{"id":106216,"date":"2018-09-24T10:30:42","date_gmt":"2018-09-24T10:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/09\/scheidegger-10-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:01:43","modified_gmt":"2023-08-23T21:01:43","slug":"scheidegger-10-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/09\/scheidegger-10-2018\/","title":{"rendered":"Verhaltens\u00f6konomie st\u00f6sst in der Wirtschaftspolitik an Grenzen"},"content":{"rendered":"<p>Die Verhaltens\u00f6konomie ist en vogue. In diesem relativ jungen Forschungsfeld der Wirtschaftswissenschaften wurden mit Daniel Kahneman und Vernon L. Smith (2002) sowie mit Richard H. Thaler (2017) bereits drei Pioniere der Behavioral Economics mit dem Wirtschaftsnobelpreis honoriert. Die Verhaltens\u00f6konomie geht auf einen fruchtbaren akademischen Austausch zwischen Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Neurowissenschaften oder Soziologie zur\u00fcck. Heute kann empirisch breiter abgest\u00fctzt gezeigt werden, dass Menschen in der Regel \u00abnur\u00bb begrenzt rational und je nach Konstellation unterschiedlich handeln. Wir entscheiden selten nach Auswertung aller verf\u00fcgbaren Informationen und aufgrund rein logischer Regeln. Es sind vielmehr Erfahrung und Heuristiken, welche uns bei den unz\u00e4hligen Entscheidungen im komplexen Alltag Orientierung geben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBeeinflusst durch Emotionen, bewerten wir etwa Dinge, die wir schon besitzen, oftmals h\u00f6her als vergleichbare Produkte, die nicht zu unserem Eigentum z\u00e4hlen (\u00abBesitzeffekt\u00bb). Weitherum bekannt ist auch die Erkenntnis, dass Menschen in ihren Abw\u00e4gungen potenzielle Verluste oft relativ h\u00f6her gewichten als potenzielle Gewinne (\u00abVerlustaversion\u00bb). Wir alle folgen im Alltag nicht immer nur \u00f6konomischen Kalk\u00fclen, sondern beachten bei unseren Entscheidungen regelm\u00e4ssig auch Normen und Fairnessregeln. Und schliesslich kennt vermutlich jeder die Schwierigkeit, sich konsistent an selbst gesetzte Vors\u00e4tze zu halten (\u00abmangelnde Selbstkontrolle\u00bb). Solche und viele andere Beobachtungen werden mit den fachtypischen Methoden von Laborexperimenten und Feldforschung der Verhaltens\u00f6konomie gewinnbringend erforscht.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Den Homo oeconomicus braucht es weiterhin<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAlles in allem gesehen, honoriert das heutige Interesse an der Verhaltens\u00f6konomie eine Entwicklung, welche die moderne neoklassische Theorie in bestimmten Konstellationen erg\u00e4nzt. Allerdings w\u00e4re es falsch, die Erkenntnisse klassischer Forschungszweige relativieren zu wollen. So waren beispielsweise \u00abVertrauen\u00bb oder \u00abReputation\u00bb bereits wichtige Forschungsfelder, bevor sich die Verhaltens\u00f6konomie als eigener Forschungszweig etablierte. Als Sozialwissenschaft hat die \u00d6konomie schon immer das menschliche Verhalten erforscht. Das klassische Verhaltensmodell ist der Homo oeconomicus. Dieser Prototyp Mensch wertet s\u00e4mtliche ihm zur Verf\u00fcgung stehende Information aus, kennt die ihm vorgegebenen Restriktionen (Einkommen, Preise, Regeln, Reaktionen anderer Akteure) und entscheidet dann aufgrund einer rationalen Abw\u00e4gung zwischen Nutzen und Kosten konsistent zugunsten der besten Alternative. Weil der Homo oeconomicus gem\u00e4ss seiner Spezifikation in systematischer und vorhersehbarer Weise auf Ver\u00e4nderungen seines Entscheidungsrahmens reagiert, geniesst er als theoretische Grundlage in der \u00f6konomischen Forschung und Lehre nach wie vor einen wichtigen Stellenwert: Steigt oder sinkt beispielsweise der relative Preis eines Gutes oder einer Aktivit\u00e4t im Vergleich zu Alternativen, passt sich das Entscheidungsverhalten ceteris paribus an. Dieses sogenannte Nachfragegesetz ist eine zentrale Grundlage der neoklassischen (Markt-)Theorie.