{"id":105917,"date":"2018-10-24T11:07:07","date_gmt":"2018-10-24T11:07:07","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/10\/bresch-11-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:00:49","modified_gmt":"2023-08-23T21:00:49","slug":"bresch-fischer-hama11-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/10\/bresch-fischer-hama11-2018\/","title":{"rendered":"Neue Klimaszenarien f\u00fcr die Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Klimawandel findet statt. Eine Reihe von Indikatoren zeigt: Die Jahresdurchschnittstemperatur der Schweiz ist seit 1864 um rund 2\u00b0C angestiegen. Damit ist der Anstieg in der Schweiz gut doppelt so gross wie derjenige der mittleren globalen Temperatur. Seit rund 30 Jahren war kein Jahr in der Schweiz mehr k\u00fchler als der Durchschnittswert der Jahre 1961 bis 1990 (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Eine Folge der Erw\u00e4rmung sind h\u00e4ufigere und intensivere Hitzeperioden, wie wir sie im Sommer 2018 erlebt haben. Gleichzeitig hat sowohl die St\u00e4rke wie auch die H\u00e4ufigkeit von Starkregen in den letzten 100 Jahren deutlich zugenommen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin weiterer Indikator sind die Alpengletscher. Deren Volumen ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts um rund 60 Prozent zur\u00fcckgegangen. Ebenso nimmt die Anzahl Schneefalltage ab: Unterhalb von 800 Metern \u00fcber Meer schneit es heute nur noch etwa halb so viel wie in den Siebzigerjahren.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Sommertemperaturen in der Schweiz (1864\u20132018): Abweichungen vom Durchschnitt der Jahre 1961\u20131990<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-2018-10-16-um-11.47.41.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-82031\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-2018-10-16-um-11.47.41.png\" alt=\"\" width=\"1990\" height=\"994\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Durchschnittstemperaturen der Monate Juni, Juli, August. Informationen zum zuk\u00fcnftigen Verlauf sind ab 13. November unter <a href=\"http:\/\/www.nccs.ch\">www.nccs.ch<\/a> abrufbar.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Klimawandel ist prim\u00e4r vom Menschen verursacht. Ein Grossteil der seit Mitte des 19. Jahrhunderts beobachteten Erw\u00e4rmung ist auf den menschengemachten Ausstoss von Treibhausgasen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die weitere Entwicklung der Klima\u00e4nderung h\u00e4ngt vom k\u00fcnftigen globalen Treibhausgasausstoss ab, welcher wiederum direkt mit den Klimaschutzbem\u00fchungen verbunden ist. F\u00fcr ein Szenario ohne globalen Klimaschutz sagen die Klimaszenarien aus dem Jahr 2011 gegen\u00fcber der Referenzperiode 1981\u20132010 einen Temperaturanstieg bis Ende Jahrhundert von etwa 2,5 bis 5 Grad Celsius voraus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKlar ist: Die Schweiz muss sich auf eine Fortsetzung der Klima\u00e4nderung einstellen. Denn selbst bei starken globalen Klimaschutzanstrengungen muss die Schweiz mit einer weiteren Erw\u00e4rmung um 2 Grad Celsius rechnen. Um die damit verbundenen Herausforderungen in Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft optimal anzugehen, sind bereits heute Massnahmen gefragt. Strategien zur Anpassung an den Klimawandel m\u00fcssen in verschiedensten Sektoren \u2013 wie beispielsweise Landwirtschaft, Gesundheit, Raumplanung oder Tourismus \u2013 erarbeitet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Bundesrat will die Chancen nutzen, die sich aufgrund des Klimawandels ergeben. Dies ist ein erster zentraler Punkt seiner \u00abStrategie zur Anpassung an den Klimawandel\u00bb aus dem Jahr 2012. Zweitens geht es darum, die Risiken zu minimieren und insbesondere die Bev\u00f6lkerung, Sachwerte und nat\u00fcrliche Lebensgrundlagen zu sch\u00fctzen. Drittens will der Bundesrat die Anpassungsf\u00e4higkeit von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt steigern. Die Anpassung an den Klimawandel betrifft alle Sektoren und Staatsebenen \u2013 vom Kleinbetrieb bis zum international t\u00e4tigen Konzern sowie vom Bund bis zu den Gemeinden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Pr\u00e4zisere Klimaszenarien<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Basis f\u00fcr m\u00f6gliche Anpassungsstrategien der Schweiz bilden regionale und lokale Klimaszenarien. Seit 2014 hat das Bundesamt