{"id":105886,"date":"2018-11-15T08:25:39","date_gmt":"2018-11-15T08:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/11\/battiston-12-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:00:26","modified_gmt":"2023-08-23T21:00:26","slug":"battiston-12-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/11\/battiston-12-2018\/","title":{"rendered":"Den Klima-Stresstest bestehen"},"content":{"rendered":"<p>Der neue Trend in der Finanzbranche heisst Sustainable Finance. Damit sind Finanzprodukte und Anlagestrategien gemeint, die darauf abzielen, die Portfolios der Anleger auf Nachhaltigkeitskriterien wie die UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDG) und die Ziele des Pariser Klimaabkommens auszurichten. Im letzten Jahr hat das Financial Stability Board der G-20-Staaten Richtlinien f\u00fcr Finanzinstitute herausgegeben, welche sich in erster Linie auf die freiwillige Offenlegung klimabezogener Informationen beziehen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die EU wiederum arbeitet an einem Aktionsplan, mit dem 2019 eine Taxonomie nachhaltiger Verm\u00f6genswerte und Kriterien f\u00fcr \u00f6kologische Anleihen vorgelegt werden sollen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch in der Schweiz gewinnt Sustainable Finance zusehends an Fahrt. Im Jahr 2016 stieg der Marktanteil der als nachhaltig bezeichneten Anlagefonds um rund 60\u00a0Prozent auf 7\u00a0Prozent des gesamten Fondsmarkts.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Dieser Trend d\u00fcrfte sich fortsetzen und sich auf alle Arten von Finanzinstituten ausweitet. Beispielsweise hat der R\u00fcckversicherer Swiss Re k\u00fcrzlich bekannt gegeben, er habe rund 70\u00a0Prozent seines Investitionsportfolios \u2013 etwa 155 Milliarden Dollar \u2013 in nachhaltige Fonds umgeschichtet.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Und ein grosser Teil der Schweizer Pensionskassen und Versicherungen liess die Aktienportfolios auf ihre Kompatibilit\u00e4t mit dem 2-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens testen, als das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) und das Staatssekretariat f\u00fcr internationale Finanzfragen (SIF) freiwillige \u00abKlimavertr\u00e4glichkeitstests\u00bb anboten.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Nicht zuletzt findet Sustainable Finance auch in den Medien Beachtung und wird regelm\u00e4ssig am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos er\u00f6rtert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTrotz dieser Anstrengungen wird nach wie vor der gr\u00f6sste Teil des privaten und \u00f6ffentlichen Finanzkapitals in wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten investiert, die nicht auf die UNO-Ziele ausgerichtet sind oder sogar im Widerspruch dazu stehen. Die meisten Privatanleger, Finanzinstitute und Regierungen tragen den Nachhaltigkeitskriterien bei ihren Investitionen und bei der Verwaltung ihrer Portfolios nicht ausreichend Rechnung. Diesem grundlegenden Problem schenkt die Forschungsgemeinschaft derzeit zu wenig Beachtung.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Sozio\u00f6konomische Risiken<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nObwohl sich mittlerweile viele Regierungen und Wirtschaftsakteure f\u00fcr den Klimaschutz engagieren, gen\u00fcgen die derzeitigen Anstrengungen gem\u00e4ss den Prognosen der Klimaforschung nicht, um das 2-Grad-Ziel zu erreichen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Der damit verbundene Anstieg des Meeresspiegels und die Zunahme extremer Wetterereignisse wie D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen und Hitzewellen haben sozio\u00f6konomische Folgen. Dazu geh\u00f6ren die Umsiedlung von Millionen von Menschen, die derzeit \u2013 auch in Industriel\u00e4ndern \u2013 in besonders exponierten Regionen leben, sowie der Wertverlust von Immobilien, der Verlust von Ackerland, Hungersn\u00f6te und soziale Unruhen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Wirtschaftskreisl\u00e4ufe sind nach wie vor zu wenig ressourcenschonend. Weltweit werden sch\u00e4tzungsweise nur 6 Prozent der Materialien f\u00fcr Verbrauchsg\u00fcter, Geb\u00e4ude usw. wiederverwertet. Damit \u00fcberschreiten wir gegenw\u00e4rtig die Belastungsgrenzen der Erde, wodurch sich die Funktionsweise des Planeten ver\u00e4ndert.