{"id":105474,"date":"2018-12-20T11:00:13","date_gmt":"2018-12-20T11:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/12\/buesser-01-02-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:59:33","modified_gmt":"2023-08-23T20:59:33","slug":"buesser-01-02-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/12\/buesser-01-02-2019\/","title":{"rendered":"Die Schweizer Handelsdiplomatie ist in Asien gefordert"},"content":{"rendered":"<p>Der globale wirtschaftliche Brennpunkt verschiebt sich von Westen nach Osten. Entsprechend wird Asien f\u00fcr Schweizer Unternehmen zusehends wichtiger als Absatzmarkt, als Investitions- und Produktionsstandort sowie als Herkunftsmarkt f\u00fcr industrielle Halbfabrikate zur Weiterverarbeitung. Der Aussenhandel zwischen der Schweiz und Asien hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt: Bereits findet knapp ein Viertel des gesamten Aussenhandels mit asiatischen Staaten statt (siehe <em>Abbildung 1<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Jahr 2017 ging knapp ein F\u00fcnftel der schweizerischen Exporte im Umfang von 90 Milliarden Franken in die Region Asien-Ozeanien<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>\u2013 das ist ein gr\u00f6sserer Anteil als derjenige von Nordamerika.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Trotz Frankenst\u00e4rke stiegen die Exporte nach Asien-Ozeanien zwischen 2007 und 2017 um gegen 200 Prozent. Besonders hoch war die Zunahme in China, wo die Exporte im vergangenen Jahr ein Volumen von 24 Milliarden Franken erreichten. Damit ist das Land hinter der EU und den USA der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz. Auch die ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen wuchsen in Asien zwischen 2007 und 2017 mit j\u00e4hrlich 12 Prozent st\u00e4rker als in Nordamerika und Europa, wobei die Schweiz zu den zehn gr\u00f6ssten Investoren in Asien z\u00e4hlt.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Entwicklung des Schweizer Aussenhandels<span style=\"color: #000000;\"> <strong>(2007 und 2017)<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='buesser_1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#buesser_1_de').highcharts({\n\n    chart: {renderTo: 'container',\n        type: 'pie',\n        \n         \n              \n    }, \n    title: {\n                text: ''  \n                },\n        \n    tooltip: {\n        pointFormat: '{series.name}: <b>{point.y}%<\/b>'\n    }, \n     \n    \nplotOptions: {\n        pie: {\n            allowPointSelect: true,\n            cursor: 'pointer', \n            showInLegend: true,\n            dataLabels: {\n                enabled: false, \n            showInLegend: true,\n                format: '<b>{point.name}<\/b>: {point.y}%',\n                               style: {\n                    color: 'black'\n                }\n            }\n        }\n    }, \n       \n    series: [{\n\n\n\n\n\n  name: '2007',\n    \n    \t\tsize: '50%',\n        center: ['35%', '70%'],\n        data: [{\n            name: 'Ozeanien',\n            y: 1,\n                             }, {\n            name: 'Afrika und Mittlerer Osten',\n            y: 4,\n                             }, {\n            name: 'Amerika',\n            y: 11,\n                             },\n                             {\n            name: 'Asien',\n            y: 11,\n            sliced: true,\n                             },{\n            name: 'Europa und Zentralasien',\n            y: 73,\n                             }\n                             ],\n\ntitle: {\n            align: 'left',\n            text: 'PIE 1',\n            verticalAlign: 'top', y: -30\n           \n        },\n        center: ['20%', '50%']\n    \n\n\n    }, {\n    name: '2017',\n    \t\tsize: '50%',\n        center: ['70%', '20%'],\n        data: [{\n            name: 'Ozeanien',\n            y: 1,\n                             }, {\n            name: 'Afrika und Mittlerer Osten',\n            y: 6,\n                             }, {\n            name: 'Amerika',\n            y: 14,\n                             },\n                             {\n            name: 'Asien',\n            y: 24,\n               sliced: true,\n                             },{\n            name: 'Europa und Zentralasien',\n            y: 55,\n                              }\n                             ], \n\n\n            showInLegend: false,\n\ntitle: {\n            \/\/ align: 'right',\n            \/\/ x: 200\n            \/\/ style: { color: XXX, fontStyle: etc }\n            align: 'right',\n            text: '<b>Pie 2<\/b><br>Subtext',\n            verticalAlign: 'top',\n            y: 200        },\n        center: ['80%', '50%']\n    }\n    ]\n});\n});\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: EZV \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie asiatischen M\u00e4rkte, ihre Strukturen sowie ihr Entwicklungs- und Integrationsstand sind \u00e4usserst divers. Dies l\u00e4sst sich am Beispiel der Association of Southeast Asian Nations (Asean) aufzeigen (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Die zehn Mitgliedsstaaten z\u00e4hlen zusammen fast 650 Millionen Einwohner und erwirtschafteten vergangenes Jahr insgesamt ein Bruttoinlandprodukt (BIP) von 2,8 Billionen Dollar. Damit bilden die Asean-Staaten den sechstgr\u00f6ssten Wirtschaftsraum der Welt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Gef\u00e4lle zwischen den Asean-Staaten ist enorm: W\u00e4hrend Singapur 2017 ein durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen von 57\u2019713 Dollar aufwies und als 14.-wichtigster Handelspartner der Schweiz weltweit figurierte, betrug das Pro-Kopf-Einkommen von Myanmar gerade einmal 1278 Dollar, und das Land stand lediglich an 99. Stelle der schweizerischen Handelspartner.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEnde 2015 lancierte der Staatenverbund offiziell die Asean-Wirtschaftsgemeinschaft mit der Absicht, die Region als einen einheitlichen, wettbewerbsf\u00e4higen Markt weiter in die Weltwirtschaft zu integrieren. Zwischen den sechs Asean-Staaten Brunei, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur und Thailand sind bereits heute 99 Prozent der Z\u00f6lle entweder abgeschafft worden oder liegen unter 5 Prozent. Zwischen den \u00fcbrigen vier Mitgliedsstaaten Kambodscha, Laos, Myanmar und Vietnam ist dies noch nicht der Fall. Wenig \u00fcberraschend gestalten sich jedoch der Abbau nicht tarif\u00e4rer Handelshemmnisse sowie die Harmonisierung von Normen und Standards im heterogenen Staatenverbund schwierig. Trotz der Integrationsbem\u00fchungen macht der Asean-interne Handel gem\u00e4ss Weltbank nur rund ein Viertel des Gesamthandels aus. Zum Vergleich: In Ostasien, das unter anderem die L\u00e4nder China, Japan und S\u00fcdkorea umfasst, betr\u00e4gt die Quote 35 Prozent. Deutlich tiefer ist sie hingegen in S\u00fcdasien (Bangladesch, Indien, Pakistan, Sri Lanka etc.), das zu den wirtschaftlich am wenigsten integrierten Regionen der Welt geh\u00f6rt. Dort macht der intraregionale Handel lediglich 5 Prozent aus.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Regionale Mega-Abkommen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVier Asean-L\u00e4nder \u2013 Brunei, Malaysia, Singapur und Vietnam \u2013 haben dieses Jahr gemeinsam mit Australien, Chile, Japan, Kanada, Mexiko, Neuseeland und Peru das Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific-Partnership (CPTPP) unterzeichnet. Mit dem erfolgreichen Abschluss haben sie, trotz des R\u00fcckzugs der USA, ein starkes Zeichen f\u00fcr den Freihandel gesetzt. Die CPTPP-Partner generieren 14 Prozent des weltweiten BIP und schaffen mit dieser Vereinbarung einen integrierten asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum mit einer halben Milliarde Einwohner. Falls weitere L\u00e4nder zum CPTPP stossen, k\u00f6nnte es dereinst das weltweit wichtigste plurilaterale Handelsabkommen werden und eine Neuordnung von globalen Wertsch\u00f6pfungsketten bewirken \u2013 mit Konsequenzen auch f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrosse Aufmerksamkeit zieht zudem ein anderes Wirtschaftsabkommen auf sich, dessen Verhandlung seit 2013 l\u00e4uft: die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP), welche die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Australien, China, Indien, Japan, Neuseeland und S\u00fcdkorea und den zehn Asean-Staaten konsolidieren soll. Das RCEP-Abkommen w\u00fcrde knapp 40 Prozent des globalen BIP abdecken und 3,4 Milliarden Konsumenten umfassen. Allerdings ist das Abkommen weniger ambiti\u00f6s ausgestaltet als das CPTPP. So sind im RCEP unter anderem keine Bestimmungen \u00fcber das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen, zu Staatsfirmen oder Arbeits- und Umweltstandards vorgesehen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Schweiz setzt auf Freihandel <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMittelfristig werden \u00fcber zwei Drittel des weltweiten Mittelklasse-Wachstums in Asien stattfinden. Entsprechend d\u00fcrfte die Nachfrage nach schweizerischen Konsumg\u00fctern, Hochqualit\u00e4ts- und Luxusprodukten weiter steigen. Bereits 2030 wird die Mittelklasse der Region sch\u00e4tzungsweise f\u00fcnfmal so gross wie jene Europas sein. Vor diesem Hintergrund will die schweizerische Aussenwirtschaftspolitik m\u00f6glichst optimale Rahmenbedingungen f\u00fcr Schweizer Unternehmen in Asien schaffen. Eines der wichtigsten Instrumente sind Freihandelsabkommen (FHA).