{"id":105837,"date":"2018-11-22T10:30:08","date_gmt":"2018-11-22T10:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/11\/spescha-woerter-12-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:00:47","modified_gmt":"2023-08-23T21:00:47","slug":"spescha-woerter-1-2-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/11\/spescha-woerter-1-2-2019\/","title":{"rendered":"Grossunternehmen werden bei Forschung und Entwicklung immer bedeutender"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr Schweizer Unternehmen scheint es schwieriger und kostspieliger geworden zu sein, in die Entwicklung von neuen, innovativen Produkten zu investieren. Viele Unternehmen konzentrieren sich deshalb st\u00e4rker auf schrittweise Verbesserungen bereits bestehender Produkte. Dies zeigt die 11. Erhebung<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> \u00fcber die Innovationsf\u00e4higkeit der Schweizer Wirtschaft f\u00fcr die Jahre 2014 bis 2016, welche die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Bildung und Forschung (SBFI) untersuchte (siehe <em>Kasten<\/em>). Damit macht die Studie deutlich, dass sich die international beobachtbaren Innovationsmuster teilweise auch in der Schweiz widerspiegeln. So etwa in einem weiteren R\u00fcckgang des Anteils von Unternehmen mit Ausgaben in Forschung- und Entwicklung (F&amp;E) (siehe <em>Abbildung 1<\/em>) und im R\u00fcckgang des Anteils innovativer Unternehmen. Im selben Zeitraum angestiegen ist hingegen der Umsatzanteil, welcher \u00fcber die Entwicklung von Produktverbesserungen generiert wurde.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Anteil der Unternehmen mit Ausgaben f\u00fcr Forschung (1997\u20132016)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Spescha_Worter_12_18_DE_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Spescha_Worter_12_18_DE_1').highcharts({\n\n\n   title: {\n        text: ''\n    },\n\n   \n\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        },\n         labels: {\n            format: '{value}%'\n        },\n    },\n   xAxis: {\n        categories: ['1997-99', '2000-02', '2003-05', '2006-08', '2009-11', '2010-12', '2012-14', '2014-16']\n    },\n    \n     tooltip: {\n        headerFormat: '<b>{series.name}<\/b><br\/>',\n        pointFormat: '{point.y}%'\n    },\n\n    \n    series: [{\n        name: 'Grosse Unternehmen (250 oder mehr Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [62.053,52.422,39.996,49.387,41.097,46.256,43.904,45.004],\n        color:'#434491'\n    }, {\n        name: 'Mittlere Unternehmen (50-249 Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [44.269,44.666,30.562,34.860,28.062,27.486,26.221,22.954],\n             color:'#417abb'\n    }, {\n        name: 'Kleine Unternehmen (weniger als 50 Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [22.914,25.797,20.195,16.976,18.019,13.664,11.256,10.789],\n             color:'#a5c4d2'\n    }],\n\n});\n});\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Grafik zeigt den Anteil aller Unternehmen in der Schweiz, die gem\u00e4ss eigenen Aussagen in Forschung und Entwicklung investieren, nach Unternehmensgr\u00f6sse.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: KOF \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrosse Unternehmen mit 250 oder mehr Besch\u00e4ftigten entziehen sich jedoch diesem allgemeinen Trend. Hier blieb der Anteil F&amp;E-aktiver Unternehmen \u00fcber die Zeit praktisch konstant, w\u00e4hrend der Anteil innovativer Unternehmen zwischen 2014 und 2016 sogar wieder gestiegen ist. Der Anteil der F&amp;E-Ausgaben am Umsatz erh\u00f6hte sich im Zeitablauf (siehe <em>Abbildung 2<\/em&gt;); und zwar deutlich st\u00e4rker als in der Gesamtwirtschaft. Diese beiden Resultate zeigen, dass grosse Unternehmen im Innovationsbereich an Bedeutung gewinnen: sowohl hinsichtlich der F&amp;E-Anstrengungen (Innovationsinput) als auch hinsichtlich der Kommerzialisierung von innovativen Produkten und Dienstleistungen (Innovationsoutput).