{"id":105614,"date":"2018-12-17T07:31:38","date_gmt":"2018-12-17T07:31:38","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/12\/deflorin-moser-dinner-1-2-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:00:09","modified_gmt":"2023-08-23T21:00:09","slug":"deflorin-moser-zogg-1-2-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/12\/deflorin-moser-zogg-1-2-2019\/","title":{"rendered":"Digitale Transformation im Kanton Graub\u00fcnden"},"content":{"rendered":"<p>Die Auswirkungen der digitalen Transformation ver\u00e4ndern die Wirtschaftsstruktur in der ganzen Schweiz. Vor allem periphere Regionen bekunden oft M\u00fche, qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte zu finden. Denn Fachkr\u00e4fte finden sich h\u00e4ufig in den St\u00e4dten und Agglomerationen \u2013 in der N\u00e4he zu den Bildungs- und Forschungsinstitutionen. Gleichzeitig bieten die neuen Kommunikationsmittel die M\u00f6glichkeit, r\u00e4umliche Barrieren einfacher zu \u00fcberwinden \u2013 wovon l\u00e4ndliche Regionen profitieren.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWas bedeutet dies f\u00fcr den weitl\u00e4ufigen Kanton Graub\u00fcnden? Im Auftrag des Kantons Graub\u00fcnden hat die Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft Chur anhand von zwei Studien untersucht, wie gut dieser f\u00fcr die digitale Transformation gewappnet ist. Die erste Untersuchung beurteilt die Erschliessung mittels Festnetz und Mobilfunk.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Wie sich zeigt, ist Graub\u00fcnden im Vergleich zum benachbarten Ausland sehr gut abgedeckt. Im schweizweiten Vergleich hingegen liegt die Erschliessung ab 20 Megabit pro Sekunde leicht unter dem Durchschnitt. Beim ultraschnellen Internet (\u00fcber 100 Megabit pro Sekunde) liegt der Kanton sogar deutlich zur\u00fcck.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn einer zweiten Studie wurde untersucht, wie gut die b\u00fcndnerischen Unternehmen in vier zentralen Branchen \u2013 Tourismus, Handel und Logistik, Bauwirtschaft und Industrie \u2013 die digitale Transformation bew\u00e4ltigen. Dar\u00fcber hinaus wurde analysiert, welche Entwicklungen zu erwarten sind sowie welche Herausforderungen sich f\u00fcr die Unternehmen und den Staat ergeben.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Die Studie basiert auf semistrukturierten Interviews mit 18 Unternehmensvertretern (meist aus der Gesch\u00e4ftsleitung) und\u00a05\u00a0weiteren Experten. Die Ergebnisse wurden zus\u00e4tzlich in einem Workshop mit Branchenverb\u00e4nden und Arbeitnehmerorganisationen und mittels systematischer Literaturauswertung verifiziert. Im Folgenden wird genauer auf die Resultate der zweiten Studie eingegangen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Der Wandel hat begonnen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZun\u00e4chst muss gekl\u00e4rt werden, was digitale Transformation bedeutet: Grunds\u00e4tzlich sind damit Ver\u00e4nderungen in Prozessen, Produkten, Dienstleistungen und Gesch\u00e4ftsmodellen aufgrund des Einsatzes digitaler Technologien gemeint. Der Entwicklungsprozess spielt sich in verschiedenen Branchen unterschiedlich schnell ab.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHilfreich, um den Stand der digitalen Transformation darzustellen, ist ein vierstufiges Modell (siehe <em>Abbildung<\/em>).<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Auf der ersten Stufe erh\u00f6hen Komponenten wie Sensoren und Mikroprozessoren die Intelligenz des Produktes, w\u00e4hrend die zweite Stufe die Vernetzung erm\u00f6glicht. Auf der n\u00e4chsten Stufe folgt die Integration in ein Produktsystem, und zuletzt wird das System mit anderen Systemen, zum Beispiel einem Wetterdaten- oder Bew\u00e4sserungssystem, gekoppelt. In diesem \u00ab\u00d6kosystem\u00bb l\u00f6sen sich die Branchengrenzen auf.