{"id":105982,"date":"2018-10-24T10:31:47","date_gmt":"2018-10-24T10:31:47","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/10\/arni-morlok-osikominu11-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:01:06","modified_gmt":"2023-08-23T21:01:06","slug":"morlok-osikominu-arni-11-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/10\/morlok-osikominu-arni-11-2018\/","title":{"rendered":"Evaluationen von arbeitsmarktlichen Massnahmen besser koordinieren"},"content":{"rendered":"<p>Die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) setzen seit \u00fcber 20 Jahren sogenannte arbeitsmarktliche Massnahmen ein. Diese Angebote, die mitunter Standortbestimmungen, Bewerbungstraining, Sprach- und Fachkurse und Besch\u00e4ftigungsprogramme umfassen, zielen darauf ab, die Stellensuchenden fit f\u00fcr den Arbeitsmarkt zu machen. Die Wirkung der Massnahmen wurde seit der Jahrtausendwende mehrfach untersucht. F\u00fcr die vom Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) in Auftrag gegebenen Studien liegen Syntheseberichte vor. Zudem existieren verschiedene internationale \u00dcbersichtsstudien, in die auch Studien aus der Schweiz eingeflossen sind. Was hingegen bisher fehlte, war eine vollst\u00e4ndige \u00dcbersicht zu den Schweizer Studien, welche auch Evaluationen der Kantone oder weiterer Auftraggeber ber\u00fccksichtigt. Im Auftrag der Aufsichtskommission f\u00fcr den Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung (AK-ALV) haben wir diese L\u00fccke mit einer neuen Studie zu schliessen versucht.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn einem ersten Schritt identifizierten wir die vorhandenen Evaluationen und Studien. Das Netz wurde dabei m\u00f6glichst weit ausgeworfen: Das Projektteam kontaktierte die zust\u00e4ndigen Abteilungen der kantonalen Arbeitsmarktbeh\u00f6rden, die Evaluationsteams bereits bekannter Studien, Forschungsinstitute an Universit\u00e4ten und Fachhochschulen sowie ausgew\u00e4hlte Stiftungen. Insgesamt konnten so rund 56 Evaluationen und Studien identifiziert werden \u2013 deutlich mehr als vermutet. Den Fokus der statistischen Analyse legten wir schliesslich auf 23 Evaluationen, die die Wirkung der arbeitsmarktlichen Massnahmen mit einer Vergleichsgruppe oder -situation bestimmten.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mehrheitlich positive Resultate<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Analyse zeigt, dass zwei Drittel der 23 Evaluationen die darin untersuchten arbeitsmarktlichen Massnahmen positiv bewerteten. Das weitere Drittel ermittelte entweder keine Wirkung oder kam zum Schluss, dass die Massnahmen die Stellensuchdauer verl\u00e4ngerten. \u00dcberdurchschnittlich gut schneiden Coachingangebote und Besch\u00e4ftigungsprogramme ab. Auch die mit arbeitsmarktlichen Massnahmen in ihrer Ausgestaltung verwandten Zwischenverdienste werden vergleichsweise h\u00e4ufig positiv beurteilt. Demgegen\u00fcber weist bei den sogenannten Basisprogrammen, die auf die berufliche Standortbestimmung und Bewerbungstrainings fokussieren, sowie bei den Fachkursen jede zweite Evaluation ein negatives Resultat auf (siehe <em>Abbildung<\/em>).<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Evaluationsresultate, nach Massnahmentyp<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-2018-10-16-um-13.15.56.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-82058\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/10\/Bildschirmfoto-2018-10-16-um-13.15.56.png\" alt=\"\" width=\"2376\" height=\"868\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Auswertung basiert auf 22 Studien, wobei eine Studie in mehrere Kategorien einfliessen kann. Nicht dargestellt ist eine Studie, welche ein Massnahmenb\u00fcndel (Kombination aus verschiedenen Massnahmen) untersuchte. Lesebeispiel: 10 Evaluationen haben sich mit den Basisprogrammen besch\u00e4ftigt, wobei eine Evaluation sowohl eine positive wie auch eine negative Wirkungssch\u00e4tzung beinhaltet. Dadurch ergeben sich 3,5 Studien mit positiven Ergebnissen (35%) und 5,5 mit negativen Ergebnissen (55%).