{"id":106384,"date":"2018-07-19T11:01:32","date_gmt":"2018-07-19T11:01:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/07\/wambach-08-09-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:01:34","modified_gmt":"2023-08-23T21:01:34","slug":"wambach-08-09-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/07\/wambach-08-09-2018\/","title":{"rendered":"Der EU-Binnenmarkt \u2013 der gr\u00f6sste Wirtschaftsraum der Welt"},"content":{"rendered":"<p>Der EU-Binnenmarkt ist eine Erfolgsgeschichte f\u00fcr die B\u00fcrger und die Wirtschaft in der EU: Der \u00abGemeinsame Europ\u00e4ische Binnenmarkt\u00bb bietet Marktzugang zu mehr als 500 Millionen Menschen und ist mit einem Bruttoinlandprodukt (BIP) von 15,3 Billionen Euro im Jahr 2017 der gr\u00f6sste gemeinsame Wirtschaftsraum der Welt. Bevor er 1993 offiziell in Kraft trat, waren z\u00e4he Verhandlungen \u00fcber seine Ausgestaltung und \u00fcber den Abbau von Handelsschranken innerhalb der Europ\u00e4ischen Union vorausgegangen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Fundament des EU-Binnenmarktes bilden die sogenannten vier Grundfreiheiten: der freie Warenverkehr, die Dienstleistungsfreiheit, die Personenfreiz\u00fcgigkeit sowie der freie Kapital- und Zahlungsverkehr. Sie wurden bereits in den R\u00f6mischen Vertr\u00e4gen von 1957 erw\u00e4hnt, welche die Europ\u00e4ische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) begr\u00fcndeten. Elf Jahre sp\u00e4ter wurden mit der Zollunion die Binnenz\u00f6lle zwischen den EWG-Staaten abgeschafft und ein einheitlicher Aussenzoll eingef\u00fchrt. Die \u00abEinheitliche Europ\u00e4ische Akte\u00bb legte dann 1986 die Grundlagen f\u00fcr den Aufbau des Gemeinsamen Europ\u00e4ischen Binnenmarktes und den Abbau der inneren Schranken beim Personen- und Kapitalverkehr.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Attraktivit\u00e4t des EU-Binnenmarktes zeigt sich auch darin, dass die Nicht-EU-Mitglieder Island, Norwegen und Liechtenstein \u00fcber den Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWR) sowie die Schweiz \u00fcber die Europ\u00e4ische Freihandelszone am EU-Binnenmarkt teilnehmen. Der Erfolg der wirtschaftlichen Integration nach 25 Jahren EU-Binnenmarkt zeigt sich in verschiedenen Studien und Statistiken.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie EU-Bev\u00f6lkerung profitiert von einer gr\u00f6sseren Produktauswahl, niedrigeren Preisen und der M\u00f6glichkeit, in einem anderen Land als dem Herkunftsland innerhalb der EU zu arbeiten. F\u00fcr Unternehmen wiederum erh\u00f6hen sich dank dem Marktzugang die Absatzchancen. Zudem profitieren sie von einem grossen Erwerbspersonenpool und Kosteneinsparungen durch den Abbau von Handels- und Investitionsschranken. Weitere Kostenvorteile ergeben sich durch M\u00f6glichkeiten zur Spezialisierung sowie allgemein der Senkung von Transaktionskosten.&#13;<\/p>\n<h2><strong>500 Euro pro B\u00fcrger<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Binnenmarkt belebt den Handel zwischen den EU-Staaten \u2013 der Exportwert innerhalb der EU hat sich seit 1994 mehr als vervierfacht und belief sich 2016 auf rund 3000 Milliarden Euro, wobei ein Teil des Wachstums nat\u00fcrlich auf die Erweiterung der EU von 12 auf 28 Mitgliedsstaaten zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Im selben Zeitraum hat sich der Handel zwischen der EU und dem Rest der Welt verdreifacht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch der Dienstleistungshandel innerhalb der EU hat sich verst\u00e4rkt, allerdings auf geringem Niveau. Im Jahr 2014 hatten die Dienstleistungsexporte zwischen den EU-Staaten einen Anteil von 6,6 Prozent am EU-BIP. Im Jahr 2004 waren es noch 4,8 Prozent gewesen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSch\u00e4tzungen der Europ\u00e4ischen Kommission zufolge trug der gemeinsame Binnenmarkt zwischen 1992 und 2006 zu einem Anstieg des BIP von 2,2 Prozent bei, was rund 500 Euro pro B\u00fcrger entspricht.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Im selben Zeitraum soll der EU-Binnenmarkt 2,75 Millionen Arbeitspl\u00e4tze geschaffen haben, wodurch die Gesamtbesch\u00e4ftigung um 1,4 Prozent zunahm.