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Die vier Stufen der digitalen Transformation am Beispiel eines Traktors<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/12\/Deflorin_Dinner_Moser_Abb_1_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83643\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/12\/Deflorin_Dinner_Moser_Abb_1_DE.png\" alt=\"\" width=\"2654\" height=\"950\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Kanton Graub\u00fcnden befindet sich die Mehrheit der befragten Unternehmen auf der zweiten Transformationsstufe. Das heisst: Die Produkte oder die Dienstleistungen sind bereits weitgehend vernetzt, und der Zugang zu Daten ist sichergestellt. Gem\u00e4ss der Befragung wollen die meisten Unternehmen die Vernetzung\u00a0sowie\u00a0die Datenanalyse und die Interpretation weiter vorantreiben. Eine Mehrzahl der Befragten kann bislang keinen Einfluss der digitalen Transformation auf Umsatz und Besch\u00e4ftigung feststellen oder kann diesen aufgrund der vielen anderen Effekte nicht bestimmen. Positive Effekte auf Umsatz und Besch\u00e4ftigung vermelden lediglich Unternehmen in der Industrie und teilweise im Handel und in der Logistik. Insgesamt geben die R\u00fcckmeldungen und der literaturbasierte Vergleich keine Hinweise, dass sich die digitale Transformation in Unternehmen Graub\u00fcndens von jener in der \u00fcbrigen Schweiz grundlegend unterscheidet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie die Analyse zeigt, sind die entscheidenden Treiber der Transformation das Engagement und die Kompetenz der Mitarbeitenden, die Unternehmenskultur und die Kooperationsbereitschaft. Zentral ist, dass in allen befragten Branchen eine Verschiebung der Anforderungsprofile (Funktionen) und Berufskompetenzen stattfindet (siehe <em>Tabelle<\/em>). So werden zunehmend IT- und Datenspezialisten eingesetzt \u2013 und von bestehenden Berufsleuten verlangen die Unternehmen vermehrt gute IT-Kenntnisse. Ebenfalls steigt die Nachfrage nach Projektleiterinnen und Koordinatoren sowie nach Personen auf der F\u00fchrungsebene, die systematisch zur Unternehmens- und Innovationsentwicklung beitragen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Welche Fachkr\u00e4fte sind besonders gefragt?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<table>&#13;<\/p>\n<tbody>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"151\"><strong>Branchen<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"453\"><strong>Berufe<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"151\">Tourismus<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"453\">Innovationsmanager (2), Projektleiter (2), Applikationsbetreuer, Onlinevermarkter, Webshop-Spezialisten<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"151\">Handel\/Logistik<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"453\">Datenspezialisten (2), Generalisten mit Schnittstellenfunktionen, Mechatroniker, Programmierer, Systemingenieure<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"151\">Bauwirtschaft<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"453\">\u00abBuilding-Information-Modelling\u00bb-Koordinatoren (3), Holzbautechniker, Polymechaniker, Softwarespezialisten, Unternehmensentwickler, Zeichner<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"151\">Industrie<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"453\">Softwarespezialisten (2), Automatisationsspezialisten, Produktionsinformatiker, Systemarchitekten<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"151\">Total<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"453\">IT- und Datenspezialisten (12), Aufwertung bestehender Berufe (6), Projektleiter und Koordinatoren (5), Unternehmens- und Innovationsentwickler (3)<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Anmerkung: In 23 Interviews wurde gefragt, welche Berufe in der eigenen Branche an Bedeutung gewonnen haben (Mehrfachnennungen in Klammern). Quelle: Bertsch et al. (2018)<\/span><em>&#13;<br \/>\n<\/em>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas mit Abstand meistgenannte Hemmnis aus Unternehmenssicht ist der Fachkr\u00e4ftemangel. In der Industrie, im Handel und in der Logistik fehlt es in erster Linie an Softwareingenieuren. Dieser Mangel kann sogar so gravierend sein, dass die Rolle einer Firma als Technologief\u00fchrerin beeintr\u00e4chtigt wird. Weitere h\u00e4ufig genannte Hemmnisse sind die fehlende Kooperation beim Datenaustausch zwischen Unternehmen, unausgereifte Technologien, Regulierungen in verschiedenen Bereichen sowie die Datensicherheit und der Datenschutz. Vereinzelt genannt wird auch eine ungen\u00fcgende Netzabdeckung, wobei die befragten Unternehmen allerdings ihren Standort meist in gut erschlossenen Gebieten haben. Einig sind sich die Befragten, dass ohne zureichende Netzabdeckung die digitale Transformation nur schwer umzusetzen ist.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Rahmenbedingungen entscheidend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie kann der Staat die digitale Transformation vorantreiben? Aus Sicht der Autoren gibt es vier Handlungsfelder, auf welche sich der Kanton Graub\u00fcnden konzentrieren sollte. Das erste und wichtigste Aktionsfeld betrifft die Rahmenbedingungen f\u00fcr Unternehmen: Nach Ansicht der Studienteilnehmer soll der Staat bei der digitalen Transformation in erster Linie unterst\u00fctzend wirken \u2013 wobei die Hauptverantwortung bei den Unternehmen liegt. Indem er den Unternehmen Anpassungs- und Entwicklungsspielr\u00e4ume l\u00e4sst, damit diese neue Gesch\u00e4ftsmodelle ausprobieren und umsetzen k\u00f6nnen, tr\u00e4gt der Staat massgeblich zur erfolgreichen Transformation bei. Wichtig ist auch eine einfache Interaktion zwischen Unternehmen und Beh\u00f6rden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBisherige Erfahrungen zeigen, dass die Rahmenbedingungen sowohl auf Bundes- als auch auf Kantonsebene grunds\u00e4tzlich gut sind. Da die digitale Transformation den Strukturwandel zunehmend verst\u00e4rken wird, ist es umso wichtiger, dass sich die Akteure auf allen M\u00e4rkten (inklusive des Arbeitsmarktes) m\u00f6glichst flexibel anpassen k\u00f6nnen. Handlungsbedarf besteht in Graub\u00fcnden vor allem bei der St\u00e4rkung der Forschung und Entwicklung in der Region, etwa durch die Gew\u00e4hrung von Steuerabz\u00fcgen f\u00fcr forschungsintensive Unternehmen und durch den Ausbau der Forschungsinstitutionen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin zweites Aktionsfeld ist die Aus- und Weiterbildung der Fachkr\u00e4fte. Um die digitale Transformation voranzutreiben, braucht es gemeinsame Anstrengungen der Unternehmen, der Mitarbeitenden, der Aus- und Weiterbildungsinstitutionen und des Staates. Die Studie regt konkret an, die sogenannten Mint-Studieng\u00e4nge zu st\u00e4rken, einen Studiengang Datascience aufzubauen und ICT-Angebote und Datenanalyse in allen Studieng\u00e4ngen auf Hochschulebene auszubauen. Entscheidend ist, dass auf allen Bildungsstufen die Lehrinhalte laufend an neue Anforderungen angepasst werden. Hier sind sowohl die Kantone als auch die Unternehmen (bei der Berufsbildung) gefordert, notwendige \u00c4nderungen kontinuierlich und in angemessener Geschwindigkeit vorzunehmen. Den Kantonen kommt die zentrale Rolle zu, diesen Prozess \u00fcber alle Bildungsstufen voranzutreiben und zu koordinieren.