{"id":105904,"date":"2018-10-24T11:07:07","date_gmt":"2018-10-24T11:07:07","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/10\/grether-mathys-11-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:00:43","modified_gmt":"2023-08-23T21:00:43","slug":"grether-mathys-2018-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/10\/grether-mathys-2018-11\/","title":{"rendered":"Treibhausgase \u00fcber den Preis steuern"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz will die Treibhausgasemissionen bis 2050 gegen\u00fcber dem Stand von 1990 um 70 bis 85 Prozent reduzieren. Bis dieses klimapolitische Ziel des Parlaments erreicht ist,\u00a0muss ein weiter Weg zur\u00fcckgelegt werden. Im Jahr 2016 betrug die Reduktion erst 10 Prozent.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Daher stellt sich die Frage: Wie lassen sich die Verhaltens\u00e4nderungen und technologischen Entwicklungen herbeif\u00fchren, die zur Erreichung des Emissionsziels erforderlich sind?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLaut dem britischen \u00d6konomen Nicholas Stern ist der Klimawandel \u00abdie Folge des gr\u00f6ssten Marktversagens, das die V\u00f6lkergemeinschaft je in Kauf genommen hat\u00bb.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Sowohl die Verursacher als auch die Opfer des Klimawandels sind \u00fcber alle L\u00e4nder und alle Wirtschaftszweige verteilt. Niemand hat ein Eigentumsrecht am Klima: Es gibt weder eine Weltregierung noch Vertreter der k\u00fcnftigen Generationen. Und auch die nationalen Regierungen gehen kaum langfristige Verpflichtungen ein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHinzu kommen Ungewissheiten \u00fcber die k\u00fcnftigen Sch\u00e4den, \u00fcber die M\u00f6glichkeiten und Kosten von Begrenzungs- und Anpassungsmassnahmen und \u00fcber positive Nebeneffekte der Klimapolitik. Die zu ergreifenden Massnahmen m\u00fcssen deshalb ausbauf\u00e4hig sein und im Einklang mit anderen politischen Stossrichtungen stehen, insbesondere mit der Energie- und der Agrarpolitik.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Entwicklung und Einf\u00fchrung neuer Technologien wird durch ein weiteres Marktversagen beeintr\u00e4chtigt: Unvollkommene Kapitalm\u00e4rkte sowie Skalenvorteile der etablierten Branchen und deren Lobbyarbeit hemmen die Umsetzung von L\u00f6sungen mit geringen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Dabei bremst die Ungewissheit \u00fcber die k\u00fcnftigen Preise der fossilen Energietr\u00e4ger klimafreundliche Innovationen und verz\u00f6gert entsprechende Verhaltens\u00e4nderungen.&#13;<\/p>\n<h2>Unverzichtbare Marktinstrumente<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie derzeit auf nationaler Ebene eingesetzten Instrumente lassen sich in drei Kategorien einteilen: Informationsmassnahmen, ordnungsrechtliche Regulierungen und Marktinstrumente. Erstere beinhalten Informationskampagnen und Umweltlabels, die an das Bewusstsein der Marktteilnehmer appellieren, ohne sie zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen. Regulierungen wiederum steuern die Entscheidungen der Akteure \u00fcber Energie- und Technologiestandards mit einem Top-down-Ansatz. Aufgrund von Informationsasymmetrien zwischen den staatlichen Stellen und den privaten Akteuren wie Firmen und Konsumenten geh\u00f6ren ordnungsrechtliche Regulierungen nicht zu den kosteng\u00fcnstigsten Massnahmen. Demgegen\u00fcber steuern Marktinstrumente wie Abgaben, Subventionen und Emissionshandelssysteme die wirtschaftlichen Entscheidungen der Akteure direkt, indem sie einen CO<sub>2<\/sub>-Preis festsetzen und so einen Markt schaffen. Da beim Einsatz von Marktinstrumenten die Akteure selbst und dezentral dar\u00fcber entscheiden k\u00f6nnen, welche Massnahmen sie durchf\u00fchren und wie sie ihr Verhalten anpassen, verringern sich die mit der Informationsasymmetrie verbundenen Probleme. Als Bottom-up-Ansatz steigern Marktinstrumente die Kosteneffizienz und beg\u00fcnstigen den technologischen Wandel.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAlle drei Instrumentkategorien sind im Bundesgesetz \u00fcber die Reduktion der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen enthalten. Das kurzfristige Ziel ist verh\u00e4ltnism\u00e4ssig bescheiden: Bis 2020 sollen die Emissionen im Vergleich zum Stand von 1990 um mindestens 20\u00a0Prozent verringert werden. Die wichtigsten Massnahmen beziehen sich auf die beiden Hauptquellen von Treibhausgasen \u2013 fossile Brennstoffe (Heiz\u00f6l, Erdgas und Kohle) sowie Treibstoffe (Benzin und Diesel).