&#13;\n\n\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2:\u00a0 Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung als Anteil am Umsatz (1998\u20132016)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Spescha_Worter_12_18_DE_2'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Spescha_Worter_12_18_DE_2').highcharts({\n\n\n     title: {\n        text: ''\n    },\n\n   \n\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        },\n         labels: {\n            format: '{value}%'\n        },\n    },\n   xAxis: {\n        categories: ['1998', '2001', '2004', '2007', '2010', '2012', '2014', '2016']\n    },\n    \n     tooltip: {\n        headerFormat: '<b>{series.name}<\/b><br\/>',\n        pointFormat: '{point.y}%'\n    },\n\n    \n    series: [{\n        name: 'Grosse Unternehmen (250 oder mehr Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [1.375,1.502,1.748,2.236,3.054,4.539,4.755,4.578],\n        color:'#434491'\n    }, {\n        name: 'Mittlere Unternehmen (50-249 Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [1.628,1.383,1.041,1.641,1.329,3.335,3.475,2.116],\n             color:'#417abb'\n    }, {\n        name: 'Kleine Unternehmen (weniger als 50 Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [1.260,0.968,2.040,1.360,1.716,2.946,2.237,2.033],\n             color:'#a5c4d2'\n    }],\n\n});\n});\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: KOF \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitenden verst\u00e4rken vor allem ihre Anstrengungen, Produktionsprozesse zu optimieren. Wie die aktuellsten Zahlen zeigen, hat sich nicht nur der Anteil der Unternehmen mit Prozessinnovationen, sondern auch die erreichten Produktionskosteneinsparungen leicht erh\u00f6ht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der Schweizer Innovationslandschaft fokussieren der Studie zufolge also vor allem KMU st\u00e4rker auf Produktverbesserungen und Prozessinnovationen. Kurzfristig hat das vermutlich positive Effekte auf die Produktivit\u00e4t dieser Unternehmen, l\u00e4ngerfristig steigt damit jedoch das Risiko, dass die Wissensbasis innerhalb der Betriebe erodiert. Solche Unternehmen laufen Gefahr, technologisch auf der Strecke zu bleiben, wodurch die Schweiz in diesem Unternehmenssegment an Wettbewerbsf\u00e4higkeit verlieren k\u00f6nnte.&#13;<\/p>\n<h2>Kleinunternehmen beklagen fehlende Mittel<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin Blick auf die Innovationshemmnisse zeigt, dass hohe Kosten, eine lange Amortisationsdauer, fehlende Eigenmittel, hohes Marktrisiko und leichte Kopierbarkeit auch in der j\u00fcngsten Untersuchungsperiode die bedeutendsten Hemmnisse f\u00fcr Innovationsaktivit\u00e4ten sind. Das gilt unabh\u00e4ngig vom Sektor (Industrie, Bau und Dienstleistungen) und auch losgel\u00f6st davon, ob eine Unternehmung innovativ ist oder nicht. Fehlende Eigenmittel und ungen\u00fcgender Zugang zu Fremdkapital, um Innovationen zu finanzieren, sind vor allem f\u00fcr kleine Unternehmen eine bedeutende H\u00fcrde. Sie k\u00f6nnten der Wirtschaftspolitik als wichtiger Anhaltspunkt dienen. Allerdings haben die Innovationshemmnisse \u00fcber die Zeit kaum an Bedeutung gewonnen. Das h\u00e4ngt jedoch eher damit zusammen, dass der Anteil an Innovatoren zur\u00fcckgegangen ist, denn Innovationshemmnisse gewinnen oftmals erst mit der Durchf\u00fchrung von Innovationsaktivit\u00e4ten an Bedeutung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm den Zugang zu wichtigem Know-how trotz hohen Entwicklungskosten zu gew\u00e4hrleisten, m\u00fcssen die Innovationsprozesse offener gestaltet werden. Konkret bedeutet dies, dass man beispielsweise das Wissen von Kunden, Lieferanten oder Universit\u00e4ten st\u00e4rker in die Innovationsprozesse einfliessen l\u00e4sst, anstatt es nur unternehmensintern aufzubauen. F&amp;E-Kooperationen sind daher ein wesentlicher Indikator f\u00fcr innovationsstrategische Entscheidungen. Bei den F&amp;E-aktiven Unternehmen hat sich der Anteil kooperierender Unternehmen von ca. 20 Prozent im Jahr 2002 auf j\u00fcngst knapp 35 Prozent deutlich erh\u00f6ht. Die st\u00e4rkste Zunahme gab es bei den F&amp;E-Kooperationen mit ausl\u00e4ndischen Partnern: Dieser Anteil hat sich seit 2002 verdoppelt. Dass die erfolgreiche Partnersuche h\u00e4ufiger ins Ausland f\u00fchrt, kann darauf zur\u00fcckgef\u00fchrt werden, dass Schweizer Unternehmen einen hohen Bedarf an Know-how haben. M\u00f6glicherweise ist es auch eine Antwort auf die hohen inl\u00e4ndischen Innovationskosten oder dadurch motiviert, dass Kooperationen mit ausl\u00e4ndischen Partnern eine gr\u00f6ssere Forschungsn\u00e4he zu wichtigen Absatzm\u00e4rkten bringen.