{"id":106449,"date":"2018-07-19T10:30:40","date_gmt":"2018-07-19T10:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/07\/joubli-08-09-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:01:29","modified_gmt":"2023-08-23T21:01:29","slug":"menschenrechte-joubli-08-09-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/07\/menschenrechte-joubli-08-09-2018\/","title":{"rendered":"Unternehmen und Menschenrechte: Bund setzt auf Sensibilisierung"},"content":{"rendered":"<p>Unternehmen m\u00fcssen sich an die Menschenrechte halten: Der \u00f6ffentliche Druck steigt weltweit \u2013 auch in der Schweiz mit der Diskussion zur Konzernverantwortungsinitiative. Angesichts der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaft verabschiedete der UNO-Menschenrechtsrat im Jahr 2011 einen Katalog von Leitprinzipien f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls sogenanntes Soft-Law-Instrument sehen die UNO-Leitprinzipien eine geteilte Verantwortung von Staaten und Unternehmen vor. Dazu sind sie entlang der drei S\u00e4ulen \u00abStaatliche Schutzpflicht\u00bb, \u00abUnternehmensverantwortung\u00bb und \u00abZugang zur Wiedergutmachung\u00bb \u00a0strukturiert (siehe <em>Abbildung<\/em>). Basierend auf diesen Empfehlungen, hat der Bundesrat am 9. Dezember 2016 einen Nationalen Aktionsplan f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) verabschiedet.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Aktionsplan ist das Resultat eines breit abgest\u00fctzten Prozesses von Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Eine wichtige Leitfrage war: Wie kann die Schweiz auf hier ans\u00e4ssige Unternehmen einwirken, damit diese im In- und Ausland die Menschenrechte achten? Aus Sicht des Bundesrates war dabei massgebend, mit einer m\u00f6glichst geringen Belastung der Unternehmen einen wirkungsvollen Schutz vor Menschenrechtsverletzungen zu gew\u00e4hrleisten.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>3-S\u00e4ulen-Struktur der UNO-Leitprinzipien f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<span style=\"color: #ff00ff;\"><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/07\/Bildschirmfoto-2018-06-18-um-15.11.00.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-79570\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/07\/Bildschirmfoto-2018-06-18-um-15.11.00.png\" alt=\"\" width=\"1566\" height=\"630\" \/><\/a><\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Workshops und Auszeichnung&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Nationale Aktionsplan basiert auf einem \u00absmart mix\u00bb von verbindlichen und nicht verbindlichen Massnahmen. Im Fokus des Aktionsplans stehen insbesondere Sensibilisierungsmassnahmen. Indem der Bund Informationsmaterialien bereitstellt und Workshops zur Sorgfaltspr\u00fcfung durchf\u00fchrt, will er das Respektieren der Menschenrechte auf Unternehmensebene erh\u00f6hen. Dazu arbeitet der Bund mit Branchenverb\u00e4nden und kantonalen Handelskammern zusammen. Ein demn\u00e4chst verf\u00fcgbares Internetportal und eine Brosch\u00fcre richten sich beispielsweise gezielt an Schweizer Unternehmen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Vorbildliche Initiativen von Firmen sollen zudem ab n\u00e4chstem Jahr mit dem \u00abSwiss Business and Human Rights Award\u00bb ausgezeichnet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsbesondere f\u00f6rdert der Bund Instrumente und Standards, die einer verantwortungsvollen Unternehmensf\u00fchrung dienen. So stellt er den Firmen branchenspezifische Richtlinien zur Corporate Social Responsibility (CSR) zur Verf\u00fcgung. Namentlich unterst\u00fctzt er die OECD-Leits\u00e4tze f\u00fcr multinationale Unternehmen, den \u00abUN Global Compact\u00bb sowie Instrumente der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Dar\u00fcber hinaus f\u00f6rdert er in Projekten der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit die Unternehmensverantwortung in den Partnerl\u00e4ndern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm zum Respekt der Menschenrechte in internationalen Wertsch\u00f6pfungsketten beizutragen, setzt die Schweiz auf sogenannte Multistakeholder-Initiativen. Das heisst, der