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Grundannahmen des Homo oeconomicus ebneten ab etwa Mitte des 20. Jahrhunderts sodann den Weg f\u00fcr eine differenzierte Modellierung und Theorieentwicklung in mikro\u00f6konomischen Spezialgebieten mit hoher Relevanz f\u00fcr die Wirtschaftspolitik. Die Entscheidungstheorie, die Institutionen\u00f6konomie oder die Spieltheorie beispielsweise geben auf dieser Grundlage wegweisende Einblicke in das Entscheidungsverhalten unter Unsicherheit, bei Informationsasymmetrien (Principal-Agent-Problem, Moral-Harzard-Verhalten) oder bei vorhandenen Interdependenzen der Entscheidungstr\u00e4ger (Gefangenendilemma, Nash-Gleichgewicht).&#13;<\/p>\n<h2><strong>Kaufverhalten verstehen <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Verhaltens\u00f6konomie kennt zahlreiche Anwendungsgebiete. Fr\u00fch fielen erste Erkenntnisse im Marketing auf fruchtbaren Boden. Das kommerzielle Interesse, die psychologischen Beweggr\u00fcnde des Kaufverhaltens besser zu verstehen, ist offensichtlich. Der oben erw\u00e4hnte \u00abBesitzeffekt\u00bb erkl\u00e4rt beispielsweise die Strategie, den Kunden ein Produkt oder ein Abonnement kostenlos zum Test anzubieten. Aufgrund des vor\u00fcbergehenden Nutzungsanspruches soll es ihnen schwererfallen, die Ware oder Dienstleistung zu retournieren. Das Ph\u00e4nomen der \u00abVerlustaversion\u00bb wird heutzutage werbem\u00e4ssig genutzt, wenn uns zum Beispiel w\u00e4hrend der Suche nach Hotelzimmern auf den Buchungsplattformen zeitnah erkl\u00e4rt wird, dass nur noch ganz wenige Zimmer frei seien. Selbstverst\u00e4ndlich bieten\u00a0solche und viele andere verhaltens\u00f6konomische Marketinganwendungen keinerlei Gew\u00e4hr, dass die Kunden tats\u00e4chlich auf das Angebot einsteigen. Aufgrund der systematischen Ausrichtung auf typische Entscheidsituationen kann aber eine h\u00f6here Erfolgswahrscheinlichkeit erwartet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch in Bereichen der staatlichen Intervention hat die Verhaltens\u00f6konomie Einzug gehalten. Verhaltens\u00f6konomisch begr\u00fcndete Politikmassnahmen finden sich vor allem bei der Regulierung der Finanz- und Versicherungswirtschaft, in der Gesundheitspolitik, der Steuerpolitik oder der Umweltpolitik. In der Regulierungspolitik geh\u00f6ren namentlich die angels\u00e4chsischen L\u00e4nder diesbez\u00fcglich zu den Vorreitern, indem sie staatliche \u00abNudge Units\u00bb eingerichtet haben. Diese arbeiten typischerweise auf der Grundlage von randomisierten kontrollierten Studien, welche evidenzbasierte, kausale Einsichten einer bestimmten (neuen) staatlichen Intervention auf das beeinflussbare Verhalten der Akteure geben sollen. Auch internationale Entwicklungsorganisationen wie die Weltbank streben eine systematischere Beachtung verhaltens\u00f6konomischer Erkenntnisse an.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVerschiedene dieser wirtschaftspolitischen Ans\u00e4tze zielen letztlich auf eine umfassendere, das Bewusstsein st\u00e4rkende Information der Entscheidungstr\u00e4ger \u2013 eigentlich \u00e4hnlich, wie die weltweit verbreiteten Ans\u00e4tze, die aus fr\u00fcheren mikro\u00f6konomischen Erkenntnissen zur Problematik asymmetrischer Information abgeleitet wurden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>B\u00fcrger zu gew\u00fcnschtem Verhalten \u00abstupsen\u00bb <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der Politik umgesetzte Verhaltens\u00f6konomie will Menschen zu \u00abbesseren\u00bb Entscheidungen verhelfen. Die verf\u00fchrerische Idee ist, dass sie die begrenzte Rationalit\u00e4t, zum Beispiel in Form mangelnder Selbstkontrolle, \u00fcberwinden hilft. Im englischen Sprachgebrauch ist in diesem Zusammenhang der Begriff