&#13;<\/p>\n<h2>Investitionen in Cybersicherheit nehmen zu<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nInvestitionen in Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) \u2013 sowohl Hard- wie auch Software \u2013 sind in grossen Unternehmen wichtiger geworden. Diese investieren relativ zu den Bruttoanlageinvestitionen mehr in IKT als KMU. Allerdings geben kleinere Unternehmen relativ betrachtet mehr aus f\u00fcr Cybersicherheit und IKT-Weiterbildungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Bereitschaft, in unternehmensinterne IKT zu investieren, h\u00e4ngt oft damit zusammen, ob eine ad\u00e4quate Sicherheit f\u00fcr die Daten und Prozesse gew\u00e4hrleistet werden kann. Es \u00fcberrascht daher kaum, dass Sicherheitstechnologien bei grossen Unternehmen st\u00e4rker verbreitet sind als bei KMU. Vor allem sichere Server, Datenverschl\u00fcsselungstechnologien und Angriffserkennungssysteme sind in Unternehmen mit 250 oder mehr Besch\u00e4ftigten deutlich st\u00e4rker verbreitet. Auch verf\u00fcgen diese h\u00e4ufig \u00fcber eine explizite Sicherheitsstrategie und k\u00f6nnen \u00f6fter einen Cyber-Security-Verantwortlichen vorweisen. Dennoch sind die grossen Unternehmen h\u00e4ufiger mit Sicherheitsproblemen konfrontiert als KMU. W\u00e4hrend rund 67 Prozent der grossen Unternehmen Probleme meldeten, betrug der Anteil bei den mittelgrossen Unternehmen mit 50 bis 249 Besch\u00e4ftigten 50 Prozent und bei den kleinen Unternehmen 35 Prozent (siehe <em>Abbildung 3<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Sch\u00e4den an der digitalen Infrastruktur verursachen Kosten in vielerlei Hinsicht. So kann es etwa zu Erwerbsausf\u00e4llen kommen, weil Auftr\u00e4ge nicht fristgerecht erledigt werden k\u00f6nnen, weil wichtige Daten nicht wiederbeschafft werden k\u00f6nnen oder weil Unternehmen Kunden verlieren. Bei 4,1 Prozent aller Schweizer Unternehmen verursachten Sicherheitsprobleme einen mittleren oder hohen Erwerbsausfall. Dabei haben kleine Unternehmen h\u00e4ufiger mit Erwerbsausf\u00e4llen zu k\u00e4mpfen als mittlere oder grosse Unternehmen (siehe <em>Abbildung 3<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 3: Anteil der Unternehmen mit Sicherheitsproblemen sowie mittelgrossen bis hohen Erwerbsausf\u00e4llen und Schadensbehebungen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Spescha_Worter_12_18_DE_3'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Spescha_Worter_12_18_DE_3').highcharts({\n\n chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n   \n    xAxis: {\n        categories: ['Sicherheitsprobleme', 'Erwerbsausfall', 'Schadensbehebung'],\n        title: {\n            text: ''\n        },\n   \n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: 'Anteil der Unternehmen',\n        },\n        \n      \n         labels: {\n            format: '{value}%'\n        },\n        \n    },\n    tooltip: {\n        headerFormat: '<b>{series.name}<\/b><br\/>',\n        pointFormat: '{point.y}%'\n    },\n\n    plotOptions: {\n        bar: {\n           dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n   \n    credits: {\n        enabled: true\n    },\n    series: [{\n        name: 'Grosse Unternehmen (250 oder mehr Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [67.778,3.160,13.499],\n         color:'#434491'\n    }, {\n        name: 'Mittlere Unternehmen (50-249 Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [50.201,3.196,6.455],\n           color:'#417abb'\n    }, {\n        name: 'Kleine Unternehmen (weniger als 50 Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [35.505,4.310,5.780],\n                     color:'#a5c4d2'\n\n    }\n      ]\n});\n});\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Grafik zeigt den Anteil im Verh\u00e4ltnis zu allen Unternehmen mit mehr als 5 Besch\u00e4ftigten in der Schweiz.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: \u00a0KOF \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZus\u00e4tzlich zu den Erwerbsausf\u00e4llen entstanden auch Kosten f\u00fcr die Behebung der entstandenen Sch\u00e4den. Bei 6,1 Prozent aller Schweizer Unternehmen war der Aufwand daf\u00fcr mittel bis hoch, wobei grosse Unternehmen (13,4%) sehr viel h\u00e4ufiger tief in die Tasche greifen mussten als kleine und mittlere Unternehmen (5,7% bzw. 6,4%).