Staat arbeitet mit dem Privatsektor sowie mit Interessengruppen und weiteren relevanten Akteuren zusammen (zum Beispiel Nichtregierungsorganisationen, Verb\u00e4nden, Wissenschaftlern etc.). So unterst\u00fctzt die Schweiz im Textilsektor beispielsweise die Better-Work-Initiative. Weiter ist sie Initiantin des Internationalen Verhaltenskodex f\u00fcr private Sicherheitsunternehmen, welcher verlangt, die Menschenrechte und das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht zu achten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin weiterer wichtiger Pfeiler des Aktionsplans ist das diplomatische Aussennetz der Schweiz. Auslandvertretungen der Schweiz, die sich in fragilen Kontexten befinden, haben in der Vergangenheit Initiativen zur F\u00f6rderung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen erarbeitet oder unterst\u00fctzt. Diese Aktivit\u00e4ten werden nun ausgebaut, und der Bund wird die Auslandvertretungen verst\u00e4rkt in seine Sensibilisierungs- und Unterst\u00fctzungsleistungen zur Achtung von Menschenrechten durch Unternehmen mit einbeziehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei bundesnahen Unternehmen kommt dem Bund eine gesteigerte Verantwortung zu. Das Gleiche gilt, wenn er direkt mit Unternehmen Gesch\u00e4ftsbeziehungen unterh\u00e4lt \u2013 beispielsweise \u00fcber die Exportrisikoversicherung. Ein weiterer sensibler Bereich sind \u00f6ffentliche Beschaffungen und Ausschreibungen, wo der Staat als Auftraggeber die Einhaltung von Arbeitsrechten gew\u00e4hrleisten muss.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Unterst\u00fctzungsbedarf bei KMU<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSensibel sind auch Aktivit\u00e4ten und Gesch\u00e4ftsbeziehungen von Schweizer Unternehmen im Ausland (vgl. <em>Kasten<\/em>). Nebst multinationalen Unternehmen sind auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) betroffen. Letztere unterst\u00fctzt der Bund gezielt, da es KMU oft an Ressourcen und an einer Hebelwirkung gegen\u00fcber ihren Partnern fehlt. Hierf\u00fcr organisiert er Workshops f\u00fcr Firmen, in welchen die Umsetzbarkeit und die Praktikabilit\u00e4t von Sorgfaltspr\u00fcfungen im Zentrum stehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Menschenrechte sind f\u00fcr Firmen zusehends gesch\u00e4ftsrelevant, da Konsumenten deren Einhaltung als Teil der nachhaltigen Entwicklung betrachten. F\u00fcr Unternehmen lassen sich Reputationsrisiken minimieren, und oft gehen bessere Arbeitsbedingungen mit einer h\u00f6heren Produktivit\u00e4t einher.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Verwirklichung der Menschenrechte ist eine unerl\u00e4ssliche Voraussetzung f\u00fcr eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung: Auf dieser \u00dcberzeugung beruht das Engagement des Bundes f\u00fcr den Menschenrechtsschutz im Kontext der Wirtschaft. Der Bund sieht seine Rolle darin, Unternehmen bei der Umsetzung der UNO-Leitprinzipien zu unterst\u00fctzen, Unternehmen anzuhalten, die Menschenrechte zu achten, und, wo Gesetze bestehen, diese umzusetzen. Ein proaktiver Umgang mit diesem Thema wird Schweizer Unternehmen erlauben, die Herausforderungen zu meistern und die Risiken einzuschr\u00e4nken und gleichzeitig die damit verbundenen Chancen wahrzunehmen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2016), <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/seco\/nsb-news.msg-id-64884.html\">Unternehmen und Menschenrechte: Bericht und nationaler Aktionsplan<\/a>, Medienmitteilung vom 9. Dezember 2016. Zu Aktionspl\u00e4nen von anderen Staaten siehe Internetseite des <a href=\"http:\/\/www.ohchr.org\/EN\/Issues\/Business\/Pages\/NationalActionPlans.aspx\">UNO-Hochkommissariats f\u00fcr Menschenrechte<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Unter <a href=\"https:\/\/www.nap-bhr.admin.ch\">www.nap-bhr.admin.ch<\/a> abrufbar.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmen m\u00fcssen sich an die Menschenrechte halten: Der \u00f6ffentliche Druck steigt weltweit \u2013 auch in der Schweiz mit der Diskussion zur Konzernverantwortungsinitiative. Angesichts der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaft verabschiedete der UNO-Menschenrechtsrat im Jahr 2011 einen Katalog von Leitprinzipien f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte.