{"id":105741,"date":"2018-11-22T10:30:51","date_gmt":"2018-11-22T10:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/11\/vettori-iten-kueng-12-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:00:56","modified_gmt":"2023-08-23T21:00:56","slug":"vettori-iten-kueng-12-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/11\/vettori-iten-kueng-12-2018\/","title":{"rendered":"Gesetzesrevision verbessert Effizienz der Stromnetze"},"content":{"rendered":"<p>Aus \u00f6konomischer Sicht liegt bei den Stromnetzen ein Marktversagen vor: Die Netze stellen ein nat\u00fcrliches Monopol dar, das den Betreibern theoretisch erlauben w\u00fcrde, \u00fcberh\u00f6hte Nutzungspreise zu verlangen. Stromnetze werden deshalb in der Schweiz durch das Stromversorgungsgesetz staatlich reguliert. Das Gesetz, welches am 15. Juli 2007 in Kraft getreten ist, bezweckt eine sichere Elektrizit\u00e4tsversorgung und einen wettbewerbsorientierten Elektrizit\u00e4tsmarkt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie praktischen Erfahrungen zeigen, dass beide Ziele nur teilweise erreicht werden. Die bestehenden Regulierungen im Netzbereich weisen verschiedene Schw\u00e4chen auf. Nur ungen\u00fcgend funktioniert etwa die sogenannte Cost-plus-Regulierung, welche das Marktversagen im Netzbereich korrigieren will. Die Cost-plus-Regulierung erlaubt den Verteilnetzbetreibern, die effizienten Kosten eines sicheren und leistungsf\u00e4higen Netzes auf die Verbraucher zu \u00fcberw\u00e4lzen. Ohne vertiefte regelm\u00e4ssige Kostenpr\u00fcfungen sind die Effizienzanreize allerdings ungen\u00fcgend. Die regulierten Unternehmen haben nur wenig Anreize, ihre Kosten zu senken oder die Effizienz zu erh\u00f6hen. Da sie mit einem zus\u00e4tzlichen Netzausbau ihren Gewinn erh\u00f6hen k\u00f6nnen, haben sie einen grunds\u00e4tzlichen Anreiz, kapitalintensiv auszubauen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus Effizienzgr\u00fcnden zu bem\u00e4ngeln ist weiter, dass die Cost-plus-Regulierung keine spezifischen Anreize f\u00fcr (effiziente) smarte Investitionen setzt, weil diese vor allem Betriebskosten verursachen. Smarte Massnahmen sind beispielsweise neuartige Netztechnologien wie regelbare Ortsnetztransformatoren sowie die Steuerung des Verbrauchs und der Produktion. Gerade die smarte Steuerung verspricht durch einen gezielten Einsatz die Reduktion von Netzengp\u00e4ssen und damit mittel- bis langfristig Kosteneinsparungen im Netzausbau.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Wenig Anreize f\u00fcr Endverbraucher<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine weitere Schwachstelle des heutigen Stromversorgungsgesetzes sind die Netztarife, welche zu wenig kostenorientiert sind und damit suboptimale Nutzungsanreize setzen. Insbesondere sind die rechtlichen Vorgaben nicht ausreichend verursachungsgerecht, da sie vorwiegend verbrauchsabh\u00e4ngige Tarife vorsehen. Der massgebliche Treiber f\u00fcr die Netzkosten ist aber die Netzkapazit\u00e4t. Diese ist auf die Lastspitze, also die h\u00f6chste Leistung, ausgerichtet. Verbrauchsorientierte Netztarife bieten Endverbrauchern somit zu wenig Anreize, sich netzdienlich zu verhalten und beispielsweise Belastungsspitzen zu vermeiden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNicht geregelt im Gesetz ist der Zugriff auf sogenannte Flexibilit\u00e4ten wie W\u00e4rmepumpen, Waschmaschinen, K\u00fchlh\u00e4user usw. Diese Anlagen und Ger\u00e4te sind zeitlich flexibel einsetzbar: Ihr Verbrauch l\u00e4sst sich zum Beispiel steuern, wenn das Stromnetz stark ausgelastet ist. In der Praxis steuern heute die Verteilnetzbetreiber die verbraucherseitigen Flexibilit\u00e4ten, indem sie diese \u00fcber eine \u00abRundsteuerung\u00bb zu geeigneten Zeiten ein- und ausschalten. Die aktuelle Situation ist ineffizient, weil die Besitzer nicht frei entscheiden k\u00f6nnen, ob sie ihre Flexibilit\u00e4t dem Netzbetreiber zur Verf\u00fcgung stellen, selber