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsgesamt \u00fcberraschen diese Zahlen, zumal offensichtlich wird, dass Sicherheitsprobleme nicht nur vereinzelt vorkommen, sondern ein relativ weitverbreitetes Ph\u00e4nomen sind. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die dadurch entstandenen Kosten als erheblich betrachtet werden und betreffen insbesondere die volkswirtschaftlich wichtigen grossen Unternehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWelche Herausforderungen sich aus den neuesten Befunden f\u00fcr die Politik ergeben und wie ihnen begegnet werden soll, kann aus den deskriptiven Ergebnisse kaum abgeleitet werden. Dazu braucht es vertieftere Analysen der Zusammenh\u00e4nge, beispielsweise zum R\u00fcckgang der F&amp;E-Quote, zur zunehmenden Orientierung auf Produktverbesserungen und Prozessinnovationen, zur Digitalisierung von Unternehmensprozessen und zu den langfristig zu erwartenden Effekten auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Spescha A.; W\u00f6rter, M. (2018). Innovation und Digitalisierung: Wie entwickelt sich die Schweiz? Ergebnisse der Innovationsumfrage 2017. Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation, Bern.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Schweizer Unternehmen scheint es schwieriger und kostspieliger geworden zu sein, in die Entwicklung von neuen, innovativen Produkten zu investieren. 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Bei Grossunternehmen bleibt dieser Anteil stabil, und gemessen am Umsatz werden Forschungsausgaben f\u00fcr sie wieder wichtiger.","post_hero_image_description":"Wollen den Anschluss nicht verpassen: Viele Grossunternehmen forschen weiterhin an neuen Produkten.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Zur Studie","kasten_box":"Die KOF-Innovationsumfrage beruht auf einer repr\u00e4sentativen Stichprobe der Schweizer Unternehmenslandschaft. Es handelt sich dabei um eine nach 34 Branchen und 3 branchenspezifischen Gr\u00f6ssenklassen geschichtete Zufallsstichprobe. Die Stichprobe enth\u00e4lt nur Unternehmen mit mehr als f\u00fcnf Besch\u00e4ftigten. Von den grossen Unternehmen werden alle zur Teilnahme an der Umfrage eingeladen. Bei der Erhebung der Innovationsumfrage im Jahr 2017 umfasste die Stichprobe 5605 Unternehmen. 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Eine Studie der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich zeigt unter anderem, dass sich die KMU vermehrt aus ihren Aktivit\u00e4ten in der Forschung und Entwicklung (F&amp;E) zur\u00fcckziehen, w\u00e4hrend die verbleibenden F&amp;E-aktiven Unternehmen mehr investieren m\u00fcssen, um ihre neuen Entwicklungen erfolgreich zu vermarkten. Inl\u00e4ndische Unternehmen \u00f6ffnen zudem vermehrt ihre Innovationsprozesse und kooperieren mit ausl\u00e4ndischen Partnern. Die Investitionen in digitale Technologien nehmen bei den gr\u00f6sseren Unternehmen zu. Gleichzeitig melden jedoch 38 Prozent der Unternehmen Sicherheitsprobleme. Dabei m\u00fcssen grosse Unternehmen h\u00e4ufiger relativ viel Geld in die Hand nehmen, um die entstandenen Sch\u00e4den zu beheben.","magazine_issue":"12-2018","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20181123","original_files":null,"external_release_for_author":"20181030","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5bbb5e763a9de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105837"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4235"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105837"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105837\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126115,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105837\/revisions\/126115"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3015"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4235"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21323"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105837"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=105837"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=105837"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=105837"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=105837"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=105837"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}