&#13; &#13; Als sogenanntes Soft-Law-Instrument sehen die UNO-Leitprinzipien eine geteilte Verantwortung von Staaten und [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4705,"featured_media":22035,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[97],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4705,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Ressort Internationale Arbeitsfragen, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco), Bern","seco_author_post_occupation_fr":"Collaboratrice scientifique, secteur Affaires internationales du travail, Secr\u00e9tariat d\u2019\u00c9tat \u00e0 l\u2019\u00e9conomie (Seco), Berne","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Unternehmen und Menschenrechte: Bund setzt auf Sensibilisierung","post_lead":"Der Aktionsplan des Bundes zu Unternehmen und Menschenrechten kommt ins Rollen: Mit Workshops und Informationsmaterialien will der Bund Firmen sensibilisieren.","post_hero_image_description":"Den Global-Compact-Prinzipien der UNO verpflichtet: Schokoladenhersteller Lindt & Spr\u00fcngli.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Arbeitsnormen besonders relevant","kasten_box":"Um zu analysieren, welche Menschenrechte m\u00f6glicherweise verletzt werden, kommt es in erster Linie auf den Sektor und den geografischen Kontext an, in dem ein Unternehmen t\u00e4tig ist. Ein Beispiel: Wird bei der Produktion von G\u00fctern mit chemischen Stoffen gearbeitet, wird der Schutz von Leben und Gesundheit der Arbeitnehmenden und somit die Respektierung des Rechts auf w\u00fcrdige Arbeitsbedingungen sicher relevant sein. In den allermeisten F\u00e4llen sind <em>arbeitsbezogene Menschenrechte <\/em>zentral. Insbesondere die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation, die explizit in den UNO-Leitprinzipien referenziert werden, sind in diesem Zusammenhang von grosser Bedeutung. Diese Normen verbieten die Zwangs- und Kinderarbeit sowie die Diskriminierung in Besch\u00e4ftigung und Beruf und fordern die Anerkennung und die Wahrung der Vereinigungsfreiheit und des Rechts auf Kollektivverhandlungen."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":106452,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":106456,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"79321","post_abstract":"Der Bundesrat hat Ende 2016 einen Nationalen Aktionsplan f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet. Er basiert auf den UNO-Leitprinzipien und ist ein \u00absmart mix\u00bb aus verbindlichen und nicht verbindlichen Massnahmen. Ein zentraler Aspekt ist die Sensibilisierung der Firmen. So organisiert der Bund beispielsweise Workshops und wird vorbildliche Unternehmensinitiativen auszeichnen. Der Bund bezieht dabei m\u00f6glichst viele Interessengruppen mit ein und baut auf das diplomatische Aussennetz der Schweiz. Besondere Aufmerksamkeit widmet er KMU, die international t\u00e4tig sind. Da Konsumenten immer h\u00f6here Anspr\u00fcche an die Produkte stellen, ist ein vorbildlicher Umgang von Unternehmen mit Menschenrechten eine Chance.","magazine_issue":"20180809","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20180719","original_files":null,"external_release_for_author":"20180627","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5b17a90de9f85"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106449"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4705"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106449"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126171,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106449\/revisions\/126171"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4705"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22035"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=106449"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=106449"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=106449"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=106449"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=106449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}