kapitalverkehr und autonome geldpolitische Entscheide, die sich vorab an der Inflation, an der Besch\u00e4ftigung und am Wirtschaftswachstum orientieren. In der Praxis besteht jedoch ein Zielkonflikt, da nur zwei dieser drei w\u00e4hrungspolitischen Idealzust\u00e4nde erreicht werden k\u00f6nnen. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem \u00abTrilemma des Wechselkursregimes\u00bb.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDerzeit sind f\u00fcr Chinas Zentralbank das Wechselkursverh\u00e4ltnis zum Dollar und die autonome Geldpolitik mit tiefen Zinsen und einer grossz\u00fcgig bemessenen Geldmenge f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der schw\u00e4chelnden Binnenwirtschaft priorit\u00e4r. Folglich muss die Notenbank das Ziel des freien internationalen Kapitalverkehrs aufgeben \u2013 was sich derzeit in den massiv ausgebauten Beschr\u00e4nkungen und Kontrollen beim internationalen Kapitalverkehr zeigt. So kann eine Schweizer Firma die Gewinne einer Tochtergesellschaft in China nur begrenzt zur Muttergesellschaft in die Schweiz zur\u00fcckf\u00fchren. Diese Beschr\u00e4nkungen im freien Kapitalverkehr sind f\u00fcr das Vertrauen in den Renminbi als internationale W\u00e4hrung und f\u00fcr den Erfolg des Renminbi-Hubs hinderlich.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Schweizer Firmen zur\u00fcckhaltend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine Umfrage der ZHAW School of Management and Law best\u00e4tigt, dass es Schweizer Unternehmen an Vertrauen in den Renminbi fehlt. In Zusammenarbeit mit der Swiss-Chinese Chamber of Commerce haben wir im Mai 2018 insgesamt 35 in China t\u00e4tige Unternehmen befragt. Die Firmen stammen aus den Branchen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, Textil, Handel, Chemie und Pharma sowie ICT.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVon den befragten Unternehmen exportieren 24 direkt nach China. Lediglich 5, darunter 3 grosse Firmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Franken und mit mehrj\u00e4hriger Erfahrung im China-Gesch\u00e4ft, fakturieren in Renminbi. Insgesamt werden 13 Prozent des gesamten in der Studie erfassten Volumens von Exporten nach China in Renminbi fakturiert, w\u00e4hrend der Dollar als die am h\u00e4ufigsten verwendete W\u00e4hrung einen Anteil von 29 Prozent aufweist (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Der Dollar ist auch klar die dominierende W\u00e4hrung beim grenz\u00fcberschreitenden Import aus China in die Schweiz. Hingegen wird der Renminbi nur von 8 der 30 Firmen, die aus China importieren, benutzt.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Von Schweizer Firmen beim Handel mit China eingesetzte W\u00e4hrung (2018)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='braun-kessler-affolter_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#braun-kessler-affolter_de_1').highcharts({\n\n\n chart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ' '\n    },   yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: '  '\n        }, labels: {format: '{value}%'},\n        stackLabels: {\n            enabled: false\n        }\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['Renminbi', 'Franken', 'Euro', 'Dollar', 'Andere', 'Weiss nicht']\n    }, labels: {format: '{value} Mio. 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Die chinesische Landesw\u00e4hrung wird auch kaum verwendet, um Liquidit\u00e4tsreserven der Firmen zu managen: Nur 17 Prozent der Unternehmen m\u00f6chten den Renminbi in Zukunft dazu einsetzen. Die Zur\u00fcckhaltung ist umso bemerkenswerter, als seit dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens im Juli 2014 die Schweizer Exporte nach China um rund ein Drittel zugenommen haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei der Auswertung zu den limitierenden Faktoren f\u00fcr eine weitere Internationalisierung des Renminbis best\u00e4tigt sich die Bedeutung des erw\u00e4hnten Trilemmas. Dabei sind die Kapitalverkehrskontrollen f\u00fcr 80 Prozent der Unternehmen das gr\u00f6sste Hindernis (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Je rund die H\u00e4lfte der Befragten bezeichnet auch den \u00abeher unterentwickelten Finanzmarkt in China\u00bb sowie die eingeschr\u00e4nkten Handelsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Renminbi in der Schweiz als H\u00fcrden.