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNebst sozio\u00f6konomischen Risiken birgt der Klimawandel auch physische Risiken. Aus Sicht der Finanzindustrie sind Sch\u00e4den an Sachwerten, Naturkapital und Menschenleben als Folge klimabedingter Wetterereignisse relevant. In Kontinentaleuropa wird sich die Risikozunahme sch\u00e4tzungsweise in 15 Jahren bemerkbar machen. Beispielsweise d\u00fcrfte S\u00fcdeuropa \u2013 die westlichen Balkanstaaten, mittel- und osteurop\u00e4ische L\u00e4nder, Italien, Spanien und Griechenland \u2013 von h\u00e4ufigeren und extremeren Wetterereignissen (\u00dcberschwemmungen und D\u00fcrren) betroffen sein. Dies hat Produktions- und Produktivit\u00e4tseinbussen zur Folge, und die Kosten f\u00fcr den Wiederaufbau k\u00f6nnten die Staatsverschuldung verst\u00e4rken \u2013 was m\u00f6glicherweise die Nachhaltigkeit der Staatsverschuldung und die Kreditw\u00fcrdigkeit beeintr\u00e4chtigt. Die Auswirkungen sind umso gr\u00f6sser, wenn die Infrastruktur eines Landes nicht darauf ausgelegt ist. Anpassungen der Infrastruktur an den Klimawandel wirken hingegen risikomindernd.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Finanzinstitute entstehen im Zusammenhang mit dem Klimawandel sogenannte Transitionsrisiken, da sich das Verhalten der Marktteilnehmer aufgrund von ver\u00e4nderten klimapolitischen Vorzeichen \u00e4ndert. Beispielsweise k\u00f6nnen Erwartungen bez\u00fcglich der Auswirkungen von klimapolitischen Massnahmen (z.\u00a0B. eine CO<sub>2<\/sub>-Steuer oder die \u00dcberarbeitung des Emissionshandelssystems in Europa) zu pl\u00f6tzlichen Wertanpassungen von Verm\u00f6genswerten und Preisanpassungen f\u00fchren. Der Wert von mit fossilen Brennstoffen verbundenen Verm\u00f6genswerten d\u00fcrfte in der Folge sinken. Indirekt beeinflussen solche \u00abstranded assets\u00bb auch den Wert von Verm\u00f6genswerten in anderen Sektoren. Diese Auswirkungen fallen allerdings positiv oder negativ aus \u2013 je nachdem, ob die Unternehmen in der Lage sind, auf alternative Energiequellen umzustellen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Kennzahlen ausbauen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDamit die Kluft zwischen klimapolitischen Zielen und dem tats\u00e4chlichen Investitionsverhalten \u00fcberwunden werden kann, m\u00fcssen die standardm\u00e4ssigen Finanzkennzahlen ausgebaut werden. Diese sollten auch Risikoquellen wie beispielsweise Klimarisiken umfassen, die derzeit nicht erfasst sind. Zudem m\u00fcssen Wirkungskennzahlen eingef\u00fchrt werden, die \u00fcber das standardm\u00e4ssige Risiko-Ertrags-Verh\u00e4ltnis hinausgehen. Dadurch kann der Beitrag von Portfolios an Nachhaltigkeits- und Stabilit\u00e4tsziele bewertet werden. Diese erweiterten Risiko- und Wirkungskennzahlen sollten dabei die Vernetzung in der heutigen Gesch\u00e4ftswelt abbilden. Dazu sind Netzwerkmodelle, die auf Investitions- und Versorgungsketten beruhen, geeignet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn einer Studie aus dem Jahr 2017 haben wir aufgezeigt, wie Transitionsrisiken im Zusammenhang mit klimapolitischen Massnahmen bei der Berechnung von Kennzahlen f\u00fcr Finanzrisiken, wie beispielsweise Value at Risk, f\u00fcr einzelne Portfolios ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> In unsere Kennzahlen fliessen Prognosen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels und von klimapolitischen Massnahmen auf die verschiedenen Bereiche des Energiesektors ein, wobei diese Prognosen aus einem Pool von etablierten integrierten Bewertungsmodellen stammen.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Indem die Kennzahlen den Investoren bekannt sind und f\u00fcr die Kapitalanforderungen relevant sind, beeinflussen sie den Entscheidungsprozess und stellen einen wichtigen Schritt dar, um Investitionen zu nachhaltig ausgerichteten Finanzierungen zu verlagern.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Tempo ist entscheidend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie anf\u00e4llig sind Finanzinstitute f\u00fcr Klimarisiken? Und: Ist wom\u00f6glich die Stabilit\u00e4t des Finanzsystems gef\u00e4hrdet? Die Antwort lautet: Werden Klimaschutzmassnahmen rechtzeitig und vorhersehbar umgesetzt, haben sie nicht zwangsl\u00e4ufig Verluste f\u00fcr die Finanzinstitute und systemische Risiken f\u00fcr das Finanzsystem zur Folge. Im Gegenteil: Klimapolitische Massnahmen k\u00f6nnen ein umweltfreundliches Wachstum bewirken, das zu einem h\u00f6heren BIP und gleichzeitig zu einem kleineren \u00f6kologischen Fussabdruck f\u00fchrt. Werden die Klimaschutzmassnahmen hingegen versp\u00e4tet oder uneinheitlich umgesetzt, kann dies eine Fehlbewertung des Risikos f\u00fcr wesentliche Anteile der Verm\u00f6genswerte institutioneller Anleger nach sich ziehen.