f\u00fcr Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) das Mandat des Bundesrats, nationale Klimaszenarien in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden zu erstellen und auf die Bed\u00fcrfnisse der Nutzer auszurichten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie aktuellsten Schweizer Klimaszenarien (CH2018) werden am 13. November 2018 ver\u00f6ffentlicht. Sie bilden einen Themenschwerpunkt des National Centre for Climate Services (NCCS; siehe <em>Kasten<\/em>). Der Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung ist so abgestimmt, dass die Erkenntnisse in den zweiten Aktionsplan zur \u00abStrategie Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz\u00bb einfliessen. Die Modelle weisen gegen\u00fcber den bisherigen Szenarien aus dem Jahr 2011 einen h\u00f6heren r\u00e4umlichen Detaillierungsgrad auf und ber\u00fccksichtigen die Erkenntnisse aus dem f\u00fcnften Sachstandsbericht des UNO-Weltklimarats von 2013.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer vergangene Hitzesommer 2018 offenbart ein recht typisches Bild der erwarteten Zukunft. Die Klimaszenarien zeigen, dass zusammen mit der weiteren Temperaturzunahme die Verdunstung steigt. Auch ohne Niederschlags\u00e4nderung ist in den n\u00e4chsten Jahrzehnten entsprechend h\u00e4ufiger mit Sommertrockenheit zu rechnen. Dies wird ab 2050 durch die gleichzeitige Abnahme der Sommerregenmenge weiter akzentuiert. Im Sommer 2018 wurden beispielsweise an der Messstation Locarno-Monti 18 Tropenn\u00e4chte registriert. In solchen N\u00e4chten sinkt die Temperatur nicht unter 20 Grad Celsius. Normal f\u00fcr diese Station sind 8 bis 9 Tropenn\u00e4chte pro Jahr. Die Anzahl Tropenn\u00e4chte f\u00fcr 2018 entspricht somit in etwa dem, was wir aufgrund der Klimamodelle f\u00fcr die Zukunft um 2035 ohne Klimaschutzmassnahmen erwarten. Um die Mitte des 21. Jahrhunderts d\u00fcrften in Locarno w\u00e4hrend mehr als eines Drittels des Sommers Tropenn\u00e4chte vorherrschen \u2013 was sich auf das Wohlbefinden und die Produktivit\u00e4t auswirkt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die Winter sind vom Klimawandel betroffen. Die Nullgradgrenze hat sich seit den 1960er-Jahren in der Schweiz um etwa 300 bis 400 Meter nach oben verschoben. Damit f\u00e4llt vermehrt Niederschlag als Regen statt Schnee \u2013 mit entsprechenden Konsequenzen f\u00fcr die Wintersportorte. Diese Tendenz wird sich in Zukunft weiter fortsetzen, wobei das Ausmass vom k\u00fcnftigen Verlauf der globalen Treibhausgasemissionen abh\u00e4ngt. Ohne Gegenmassnahmen zum Klimaschutz wird Ende des Jahrhunderts an tief gelegenen Orten des Mittellandes wie beispielsweise dem st.-gallischen Buchs oder in Genf, wenn \u00fcberhaupt, nur noch eine Handvoll Tage Schneefall registriert werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie j\u00fcngsten Klimaszenarien liefern eine F\u00fclle an Daten und Informationen zum zuk\u00fcnftigen Klima. Diese wurden benutzergerecht aufbereitet und stehen ab Mitte November auf der Website <a href=\"http:\/\/www.nccs.ch\">Nccs.ch<\/a> frei zug\u00e4nglich zur Verf\u00fcgung. Dort finden sich unter anderem Grafiken in Form eines Web-Atlas sowie Zusatzinformationen wie Datens\u00e4tze. Zudem lassen sich die Resultate nach Wetterereignissen oder nach Grossregionen ordnen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Szenarien als Analysegrundlage<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Klimaszenarien stellen den Ausgangspunkt einer ganzen Wertsch\u00f6pfungskette dar. Sie helfen Beh\u00f6rden, Politik und Wirtschaft, klimakompatible Entscheidungen zu treffen und damit die gesellschaftliche und wirtschaftliche Resilienz zu st\u00e4rken. Bereits in Arbeit sind eine Reihe von Folgeprojekten wie beispielsweise zur Wasserverf\u00fcgbarkeit, zum Gletscherschwund oder zu den Folgen f\u00fcr die Land- und Forstwirtschaft und den Schutz vor Hochwassern. Ebenso bilden die Klimaszenarien eine Grundlage im Pilotprogramm \u00abAnpassung an den Klimawandel\u00bb des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt (Bafu).