nutzen oder vermarkten wollen. Die Flexibilit\u00e4ten werden in diesem Rahmen nicht effizient genutzt, weil sie nicht oder nicht dort eingesetzt werden, wo sie den gr\u00f6ssten Nutzen entfalten. Beispielsweise w\u00e4re es unter Umst\u00e4nden effizienter, wenn die Eigent\u00fcmer die Flexibilit\u00e4ten am Markt verkaufen k\u00f6nnten, als wenn sie daf\u00fcr vom Netzbetreiber entsch\u00e4digt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich mangelt es im Messwesen \u2013 beim Messen von Strom und dem Betrieb der Stromz\u00e4hler \u2013 an Wettbewerb, wo es Hinweise auf \u00fcberh\u00f6hte Preise und Qualit\u00e4tsprobleme gibt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVor diesem Hintergrund hat der Bundesrat im Oktober 2018 eine Revision des Stromversorgungsgesetzes in die Vernehmlassung gegeben. Diese sieht neben Massnahmen zur Netzregulierung auch eine volle Markt\u00f6ffnung und eine Speicherreserve vor. Um wichtige volkswirtschaftliche Auswirkungen der Revision aufzuzeigen, haben die Beratungsunternehmen Infras und BG Ingenieure und Berater im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Energie (BFE) und des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) eine Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA) f\u00fcr die in der Revision vorgesehenen Massnahmen aus dem Netzbereich durchgef\u00fchrt.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dazu wurden Kosten und Nutzen der Massnahmen mit der Entwicklung unter dem aktuellen Stromversorgungsgesetz verglichen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mittel gegen Marktversagen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie in der Revision vorgeschlagenen Massnahmen sind aus regulierungs\u00f6konomischer Sicht notwendig und sinnvoll, da sie das bestehende Marktversagen reduzieren (siehe <em>Tabelle<\/em>). Zentral sind insbesondere h\u00f6here Transparenzvorschriften bei den Netzkosten. Im Fachjargon spricht man von einer Sunshine-Regulierung, da sie Licht (Sunshine) in den regulierten Bereich bringen. Eine entsprechende Regulierung kann produktive Ineffizienzen im Netzausbau und im Betrieb reduzieren und Anreize f\u00fcr smarte Investitionen schaffen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">In der RFA untersuchte Massnahmen und ihre Auswirkungen<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<table width=\"102%\">&#13;<\/p>\n<thead>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"98\"><strong>Massnahme<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"143\"><strong>Bestehende Regelung<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"146\"><strong>Neue Regelung \/ \u00c4nderung gegen\u00fcber heute<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"131\"><strong>Hauptbetroffene<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"77\"><strong>Zus\u00e4tzlicher Nutzen<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"125\"><strong>Zus\u00e4tzlicher Umsetzungsaufwand<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;\n<\/thead>\n<p>&#13;<\/p>\n<tbody>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"98\"><strong>Flexibilit\u00e4ten im Verteilnetz<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"143\">Zugriff auf Flexibilit\u00e4ten nicht geregelt<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"146\">Zugriff auf Flexibilit\u00e4ten geregelt<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"131\">Endverbraucher, Energiedienstleister, Verteilnetzbetreiber<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"77\">gross<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"125\">gering\/mittel<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"98\"><strong>Wahlfreiheiten im Messwesen<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"143\">Netzbetreiber f\u00fcr Messwesen zust\u00e4ndig<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"146\">Wahlfreiheiten f\u00fcr Grossverbraucher und grosse