{"id":106120,"date":"2018-09-24T11:00:43","date_gmt":"2018-09-24T11:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/09\/holenstein-koeng-osuna-10-2018fr\/"},"modified":"2025-06-16T12:10:53","modified_gmt":"2025-06-16T10:10:53","slug":"verhaltensoekonomie-holenstein-koeng-osuna-10-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/09\/verhaltensoekonomie-holenstein-koeng-osuna-10-2018\/","title":{"rendered":"Schweizer Bev\u00f6lkerung zu mehr Nachhaltigkeit \u00abstupsen\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Wenn das Treppensteigen zum Erlebnis wird, verzichten wir auf den Lift oder die Rolltreppe. Dies beweist die \u00ab<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2lXh2n0aPyw\">Piano-Treppe<\/a>\u00bb an der Metrostation Odenplan in Stockholm, wo jede Stufe einen Ton erzeugt, wenn man darauf tritt. Die Absicht hinter dieser Stadtplanung beschr\u00e4nkt sich allerdings nicht nur auf den Spassfaktor beim Pendeln; vielmehr soll die Treppe die Metrobenutzer auch dazu anregen, sich mehr zu bewegen. Solche und \u00e4hnliche Massnahmen, die unser Verhalten mithilfe psychologischer Ans\u00e4tze subtil in eine Richtung lenken, nennt man \u00abNudging\u00bb. Der Begriff wurde 2008 durch das Buch \u00abNudge: Wie man kluge Entscheidungen anst\u00f6sst\u00bb von Richard Thaler und Cass Sunstein gepr\u00e4gt. Die beiden US-Verhaltensforscher definieren Nudging (zu Deutsch etwa \u00abstupsen\u00bb) wie folgt: \u00abUnter Nudge verstehen wir (\u2026) alle Massnahmen, mit denen Entscheidungsarchitekten das Verhalten von Menschen in vorhersagbarer Weise ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, ohne irgendwelche Optionen auszuschliessen oder wirtschaftliche Anreize stark zu ver\u00e4ndern.\u00bb<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>In j\u00fcngster Vergangenheit werden Nudges immer h\u00e4ufiger sowohl von unterschiedlichen Organisationen als auch von der \u00f6ffentlichen Hand beispielsweise im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Ern\u00e4hrung und Gesundheit oder auch im Kontext Bildung eingesetzt, um \u00abbessere\u00bb Entscheidungen zu unterst\u00fctzen. Dabei weisen Kritiker darauf hin, dass insbesondere bei breit angelegten Nudging-Massnahmen die Frage zu diskutieren ist, wer wen mit welchen Absichten stupsen darf und welche Hilfsmittel verwendet werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<h2><strong>Studie zu Umwelt und Nachhaltigkeit<\/strong><\/h2>\n<p>Damit Nudging ethisch vertretbar und somit gesellschaftlich akzeptabel ist, sind unterschiedliche Rahmenbedingungen zu erf\u00fcllen. Laut Thaler sollen Nudges transparent und nicht irref\u00fchrend sein.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Zudem m\u00fcsse man sie einfach umgehen k\u00f6nnen, und die angestrebte Verhaltens\u00e4nderung soll dem Wohl der gestupsten Person zugutekommen. Um die Frage der gesellschaftlichen Vertretbarkeit weiter zu pr\u00fcfen, f\u00fchrte die Schweizer Stiftung Risiko-Dialog eine qualitative Studie zur Akzeptanz und Wirksamkeit von unterschiedlichen in der Schweiz eingesetzten Nudging-Massnahmen im Kontext Umwelt und Nachhaltigkeit durch.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Anhand von sechs Fallbeispielen wurde untersucht, wie Nudging auf diesem Gebiet eingesetzt wird und welche praktischen Erfahrungen private und staatliche Akteure im Hinblick auf Wirkung und Akzeptanz gemacht haben.