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Zentrale Koordinationsstelle<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas dritte Aktionsfeld betrifft die kantonalen Verwaltungen. Diese sind gefordert, die M\u00f6glichkeiten der digitalen Transformation bei s\u00e4mtlichen internen Prozessen zu nutzen und zu f\u00f6rdern. Das gilt insbesondere f\u00fcr die Regulierungs- und Bewilligungsprozesse\u00a0wie auch f\u00fcr die F\u00f6rderprogramme. Wie bei der digitalen Transformation von Unternehmen braucht es auch bei den Beh\u00f6rden eine entsprechende Organisationskultur, die Innovationen und Kooperationsbereitschaft innerhalb der Organisation wie auch nach aussen f\u00f6rdert. Um diese Ver\u00e4nderungen anzustossen und erfolgreich umzusetzen, ist ein departements\u00fcbergreifender Digital Officer mit ausreichenden Kompetenzen innerhalb der Verwaltung eine pr\u00fcfenswerte Option.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich verbleibt als viertes Aktionsfeld die Netzinfrastruktur, welche zuverl\u00e4ssig, international konkurrenzf\u00e4hig und preiswert ausgestaltet sein muss. Obwohl auch der Kanton Graub\u00fcnden im internationalen Vergleich gut mithalten kann, bestehen aufgrund der Topografie in einzelnen Gebieten Defizite. Allerdings muss festgehalten werden: Ein leistungsf\u00e4higer Anschluss ans Internet f\u00fchrt nicht automatisch zu Arbeitspl\u00e4tzen und Wohlstand. Entscheidend ist, ob in einer Region ein \u00d6kosystem von Unternehmen, engagierten und kompetenten Arbeitskr\u00e4ften, Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen und anspruchsvollen Kunden oder Zulieferern besteht, das Innovationen voranbringt. Solche \u00d6kosysteme sind sowohl wesentlich f\u00fcr die Standortwahl von Unternehmen als auch f\u00fcr\u00a0die Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels. Es ist davon auszugehen, dass sie sich auf einzelne Zentren konzentrieren und allenfalls via Homeoffice oder Co-Working-Spaces in Peripherien ausstrahlen. Deshalb sind auch weitl\u00e4ufige Kantone wie Graub\u00fcnden gut beraten, daf\u00fcr zu sorgen, dass in den Zentren solche \u00d6kosysteme erfolgreich gedeihen und diese im nationalen und internationalen Standortwettbewerb konkurrenzf\u00e4hig sind.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Infras (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Hauser, Toggenburger, Bigger und Capol (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Bertsch, Deflorin, Dinner und Moser (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Porter und Heppelmann (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Auswirkungen der digitalen Transformation ver\u00e4ndern die Wirtschaftsstruktur in der ganzen Schweiz. 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Digitalisierung und Neue Regionalpolitik (NRP): Schlussbericht, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft.<\/li>&#13;\n \t<li>Porter, M., und Heppelmann, J. (2014). Wie smarte Produkte den Wettbewerb ver\u00e4ndern, Harvard Business Manager.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":105617,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":105621,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"82272","post_abstract":"Die Auswirkungen der digitalen Transformation betreffen alle Branchen und Regionen der Schweiz. Eine Studie im Auftrag des Kantons Graub\u00fcnden zeigt, dass sich die digitale Transformation bei den befragten Unternehmen in Graub\u00fcnden nicht systematisch von jener im Rest des Landes unterscheidet. Erfolgsfaktoren sind das Engagement und die Kompetenz der Mitarbeitenden, die Unternehmenskultur und die Kooperationsbereitschaft. Das mit Abstand meistgenannte Hemmnis ist der Fachkr\u00e4ftemangel. Der Staat muss daf\u00fcr sorgen, dass die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Transformation g\u00fcnstig sind, damit ein produktives Zusammenspiel von Unternehmen, Arbeitskr\u00e4ften, Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen, Kunden und Zulieferern entstehen kann. 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