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Klimadienstleistung geht von naturwissenschaftlichen Daten und Aussagen \u00fcber das vergangene, das heutige und das zuk\u00fcnftige Klima aus, bezieht jedoch die Kopplung mit sozio\u00f6konomischen Informationen mit ein. Nur so k\u00f6nnen auch Aussagen zu den Folgen f\u00fcr Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft getroffen werden. Erst dank der sozio\u00f6konomischen Verkn\u00fcpfung wird Klimainformation in Entscheidungsprozessen im Klimaschutz und der Klimaanpassung direkt nutzbar. Nur mithilfe von Klimadienstleistungen k\u00f6nnen Beh\u00f6rden, Politik und Wirtschaft gezielt Massnahmen entwickeln und umsetzen. So tragen Klimadienstleistungen zur n\u00f6tigen gesellschaftlichen Transformation im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung direkt bei. Das gesamte Spektrum von Klimadienstleistungen reicht von Klimaszenarien \u00fcber sektorspezifische Vulnerabilit\u00e4ten bis hin zur Bewusstseinsbildung, dem Aufzeigen von Handlungsoptionen und dem Aufbau von Kapazit\u00e4ten. Zentrale Fragen von Entscheidungstr\u00e4gern lauten deshalb:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Was ist der m\u00f6gliche Einfluss von Wetter und Klima auf unsere Volkswirtschaft und ihre Akteure heute und in den kommenden Dekaden?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Wie k\u00f6nnen wir mit den damit verbundenen Chancen und Risiken vorausschauend umgehen, welche Massnahmen bieten sich an?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Welche Investitionen sind n\u00f6tig \u2013 und: \u00dcberwiegt der Nutzen im Vergleich zu den Kosten?<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\nZur Beantwortung dieser Fragen ist ein intensiver Dialog zwischen den Anbietern und Nutzern von Klimadienstleistungen n\u00f6tig. Neben den Entscheidungstr\u00e4gern aus der kommunalen bis nationalen Politik und Verwaltung und Akteuren aus der Wirtschaft schliesst dies insbesondere auch Zwischennutzer wie beispielsweise Berufs- und Interessenverb\u00e4nde mit ein. Diese bereiten die Informationen zur Klimazukunft \u2013 in enger Zusammenarbeit mit den Produzenten und Kommunikationsexperten \u2013 sektor- und branchenspezifisch auf und vermitteln sie. Relevante Stakeholder wurden bereits von Anfang an bei der Entwicklung der Klimaszenarien konsultiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDieser Dialog muss in den kommenden Jahren intensiviert werden. Mit der Etablierung des National Centre for Climate Services bestehen die n\u00f6tigen institutionellen Strukturen. Ab n\u00e4chstem Jahr startet ein breit angelegter Prozess mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Verb\u00e4nden, Bund, Kantonen und Gemeinden, um die Bed\u00fcrfnisse an Klimadienstleistungen genauer zu eruieren. Darauf aufbauend, wird das NCCS die nutzerspezifische Entwicklung von Klimadienstleistungen f\u00fcr eine resiliente Schweiz vorantreiben \u2013 wozu es auf die aktive Mitwirkung aller Akteure angewiesen ist.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimawandel findet statt. Eine Reihe von Indikatoren zeigt: Die Jahresdurchschnittstemperatur der Schweiz ist seit 1864 um rund 2\u00b0C angestiegen. Damit ist der Anstieg in der Schweiz gut doppelt so gross wie derjenige der mittleren globalen Temperatur. Seit rund 30 Jahren war kein Jahr in der Schweiz mehr k\u00fchler als der Durchschnittswert der Jahre 1961 bis [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4735,"featured_media":21417,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[230],"acf":{"seco_author":4735,"seco_co_author":[4738,4739,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Wetter- und Klimarisiken, Institut f\u00fcr Umweltentscheidungen  \nETH Z\u00fcrich \/ MeteoSchweiz","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur en risques m\u00e9t\u00e9orologiques et climatiques \u00e0 l\u2019Institut pour les d\u00e9cisions environnementales, \u00c9cole polytechnique f\u00e9d\u00e9rale de Zurich (EPFZ) \/ M\u00e9t\u00e9oSuisse","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4738,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Dr. sc., Leiter Klimaszenarien CH2018, Bundesamt f\u00fcr Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, Z\u00fcrich","seco_co_author_post_occupation_fr":"Responsable Sc\u00e9narios climatiques CH2018, Office f\u00e9d\u00e9ral de m\u00e9t\u00e9orologie et de climatologie M\u00e9t\u00e9oSuisse, Zurich"},{"seco_co_author":4739,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Dr. rer. nat., Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin National Centre for Climate Services, Bundesamt f\u00fcr Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, Z\u00fcrich","seco_co_author_post_occupation_fr":"Directrice du National Centre for Climate Services (NCCS), Office f\u00e9d\u00e9ral de m\u00e9t\u00e9orologie et de climatologie M\u00e9t\u00e9oSuisse, Zurich"}],"short_title":"Neue Klimaszenarien f\u00fcr die Schweiz","post_lead":"Die neusten Klimaszenarien f\u00fcr die Schweiz bilden eine Entscheidungsgrundlage f\u00fcr Wirtschaft und Politik. Dabei gilt es die Ver\u00e4nderung auch als Chance zu betrachten.","post_hero_image_description":"Wir m\u00fcssen uns auf trockene Sommer einstellen. Lac des Brenets im Neuenburger Jura Mitte September.