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Verbund der Europ\u00e4ischen Freihandelsassoziation (Efta) verf\u00fcgt die Schweiz in Asien \u00fcber Freihandelsabkommen mit Singapur (2003), S\u00fcdkorea (2006), Hongkong, China (2012) sowie den Philippinen (2018). Dar\u00fcber hinaus hat sie bilaterale Freihandelsabkommen mit Japan (2009) und China (2014) abgeschlossen. In diesem Jahr ist ein umfassendes Freihandelsabkommen der Efta mit Indonesien hinzugekommen. Das Abkommen mit dem bev\u00f6lkerungsm\u00e4ssig viertgr\u00f6ssten Land der Welt ist f\u00fcr die Exportwirtschaft von grossem Nutzen, insbesondere da die indonesischen Durchschnittsz\u00f6lle mit 8 Prozent relativ hoch sind und die EU noch \u00fcber kein solches Abkommen verf\u00fcgt.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Dank dem Abkommen werden mittelfristig 98 Prozent der Schweizer Exporte nach Indonesien von Z\u00f6llen befreit. F\u00fcr dieses Abkommen soll 2019 der parlamentarische Genehmigungsprozess beginnen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Freihandelsabkommen der Schweiz in Asien\/Ozeanien<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/12\/Bildschirmfoto-2018-12-19-um-14.17.18.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83723\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/12\/Bildschirmfoto-2018-12-19-um-14.17.18.png\" alt=\"\" width=\"1974\" height=\"1870\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit der Mongolei, Myanmar und Pakistan wurden Zusammenarbeitserkl\u00e4rungen abgeschlossen. Diese schaffen einen institutionalisierten Dialog zur Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSeit L\u00e4ngerem verhandelt die Schweiz im Efta-Rahmen mit Indien, Malaysia und Vietnam \u00fcber Freihandelsabkommen. Allerdings gestalten sich diese Verhandlungen aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden schwierig. Mit Indien bestehen beispielsweise Differenzen im Bereich geistiges Eigentum, die es hinsichtlich eines erfolgreichen Verhandlungsabschlusses zu \u00fcberbr\u00fccken gilt. Mit Thailand sind die Verhandlungen seit L\u00e4ngerem unterbrochen. Weiter pr\u00fcft die Schweiz momentan, ob die Handelsbeziehungen mit Pakistan gest\u00e4rkt werden k\u00f6nnen. Auch Taiwan w\u00e4re grunds\u00e4tzlich ein interessanter Freihandelspartner f\u00fcr die Schweiz.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Wichtige Interessenwahrung<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Spannungsfeld von Globalisierung und Protektionismus ist heute eine Realit\u00e4t, in welcher sich Wirtschaftsakteure zurechtfinden m\u00fcssen. Weltweit versuchen Regierungen zusehends, bestimmte Sektoren der heimischen Wirtschaft vor ausl\u00e4ndischer Konkurrenz zu sch\u00fctzen. In Asien etwa haben China, Indien und Indonesien in den letzten zwei Jahren \u00fcberdurchschnittlich viele Massnahmen in den f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft wichtigen Exportbranchen Biotech, Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie eingef\u00fchrt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZur Verunsicherung bei Unternehmen hat auch die Aufk\u00fcndigung von bilateralen Investitionsschutzabkommen durch einzelne Schwellenl\u00e4nder beigetragen. So hat sowohl Indonesien im Jahr 2015 als auch Indien ein Jahr sp\u00e4ter das jeweilige Investitionsschutzabkommen mit der Schweiz gek\u00fcndigt. Dadurch sind unerw\u00fcnschte Rechtsl\u00fccken im bilateralen Vertragsrahmen, namentlich f\u00fcr neue Investitionen, entstanden. Obwohl inzwischen mit beiden Staaten Neuverhandlungen aufgenommen worden sind, bleibt ungewiss, ob das vorg\u00e4ngig hohe Schutzniveau auch in Zukunft gew\u00e4hrt werden kann.