<\/p>\n<p>In der Studie wurde unter anderem die \u00abGreen Default\u00bb-Option bei der Auswahl von Stromprodukten untersucht. Im Rahmen dieser Massnahme wechselt der Energieanbieter das Stromstandardprodukt auf einen Strommix mit einem gr\u00f6sseren Anteil an erneuerbarer Energie. Wenn ein Kunde beim alten, weniger \u00f6kologischen Strommix bleiben m\u00f6chte, muss er eine aktive Entscheidung treffen. Unterschiedliche Stadtwerke, unter anderem auch die St. Galler Stadtwerke, haben mittels dieser Nudging-Massnahme ein \u00f6kologisches Stromprodukt f\u00fcr Privatkundschaft als Standardpaket eingef\u00fchrt. Dieser automatische Wechsel zum neuen und auch teureren Standardprodukt birgt ein gewisses Konfliktpotenzial, denn die Kundschaft k\u00f6nnte sich bevormundet oder manipuliert f\u00fchlen. In St. Gallen war dies jedoch nicht der Fall.<\/p>\n<p>Warum hat die Bev\u00f6lkerung den \u00abStups\u00bb so gut aufgenommen? Zum einen haben die St. Galler Stadtwerke eine breit angelegte Kommunikationskampagne inklusive Plakaten, Kinospots etc. gemacht. So konnten grosse Teile der Bev\u00f6lkerung informiert werden, wodurch sich niemand \u00fcberrumpelt f\u00fchlen sollte. Zum anderen war das zugrunde liegende politische Ziel dieser Massnahme, den 2010 vom Stimmvolk beschlossenen Atomenergieausstieg zu erm\u00f6glichen. Diese demokratische Legitimierung hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung gross war. Seit Einf\u00fchrung dieser \u00abGreen Default\u00bb-Massnahme beziehen rund 70 Prozent der St. Galler Stadtbev\u00f6lkerung das \u00f6kologische Stromprodukt. Vorher tat dies nur eine Minderheit der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Nebst zwei weiteren \u00abGreen Default\u00bb-Option-Massnahmen beim Z\u00fcrcher Elektrizit\u00e4tswerk EWZ und den Winterthurer Stadtwerken befasste sich die Studie der Stiftung Risiko-Dialog mit Nudging bei der Gastroanbieterin SV Group, dem Tiefbauamt der Stadt Thun und dem \u00abSmartmeter\u00bb f\u00fcr Duschen des Z\u00fcrcher Herstellers Amphiro.<\/p>\n<h2><strong>Werte sind wichtig<\/strong><\/h2>\n<p>Basierend auf den untersuchten Fallbeispielen und Gespr\u00e4chen mit Fachleuten, lassen sich unterschiedliche Erkenntnisse gewinnen, welche die Rahmenbedingungen f\u00fcr ein erfolgreiches und gesellschaftlich akzeptables Einf\u00fchren von Nudges zusammenfassen. Zentral ist die demokratisch legitimierte Grundlage \u2013 insbesondere bei staatlichen Akteuren. Weiter zeigt sich, dass die Akzeptanz und die Wirkung bei einzelnen Individuen h\u00f6her sind, wenn das Ziel des Nudges mit ihren pers\u00f6nlichen Zielen \u00fcbereinstimmt.<\/p>\n<p>Nudging weckt bei den Betroffenen potenziell viele Emotionen. Je nach Image der Akteure und Inhalt des Nudges spielt deshalb die begleitende Kommunikation eine wichtige Rolle. Ein wichtiges Kriterium f\u00fcr die Akzeptanz ist ausserdem die Freiwilligkeit: Wenn es um Verhaltens\u00e4nderungen in pers\u00f6nlichen Bereichen wie beispielsweise der Gesundheit oder dem Verhalten in der eigenen Wohnung geht, muss ein Nudge unaufdringlich und leicht zu umgehen sein.<\/p>\n<p>Weiter zeigt die Studie: Je gr\u00f6sser das Vertrauen in eine Organisation ist, desto eher wird darauf vertraut, dass richtige Entscheidungen im Sinne des Allgemeinwohls getroffen werden. Das Vertrauen h\u00e4ngt dabei stark mit einer offenen und transparenten Kommunikation der Organisationen gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit zusammen.<\/p>\n<p>Da Nudging auf das unreflektierte, automatische Verhalten abzielt, entf\u00e4llt die Wirkung eines Nudges normalerweise, wenn dieser wieder entfernt wird. Dennoch kann er in bestimmten F\u00e4llen zu einer neuen sozialen Norm f\u00fchren, indem eine langsame Einstellungs\u00e4nderung bewirkt wird. So k\u00f6nnen beispielsweise der urspr\u00fcnglich angestupste Konsum nachhaltiger Produkte in der Mensa oder die k\u00fcrzere Duschzeit zur Gewohnheit oder gar zum bewussten Trend werden. In dem Falle w\u00fcrde das Verhalten weiterhin \u2013 auch bei Wegfallen des Nudges \u2013 ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Die Empirie zeigt weiter, dass Nudging am besten funktioniert, wenn das gew\u00fcnschte Verhalten mit wenig Aufwand erreicht werden kann \u2013 sowohl kognitiv als auch aus Ressourcenperspektive. Das heisst, je weniger beispielsweise \u00fcber die Wahl eines Stromproduktes nachgedacht werden muss und je weniger Kosten- und Zeitaufwand mit einem Wechsel einhergehen, desto empf\u00e4nglicher sind Menschen.