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Das National Centre for Climate Services (NCCS)","kasten_box":"Das National Centre for Climate Services (NCCS) ist das Netzwerk des Bundes f\u00fcr Klimadienstleistungen. Als nationale Wissensdrehscheibe unterst\u00fctzt es klimakompatible Entscheidungsfindungen, welche zum Ziel haben, die Risiken zu minimieren, die Chancen zu maximieren und die Kosten zu optimieren. Das NCCS koordiniert die gemeinsame Entwicklung und Bereitstellung von Klimadienstleistungen und f\u00f6rdert den Dialog zwischen den beteiligten Akteuren. Mit der Lancierung des NCCS Ende 2015 folgte der Bund den Empfehlungen der <em>World Meteorological Organization (WMO)<\/em>. Das NCCS ist im Sinne eines virtuellen Zentrums organisiert und besteht derzeit aus acht Verwaltungseinheiten des Bundes: Bundesamt f\u00fcr Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz), Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu), Bundesamt f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz (Babs), Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW), Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG), Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) sowie ETH Z\u00fcrich und Eidgen\u00f6ssische Forschungsanstalt f\u00fcr Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Weitere Partner sind Agroscope, das Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau (Fibl), das Forum for Global and Climate Change (Proclim) und die Universit\u00e4t Bern. Die Gesch\u00e4ftsstelle ist bei Meteo Schweiz angesiedelt. Hauptzielgruppen des NCCS sind die nationale bis kommunale Verwaltung und Politik, die Wirtschaft und forschungsorientierte Anwender sowie internationale Akteure im Bereich der Klimadienstleistungen."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":105920,"main_focus":[156198,156947],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":105924,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"80846","post_abstract":"Die aktuellsten Schweizer Klimaszenarien erlauben einen detaillierten Einblick in die m\u00f6gliche Zukunft des Klimas und erl\u00e4utern, wo und wie der Klimawandel die Schweiz trifft. In Kombination mit sozio\u00f6konomischen Daten liefern die Szenarien eine Entscheidungsgrundlage f\u00fcr Politik und Wirtschaft. Dank Kenntnis der Klimaentwicklung k\u00f6nnen zielgerichtete Massnahmen f\u00fcr die Anpassung an den Klimawandel und den Klimaschutz erarbeitet werden. F\u00fcr diese gesellschaftlich h\u00f6chst relevante Herausforderung bedarf es einer engen Kooperation zwischen einer Vielzahl von Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Politik.","magazine_issue":"11-2018","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20181025","original_files":null,"external_release_for_author":"20180930","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5b800209ab0e0"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105917"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4735"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105917"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105917\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126123,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105917\/revisions\/126123"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4739"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4738"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4735"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156947"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156198"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105917"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=105917"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=105917"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=105917"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=105917"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=105917"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}