{"id":105679,"date":"2018-11-22T11:00:29","date_gmt":"2018-11-22T11:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/11\/spicher-12-2018fr\/"},"modified":"2026-03-11T12:27:18","modified_gmt":"2026-03-11T11:27:18","slug":"spicher-12-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/11\/spicher-12-2018\/","title":{"rendered":"Strommarkt\u00f6ffnung setzt positive Impulse"},"content":{"rendered":"<p>Der Schweizer Strommarkt ist seit 2009 teilliberalisiert: Grosskunden mit einem Jahresverbrauch ab 100\u2019000 Kilowattstunden k\u00f6nnen ihren Stromlieferanten selber w\u00e4hlen. Der Bundesrat will den Markt nun auch f\u00fcr kleinere Betriebe und Haushalte \u00f6ffnen \u2013 gleichzeitig soll die gegenw\u00e4rtige Preisregulierung aufgehoben werden, die den Stromanbietern kostendeckende Grundversorgungstarife zusichert. Im Oktober hat er eine entsprechende Gesetzesrevision in die Vernehmlassung gegeben.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Ein Kleinbetrieb mit einem Jahresverbrauch von 30\u2019000 Kilowattstunden bezahlt n\u00e4chstes Jahr im schweizweiten Durchschnitt 18.6 Rappen pro Kilowattstunde (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Im Preis sind auch Netzgeb\u00fchren und Abgaben enthalten, die rund zwei Drittel der Kosten ausmachen. Auf die Stromkosten entf\u00e4llt mit 6.7 Rappen rund ein Drittel des Gesamttarifs \u2013 schweizweit geben die gebundenen Endkunden daf\u00fcr rund 2 Milliarden Franken aus.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: <\/strong><strong>Grundversorgungstarif f\u00fcr Kleinbetriebe pro Kilowattstunde<\/strong><\/h3>\n<div class='chart chart--normal' id='spicher_12_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#spicher_12_de_1').highcharts({\n chart: {\n        type: 'waterfall'\n    },\n\n    title: {\n        text: ''\n    },\n\n    xAxis: {\n        type: 'category'\n    },\n\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Rappen pro Kilowattstunde'\n        }\n    },\n\n    legend: {\n        enabled: false\n    },\n\n    tooltip: {\n        pointFormat: '<b>{point.y:,.2f}<\/b> Rappen'\n    },\n\n    series: [{\n        upColor: Highcharts.getOptions().colors[2],\n        color: Highcharts.getOptions().colors[3],\n        data: [{\n            name: 'Strom',\n            y: 6.7\n        }, {\n            name: 'Netz',\n            y: 9\n        }, {\n            name: 'Abgaben',\n            y: 2.9\n        }, {\n            name: 'Total',\n            isIntermediateSum: 18.6,\n            color: Highcharts.getOptions().colors[1]\n        }, ],\n        dataLabels: {\n            enabled: false,\n            formatter: function () {\n                return Highcharts.numberFormat(this.y) + ' Rappen';\n            },\n            style: {\n                fontWeight: 'bold'\n            }\n        },\n        pointPadding: 0\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n<p><span class=\"text__legend\">Anmerkung: Dargestellt sind die drei Preiskomponenten des Grundversorgungstarifes eines Kleinbetriebes mit einem j\u00e4hrlichen Stromverbrauch von 30\u2019000 Kilowattstunden f\u00fcr das Jahr 2019.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Elcom (2018b) \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/p>\n<h2><strong>Steigende Nachfrage nach Marktprodukten<\/strong><\/h2>\n<p>Seit der Umsetzung der Teilmarkt\u00f6ffnung ver\u00f6ffentlicht die Eidgen\u00f6ssische Elektrizit\u00e4tskommission (Elcom) j\u00e4hrlich Indikatoren zur Wechselbereitschaft der freien Grossverbraucher. Dabei zeigt sich: Viele Grosskunden pr\u00e4ferieren nach wie vor ihren urspr\u00fcnglichen Lieferanten, entscheiden sich aber f\u00fcr ein Marktprodukt. W\u00e4hrend in den Anfangsjahren vor allem preissensitive Grossverbraucher vom Markteintritt Gebrauch machten, sind es danach zusehends auch Unternehmen, bei denen Strom ein weniger bedeutender Produktionsfaktor darstellt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Wie haben sich die durchschnittlichen