{"id":106711,"date":"2018-06-25T10:30:03","date_gmt":"2018-06-25T10:30:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/06\/vuignier-07-2018fra\/"},"modified":"2023-08-23T23:02:13","modified_gmt":"2023-08-23T21:02:13","slug":"die-schweiz-muss-sich-und-ihre-kompetenzzentren-besser-vermarkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/06\/die-schweiz-muss-sich-und-ihre-kompetenzzentren-besser-vermarkten\/","title":{"rendered":"Die Schweiz muss sich und ihre Kompetenzzentren besser vermarkten"},"content":{"rendered":"<p>Zahlreiche Analysen befassen sich mit der Frage, wie attraktiv bestimmte Wirtschaftsstandorte f\u00fcr Unternehmen sind. In den daraus abgeleiteten Rankings liegt der Schwerpunkt in der Regel auf den Rahmenbedingungen oder der Steuerbelastung. Eher selten wird untersucht, wie bedeutend das Image einer Region f\u00fcr den Standortentscheid ist. Doch seit einigen Jahren beruhen die Strategien zur Standortf\u00f6rderung zunehmend auf solchen immateriellen Kriterien, um Unternehmer und Investoren anzulocken. Denn ein Wirtschaftsstandort kann wie eine Art Marke betrachtet werden. Der aufstrebende Wissenschaftsbereich des \u00abPlace Branding\u00bb befasst sich mit diesen Fragen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie hohe Mobilit\u00e4t der Unternehmen hat weltweit zu einem h\u00e4rteren Standortwettbewerb zwischen den verschiedenen Wirtschaftsregionen gef\u00fchrt. Jede Region m\u00f6chte Firmen mit wertsch\u00f6pfungsintensiven Arbeitspl\u00e4tzen f\u00fcr sich gewinnen. Um die Investoren zu \u00fcberzeugen, erarbeiten die Wirtschaftsf\u00f6rderer deshalb stichhaltige Argumente und beschreiben die Pluspunkte ihrer Region in allen Einzelheiten. Abgesehen von den objektiven und messbaren Aspekten achten die Entscheidungstr\u00e4ger in den Unternehmen teilweise aber auch auf das Renommee einer Region.&#13;<\/p>\n<h2>Mehrstufige Schweizer Standortf\u00f6rderung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Massnahmen des Bundes zur Standortf\u00f6rderung haben subsidi\u00e4ren Charakter, denn haupts\u00e4chlich sind die Kantone daf\u00fcr zust\u00e4ndig. Die Standortf\u00f6rderung des Bundes hat den Zweck, ausl\u00e4ndischen Investoren die Vorz\u00fcge der Schweiz aufzuzeigen. Dazu hat der Bund den privatrechtlichen und nicht gewinnorientierten Verein Switzerland Global Enterprise (S-GE) beauftragt. Ausserdem arbeitet der Bund eng mit den Kantonen zusammen. W\u00e4hrend S-GE ausl\u00e4ndische Investoren \u00fcber die Vorteile der Schweiz informiert, sind die Kantone daf\u00fcr zust\u00e4ndig, die Einzelheiten einer potenziellen Unternehmensansiedlung auszuarbeiten. Dieser Prozess setzt eine umfangreiche Zusammenarbeit von Bund und Kantonen voraus. Ausserdem sind vier interkantonale Wirtschaftsf\u00f6rderungsstellen auf internationaler Ebene t\u00e4tig: Die <em>Greater Geneva Bern Area<\/em> (GGBA), die <em>Greater Zurich Area<\/em>, die <em>St. Gallen Bodensee Area<\/em> und die <em>BaselArea.swiss<\/em>. Wenn ein ausl\u00e4ndisches Unternehmen bei S-GE sein Interesse bekundet, wird das Investitionsvorhaben diesen vier Standortpromotionsstellen und den 26 Kantonen \u00fcbergeben, die dem interessierten Unternehmen unabh\u00e4ngig voneinander je ein Dossier zusenden k\u00f6nnen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf internationaler Ebene sind die einzelnen Kantone also sowohl durch die Schweiz als gesamten Wirtschaftsraum als auch als einzelne Standorte vertreten. So wird f\u00fcr den Kanton Waadt beispielsweise dreimal Standortpromotion betrieben: erstens als Teil der Schweiz durch S-GE, zweitens als Teil der Westschweiz durch die GGBA und drittens durch eine kantonale Standortf\u00f6rderungsstelle (siehe <em>Abbildung<\/em>). Neben dem Ruf von Lausanne als olympische Hauptstadt wird auch die Bekanntheit von Genf bei der Standortpromotion f\u00fcr diese Region genutzt. Denn ein Teil der Waadt geh\u00f6rt zur Agglomeration des Grossraums Genf, und der Tourismusslogan des Kantons Waadt lautet \u00abVaud Lake Geneva Region\u00bb. Ausserdem haben die Beh\u00f6rden seit einigen Jahren die Absicht, ihr eigenes Image \u00fcber die Gebietsmarke \u00abVaud\u00bb zu entwickeln, um branchen\u00fcbergreifend f\u00fcr den ganzen Kanton Standortpromotion zu betreiben.