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAngesichts solcher Herausforderungen hat die Schweizer Wirtschafts- und Handelsdiplomatie in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Ein wichtiges Instrument sind offizielle Wirtschaftsmissionen mit Privatsektordelegationen, welche Bundesrat Johann Schneider-Ammann in den letzten Jahren mehrfach nach Asien f\u00fchrten. Eine wertvolle Plattform bieten zudem die sogenannten Gemischten Wirtschaftskommissionen, die das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) mit diversen asiatischen Partnerl\u00e4ndern unterh\u00e4lt. In diesen institutionalisierten wirtschaftspolitischen Dialogen mit formellem Einbezug des Privatsektors werden konkrete Anliegen wie Handels- und Investitionsprobleme vorgebracht. Regelm\u00e4ssig kommen dabei auch nicht tarif\u00e4re Massnahmen zur Sprache, die f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft im entsprechenden Partnerland eine Herausforderung darstellen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Asien sind Schweizer Unternehmen in zunehmendem Mass von Lokalisierungsvorschriften betroffen. Das heisst, es wird ein hoher Anteil lokaler Wertsch\u00f6pfung verlangt. Innovative Unternehmen, etwa aus der Pharmaindustrie, werden oftmals durch ungen\u00fcgenden Patentschutz vor Schwierigkeiten gestellt. Zus\u00e4tzlich machen den Schweizer Wirtschaftsakteuren in vielen asiatischen L\u00e4ndern die Rechtsunsicherheit, aufwendige und teils intransparente administrative Abl\u00e4ufe, Korruption sowie der Fachkr\u00e4ftemangel zu schaffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Rahmen der Wahrung wirtschaftlicher Interessen ber\u00fccksichtigt das Seco nicht nur sektorielle, sondern auch firmenspezifische Anliegen. Dazu ber\u00e4t es gemeinsam mit der diplomatischen Vertretung vor Ort die betroffenen Firmen bei Bedarf gezielt. Um diese wichtige Aufgabe auch in Zukunft kompetent wahrzunehmen, ist die Schweiz bestrebt, ihr aussenwirtschaftspolitisches Beziehungsnetz fortlaufend auszubauen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit\/Wirtschaftsbeziehungen\/laenderinformationen.html\">L\u00e4nderinformation<\/a> unter Seco.admin.ch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">EZV (2018): Aussenhandelsstatistik (2018), einschliesslich Handel mit Gold und anderen Edelmetallen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">IWF (2017): Coordinated Direct Investment Survey CDIS.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">IWF (2018): World Economic Outlook, Oktober.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">WTO (2018): <a href=\"http:\/\/stat.wto.org\/TariffProfile\/WSDBTariffPFView.aspx?Language=E&Country=ID\">Tariff Profile of Indonesia<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der globale wirtschaftliche Brennpunkt verschiebt sich von Westen nach Osten. 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Regionale Mega-Abkommen wie das Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific-Partnership (CPTPP) und die geplante Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) k\u00f6nnten die globalen Wertsch\u00f6pfungsketten nachhaltig ver\u00e4ndern. Im Spannungsfeld von Globalisierung und Protektionismus zielt die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik darauf ab, den Firmen einen rechtlich abgesicherten, vorhersehbaren, m\u00f6glichst hindernis- und diskriminierungsfreien Zugang zu diesen M\u00e4rkten zu sichern. Dazu geh\u00f6rt einerseits die Schaffung von soliden Rahmenbedingungen, zum Beispiel mittels Freihandelsabkommen und Investitionsschutzabkommen, andererseits die Wahrung wirtschaftlicher Interessen im Ausland.","magazine_issue":"20190201","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20181221","original_files":null,"external_release_for_author":"20181130","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5bf27df6d2a9b"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105474"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4784"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105474"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126084,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105474\/revisions\/126084"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4784"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156927"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156170"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=105474"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=105474"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=105474"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=105474"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=105474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}