{"id":105710,"date":"2018-11-22T11:00:13","date_gmt":"2018-11-22T11:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/11\/elsenbast-kaempfer-12-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:00:27","modified_gmt":"2023-08-23T21:00:27","slug":"elsenbast-kaempfer-12-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/11\/elsenbast-kaempfer-12-2018\/","title":{"rendered":"Den Schweizer Strommarkt zukunftstauglich machen"},"content":{"rendered":"<p>Die Stromproduktion in Europa ver\u00e4ndert sich zusehends von einer zentralen hin zu einer dezentralen Ausrichtung mit erneuerbaren Energien. Im Zuge des fortschreitenden europ\u00e4ischen Energiebinnenmarktes verflechten sich die nationalen Stromm\u00e4rkte immer st\u00e4rker. Dadurch ver\u00e4ndern sich die Marktzusammenh\u00e4nge auch in der Schweiz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine zentrale Herausforderung ist die Versorgungssicherheit, welche in der Schweiz im europ\u00e4ischen Kontext betrachtet werden muss. Insbesondere im Zusammenhang mit zwischenzeitlich niedrigen Grosshandelspreisen \u2013 Tiefstand im Jahr 2016 \u2013 stellt sich die Frage, welche Anpassungen am regulatorischen Rahmen n\u00f6tig sind, um die Versorgung auch in Zukunft zu gew\u00e4hrleisten. Welche Rahmenbedingungen garantieren langfristig hinreichende Investitionsanreize, damit die n\u00f6tigen Kraftwerke zur Verf\u00fcgung stehen?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der Schweiz verzerrt die Teilmarkt\u00f6ffnung den Markt: Es werden heute bereits f\u00fcnf Sechstel der gelieferten Strommenge \u00fcber den Markt beschafft \u2013 nur ein Sechstel wird von den Netzbetreibern f\u00fcr ihre Kunden in der Grundversorgung selbst erstellt. Zugleich sind 99 Prozent der Schweizer Stromkunden im Monopol des Verteilnetzbetreibers gefangen. Zu Letzteren z\u00e4hlen nebst den Haushalten auch die meisten kleineren Unternehmen. Diese mangelnde Wahlfreiheit und die meist starre Tarifierung in der heutigen Grundversorgung setzen kaum Anreize f\u00fcr eine l\u00e4ngerfristig effiziente, transparente und innovative Stromwirtschaft.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBis zum Jahre 2050 wird es im Kontext der Energiestrategie zu einem erheblichen Netzausbau \u2013 vor allem in den Verteilnetzen \u2013 kommen. Der Ausbau kann nur zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten erfolgen, wenn Schw\u00e4chen in der Netzregulierung korrigiert werden. Wichtig ist dabei \u00a0der Einbezug von effizienten Smart-Grid-Technologien.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Revision des Stromversorgungsgesetzes (StromVG), die sich bis Ende Januar 2019 in der Vernehmlassung befindet, beinhaltet die beiden grossen Themenbl\u00f6cke Markt- und Netzregulierung (siehe <em>Abbildung<\/em>). Bei der Marktregulierung stehen die langfristige Sicherstellung der Versorgungssicherheit, die Verbesserung der Effizienz des Marktes sowie die marktseitige Unterst\u00fctzung der Energiestrategie 2050 und die Marktintegration der Erneuerbaren im Vordergrund. Nicht vorgesehen sind hingegen wirtschaftspolitische Massnahmen wie die finanzielle Unterst\u00fctzung ausgew\u00e4hlter Produktionstechnologien oder einzelner Unternehmen. Bei der Netzregulierung sollen die Verursachergerechtigkeit, die Effizienz und die Transparenz sowie der Regulierungsrahmen verbessert werden.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Ziele der Gesetzesrevision<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/11\/04_Elsenbast_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-82882\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/11\/04_Elsenbast_DE.png\" alt=\"\" width=\"1918\" height=\"682\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Markt\u00f6ffnung beg\u00fcnstigt Innovation<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nObwohl die Markt\u00f6ffnung hinsichtlich einer umfassenden Integration in den europ\u00e4ischen Strommarkt mittelfristig unabdingbar ist, bringt sie auch unabh\u00e4ngig davon Vorteile f\u00fcr die Schweiz. Als Kernst\u00fcck der Revision bringt sie den Haushalts- und Gewerbekunden umfassende Wahlfreiheiten. Wie in anderen Netzindustrien sollen die Kunden selbstbestimmt ihren Versorger w\u00e4hlen und auf ihre W\u00fcnsche zugeschnittene Produkte (zum Beispiel reine Wasserkraft) beziehen k\u00f6nnen. Die Markt\u00f6ffnung wird innovative Dienstleistungen bef\u00f6rdern. So k\u00f6nnte der Strombezug f\u00fcr Haushalte zum Beispiel mit dem Lademanagement von Elektromobilen verkn\u00fcpft werden. Denkbar ist auch, dass sich regionale Stromproduzenten und Verbraucher zusammenschliessen, um ihren Strom aus Fotovoltaikanlagen ohne Zwischenh\u00e4ndler zu vermarkten. Solche Modelle k\u00f6nnen auch mit Beteiligungen an Produktionsanlagen verbunden werden. Dadurch werden mehr erneuerbare Energien in den Markt integriert \u2013 was im Sinne der Energiestrategie 2050 ist.