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Die mehrstufige Standortf\u00f6rderung der Schweiz und ihre Promotionsstellen in Genf und Lausanne<span style=\"color: #ff00ff;\">&#13;<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/06\/Bildschirmfoto-2018-06-20-um-09.55.42.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-79770\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/06\/Bildschirmfoto-2018-06-20-um-09.55.42.png\" alt=\"\" width=\"2070\" height=\"954\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Entscheidende Faktoren f\u00fcr Unternehmensleiter<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn einer Studie wurden diese gemeinsamen Massnahmen der Standortf\u00f6rderung analysiert und teilstrukturierte Interviews mit Managern gef\u00fchrt, die sich in den Jahren 2010 bis 2016 f\u00fcr eine Unternehmensansiedlung im Kanton Waadt entschieden hatten.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Diese Umfrage hat ergeben, dass insbesondere die Steuerbelastung, das flexible Arbeitsrecht, das Marktpotenzial und der Schutz des geistigen Eigentums die massgebenden Faktoren f\u00fcr den Standortentscheid waren. Anschliessend wurden die Befragten gebeten, anhand dieser Faktoren eine Auswahl aus verschiedenen Wirtschaftsstandorten zu treffen. In einem zweiten Schritt wurden ihnen diese Wirtschaftsstandorte wieder vorgelegt, wobei einige mit dem Hinweis versehen waren, dass sie sich im Kanton Waadt, in der Schweiz, befinden. Mit dieser Methode l\u00e4sst sich das jeweilige Gewicht der Faktoren erfassen, die f\u00fcr die Standortattraktivit\u00e4t und damit f\u00fcr eine Standortwahl massgebend sind. Ausserdem kann damit bestimmt werden, wie stark ein Standortentscheid vom Image des Kantons und des Landes abh\u00e4ngt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsgesamt wurden 30 Interviews gef\u00fchrt. Die in der Stichprobe vertretenen Branchen entsprechen den Wirtschaftsbereichen, die von den kantonalen Beh\u00f6rden priorisiert werden: umweltfreundliche Technologien und Energie, Lifesciences, Dienstleistungen, Engineering und Pr\u00e4zisionsindustrie, internationaler Sport, Informations- und Kommunikationstechnologien, Finanzindustrie und Rohstoffhandel.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus den Ergebnissen lassen sich drei haupts\u00e4chliche Lehren ziehen. \u00dcber zwei Drittel der befragten Manager werden vom Image des Wirtschaftsstandorts beeinflusst, da sie dessen Namen mit bestimmten Faktoren assoziieren, die f\u00fcr die Standortattraktivit\u00e4t entscheidend sind: Dies kann man als \u00abzusammenfassenden Effekt\u00bb bezeichnen. Die Erw\u00e4hnung des Kantons Waadt ist nach Auffassung der Befragten ein Hinweis darauf, dass bestimmte Voraussetzungen erf\u00fcllt sind. Im internationalen Vergleich assoziieren sie die Region Waadt mit einer hohen Lebensqualit\u00e4t, einem stabilen politischen System, hoch qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften und leistungsf\u00e4higen Infrastrukturen. Im Weiteren gehen aus der Analyse zwei Trends hervor: Die Entscheidungstr\u00e4ger achten sowohl auf die \u00abMarke Schweiz\u00bb als auch auf das Renommee bestimmter Kompetenzzentren (\u00abCluster\u00bb) in unserem Land.&#13;<\/p>\n<h2>\u00abMarke Schweiz\u00bb und Kompetenzzentren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie grosse Mehrheit der befragten Unternehmensleiter nimmt das Gebiet der Waadt als grossen Raum ohne klar definierte Grenzen wahr. In unserem Fall entspricht es der Westschweiz oder der Genferseeregion.