<\/p>\n<p>\u00dcber alles kann festgehalten werden, dass Nudging im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit in der Schweiz, so wie es bislang betrieben wird, auf sehr gute Resonanz trifft. Das Beispiel des \u00abGreen Default\u00bb bei der Stromauswahl zeigt, dass Nudging-Massnahmen aber \u00fcber einen betr\u00e4chtlichen Wirkungshebel verf\u00fcgen k\u00f6nnen. Damit verbunden ist eine gewisse Verantwortung der privaten und staatlichen Akteure.<\/p>\n<h2><strong>Unf\u00e4lle vermeiden<\/strong><\/h2>\n<p>Nudging beschr\u00e4nkt sich in der Schweiz nicht nur auf die F\u00f6rderung \u00f6kologischeren Verhaltens, sondern wird etwa auch zur Gesundheitsf\u00f6rderung eingesetzt. So positionieren gewisse Superm\u00e4rkte gesunde Lebensmittel auf Augenh\u00f6he, oder Unternehmen bringen im B\u00fcrogeb\u00e4ude Fussabdruck-Kleber an, die den Weg in Richtung Treppe weisen.<\/p>\n<p>Der Erfolg von Nudging l\u00e4sst Branchen aller Welt aufhorchen. Der Einsatz psychologischer Ans\u00e4tze im Rahmen der strategischen Risikokommunikation er\u00f6ffnet insbesondere auch im Rahmen von Pr\u00e4ventionsarbeiten neue M\u00f6glichkeiten. Das Stupsen zu sichererem Verhalten k\u00f6nnte eine grosse Wirkung erzielen. Internationale Arbeiten weisen aktuell verst\u00e4rkt darauf hin, dass das Potenzial von Nudging-Ans\u00e4tzen im Bereich der Arbeitssicherheit gross ist. Ein vielversprechender Ansatz, um situationsbedingte Aufmerksamkeit und Sicherheitspraktiken in der Arbeitssicherheit zu verbessern, ist beispielsweise die visuelle Kommunikation \u00fcber Farbkodierungen von Rohrsystemen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>In der Schweiz setzt sich auch die Unfallversicherung Suva mit der Frage auseinander, ob Nudging verst\u00e4rkt im Rahmen der Betriebs- und Freizeitunfallpr\u00e4vention zum Einsatz kommen k\u00f6nnte. \u00abWir wollen das Verhalten der Menschen in Zukunft mit einfachen Tricks so beeinflussen, dass der Mensch den Helm beim Fahrradfahren immer tr\u00e4gt und sich freiwillig sicherer verh\u00e4lt\u00bb, sagte der Vorsitzende der Gesch\u00e4ftsleitung, Felix Weber, j\u00fcngst in einem SRF-Radiointerview. Um die bereits vorhandenen Arbeitssicherheitsmassnahmen mit Nudging-Ans\u00e4tzen zu erweitern, hat die Suva zusammen mit der Stiftung Risiko-Dialog ein Projekt lanciert. Ziel ist es, bestehendes Wissen rund um den Einsatz von Nudging-Massnahmen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheit zusammenzutragen und gemeinsam mit Experten konkrete Ableitungen f\u00fcr die Suva zu machen.<\/p>\n<h2><strong>Computergelenktes \u00abBig Nudging\u00bb<\/strong><\/h2>\n<p>Nudging bietet grosses Potenzial, um in unterschiedlichen Bereichen kluge Entscheidungen anzustossen. Dieses Potenzial ist jedoch mit Bedacht auszusch\u00f6pfen. Fachleute weisen insbesondere auf Gefahren hin, die sich aus der Kombination von Nudging, Big Data und Maschinenlernen ergeben, da Datenanalysen einen computerbasierten Einsatz von individualisierten Nudges erlauben. Verschiedene Staaten und privatwirtschaftliche Organisationen scheinen zurzeit in Richtung von \u00abBig Nudging\u00bb zu gehen. In China beispielsweise ist das bis 2020 noch freiwillige \u00abSesame Credit System\u00bb im Einsatz. Die Vertrauensw\u00fcrdigkeit der B\u00fcrger wird dabei in einem vom Staat initiierten Punktesystem abgebildet. Dabei werden \u00c4usserungen in sozialen Medien oder Konsumpr\u00e4ferenzen bewertet. Je h\u00f6her der eigene Score ist, umso einfacher erh\u00e4lt man beispielsweise Zugang zu Reisevisa und Finanzkrediten. In solchen F\u00e4llen tragen die staatlichen Akteure eine grosse Verantwortung, insbesondere weil pers\u00f6nliche Daten verwendet werden, um die Gesellschaft merklich oder unmerklich zu lenken.