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der erw\u00e4hnten Studie haben wir systematisch analysiert, wie stark die Finanzinvestoren gegen\u00fcber klimapolitisch relevanten Sektoren (fossile Brennstoffe, Versorgungsunternehmen, Verkehr, energieintensive Bereiche, Wohnungsbau) exponiert sind. W\u00e4hrend die Beteiligungsportfolios gegen\u00fcber den fossilen Energietr\u00e4gern nur begrenzt exponiert sind (die Exposition liegt in einer Bandbreite von 4\u00a0Prozent f\u00fcr Einzelpersonen bis 13\u00a0Prozent f\u00fcr Gemeinwesen), ist die Exposition gegen\u00fcber der Kombination der relevanten Sektoren relativ gross (sie reicht von 45\u00a0Prozent f\u00fcr Versicherungen und Pensionskassen bis 48 Prozent f\u00fcr Gemeinwesen). Diese insgesamt relativ grosse Exposition h\u00e4ngt haupts\u00e4chlich mit dem energieintensiven Sektor zusammen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWas bedeutet dies f\u00fcr die Banken? Die Studie zeigt, dass Banken von Klimaschutzmassnahmen, die den Wert von mit fossilen Energietr\u00e4gern verbundenen Verm\u00f6genswerten beeintr\u00e4chtigen, voraussichtlich nicht betroffen sind. Denn sie halten nur geringe direkte Positionen an diesen Verm\u00f6genswerten. Von gr\u00f6sserer Bedeutung f\u00fcr Banken d\u00fcrften hingegen die Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sein, die sich auf den Wert von Immobilien und damit auf den Wert von Krediten an private Haushalte auswirken k\u00f6nnten \u2013 hier sind die Banken in der Realwirtschaft stark exponiert. Eine Diversifikationsstrategie in Richtung Kredite f\u00fcr energieeffiziente Immobilien k\u00f6nnte dabei zu einem positiven Nettoergebnis f\u00fchren. Schliesslich sollten sich Banken auch mit der Exposition innerhalb der Finanzbranche befassen (ihre gr\u00f6sste Exposition \u00fcberhaupt), die negative Schocks verst\u00e4rken kann.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSt\u00e4rker betroffen von den direkten Verlusten aus dem fossilen Sektor sind die Pensionskassen. Die Gr\u00fcnde sind ihr indirektes Engagement in den Aktienm\u00e4rkten \u00fcber Investitionsfonds und ihr direktes Engagement in Staatsanleihen (Staaten halten in der Regel bedeutende Beteiligungen an inl\u00e4ndischen fossilen Sektoren). In geringerem Ausmass gilt dies auch f\u00fcr Anlagefonds. Eine Diversifikationsstrategie in Richtung Green Finance k\u00f6nnte Verluste aus dem Bereich der fossilen Energietr\u00e4ger mehr als ausgleichen. Dabei ist zu beachten, dass der wirtschaftliche Wert bestehender Kraftwerke f\u00fcr fossile Brennstoffe innerhalb eines Jahrzehnts betr\u00e4chtlich abnehmen w\u00fcrde. Wenn also alternde Energieerzeugungsanlagen durch Kraftwerke f\u00fcr erneuerbare Energien ersetzt werden, k\u00f6nnte der \u00dcbergang zu einer CO<sub>2<\/sub>-armen Wirtschaft zu einem Vorteil oder zumindest zu keinen Kosten f\u00fcr institutionelle Anleger mit einem Engagement im Energieversorgungssektor f\u00fchren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa die Auswirkungen von Klimaschutzmassnahmen je nach Branche unterschiedlich sind und von der jeweiligen Anpassungsf\u00e4higkeit abh\u00e4ngen, k\u00f6nnten Finanzinstitute negative Schocks ausgleichen, indem sie ihr Portfolio in Richtung CO<sub>2<\/sub>-arme Aktivit\u00e4ten diversifizieren. Dies w\u00fcrde zu Gewinnern und Verlierern f\u00fchren, sowohl bei den Wirtschaftsakteuren als auch bei den Finanzinvestoren.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Instrument f\u00fcr Investoren<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn weiterf\u00fchrenden Arbeiten versuchen wir, den Anwendungsbereich der Methodik zu erweitern. Konkret wollen wir die mit dem Klimawandel verbundenen Transitionsrisiken in die Bewertung von Finanzinstrumenten wie Krediten, Unternehmensanleihen und Staatsanleihen einbeziehen.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a> Damit erhalten Beh\u00f6rden und Investoren dereinst ein Werkzeug, mit welchem sie die finanzielle Performance von Finanzanlagen (z.