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Z\u00e4sur f\u00fcr Europa ist der Brexit-Entscheid vom Sommer 2016. Grossbritannien stellt etwa 13 Prozent der Einwohner im EU-Binnenmarkt, und mit einem Anteil von 15 Prozent an der Wirtschaftsleitung im Jahr 2017 rangierte das Land an zweiter Stelle hinter Deutschland (21%). Es ist zu erwarten, dass die britische Wirtschaft auch nach einem Austritt eng mit dem Kontinent verbunden bleibt. Allerdings nicht \u00fcber den Binnenmarkt, sondern eher \u00fcber ein Freihandelsabkommen mit der EU, das zumindest teilweise die Vorteile eines gemeinsamen Marktes abbilden k\u00f6nnte.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Gemeinsame Handels- und Wettbewerbspolitik<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich ist es schwierig, die \u00f6konomischen Effekte des Binnenmarktes eindeutig von anderen Faktoren wie der globalen Konjunktur zu isolieren \u2013 zumal es sich um ein B\u00fcndel von Massnahmen handelt, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingef\u00fchrt wurden. In jedem Fall ergeben sich aus dem gemeinsamen Binnenmarkt institutionelle Vorteile, die sich positiv f\u00fcr B\u00fcrger und Wirtschaft auswirken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin Beispiel ist die gemeinsame EU-Handelspolitik gegen\u00fcber Drittstaaten: M\u00fcssten EU-L\u00e4nder einzeln mit Drittstaaten \u00fcber Handelsfragen verhandeln, w\u00e4ren sie angesichts ihrer wirtschaftlichen Gr\u00f6sse im Vergleich zu den beiden anderen grossen Wirtschaftsbl\u00f6cken USA und China, aber auch bei Verhandlungen mit wirtschaftsstarken L\u00e4ndern wie Japan in einer weitaus schw\u00e4cheren Position. Auch wenn Verhandlungen zu Freihandelsabkommen mit Drittstaaten in der Regel lange und kontrovers gef\u00fchrt werden, kann die EU hohe Verbraucherschutz- und Umweltstandards sowie g\u00fcnstige Marktbedingungen f\u00fcr Unternehmen durchsetzen. Beispiele sind das Comprehensive Economic and Trade Agreement (Ceta) zwischen der EU und Kanada, das seit vergangenem Herbst weitestgehend in Kraft ist, und das Handelsabkommen mit Japan, auf das sich die EU und Japan Ende 2017 geeinigt haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin weiterer institutioneller Vorteil, den der EU-Binnenmarkt mit sich bringt, ist die gemeinsame Wettbewerbspolitik. Sie garantiert einheitliche Rahmenbedingungen im Binnenmarkt und unterbindet Wettbewerbsverzerrungen infolge unterschiedlicher Marktbedingungen in den EU-Staaten. So sind beispielsweise Kartellverfolgung, Missbrauchsaufsicht und Fusionskontrolle im Vertrag \u00fcber die Arbeitsweise der EU festgelegt. Die Zust\u00e4ndigkeit der europ\u00e4ischen Wettbewerbsaufsicht liegt dabei bei der Europ\u00e4ischen Kommission. Ausserdem ist die Kommission f\u00fcr die staatliche Beihilfekontrolle zust\u00e4ndig, die Handelsverzerrungen und ungleiche Marktbedingungen aufgrund von staatlichen Beihilfen untersagen soll.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEinheitliche wettbewerbliche Rahmenbedingungen kommen sowohl den Unternehmen durch faire Marktchancen als auch den Verbrauchern zugute, die durch den intensiven Wettbewerb von niedrigeren Preisen, einer gr\u00f6sseren Produktvielfalt und Verbraucherstandards profitieren. Die Spielregeln vermag die EU-Kommission dabei auch bei aussereurop\u00e4ischen Unternehmen durchsetzen. Ein Paradefall ist das Verfahren gegen den Suchmaschinenbetreiber Google, das mit einer Rekord-Kartellstrafe von 2,4 Milliarden Euro im Juni 2017 abgeschlossen wurde. Dem US-Unternehmen wurde vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung auf dem Markt f\u00fcr Internetsuche missbr\u00e4uchlich genutzt zu haben. H\u00e4tte jedes EU-Land einzeln gegen Google vorgehen m\u00fcssen, w\u00e4re der Fall vermutlich anders ausgegangen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin wesentliches institutionelles Element des gemeinsamen Binnenmarktes ist schliesslich die einheitliche W\u00e4hrung \u2013 der Euro. Die 19 Staaten der Eurozone profitieren von niedrigeren Transaktionskosten, indem Wechselkursrisiken und W\u00e4hrungskosten wegfallen. Dar\u00fcber hinaus hat der Euro eine wichtige Funktion bei der Sicherstellung der Funktionsf\u00e4higkeit des Europ\u00e4ischen Binnenmarktes: Durch die Einheitsw\u00e4hrung wird den Mitgliedsstaaten die M\u00f6glichkeit genommen, wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch eine Abwertung der heimischen nationalen W\u00e4hrung zu begegnen. Innereurop\u00e4ische W\u00e4hrungskriege, die letztendlich die Akzeptanz des Binnenmarktes gef\u00e4hrden w\u00fcrden, k\u00f6nnen