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNach Auffassung der befragten Manager h\u00e4ngt die Ausstrahlung der Region teilweise mit der Bekanntheit ihrer St\u00e4dte und haupts\u00e4chlich mit dem Ansehen der Schweiz zusammen. Die Schweiz vermittelt ein Image von hoher Qualit\u00e4t, was f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten des Unternehmens von Vorteil ist (\u00abMade in\u00bb-Effekt). Ausserdem steht die Schweiz f\u00fcr gute Lebensbedingungen und politische Stabilit\u00e4t. Das Argument, dass die Schweiz ein innovativer Wirtschaftsstandort ist, \u00fcberzeugt auch dank ihren spezifischen Kompetenzzentren. Diese generieren hohe Investitionen in die Forschung und die Entwicklung. Doch dieses Argument scheint nicht direkt mit dem Image der Schweiz zusammenzuh\u00e4ngen. Um sich von den zahlreichen anderen L\u00e4ndern zu unterscheiden, die sich auch als Innovationsf\u00fchrer profilieren, ist es daher von entscheidender Bedeutung, spezifische Faktoren hervorzuheben und \u00fcberzeugende Vorteile anzubieten, anstatt sich auf einem insgesamt positiven Image in diesem Bereich auszuruhen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Analyse zeigt, dass objektive und greifbare Faktoren der Standortattraktivit\u00e4t f\u00fcr die Standortwahl am wichtigsten sind. Im schweizerischen F\u00f6deralismus k\u00f6nnen die Bedingungen, die den Unternehmen geboten werden, zwar je nach Kanton unterschiedlich sein. Doch f\u00fcr die Manager sind die Kriterien massgebend, die \u00fcber die Kantonsgrenzen hinausgehen. Das heisst: Im internationalen Vergleich potenzieller Unternehmensstandorte ist die Leistung der Kompetenzzentren jedenfalls relevanter als die kantonalen Unterschiede.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Wahrnehmung der befragten Unternehmer und Investoren zeigt, dass eine doppelte Positionierung massgebend ist \u2013 zum einen als gesamter Wirtschaftsstandort (\u00abNation Branding\u00bb) und zum andern als spezifischer T\u00e4tigkeitsbereich (\u00abCluster Branding\u00bb). Diese Wahrnehmung steht den derzeitigen Strategien der Standortf\u00f6rderung entgegen, die auf politisch-institutionelle Ebenen wie die Kantone fokussiert. Aus funktioneller Sicht ist dieser Fokus nicht sehr zweckm\u00e4ssig.&#13;<\/p>\n<h2>Verbesserungsm\u00f6glichkeiten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf der Grundlage dieser Studie und als Weiterf\u00fchrung anderer Arbeiten zu diesem Thema<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> geben wir folgende Empfehlungen ab.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls Erstes k\u00f6nnte die Kommunikation durch eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Standortpromotionsstellen von Bund, Kantonen und auf interkantonaler Ebene verbessert werden. Einige Unternehmensf\u00fchrer sch\u00e4tzen zwar einen gewissen Wettbewerb, da er ihres Erachtens die Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00f6rdert. Doch die Mehrheit der Befragten ist der Auffassung, dass die Vielzahl von Ans\u00e4tzen und Standortmarketingorganisationen die Botschaft der Standortf\u00f6rderung verneble. Einer der befragten Unternehmensverantwortlichen dr\u00fcckt es so aus: \u00abDie Schweiz besteht eigentlich aus 26 verschiedenen L\u00e4ndern.\u00bb Die meisten kantonalen und interkantonalen Standortf\u00f6rderungsstellen beziehen sich bei ihrem Auftritt bereits auf die Schweiz, insbesondere durch das weisse Kreuz auf rotem Grund im Logo. W\u00e4re es nicht sinnvoll, eine gesamtschweizerische Strategie zu lancieren, um die \u00abSwissness\u00bb besser zu nutzen?