\u00a0B. risikoadjustierte Renditen) in Bezug auf die k\u00fcnftigen Risiken \u00fcberwachen k\u00f6nnen, die aus klimapolitischen Szenarien resultieren. Ebenfalls bauen wir die zukunftsorientierten Bewertungsmodelle aus, indem wir beispielsweise endogene technische Ver\u00e4nderungen ber\u00fccksichtigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnsere Forschung tr\u00e4gt damit dazu bei, bestehende Hindernisse innerhalb der Arbeitsabl\u00e4ufe von Finanzinstituten zu \u00fcberwinden, die bislang eine breitere Anwendung der Bewertung von Klimarisiken verhindern. Gefordert sind letztlich die Banken: Sie m\u00fcssen die Daten zu einzelnen Gesch\u00e4ften und Krediten, die von den Kreditsachbearbeitern gesammelt und verwaltet werden, mit den relevanten Kennzahlen des Gesamtportfolios in Einklang bringen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">TCFD (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Europ\u00e4ische Kommission: <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/business-economy-euro\/banking-and-finance\/sustainable-finance_de\">Nachhaltige Finanzierung<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Swiss Sustainable Finance (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Swiss Re (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Bafu: <a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/bafu\/de\/home\/themen\/klima\/fachinformationen\/klima-und-finanzmarkt.html#1523808325\">Klima und Finanzmarkt<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Raftery et al (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Steffen, W. et al. (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Battiston et al. (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Kriegler et al. (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Vgl. Battiston et al. (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Battiston et al. (2018) und Monasterolo et al. 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Climate-finance and Climate Transition Risk: an Assessment of China\u2019s Overseas Energy Investments Portfolio.<\/li>&#13;\n \t<li>Raftery, A. E., Zimmer, A., Frierson, D. M., Startz, R. und Liu, P. (2017). <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/nclimate3352\">Less than 2 \u00b0C Warming by 2100 Unlikely<\/a>,\u00a0in: Nature Climate Change,\u00a07(9), S. 637.<\/li>&#13;\n \t<li>Steffen, W. et al. (2015). <a href=\"http:\/\/science.sciencemag.org\/content\/347\/6223\/1259855\">Planetary Boundaries: Guiding Human Development on a Changing Planet<\/a>, in: Science, 347(6223).<\/li>&#13;\n \t<li>Swiss Re (2018). <a href=\"http:\/\/www.swissre.com\/dam\/jcr:f03641a6-4df4-4ba1-8cdf-443904b8a424\/2017_financial_report_en.pdf\">2017 Financial Report<\/a>, Z\u00fcrich.<\/li>&#13;\n \t<li>Swiss Sustainable Finance (2017). <a href=\"http:\/\/www.sustainablefinance.ch\/en\/swiss-sustainable-investment-market-report-2017-_content---1--3037--15976.html\">Swiss Sustainable Investment Market Report 2017<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>TCFD (2017). <a href=\"https:\/\/www.fsb-tcfd.org\/publications\/final-recommendations-report\/\">Final Report: Recommendations of the Task Force on Climate-related Financial Disclosures<\/a>, Juni.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":105889,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":105893,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"81615","post_abstract":"Nachhaltige Finanzprodukte spielen eine Schl\u00fcsselrolle bei den UNO-Klimazielen. 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Verschiedene Arbeiten der Universit\u00e4t Z\u00fcrich befassen sich mit der Frage, wie bekannte Kennzahlen f\u00fcr Finanzrisiken mit den Risiken von klimapolitischen Massnahmen erweitert werden k\u00f6nnen.","magazine_issue":"12-2018","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20181123","original_files":null,"external_release_for_author":"20181030","external_release_for_author_time":"22:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5bab46097a740"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105886"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4748"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105886"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105886\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126120,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105886\/revisions\/126120"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4748"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21380"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105886"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=105886"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=105886"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=105886"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=105886"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=105886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}