so vermieden werden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Integration vorantreiben<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Binnenmarkt ist die wirtschaftliche Integration noch nicht abgeschlossen. Ausbaubedarf besteht insbesondere beim Dienstleistungshandel, bei der Finanzmarktintegration, im Energiesektor und im digitalen Bereich. Die EU-Kommission sch\u00e4tzt, dass alleine die Vervollst\u00e4ndigung des digitalen Binnenmarktes j\u00e4hrlich bis zu 415 Milliarden Euro zum BIP beitragen kann. Auch im EU-Energiemarkt ist eine st\u00e4rkere Integration erforderlich, wenn man die Klimaziele erreichen und die Preise senken will.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin zentrales Ziel der \u00f6konomischen Integration zwischen den EU-Staaten ist die wirtschaftliche Konvergenz der Mitgliedsstaaten. W\u00e4hrend das reale BIP pro Kopf grunds\u00e4tzlich in allen EU-Staaten in den letzten Jahrzehnten gestiegen ist, gibt es immer noch starke Unterschiede zwischen den Mitgliedsl\u00e4ndern. So war im Jahr 2016 das BIP pro Kopf in Kaufkraftparit\u00e4ten beim Spitzenreiter Luxemburg mehr als f\u00fcnf Mal gr\u00f6sser als beim Schlusslicht Bulgarien. Auch die realwirtschaftliche Anpassung, zum Beispiel bei der Entwicklung der Lohnst\u00fcckkosten, erfolgt schleppend. Um die Konvergenz zu erh\u00f6hen, reicht der Ausbau des Binnenmarkts alleine nicht aus \u2013 dazu sind auch die nationalen Wirtschaftspolitiken gefragt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit einem Bruttoinlandprodukt, das vergangenes Jahr 16,5 Prozent des Welt-BIP ausmachte, tr\u00e4gt der EU-Binnenmarkt zum weltweiten Wohlstand bei. Wenn es ihn nicht schon seit 25 Jahren g\u00e4be, m\u00fcsste man ihn erfinden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. European Parliament (2018): <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/resources\/library\/media\/20180116RES91806\/20180116RES91806.pdf\">25 Years of the EU Single Market: Key Achievements<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">European Commission (2007): Steps Towards a Deeper Economic Integration: the Internal Market in the 21st Century. A Contribution to the Single Market Review, Economic Papers No. 271, January 2007.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der EU-Binnenmarkt ist eine Erfolgsgeschichte f\u00fcr die B\u00fcrger und die Wirtschaft in der EU: Der \u00abGemeinsame Europ\u00e4ische Binnenmarkt\u00bb bietet Marktzugang zu mehr als 500 Millionen Menschen und ist mit einem Bruttoinlandprodukt (BIP) von 15,3 Billionen Euro im Jahr 2017 der gr\u00f6sste gemeinsame Wirtschaftsraum der Welt. 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Mit dem Inkrafttreten des Binnenmarktes im Jahr 1993 wurden Handelsschranken abgebaut und einheitliche Rahmenbedingungen geschaffen. Dies belebte den Handel in der EU, und es entstanden Arbeitspl\u00e4tze. Eine weitere Folge des Binnenmarktes ist die gemeinsame Handels- und Wettbewerbspolitik der EU-Staaten, die es ihnen erlaubt, Freihandelsabkommen gemeinsam auszuhandeln. Obgleich die Marktharmonisierung bereits weit fortgeschritten ist, besteht noch Ausbaupotenzial \u2013 insbesondere beim Dienstleistungshandel, im Energiesektor und im digitalen Bereich.","magazine_issue":"20180809","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20180719","original_files":null,"external_release_for_author":"20180627","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5b0682e2d94f7"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106384"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4701"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106384"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106384\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126166,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106384\/revisions\/126166"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4701"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156962"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156219"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=106384"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=106384"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=106384"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=106384"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=106384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}