Grundversorgungstarife f\u00fcr einen Kleinbetrieb im Vergleich zu den Preisen der freien Stromkunden entwickelt? Da keine Daten f\u00fcr die freien Endkundenpreise verf\u00fcgbar sind, haben wir diese anhand eines Modells gesch\u00e4tzt, das sich auf die Grosshandelspreise der Stromb\u00f6rsen st\u00fctzt. \u00dcber die gesamte Teilmarkt\u00f6ffnung betrachtet, befanden sich die Grundversorgungstarife mehrheitlich \u00fcber dem Marktpreis, den ein typischer Kleinbetrieb im freien Markt h\u00e4tte bezahlen m\u00fcssen (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Phasenweise betrug die Differenz mehr als 2 Rappen pro Kilowattstunde. Dies kann ein Wettbewerbsnachteil gegen\u00fcber den grossen Mitkonkurrenten darstellen, von welchen mittlerweile 67 Prozent ihren Strombedarf auf dem freien Markt beschaffen.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Grundversorgungstarif und Marktpreis f\u00fcr einen Kleinbetrieb<\/strong><\/h3>\n<div class='chart chart--normal' id='spicher_12_de_2'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#spicher_12_de_2').highcharts({\n chart: {\n        zoomType: 'xy'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    \n    xAxis: [{\n        categories: ['2009', '2010', '2011', '2012', '2013', '2014',\n            '2015', '2016', '2017', '2018', '2019', '2020','2021'],\n             plotLines: [{\n            color: '#c74d70',\n            width: 2,\n            value: 9,\n      dashStyle: 'longdashdot',\nlabel: {\n                text: 'Zukunftswerte',\n                align: 'left',\n                x: 10,\n                 y: 250,\n                rotation: '0'\n            }\n        }],\n        crosshair: true\n    }],\n    yAxis: [{ \/\/ Primary yAxis\n        labels: {\n            format: '{value}',\n           \n        },\n        title: {\n            text: 'Rappen pro Kilowattstunde',\n           \n        },\n\n    }, ],\n   \n \n    series: [ {\n        name: 'Differenz',\n        type: 'column',\n        data: [0.602,0.262,0.448,1.382,2.078,2.396,1.346,0.914,-0.528,-0.772,-2.356,null,null],\n        marker: {\n            enabled: false\n        },\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ' Rp.\/kWh'\n        }\n\n    }, {\n        name: 'Marktpreis',\n        type: 'line',\n        data: [7.2,7.6,8.2,7.4,6.8,5.9,6.3,6.0,7.0,7.1,9.1,8.2,7.6],\n\nmarker: {\n            enabled: false\n        },\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ' Rp.\/kWhC'\n        }\n    },{\n        name: 'Grundversorgungstarif',\n        type: 'line',\n        data: [7.8,7.8,8.7,8.8,8.9,8.3,7.6,6.9,6.5,6.3,6.7],\n\nmarker: {\n            enabled: false\n        },\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ' Rp.\/kWh'\n        }\n    }]\n});\n\n});\n\n\n\n\n<\/script>\n<p><span class=\"text__legend\">Anmerkung: Im Beispiel wird von einem Kleinbetrieb mit einem j\u00e4hrlichen Stromverbrauch von 30\u2019000 Kilowattstunden ausgegangen. Der Marktpreis wurde anhand eines Modells berechnet, welches sich auf die Grosshandelspreise der Stromb\u00f6rsen Epex Spot und EXX st\u00fctzt. F\u00fcr den Marktplatz Schweiz wurde das Grundlastprofil \u00abBase\u00bb zuz\u00fcglich einer in Europa markt\u00fcblichen Vertriebsmarge von 1.215 Cents pro Kilowattstunde (konstanter Eurokurs von 1.20 Franken) verwendet.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Eigene Berechnung in Anlehnung an Elcom (2018b), Epex Spot, EEX und Acer \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/p>\n<p>In der j\u00fcngeren Vergangenheit sind die Marktpreise deutlicher angestiegen als die Grundversorgungstarife. Wird sich dieser Trend auch f\u00fcr die Lieferperiode 2019 fortsetzen, dann liegt der Marktpreis voraussichtlich rund 2 Rappen pro Kilowattstunde \u00fcber dem Grundversorgungstarif eines Kleingewerbekunden. Die B\u00f6rsenpreise f\u00fcr Stromlieferungen im 2020 und 2021 zeigen jedoch wieder nach unten.