des \u00abNudging\u00bb (\u00abStupsen\u00bb) fest verankert. Er erlebte in den letzten Jahren einen eigentlichen Medienrummel und hat dem Fachbereich zus\u00e4tzlichen R\u00fcckenwind verliehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nW\u00e4hrend im Marketing kommerzielle Interessen die Verhaltensbeeinflussung begr\u00fcnden, wird bei dieser Art Politikgestaltung ein besseres gesellschaftliches Zusammenleben angestrebt. Wenn die einzelnen B\u00fcrger beim Verfolgen ihrer Eigeninteressen eine \u00abkl\u00fcgere\u00bb Wahl treffen, ist auch die Summe aller Entscheidungen optimaler, lautet das g\u00e4ngige R\u00e4sonnement. Die Idee, Menschen durch Nudging zu einem gesellschaftlich erw\u00fcnschten Verhalten zu bewegen, wird von Richard H. Thaler, der den Begriff zusammen mit Cass R. Sunstein pr\u00e4gte, denn auch als \u00abliberaler Paternalismus\u00bb bezeichnet: Vater Staat stupst zwar, die Handlungsoptionen werden aber (vordergr\u00fcndig) nicht eingeschr\u00e4nkt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer moralische Beigeschmack des Nudging-Ansatzes wurde in den letzten Jahren vielfach kritisiert. Die einen erkennen bei solchen Massnahmen einen \u00fcberm\u00e4ssigen beh\u00f6rdlichen Handlungsspielraum, um Menschen hin zu einem \u00abvern\u00fcnftigeren\u00bb Eigeninteresse zu lenken. Aus diesem Grund sei Nudging eine demokratisch schwach legitimierte, an Manipulation grenzende Staatsintervention. Demgegen\u00fcber entgegnen Nudging-Bef\u00fcrworter, ein gewissenhafter Einsatz setze selbstverst\u00e4ndlich immer die vollst\u00e4ndige Offenlegung der Zielsetzung durch die Beh\u00f6rden sowie die bewusste Gew\u00e4hrleistung von Wahlm\u00f6glichkeiten voraus; jeder k\u00f6nne seine eigene Wahl treffen. Dar\u00fcber hinaus verweisen viele Bef\u00fcrworter \u2013 unter starker Ausweitung der Begriffsdefinition \u2013 auf eine lange Tradition faktischer staatlicher Nudges. Dazu geh\u00f6ren ihrer Meinung nach Informations- und Aufkl\u00e4rungskampagnen, Vereinfachung von Formularen sowie Steigerung der Nutzerfreundlichkeit bei beh\u00f6rdlichen Internetseiten, visuelle Warnhinweise auf Zigarettenverpackungen oder Weinflaschen; dann und wann werden selbst finanzielle Anreize (Subventionen, Abgaben) als eine Form des Stupsens beschrieben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie neuartig die von der Verhaltens\u00f6konomie abgeleiteten (wirtschafts)politischen Massnahmen in der Praxis wirklich sind, ist also nicht klar. Entsprechend erkennen Kritiker im weiten Anwendungsfeld von Nudges eine gewisse Beliebigkeit: Der Staat stupst, Unternehmen stupsen, und wir werden aufgekl\u00e4rt, wie wir uns \u00fcber selbst verpflichtende Massnahmen \u2013 etwa fixe Kalendereintr\u00e4ge f\u00fcr das Fitnesstraining \u2013 \u00a0selber stupsen k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine weitere, methodologische Kritik bezieht sich auf die \u00dcbertragbarkeit der Studienergebnisse aus Laborexperimenten auf die reale Welt. Selbst wenn zielgerichtete Massnahmen beispielsweise beim pers\u00f6nlichen Umweltverhalten in der Praxis erfolgreich sind, kann die Wirksamkeit von Schubsern in Bereichen einer gesunden Ern\u00e4hrung limitiert sein. Hinterfragt wird zudem, ob gut gemeinte staatliche Aktivit\u00e4ten nicht zu unerw\u00fcnschten Nebenwirkungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Es ist beispielsweise denkbar, dass Eltern ihren Kindern bei einem als zu aufdringlich und einschr\u00e4nkend wirkenden Ern\u00e4hrungsprogramm in Schulkantinen eher den Bezug von (weniger gesunden) Take-away-Produkten zugestehen. Offen ist in diesem Kontext auch, ob der Effekt von einmal gesetzten Nudges \u00fcber die Zeit Bestand hat, zumal sich das Bewusstsein (im \u00dcbrigen ebenso wie Pr\u00e4ferenzen) wieder ver\u00e4ndern kann.