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss dem Revisionsvorschlag ist weiterhin eine Grundversorgung zu gew\u00e4hrleisten, welche kleinere Endverbraucher angemessen vor Preismissbrauch sch\u00fctzt und in die man immer wieder zur\u00fcckwechseln kann. Zudem soll die Ausgestaltung der Grundversorgung zus\u00e4tzlich die Umsetzung der Energiestrategie 2050 marktnah st\u00fctzen. So ist vorgesehen, dass der Standardvertrag in der Grundversorgung auf einem Schweizer Strommix beruht, der bez\u00fcglich Erneuerbaren-Anteil mindestens die Anforderungen der Energiestrategie 2050 abbildet. Dies st\u00e4rkt die heimische Produktion auch \u00fcber einen Wertgewinn der Herkunftsnachweise.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas derzeitige Marktmodell, bei dem nur tats\u00e4chlich gelieferte Energiemengen verg\u00fctet werden (\u00abEnergy only\u00bb), soll weiterhin bestehen bleiben und die Basis f\u00fcr langfristige Investitionsentscheide sowie kurzfristige Einsatzentscheide bilden. Marktmechanismen wie etwa flexiblere Endverbrauchertarife, welche durch die Strommarkt\u00f6ffnung erm\u00f6glicht werden, werden in der Revision gest\u00e4rkt. In Bezug auf die Versorgungssicherheit zeigen mehrere Studien, dass diese durch Schweizer Erzeugungskapazit\u00e4ten und eine Anbindung an die benachbarten Stromm\u00e4rkte sogar ohne Stromabkommen marktbasiert gew\u00e4hrleistet werden kann.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> F\u00fcr zus\u00e4tzliche Sicherheit soll eine Speicherreserve im Sinne einer Versicherung sorgen. Diese ist so zu konzipieren, dass sie Energie f\u00fcr unvorhergesehene Situationen ausserhalb des Marktes vorh\u00e4lt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Netzregulierung wird effizienter<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVerbesserungen in der Netzregulierung betreffen zun\u00e4chst eine Korrektur der ungen\u00fcgenden Verursachergerechtigkeit bei den Netznutzungsentgelten. Obwohl die Leistung (Kilowatt) der haupts\u00e4chliche Dimensionierungsfaktor ist und somit den wesentlichen Kostentreiber bei den Stromnetzen darstellt, orientieren sich die Tarife f\u00fcr die Endverbraucher mehrheitlich an der bezogenen Energie (Kilowattstunden). Dies soll durch M\u00f6glichkeiten einer (innovativen) Leistungstarifierung korrigiert werden, damit die Netznutzung durch die \u00f6konomischen Knappheiten mehr gesteuert wird und implizite Verteilungseffekte begrenzt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Regulierungssystem bleibt kostenbasiert. Gleichzeitig wird es durch ein umfassendes Transparenzinstrument (\u00abSunshine-Regulierung\u00bb) verbessert: Zuk\u00fcnftig kann die Eidgen\u00f6ssische Elektrizit\u00e4tskommission (Elcom) umfassende Effizienz- und Qualit\u00e4tsindikatoren f\u00fcr die Netzbetreiber ver\u00f6ffentlichen und somit \u00abmilde\u00bb Anreize zur Verbesserung in der Leistungserbringung setzen. Eine weiterf\u00fchrende Anreizregulierung, welche explizite finanzielle Anreize setzt, soll im Rahmen einer weiteren Revision eingef\u00fchrt werden, wenn sich bei der Netzkostenentwicklung auf der Verteilnetzebene keine gen\u00fcgende Steigerung der Effizienz ergibt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm einen effizienten Netzausbau in den Verteilnetzen zu st\u00e4rken und neue netznahe M\u00e4rkte zu entwickeln, bedarf es einer besseren Nutzung vor allem netzdienlicher Flexibilit\u00e4ten wie des Einspeisemanagements und der Nutzung flexibler Lasten (beispielsweise W\u00e4rmepumpen, dezentrale Speicher, Ladung von Elektromobilen). Diese k\u00f6nnen mittelfristig als Ersatz f\u00fcr den konventionellen Netzausbau dienen. Zudem werden attraktive Gesch\u00e4ftsmodelle gef\u00f6rdert wie virtuelle Kraftwerke und Aggregatoren, die auf der effektiven Nutzung vorhandener Flexibilit\u00e4ten in der Last und der Erzeugung beruhen. Zu diesem Zweck soll klar geregelt werden, dass das Inhaberrecht der Flexibilit\u00e4t beim jeweiligen Erzeuger beziehungsweise Verbraucher liegt. Er kann sie selber nutzen oder vertragsbasiert dem Netzbetreiber oder einem Marktteilnehmer anbieten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa im Messwesen Ineffizienzen bestehen, welche durch die Elcom dokumentiert sind, sollen gr\u00f6ssere Endverbraucher sowie die Betreiber von gr\u00f6sseren Elektrizit\u00e4tserzeugungsanlagen und Speichern ein gesetzliches Recht erhalten, ihren Anbieter im Bereich der