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: <strong>Limitierende Faktoren auf dem Weg zur Internationalisierung des Renminbis aus Sicht von Schweizer Unternehmen<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='braun-kessler-affolter_de_2'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#braun-kessler-affolter_de_2').highcharts({\n\n\n chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ' '\n    },   yAxis: {\n        min: 0, max: 100,\n        title: {\n            text: '  '\n        }, labels: {format: '{value}%'},\n        stackLabels: {\n            enabled: false\n        }\n    }, \n    xAxis:{\n    \n        categories: ['Kapitalverkehrskontrollen in China', 'Unterentwickelter Finanzmarkt in China verglichen zu den USA und zur Eurozone', 'Eingeschr\u00e4nkte Handelsm\u00f6glichkeiten des Renminbis in der Schweiz', 'Risiko abgeleitet von der hohen Verschuldung im Vergleich zum Bruttoinlandprodukt in China','Hohe Inflation in China'], \n    },   \n    credits: {\n        enabled: false\n    }, legend: {enabled: false},\n    \n    \n\n    tooltip: {\n        \n        pointFormat: '{point.y:.0f}%'\n    }, \n    \n    series: [{\n        name: 'Limitierende Faktoren',\n        data: [80,51, 49, 29, 9]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Anmerkung: Mehrfachnennungen m\u00f6glich; Quelle: ZHAW (2018) \/ Die Volkswirtschaft.&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZusammenfassend l\u00e4sst sich sagen: Der Renminbi tut sich schwer damit, zu einer Weltw\u00e4hrung aufzusteigen. Zwar f\u00f6rdert Chinas Nationalbank gezielt ein internationales Netzwerk von Renminbi-Hubs ausserhalb Chinas. Die internationale Akzeptanz des Renminbis als Zahlungs- und Reservemittel ben\u00f6tigt aber mehr Zeit und ist fragiler als gedacht. Wie die Firmenbefragung verdeutlicht, ist die Vertrauensbildung die gr\u00f6sste Herausforderung f\u00fcr den Betrieb eines erfolgreichen Renminbi-Hubs. Dieses Vertrauen muss in erster Linie durch die chinesische Regierung gef\u00f6rdert werden und ist eine langfristige Angelegenheit. Eine weitere Markt\u00f6ffnung mit freiem Kapitalverkehr und mit einem flexiblen Wechselkursregime scheint dabei zentral.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Rudolf und Tester (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der schweizerische Finanzplatz hat in den vergangenen Jahren viel Energie investiert, damit der Renminbi in der Schweiz gehandelt werden kann. Angesichts der Handelszunahme zwischen der Schweiz und China erachtete die Bankiervereinigung den Aufbau eines sogenannten Renminbi-Hubs in der Schweiz als priorit\u00e4r. 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Renminbi-Studie, Juni.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":105464,"main_focus":[156170,156927],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":105468,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"82935","post_abstract":"Die Schweiz ist seit 2016 ein Renminbi-Hub. Das heisst: Die chinesische W\u00e4hrung kann seit 2016 grenz\u00fcberschreitend gehandelt werden. Mit der Ansiedlung des Hubs waren grosse Erwartungen verkn\u00fcpft, sollte die chinesische W\u00e4hrung Renminbi doch in absehbarer Zeit zu einer Weltw\u00e4hrung werden. Die schrittweise Markt\u00f6ffnung Chinas, zunehmende Freiheiten f\u00fcr den Renminbi-Wechselkurs und die Aufnahme des Renminbis in den W\u00e4hrungskorb des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) waren Zeichen dieser Entwicklung. In der j\u00fcngeren Vergangenheit wurden diese Hoffnungen jedoch ged\u00e4mpft. Einerseits bezeugen die aktuellen wirtschafts- und weltpolitischen Entwicklungen die Fragilit\u00e4t des chinesischen Weges in der Geld- und W\u00e4hrungspolitik. Andererseits zeigt eine Studie der ZHAW School of Management and Law, dass Schweizer Unternehmen mit einem Engagement in China wenig Vertrauen in den Renminbi haben und ihn deshalb kaum einsetzen. 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