<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm die Resultate besser einordnen zu k\u00f6nnen, organisierten wir im Februar 2018 einen Validierungsworkshop, an welchem unter anderem Fachexperten aus den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren sowie der kantonalen LAM-Stellen (\u00abLogistik arbeitsmarktliche Massnahmen\u00bb) teilnahmen. Letztere sind mit der Organisation der arbeitsmarktlichen Massnahmen beauftragt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls m\u00f6glicher Grund f\u00fcr das schlechte Abschneiden der Basisprogramme wurde im Workshop vermutet, dass diese bei vielen Stellensuchenden als Erstmassnahme nach dem \u00abGiesskannenprinzip\u00bb angewendet werden und entsprechend wenig bedarfsgerecht zugeschnitten sind. Bei den Fachkursen wiederum, die ebenfalls schlecht abschnitten, sei die Wirkung grunds\u00e4tzlich schwierig zu erfassen, da diese sich erst langfristig entfalte und Fachkurse h\u00e4ufig in Kombination mit anderen arbeitsmarktlichen Massnahmen eingesetzt w\u00fcrden. Hinsichtlich der Besch\u00e4ftigungsprogramme wurde gesagt, das positive Ergebnis sei m\u00f6glicherweise auf einen relativ grossen \u00abDroheffekt\u00bb zur\u00fcckzuf\u00fchren. Ein solcher Effekt tritt auf, wenn Stellensuchende ihren Bewerbungseffort vor der arbeitsmarktlichen Massnahme erh\u00f6hen, um noch vor deren Beginn eine Stelle zu finden, da sie dem als unangenehm empfundenen Massnahmenbesuch entgehen m\u00f6chten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Interpretation der Resultate wird durch den Umstand erschwert, dass f\u00fcr alle mehrfach evaluierten Massnahmentypen sowohl positive wie auch negative Evaluationsresultate vorliegen. Dies signalisiert eine grosse Heterogenit\u00e4t in der Wirkung: Je nach Ausgestaltungsform, Teilnehmerschaft und Verf\u00fcgungszeitpunkt kann ein konkretes Angebot mehr oder weniger wirkungsvoll sein. Mitunter bedeutet dies, dass die Studie und ihre Resultate mit Vorsicht genutzt werden sollten, wenn es um die Entscheidung zur Weiterf\u00fchrung oder Anpassung einer einzelnen arbeitsmarktlichen Massnahme geht: Hier empfiehlt es sich, die Evaluation eines \u00e4hnlichen Angebots zu konsultieren oder aber eine eigene Evaluation durchzuf\u00fchren. Die Resultate der jetzt erstellten Studie k\u00f6nnen von den Spezialisten der kantonalen Arbeitsmarktbeh\u00f6rden hingegen als Grundlage genutzt werden, um die bestehende Angebotspalette im Kanton sowie deren Nutzung kritisch zu reflektieren und wo notwendig genauer zu untersuchen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Wirkungskan\u00e4le noch wenig untersucht <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEinen Fokus der Studie haben wir auf Evaluationen gelegt, die sich damit auseinandersetzen, wie die Wirkung einer arbeitsmarktlichen Massnahme zustande kommt. Diese Wirkungskan\u00e4le sind f\u00fcr die Optimierung bestehender Massnahmen sowie die Gestaltung neuer Massnahmen hilfreich, da sie Hinweise liefern, \u00fcber welche Mechanismen die Wirkung der Massnahmen zustande gekommen ist. Es f\u00e4llt auf, dass sich viele Evaluationen zwar bei der Interpretation der Resultate auf die Wirkungskan\u00e4le beziehen, aber nur wenige Studien diese auch empirisch untersuchen. Zudem ist viel Heterogenit\u00e4t zu beobachten: Ob beispielsweise ein Droheffekt stattfindet, h\u00e4ngt von der Art und der Ausgestaltung des Massnahmentyps ab. Eine gewisse Einigkeit besteht unter den Autoren der Evaluationen, dass sogenannte Lock-in-Effekte entstehen k\u00f6nnen. Diese treten auf, wenn Teilnehmende w\u00e4hrend einer arbeitsmarktlichen Massnahme ihren Bewerbungseffort reduzieren, da diese zeitintensiv ist, als n\u00fctzlich empfunden wird oder da die Teilnehmenden vor\u00fcbergehend keine Notwendigkeit f\u00fcr Bewerbungen sehen. Lock-in-Effekte k\u00f6nnen durch eine angemessene Selektion der Teilnehmenden sowie durch den Zuweisungszeitpunkt verhindert oder zumindest reduziert werden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Stellensuchende mit schlechten Chancen profitieren mehr<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAm meisten Einigkeit besteht hinsichtlich der Frage, welche Teilnehmendengruppen am st\u00e4rksten von arbeitsmarktlichen Massnahmen profitieren: Mehrere Evaluationen haben gezeigt, dass arbeitsmarktliche Massnahmen bei Stellensuchenden mit schlechten Arbeitsmarktchancen eine bessere Wirkung entfalten als bei Personen mit guten Chancen. Ebenso weisen Frauen h\u00e4ufig bessere Resultate auf als M\u00e4nner. W\u00e4hrend somit eine L\u00f6sung darin liegen k\u00f6nnte, arbeitsmarktliche Massnahmen vermehrt bei Stellensuchenden mit schlechten Chancen einzusetzen, scheint eine solche Fokussierung auf Frauen wenig fair und sinnvoll. Eher sollte in k\u00fcnftigen Diskussionen und Untersuchungen mehr Gewicht auf die Frage gelegt werden, ob und allenfalls wie die Angebote zielgruppenspezifischer diversifiziert werden k\u00f6nnen, sodass sie zum Beispiel die Bed\u00fcrfnisse m\u00e4nnlicher Stellensuchender besser abdecken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch bei den Empfehlungen, die in den jeweiligen Evaluationen formuliert wurden, ist eine \u00dcbereinstimmung auszumachen. So wurde mehrmals die Bedeutung einer bedarfsgerechten Ausgestaltung und Zuweisung unterstrichen: Um eine bestm\u00f6gliche Wirkung zu erzielen, ist es wichtig, sorgf\u00e4ltig zu kl\u00e4ren, welche arbeitsmarktliche Massnahme zu welchem Zeitpunkt f\u00fcr einen bestimmten Stellensuchenden geeignet ist.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Evaluationsmethoden gezielt w\u00e4hlen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn Bezug auf die gew\u00e4hlten Methoden und Methodenelemente sind wir grunds\u00e4tzlich der Ansicht, dass es nicht per se \u00abgute\u00bb oder \u00abschlechte\u00bb Instrumente gibt, sondern nur solche, die sich f\u00fcr eine bestimmte Evaluationssituation besonders gut oder eben weniger gut eignen. Dabei spielen insbesondere das Erkenntnis- und Verwertungsinteresse, die zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen sowie die zu untersuchende Situation eine Rolle. Sinnvoll ist es, verschiedene Evaluationsinstrumente anzuwenden. Diese Triangulation erh\u00f6ht die Robustheit der Resultate und verhindert \u00abblinde Flecken\u00bb.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Resultate zeigen, dass es durchaus eine Rolle spielen kann, welche Indikatoren, Methoden und Datengrundlagen verwendet werden. Beispielsweise kamen Studien, die die Wirkungsmessung mittels eines Quervergleiches (Teilnehmende werden mit Nichtteilnehmenden verglichen) vornehmen, h\u00e4ufiger zu einem negativen Evaluationsergebnis als solche, die einen L\u00e4ngsschnittvergleich (Vorher-nachher-Vergleich bei den Teilnehmenden etc.) durchf\u00fchrten.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Koordination verbessern<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf Basis der ermittelten Informationen und Erkenntnisse empfehlen wir erstens, die arbeitsmarktlichen Massnahmen, die sich an Stellensuchende mit schlechten Arbeitsmarktchancen richten, zu priorisieren: Hier gibt es einen breiten Konsens, dass diese eine \u00fcberdurchschnittliche Wirkung erzielen. Zweitens lohnt es sich, den Individualisierungsgrad, die Kommunikation mit Stakeholdern sowie die Arbeitsmarktn\u00e4he der Massnahme regelm\u00e4ssig zu \u00fcberpr\u00fcfen. Drittens sollten Massnahmentypen, deren Evaluationen viele negative Resultate beinhalten, die teuer sind oder h\u00e4ufig angewandt werden, bei der Angebotsplanung, bei der regelm\u00e4ssigen Qualit\u00e4tssicherung sowie bei Evaluationen besonders sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm sicherzustellen, dass zuk\u00fcnftig mehr aus Evaluationen gelernt werden kann, empfehlen wir weiter, st\u00e4rker auf die Wirkungskan\u00e4le zu fokussieren und Evaluationen so auszugestalten, dass ihre Ergebnisse mit anderen Studien vergleichbar sind. Beispielsweise sollte, wenn immer m\u00f6glich, eine formelle Vergleichsgruppe respektive -situation verwendet werden. Die Resultate sollten zudem st\u00e4rker zwischen den Kantonen und dem Bund ausgetauscht