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeiter stellt sich angesichts unterschiedlicher gesellschaftlicher Normen die Frage, ob erfolgreiche Beispiele auf andere L\u00e4nder \u00fcbertragbar sind. Und schliesslich bleibt noch ungekl\u00e4rt, ob das individuelle Verhalten aufgrund der Lernf\u00e4higkeit von Menschen und aufgrund der Marktkr\u00e4fte nicht ohnehin, das heisst ohne Nudging, immer wieder angepasst wird. So darf erwartet werden, dass B\u00f6rsenh\u00e4ndler, welche sich bei ihren Kauf- und Verkaufsauftr\u00e4gen immer wieder von Verhaltensanomalien (\u00abAnimal Spirit\u00bb) leiten lassen, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter aus dem Markt gedr\u00e4ngt werden. Die vielf\u00e4ltigen Zweifel sind f\u00fcr die Politikgestaltung deshalb relevant, weil letztlich die Summe individueller suboptimaler Verhaltensweisen auf Ebene der Gesamtbev\u00f6lkerung und im Zeitablauf nicht zwingend ein problematischer gesellschaftlicher Trend sein muss.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Zur\u00fcckhaltung in der Schweiz<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der Schweiz sind systematische Anwendungen in der Regulierungspolitik noch wenig verbreitet. Einzelne Massnahmen finden sich vor allem im Bereich der Nachhaltigkeit und fokussieren in erster Linie auf Default-Regeln, wie beispielsweise energiesparende Standardeinstellungen bei Elektroger\u00e4ten oder Strom aus erneuerbaren Energien als Standardpaket bei der Energieversorgung. Diese verh\u00e4ltnism\u00e4ssig zur\u00fcckhaltende Rezeption ist nicht unbegr\u00fcndet. So relativ jung der Forschungsbereich ist, so \u00fcberschaubar sind auch Evaluationen, aus denen klare Schl\u00fcsse f\u00fcr die Politik gezogen werden k\u00f6nnten. Viele Fragen sind trotz der hohen Beachtung der Forschung noch offen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTrotz unterschiedlichen Standpunkten gibt es einen Konsens, dass die bisherige Regulierungspolitik nicht auf den Kopf gestellt werden muss. Verhaltens\u00f6konomisch fundierte staatliche Interventionen k\u00f6nnen im Einzelfall Einzug in den Werkzeugkasten der Politik finden. Dabei sind aber wichtige Voraussetzungen zu beachten. Sie m\u00fcssen \u2013 erstens \u2013 als Alternative zu harten Regulierungen wie Verboten oder Obligatorien gepr\u00fcft werden. Zweitens sind Vor- und Nachteile gegen\u00fcber bestehenden Massnahmen sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen. Und drittens m\u00fcssen neu eingef\u00fchrte Massnahmen gewissenhaft evaluiert werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verhaltens\u00f6konomie ist en vogue. In diesem relativ jungen Forschungsfeld der Wirtschaftswissenschaften wurden mit Daniel Kahneman und Vernon L. Smith (2002) sowie mit Richard H. Thaler (2017) bereits drei Pioniere der Behavioral Economics mit dem Wirtschaftsnobelpreis honoriert. Die Verhaltens\u00f6konomie geht auf einen fruchtbaren akademischen Austausch zwischen Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Neurowissenschaften oder Soziologie zur\u00fcck. 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Vol. 38, Issue 3.<\/li>&#13;\n \t<li>OECD (2017). Behavioural Insights and Public Policy. OECD Publishing, Paris.<\/li>&#13;\n \t<li>Samson, Alain (Ed.)(2016). <a href=\"https:\/\/www.behavioraleconomics.com\/the-be-guide\/\">The Behavioral Economics Guide 2016<\/a>.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":106219,"main_focus":[156205,156952],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":106223,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"80639","post_abstract":"Die Verhaltens\u00f6konomie hat wichtige Erkenntnisse zum menschlichen Entscheidungsverhalten hervorgebracht. Im Marketing und in der allgemeinen Wirtschaftspolitik finden sich zahlreiche Anwendungsbeispiele. 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