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin wichtiges Marktinstrument ist die CO<sub>2<\/sub>-Abgabe, die auf fossilen Brennstoffen erhoben wird. Wenn die Zwischenziele auf dem Absenkpfad nicht erreicht werden, kann sie nach oben angepasst werden. Grosse, CO<sub>2<\/sub>-intensive Unternehmen sind davon ausgenommen, nehmen aber am Schweizerischen Emissionshandelssystem (EHS) teil. Was die Treibstoffe betrifft, so m\u00fcssen die Autoimporteure Vorschriften zu den durchschnittlichen Emissionen von Neuwagen einhalten, und die Treibstoffimporteure m\u00fcssen bis ins Jahr 2020 10 Prozent der Emissionen aus dem Verkehr im Inland kompensieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie umgesetzten Instrumente zeigen Wirkung. Dank der CO<sub>2<\/sub>-Abgabe konnten die Emissionen 2015 im Vergleich zu einer Trendentwicklung ohne Abgabe sch\u00e4tzungsweise um rund 1,8 Millionen Tonnen verringert werden (siehe <em>Abbildung<\/em>). Drei Viertel dieser Reduktion entfielen auf die Haushalte.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Einsparungen dank CO<sub>2<\/sub>-Abgabe (2008\u20132015)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='11_2018_Mathys-Grether_Abb1_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#11_2018_Mathys-Grether_Abb1_DE').highcharts({\n    chart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ' '\n    }, credits: {enabled: false},\n    \n    xAxis: {\n        categories: [\n            '2008',\n'2009',\n'2010',\n'2011',\n'2012',\n'2013',\n'2014',\n'2015'\n        ],\n        crosshair: true\n    },\n    yAxis: {\n        \n        title: {\n            text: 'CO2-Emissionen (in Mio. 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Diese Diskussionen zu den Unterschieden zwischen den beiden Instrumenten treten heute in den Hintergrund, da beide \u00fcber den CO<sub>2<\/sub>-Preis wirken. Sowohl bei der CO<sub>2<\/sub>-Abgabe als auch bei Emissionshandelssystemen k\u00f6nnen die zahlreichen Entscheidungen, die sowohl auf der Verbrauchs- als auch auf der Produktionsseite getroffen werden, zu relativ geringen volkswirtschaftlichen Kosten beeinflusst werden. Die jeweiligen Vorteile der Marktinstrumente k\u00f6nnen bei sogenannten hybriden Instrumenten wie beispielsweise einem Emissionshandelssystem mit einem Preiskorridor kombiniert werden.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus \u00f6konomischer Sicht w\u00e4re es sinnvoll, alle CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, also auch Treibstoffe, \u00fcber den Preis zu steuern.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Dadurch werden l\u00e4ngerfristig Anreize f\u00fcr Innovationen und Verhaltens\u00e4nderungen gesetzt. Dieser Effekt kann mit einer teilweisen R\u00fcckverteilung der CO<sub>2<\/sub>-Abgabe \u2013 zum Beispiel \u00fcber das Geb\u00e4udeprogramm oder den Technologiefonds \u2013 verst\u00e4rkt werden. Mittels Marktinstrumente lassen sich auch Ungewissheiten verhindern, indem im Voraus gew\u00fcnschte Absenkpfade f\u00fcr die Emissionsreduktion auf der Grundlage transparenter Kriterien festgelegt werden, wie dies aktuell mit der CO<sub>2<\/sub>-Abgabe gemacht wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa immer mehr empirische Erkenntnisse vorliegen, die f\u00fcr den Einsatz von Marktinstrumenten sprechen, nehmen diese mittlerweile eine zentrale Rolle in der Klimapolitik ein.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Entsprechend ist der Anteil der weltweiten Treibhausgasemissionen, die mit Abgaben belegt sind oder im Rahmen von Emissionshandelssystemen erfasst werden, von weniger als 5\u00a0Prozent im Jahr 2010 auf derzeit knapp 15\u00a0Prozent gestiegen.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Dieser Trend d\u00fcrfte sich in Zukunft noch verst\u00e4rken.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Ausgleichsmassnahmen steigern die Akzeptanz<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZu ber\u00fccksichtigen ist, dass die Marktinstrumente unerw\u00fcnschte Nebeneffekte haben k\u00f6nnen. Beispielsweise k\u00f6nnen steigende Preise von G\u00fctern und Dienstleistungen mit hohen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen die \u00e4rmsten Bev\u00f6lkerungsschichten st\u00e4rker treffen und somit die Ungleichheiten erh\u00f6hen. Besonders betroffen sind etwa l\u00e4ndliche Haushalte oder Branchen, die sich gegen ausl\u00e4ndische Konkurrenz aus L\u00e4ndern mit niedrigeren CO<sub>2<\/sub>-Abgaben behaupten m\u00fcssen.