werden. Hilfreich ist auch eine gemeinsame Interpretation. Schliesslich sind die Evaluationen besser zu koordinieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDazu k\u00f6nnte eine gemeinsame Evaluationsagenda f\u00fcr arbeitsmarktliche Massnahmen formuliert werden. Die Evaluationsagenda w\u00fcrde f\u00fcr eine bestimmte Zeitdauer eine thematische Fokussierung vorsehen: Mehrere Evaluationen k\u00f6nnten sich zum Beispiel mit den Basisprogrammen und ihren unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen besch\u00e4ftigen. Es k\u00f6nnten so auch die Angebote und die Nutzung in mehreren Kantonen und Regionen besser miteinander verglichen werden. Es ist zu erwarten, dass dadurch genauere Erkenntnisse zur Heterogenit\u00e4t der Wirkungen der arbeitsmarktlichen Massnahmen gewonnen werden k\u00f6nnen, als dies auf Basis bisheriger Studien m\u00f6glich ist. Schliesslich k\u00f6nnte im Rahmen der Agenda auch gepr\u00fcft werden, ob eine erh\u00f6hte H\u00e4ufigkeit oder Bearbeitungstiefe von Evaluationen zu beschleunigten und detaillierteren Erkenntnisgewinnen f\u00fchren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Michael Morlok, Patrick Arni, David Liechti, Nathanael Moser, Aderonke Osikominu, Mirjam Suri (2018): <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Informationen_Arbeitsmarktforschung\/wirkung-arbeitsmarktlichen-massnahmen.html\">Die Wirkung von arbeitsmarktlichen Massnahmen. Eine Analyse bisheriger Evaluationen.<\/a> Arbeitsmarktpolitik No. 54, Studie im Auftrag der AK-ALV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) setzen seit \u00fcber 20 Jahren sogenannte arbeitsmarktliche Massnahmen ein. Diese Angebote, die mitunter Standortbestimmungen, Bewerbungstraining, Sprach- und Fachkurse und Besch\u00e4ftigungsprogramme umfassen, zielen darauf ab, die Stellensuchenden fit f\u00fcr den Arbeitsmarkt zu machen. Die Wirkung der Massnahmen wurde seit der Jahrtausendwende mehrfach untersucht. 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Die Analyse zeigt, dass zwei Drittel dieser Evaluationen die darin untersuchten arbeitsmarktlichen Massnahmen positiv bewerten. Ein Drittel ermittelt entweder keine Wirkung oder kommt zum Schluss, dass die Massnahmen die Stellensuchdauer verl\u00e4ngern. Coachingangebote und Besch\u00e4ftigungsprogramme schneiden dabei \u00fcberdurchschnittlich gut ab. Der Wunsch, aus den bisherigen Evaluationen generelle Handlungsanweisungen f\u00fcr das Design und die Anwendung von k\u00fcnftigen arbeitsmarktlichen Massnahmen ableiten zu k\u00f6nnen, kann durch die vorliegende Studie nur teilweise erf\u00fcllt werden: Je nach Ausgestaltungsform, Teilnehmerschaft und Verf\u00fcgungszeitpunkt kann ein Angebot mehr oder weniger wirkungsvoll sein. Um diese Wirkungsvielfalt besser zu erfassen, sollten zuk\u00fcnftige Evaluationen st\u00e4rker koordiniert werden.","magazine_issue":"11-2018","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20181025","original_files":null,"external_release_for_author":"20180930","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5b9f6bbf2621d"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105982"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4043"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105982"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105982\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126128,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105982\/revisions\/126128"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4054"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3679"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4043"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21492"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105982"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=105982"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=105982"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=105982"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=105982"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=105982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}