<\/p>\n<p>Transparenz sowie die gesellschaftliche Legitimation von Ver\u00e4nderungsmassnahmen stellen global immer wichtigere Werte dar, die es auch im Zuge von Nudging-Ans\u00e4tzen sicherzustellen gilt. Nicht zuletzt scheint es daher wichtig zu sein, das subtile Stupsen von Verhaltens\u00e4nderungen zum Wohle von Mensch und Umwelt kommunikativ zu unterst\u00fctzen. So kann idealerweise eine eigenverantwortliche und bewusste Auseinandersetzung mit gesellschaftlich wichtigen Themen stattfinden \u2013 ganz im Sinne der breit abgest\u00fctzten Gestaltung von Zukunftsvisionen und damit verbundenen konkreten Massnahmen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Thaler und Sunstein (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Thaler (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">H\u00f6gg und K\u00f6ng (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Lunt und Staves (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn das Treppensteigen zum Erlebnis wird, verzichten wir auf den Lift oder die Rolltreppe. 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Berlin: Ullstein.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Thaler, R.H. (2015). The Power of Nudges, for Good and Bad, The New York Times, 31. Oktober 2015.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>H\u00f6gg, R. und K\u00f6ng, A. (2016). <a href=\"http:\/\/www.risiko-dialog.ch\/veroeffentlichungen\/aktuelles\/656-projekt-nudging-im-bereich-umwelt-und-nachhaltigkeit\">Nudging im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit<\/a>, Stiftung Risiko-Dialog, St. Gallen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"Wie ermutigt man die Menschen zum Treppensteigen? 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Eine Studie der Stiftung Risiko-Dialog zeigt, dass die demokratische Grundlage f\u00fcr die Implementierung von Nudges eine zentrale Rolle f\u00fcr die Akzeptanz spielt. Der geh\u00e4ufte Einsatz und die hohe Wirksamkeit von Nudging lassen indes aktuell weitere Branchen aufhorchen, unter anderem die klassische Risikokommunikation. Liessen sich Nudges wom\u00f6glich auch in der Pr\u00e4ventionsarbeit wirkungsvoll einsetzen? Dies m\u00f6chte die Stiftung Risiko-Dialog aktuell in Zusammenarbeit mit der Suva pr\u00fcfen.","magazine_issue":"20181001","seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":"","planned_publication_date":"2018-09-24 09:00:43","original_files":null,"external_release_for_author":"20180831","external_release_for_author_time":"23:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5b694091113e1"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106120"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4730"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106120"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106120\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":211406,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106120\/revisions\/211406"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156952"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156205"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4729"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4728"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4730"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/211257"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=106120"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=106120"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=106120"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=106120"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=106120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}