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDaher ist es wichtig, Ausgleichsmassnahmen einzuf\u00fchren \u2013 zum Beispiel, indem die mit der CO<sub>2<\/sub>-Abgabe erzielten Einnahmen an die Bev\u00f6lkerung und die Unternehmen zur\u00fcckverteilt werden. In der Schweiz ist dies derzeit bei rund zwei Dritteln der CO<sub>2<\/sub>-Einnahmen der Fall. Um unlauteren internationalen Wettbewerb zu verhindern, sind steuerliche Grenzausgleiche eine M\u00f6glichkeit. Zusammen mit der Umsetzung hybrider Instrumente erh\u00f6hen solche Ausgleichsmassnahmen die Akzeptanz der Klimapolitik in der Bev\u00f6lkerung und erhalten ihre Wirksamkeit. Laut einer aktuellen Studie geh\u00f6rt die Schweiz zusammen mit den skandinavischen Staaten zu den L\u00e4ndern, denen die Realisierung dieses Gleichgewichts dank starkem politischem Vertrauen am besten gelingt.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Entsprechend ist sie in der Lage, einen der weltweit h\u00f6chsten CO<sub>2<\/sub>-Preise festzulegen \u2013 wobei allerdings nur rund ein Drittel der Emissionen erfasst ist (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: CO<sub>2<\/sub>-Preise: H\u00f6he und Abdeckung<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-2018-10-16-um-11.38.14.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-82017\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-2018-10-16-um-11.38.14.png\" alt=\"\" width=\"1678\" height=\"1814\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Anmerkung: Die Kreisgr\u00f6sse ist proportional zu den Steuereinnahmen im Jahr 2017. Mehr Details unter World Bank und Ecofys (2018).<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDamit die im Klima\u00fcbereinkommen von Paris (2016) eingegangenen Verpflichtungen bis 2050 erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen in der Schweiz weitere Emissionsquellen \u2013 insbesondere Treibstoffe \u2013 besteuert werden. Allerdings reicht dies nicht aus: Wenn bis zum Ende des Jahrhunderts Klimaneutralit\u00e4t erreicht werden soll, sind auch nachhaltige L\u00f6sungen, um Treibhausgasemissionen aus der Atmosph\u00e4re zu entziehen (sogenannte \u00abnegative emission technologies\u00bb), erforderlich. Auch hier werden Marktinstrumente, welche die entsprechenden Innovationen m\u00f6glich machen, unabdingbar sein.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bafu (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Stern (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Rodrik (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Pizer (2002).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr die Berechnung der externen Kosten inkl. Klimakosten des Verkehrs siehe ARE (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Antweiler und Gulati (2016) sowie HCCP (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">World Bank und Ecofys (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Vgl. Ecoplan (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Klenert et al. 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Wirkungsabsch\u00e4tzung CO<sub>2<\/sub>-Abgabe \u2013 Aktualisierung bis 2015, Juni 2017. Bern.<\/li>&#13;\n \t<li>HCCP (2017). Report of the High-Level Commission on Carbon Prices, High-Level Commission on Carbon Prices, Washington, DC: World Bank.<\/li>&#13;\n \t<li>Klenert D. et al. (2018). Making Carbon Pricing Work for Citizens, in: Nature Climate Change 8(8): 669\u2013677.<\/li>&#13;\n \t<li>Bafu (2018). Emissionen von Treibhausgasen nach revidiertem CO<sub>2<\/sub>-Gesetz und Kyoto-Protokoll, zweite Verpflichtungsperiode (2013\u20132020), Juli 2018.<\/li>&#13;\n \t<li>Pizer, W. A. (2002). Combining Price and Quantity Controls to Mitigate Global Climate Change, in: Journal of Public Economics, 85, 409\u2013434.<\/li>&#13;\n \t<li>Rodrik, D. (2014). Green Industrial Policies, in: Oxford Review of Economic Policy 30(3), 469\u2013491.<\/li>&#13;\n \t<li>Stern N. (2006). The Economics of Climate Change: The Stern Review, Cambridge University Press.<\/li>&#13;\n \t<li>World Bank und Ecofys (2018). <a href=\"https:\/\/openknowledge.worldbank.org\/bitstream\/handle\/10986\/29687\/9781464812927.pdf\">State and Trends of Carbon Pricing 2018<\/a> (Mai). Washington D.C.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":105907,"main_focus":[156198,156947],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":105911,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"81092","post_abstract":"Um die Klimaziele zu erreichen, reichen die \u00fcblichen Informations- und Regulierungsmassnahmen sowie auf Freiwilligkeit beruhende Ans\u00e4tze nicht mehr aus. 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