<\/p>\n<h2><strong>Wirtschaft profitiert<\/strong><\/h2>\n<p>Wie wirkt sich eine vollst\u00e4ndige Markt\u00f6ffnung aus? F\u00fcr die Kunden werden die Preise volatiler, und es wird schwierig, sie auf l\u00e4ngere Zeit vorherzusagen. Dadurch ist derzeit kaum absch\u00e4tzbar, ob die Endkundenpreise zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Markt\u00f6ffnung \u2013 zum Beispiel 2023 \u2013 \u00a0kurzfristig eher steigen oder sinken werden.<\/p>\n<p>Im Falle eines Preisanstiegs entstehen den Haushalten und dem Kleingewerbe h\u00f6here Kosten. Da die kurzfristige Preiselastizit\u00e4t der Nachfrage gering ist, werden diese Kunden ihren Strombedarf nicht wesentlich einschr\u00e4nken. Angebotsseitig steigert ein Preisanstieg den Gewinn bei Kraftwerken, die bislang f\u00fcr die Grundversorgung produzierten.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber k\u00e4me ein Preisr\u00fcckgang insbesondere den neu marktberechtigten Stromkunden \u2013 den Haushalten und dem Kleingewerbe \u2013 zugute. Auch effiziente Kraftwerke, deren Produktionskosten unter dem Marktpreis liegen, profitieren, indem sie einen h\u00f6heren Gewinn erzielen k\u00f6nnen. Derzeit d\u00fcrfen diese n\u00e4mlich lediglich die tats\u00e4chlich anfallenden Kosten verrechnen. Ineffizienten Kraftwerken drohen hingegen finanzielle Verluste. Als Alpenland besitzt die Schweiz grunds\u00e4tzlich einen komparativen Kostenvorteil bei der Wasserkraft. Die gewichteten durchschnittlichen Kosten aller Wasserkraftwerke betragen 5.6 Rappen pro Kilowattstunde.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Zum Vergleich: Der Marktpreis f\u00fcr das Kleingewerbe betr\u00e4gt im kommenden Jahr sch\u00e4tzungsweise 9.1 Rappen pro Kilowattstunde (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Preissituation setzt eine Markt\u00f6ffnung bei allen Stromanbietern einen Anreiz zur Effizienzsteigerung. Insbesondere k\u00f6nnten die Stromanbieter bei positiven Skalenertr\u00e4gen vermehrt Synergien in der Zusammenarbeit suchen. Die Ausweitung der Markt\u00f6ffnung auf s\u00e4mtliche Stromkunden befl\u00fcgelt zudem die Nachfrage nach bedarfsgerechten Preis- und Beschaffungsmodellen. Das beschleunigt den technischen Fortschritt und f\u00fchrt zu mehr Innovationen im Stromsystem, was sich l\u00e4ngerfristig positiv auf die Endkundenpreise auswirkt. Die kleinen Gewerbekunden erhalten damit gleich lange Spiesse wie ihre grossen Mitkonkurrenten.<\/p>\n<p>Die Effizienzsteigerung der Strombranche erh\u00f6ht damit die Leistungsf\u00e4higkeit der Gesamtwirtschaft \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob die Endkundenpreise mit der Markt\u00f6ffnung fallen oder steigen. Eine vom Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt, dass das BIP je nach Szenario zwischen 0,05 Prozent und 0,22 Prozent steigt.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<h2><strong>Kunden haben die Wahl<\/strong><\/h2>\n<p>Parallel zum eigentlichen Stromhandel existiert ein grenz\u00fcberschreitender Markt f\u00fcr Herkunftsnachweise. Indem der Kunde weiss, ob es sich beispielsweise um Kohle-, Atom-, Solarstrom oder Wasserkraft handelt, wird die \u00f6kologische Qualit\u00e4t des an sich homogenen Guts Strom differenzierbar. Entsprechend bieten viele Stromanbieter Produkte mit unterschiedlichen Umweltstandards an, die auch gebundenen Kunden eine gewisse Wahlfreiheit erm\u00f6glichen. Die Preisunterschiede zwischen dem g\u00fcnstigsten und einem h\u00f6herwertigen Stromprodukt mit mehr erneuerbaren Energien betragen bei vielen Stromanbietern weniger als 1 Rappen pro Kilowattstunde.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Mit der Markt\u00f6ffnung erhalten die Kunden Zugang zu einem breiteren Produktsortiment. Dabei ist nicht davon auszugehen, dass sich die Pr\u00e4ferenzen der Haushalte mit der Markt\u00f6ffnung stark \u00e4ndern und diese in grossen Mengen auf Stromprodukte mit geringerem \u00f6kologischem Mehrwert wechseln. Gleiches gilt f\u00fcr das Kleingewerbe. Diejenigen, die sich einen wirtschaftlichen Vorteil bei der Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen versprechen, werden weiterhin bereit sein, diesen Aufpreis zu bezahlen.