Produzenten<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"131\">Energie- und Messdienstleister, (gr\u00f6ssere) Endverbraucher und Erzeuger<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"77\">gering\/mittel<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"125\">gering\/mittel<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"98\"><strong>Sunshine-Regulierung<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"143\">Cost-plus-Regulierungs-Modell (Netznutzungsentgelte basierend auf den anrechenbaren Netzkosten geregelt)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"146\">zus\u00e4tzliche Sunshine-Elemente (Publikation von Performancekennzahlen)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"131\">Verteilnetzbetreiber<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"77\">gering\/mittel<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"125\">gering<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"98\"><strong>Tarifierung<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"143\">Anteil Arbeitspreis am Netznutzungstarif mindestens 70 Prozent<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"146\">Anteil Arbeitspreis am Netznutzungstarif mindestens 50 Prozent<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"131\">Endverbraucher, Prosumer<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"77\">gering\/mittel<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"125\">gering<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Infras<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die Einf\u00fchrung der oben erw\u00e4hnten Flexibilit\u00e4tsregulierung im Verteilnetz reduziert Ineffizienzen, indem sie die Zugriffsrechte klar regelt. Beim Messwesen schafft die Einf\u00fchrung von Wahlfreiheiten einen Wettbewerbsdruck in Richtung tiefere Preise und h\u00f6here Qualit\u00e4t. Schliesslich sorgt die Anpassung der Netztarifierung f\u00fcr mehr Verursachergerechtigkeit bei der Allokation der Netzkosten: Indem die Arbeitspreise gesenkt werden und die Leistungspreise erh\u00f6ht werden k\u00f6nnen, schafft man beispielsweise Anreize f\u00fcr \u00abProsumer\u00bb (das sind etwa Verbraucher mit eigenen Fotovoltaikanlagen), die Netznutzung besser an die physischen Knappheiten im Stromnetz anzupassen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Netzkosten einsparen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDurch Anpassungen im Regulierungssystem k\u00f6nnen insgesamt Netzkosten in Millionenh\u00f6he eingespart werden. Bei der Sunshine-Regulierung ist der Nettoeffekt leicht positiv, da diese den Effizienzdruck erh\u00f6ht. Solange allerdings die anrechenbaren Kapitalkosten einen angemessenen Gewinn erlauben und die Betriebskosten ohne Gewinnzuschlag weiterverrechnet werden k\u00f6nnen, haben die Netzbetreiber weiterhin einen Anreiz, eher kapitalintensiv auszubauen. Eine Anreizregulierung, welche explizite finanzielle Anreize durch dynamische Gesamtkostenziele und implizite Boni und Mali setzt, w\u00fcrde deutlich st\u00e4rkere Effizienzanreize schaffen: Sch\u00e4tzungen beziffern die j\u00e4hrlichen Einsparungen bei den Netzkosten auf 190 bis 270 Millionen Franken.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInfolge der Regelung der Flexibilit\u00e4ten im Verteilnetz betragen die Kosteneinsparungen im Netzausbau sch\u00e4tzungsweise 40 Millionen Franken pro Jahr.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Dies entspricht rund 0,5 Prozent der Wertsch\u00f6pfung der Strombranche.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Allerdings d\u00fcrfte der Nettoeffekt \u2013 Einsparungen abz\u00fcglich Umsetzungsaufwand \u2013 geringer ausfallen. F\u00fcr das Marktpotenzial der Flexibilit\u00e4ten liegen keine Zahlen vor. Das technische Potenzial der verbraucherseitigen Flexibilit\u00e4ten wird auf 7 Gigawatt gesch\u00e4tzt, dies entspricht in etwa der Leistung der heutigen (Pump-)Speicherkraftwerke. Wie viel davon tats\u00e4chlich wirtschaftlich nutzbar ist, ist allerdings unklar.