Verrechnungsmessung zu w\u00e4hlen. Auch weitere Massnahmen haben zum Ziel, die Regulierung zu verbessern. So sind die Leitplanken f\u00fcr Massnahmen zur Gew\u00e4hrleistung des sicheren Netzbetriebs zu sch\u00e4rfen. Weiter wird detailliert geregelt, wie man sicherstellt, dass die \u00dcbertragungsnetzbetreiberin Swissgrid in Schweizer Hand bleibt. Zudem werden die Regulierungsbefugnisse der Elcom gest\u00e4rkt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Wirtschaftsstandort Schweiz profitiert<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Hauptnutzen der Revision des Stromversorgungsgesetzes besteht somit aus folgenden Punkten:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>verbessertes Marktdesign, welches die Schweizer Versorgungssicherheit gegen unbekannte kritische Situationen absichert;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>volle Markt\u00f6ffnung, die f\u00fcr alle Kunden eine umfassende Freiheit bei der Lieferantenwahl schafft, sodass sie ihren Strombezug \u00fcber Preis und Leistung optimieren;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>eine durch die volle Markt\u00f6ffnung gef\u00f6rderte kundennahe Dienstleistungsentwicklung, welche die Umsetzung der Energiestrategie 2050 st\u00fctzt (beispielsweise direkter Strombezug von lokalen Produzenten, Optimierung der Stromprodukte f\u00fcr Verbraucher beziehungsweise Produzenten mit mehreren Standorten \u2013 zum Beispiel KMU \u2013 oder Produkt-Dienstleistungs-B\u00fcndel f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t, Heimspeicher und erneuerbare Erzeugung);<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>verursachergerechtere Netztarifierung;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>verbesserte Effizienzanreize durch erh\u00f6hte Transparenz;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>effizientere Nutzung der Verteilnetze durch bessere Netznutzungsanreize sowie eine umfangreichere Nutzung von Flexibilit\u00e4ten;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>gesamtwirtschaftlich sinnvoll begrenzte Wahlfreiheiten im Messwesen.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\nAbschliessend l\u00e4sst sich sagen: Die Revision des StromVG tr\u00e4gt durch die bei einer vollen Markt\u00f6ffnung zu erwartenden Innovationen, eine umf\u00e4ngliche Absicherung der Versorgungssicherheit und eine verbesserte Netzregulierung dazu bei, dass der Wirtschaftsstandort Schweiz sich den k\u00fcnftigen volkswirtschaftlichen Anforderungen angemessen und in dynamischer Weise stellen kann.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Institut f\u00fcr Strategisches Management, Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">ETH Z\u00fcrich und Universit\u00e4t Basel (2017) und Elcom (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stromproduktion in Europa ver\u00e4ndert sich zusehends von einer zentralen hin zu einer dezentralen Ausrichtung mit erneuerbaren Energien. 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Studie zur Versorgungssicherheit der Schweiz im Jahr 2025.<\/li>&#13;\n \t<li>ETH Z\u00fcrich und Universit\u00e4t Basel (2017). Modellierung der System Adequacy in der Schweiz im Bereich Strom, Studie im Auftrag des BFE.<\/li>&#13;\n \t<li>Institut f\u00fcr Strategisches Management, Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien (2018). Analyse von Gesch\u00e4ftsmodellinnovationen f\u00fcr Erneuerbare Energien in liberalisierten M\u00e4rkten.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":105713,"main_focus":[156184,156937],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":105717,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"82214","post_abstract":"Der europ\u00e4ische und der Schweizer Elektrizit\u00e4tsmarkt entwickeln sich weiter. Diese Ver\u00e4nderungen erfordern zus\u00e4tzlich zur Umsetzung der Energiestrategie eine Anpassung der regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Leitziele f\u00fcr den Strommarkt bei der geplanten Revision des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) sind eine langfristige Gew\u00e4hrleistung der Stromversorgungssicherheit, die Verbesserung der Effizienz sowie eine netz- und marktseitige Unterst\u00fctzung der Energiestrategie. Die volle Markt\u00f6ffnung wird Kleinkunden ein Wahlrecht bei der Stromversorgung geben und Innovationen ausl\u00f6sen, die dazu beitragen, dass die dezentrale Erzeugung besser in den Markt integriert wird und sich neue Gesch\u00e4ftsmodelle entwickeln. Eine Speicherreserve soll die Versorgungssicherheit absichern. Zudem sollen Verbesserungen der Netzregulierung Effizienzsteigerungen unterst\u00fctzen. 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