<\/p>\n<p>Da die Markt\u00f6ffnung neu fl\u00e4chendeckend Anreize schafft, den Strombedarf st\u00e4rker an den Preissignalen auszurichten, wird die Nachfrage insgesamt elastischer und kann einen st\u00e4rkeren Beitrag zur Stabilit\u00e4t des Stromnetzes leisten. Dadurch werden weniger Kraftwerke zum Netzausgleich ben\u00f6tigt, und Naturlandschaften bleiben erhalten.<\/p>\n<p>Abschliessend l\u00e4sst sich sagen: Das Potenzial in der Schweiz f\u00fcr einen wettbewerblichen Strommarkt und effizientere Preise ist vorhanden. Indizien hierf\u00fcr liefern die Erfahrungen bei den Grosskunden, welche ihren Strombedarf zunehmend auf dem freien Markt decken. Auf dem Weg zu einem effizienten Strommarkt gibt es allerdings Hindernisse zu \u00fcberwinden. So ist das Stromsystem derzeit gekennzeichnet durch zahlreiche Marktakteure, die miteinander interagieren. In einem liberalisierten Strommarkt kann die daf\u00fcr notwendige Koordination relativ hohe Transaktionskosten verursachen, welche den Marktzutritt f\u00fcr neue Lieferanten oder die Wechselprozesse der Kunden hemmen. Hinzu kommt: Die Stromkosten machen nur einen relativ kleinen Anteil des Haushaltsbudgets aus. F\u00fcr einen funktionierenden Wettbewerb wird es demnach wichtig sein, dass die individuellen Such- und Wechselkosten der Kunden m\u00f6glichst tief sind.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Elcom (2018a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">BFE (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Ecoplan (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">BET (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schweizer Strommarkt ist seit 2009 teilliberalisiert: Grosskunden mit einem Jahresverbrauch ab 100\u2019000 Kilowattstunden k\u00f6nnen ihren Stromlieferanten selber w\u00e4hlen. 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Rentabilit\u00e4t der bestehenden Wasserkraft; Bericht zuhanden Urek-N, Bern.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Bundesrat (2018). Bundesrat startet Vernehmlassung zur Revision des Stromversorgungsgesetzes, Medienmitteilung vom 17. Oktober.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Ecoplan (2013). Strommarktliberalisierung \u2013 Zweiter Markt\u00f6ffnungsschritt; Analysen zu den Auswirkungen eines zweiten Markt\u00f6ffnungsschrittes, Bern.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>EEX (2018). Marktdaten f\u00fcr den Terminmarkt (Futures) Schweiz, 10. September.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Eidgen\u00f6ssische Elektrizit\u00e4tskommission ElCom (2018a). T\u00e4tigkeitsbericht 2017, Bern.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Eidgen\u00f6ssische Elektrizit\u00e4tskommission ElCom (2018b). Rohdaten zu den Elektrizit\u00e4tstarifen der Verteilnetzbetreiber, 10. September, Bern.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Epex Spot (2018). Marktdaten f\u00fcr den Day-Ahead-Strommarkt Schweiz, 10. September.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":105682,"main_focus":[156184,156937],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":105686,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"81582","post_abstract":"Die vollst\u00e4ndige \u00d6ffnung des Strommarktes ist Teil des Massnahmenpakets zur Revision des Stromversorgungsgesetzes. Neu sollen auch kleine Gewerbekunden freien Marktzugang \u2013 und damit gleich lange Spiesse gegen\u00fcber ihren ausl\u00e4ndischen oder grossen inl\u00e4ndischen Mitkonkurrenten \u2013 erhalten. Kurzfristig ist unklar, ob die Endkundenpreise sinken oder steigen. In der l\u00e4ngeren Frist erhalten die Kraftwerksbetreiber st\u00e4rkere Anreize f\u00fcr Effizienzsteigerungen, was den technologischen Fortschritt im Stromsystem vorantreibt. Dies kann sich zum Beispiel in bedarfsgerechteren Preis- und Beschaffungsmodellen zeigen. 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