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr die \u00fcbrigen Massnahmen liessen sich die Kosten im Rahmen der Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung nicht quantifizieren. Aufgrund von Studien und Experteneinsch\u00e4tzungen ist von tendenziell positiven Nettoeffekten auszugehen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Neue Gesch\u00e4ftsmodelle m\u00f6glich<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Endverbraucher \u2013 also die Haushalte und die Unternehmen \u2013 besteht ein wichtiger Nutzen der Revision darin, dass die Netznutzungsentgelte l\u00e4ngerfristig weniger steigen d\u00fcrften als im Referenzfall. Sie werden ausserdem davon profitieren, dass sie ihre Flexibilit\u00e4ten selber vermarkten und so ihren Eigenverbrauch optimieren k\u00f6nnen. Gleichzeitig wird die Netztarifierung so ausgestaltet, dass die Wirtschaftlichkeit von Fotovoltaikanlagen mit Eigenverbrauch erhalten bleibt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus sozialer Sicht sind die untersuchten Massnahmen f\u00fcr die Haushalte unproblematisch. Gr\u00f6ssere Verteilungswirkungen sind nicht zu erwarten. Auch die KMU werden nicht \u00fcberm\u00e4ssig belastet. Die gr\u00f6sseren Verbraucher wiederum profitieren davon, dass ihre Messkosten dank mehr Wettbewerb sinken und die Qualit\u00e4t der Messdienstleistungen steigt. Und den Energiedienstleistern er\u00f6ffnen sich mit der Regelung der Flexibilit\u00e4ten neue Gesch\u00e4ftsmodelle am Strommarkt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsgesamt sind die Auswirkungen der Revision auf die Gesamtwirtschaft positiv zu bewerten. Impulse f\u00fcr Innovationen sind mittel- bis langfristig insbesondere im Kontext der Flexibilit\u00e4tsvermarktung zu erwarten. Aufgrund dieser Effekte kann man davon ausgehen, dass die Massnahmen der Revision des Stromversorgungsgesetzes in der Tendenz einen Beitrag zur St\u00e4rkung des Wirtschaftsstandortes Schweiz leisten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vettori, Iten und K\u00fcng (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Frontier Economics (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Consentec (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">VSE (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus \u00f6konomischer Sicht liegt bei den Stromnetzen ein Marktversagen vor: Die Netze stellen ein nat\u00fcrliches Monopol dar, das den Betreibern theoretisch erlauben w\u00fcrde, \u00fcberh\u00f6hte Nutzungspreise zu verlangen. 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Kosten-Nutzen-Analyse der Einf\u00fchrung einer Anreizregulierung f\u00fcr Stromnetzbetreiber, Studie f\u00fcr das BFE, Endbericht, Frontier Economics Ltd, K\u00f6ln, Mai.<\/li>&#13;\n \t<li>Vettori, Anna; Rolf Iten und Lukas K\u00fcng (2017). <a href=\"http:\/\/www.infras.ch\/media\/filer_public\/58\/24\/5824fd20-e459-411a-9adf-0397aba6fb6c\/schlussbericht_rfa_stromvg_20170504.pdf\">Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung zur Revision Stromversorgungsgesetz (StromVG)<\/a>, Infras und BG Ingenieure und Berater. Bericht im Auftrag des BFE und des Seco, 4. Mai.<\/li>&#13;\n \t<li>VSE (2018). Stromversorgung als Wirtschafts- und Standortfaktor. 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Um die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der geplanten Massnahmen zu analysieren, haben das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) und das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) die Beratungsunternehmen Infras und BG Ingenieure und Berater beauftragt, eine Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA) durchzuf\u00fchren. Der Fokus lag dabei auf den Massnahmen zur Netzregulierung.\u00a0 Die vorgesehenen Massnahmen sind insgesamt positiv zu beurteilen. 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