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAbgesehen von den interkantonalen Standortpromotionsstellen sind auch Branchenplattformen Ausdruck der Zusammenarbeit der Kantone. So tragen in der Westschweiz beispielsweise Bioalps, Alp ICT, Micronarc und Cleantechalps zum Entstehen kantons\u00fcbergreifender Cluster bei. Doch die gemeinsamen Massnahmen sind nach wie vor nicht sehr ambiti\u00f6s. Anscheinend sind die Kantone nur bedingt gewillt, ihre Kompetenzen an gemeinsame Strukturen zu \u00fcbertragen. Beispielsweise h\u00e4tte das Projekt f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung des Gesundheitsbereichs in der Westschweiz, das sogenannte Health Valley, ein grosses Potenzial, das bislang zu wenig genutzt wird. Seine Verkn\u00fcpfung mit den bestehenden Plattformen ist weiterhin unklar, und m\u00f6gliche Synergien mit anderen bekannten Clustern wie dem Bio Valley in der Region Basel wurden zweifellos nicht untersucht. Das Watch Valley \u2013 ein gemeinsames Projekt der Schweizer Uhrenindustrie \u2013 beschr\u00e4nkt sich gegenw\u00e4rtig trotz seines grossen wirtschaftlichen Potenzials auf eine Route f\u00fcr Touristen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf gesamtschweizerischer Ebene ist der Switzerland Innovation Park vielversprechend. Diese neue Plattform, die Kontakte zwischen Hochschulen und Unternehmen unterst\u00fctzt, k\u00f6nnte Synergien zwischen den verschiedenen Innovationsclustern erleichtern. Dadurch k\u00f6nnte der Wirtschaftsstandort Schweiz auf internationaler Ebene als Ganzes gef\u00f6rdert werden. In einem zweiten Schritt w\u00fcrden dann die Wettbewerbsvorteile der einzelnen Regionen und Kompetenzzentren hervorgehoben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweizer Standortf\u00f6rderung m\u00fcsste also auf das ganze Land und die verschiedenen kantons\u00fcbergreifenden Kompetenzzentren ausgerichtet werden. Ein einheitlicher, pragmatischer Ansatz auf gesamtschweizerischer Ebene ohne Verbindung zur politisch-institutionellen Ebene der Kantone h\u00e4tte den Vorteil, dass dem Bedarf nach einer branchenbezogenen Differenzierung entsprochen werden k\u00f6nnte, um Unternehmen anzulocken. Gleichzeitig k\u00f6nnte man so die St\u00e4rke der \u00abMarke Schweiz\u00bb nutzen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Monnier (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Diese Studie wurde im Rahmen der Dissertation des Autors am Idheap realisiert.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Rufer und Wagner (2015) und von Stokar et al. (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahlreiche Analysen befassen sich mit der Frage, wie attraktiv bestimmte Wirtschaftsstandorte f\u00fcr Unternehmen sind. In den daraus abgeleiteten Rankings liegt der Schwerpunkt in der Regel auf den Rahmenbedingungen oder der Steuerbelastung. Eher selten wird untersucht, wie bedeutend das Image einer Region f\u00fcr den Standortentscheid ist. Doch seit einigen Jahren beruhen die Strategien zur Standortf\u00f6rderung zunehmend [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4672,"featured_media":22337,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[230],"acf":{"seco_author":4672,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Dr. rer. pol., wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hochschulinstitut f\u00fcr \u00f6ffentliche Verwaltung (Idheap), Universit\u00e4t Lausanne","seco_author_post_occupation_fr":"Charg\u00e9 de recherche, Institut de hautes \u00e9tudes en administration publique (Idheap), universit\u00e9 de Lausanne","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Worauf es beim Standortentscheid ankommt","post_lead":"Das Image eines Landes oder einer Region ist f\u00fcr den Standortentscheid eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Die Schweiz und ihre Kompetenzzentren sind solche \u00abMarken\u00bb, die es besser zu nutzen gilt.","post_hero_image_description":"In der Genferseeregion hat sich ein Innovationscluster f\u00fcr Biotechnologie herausgebildet. Der portugiesische Staatspr\u00e4sident Marcelo Rebelo de Sousa (r.) besichtigt 2016 den Campus Biotech in Genf.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"<ul>&#13;\n \t<li>Monnier P. D. (2015). Promotion \u00e9conomique de la Suisse occidentale:\u202fradiographie sans complaisance, Genf, Slatkine.<\/li>&#13;\n \t<li>Rufer R., und Wagner A. (2015). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch2015\/02\/standortfoerderung-in-internationaler-perspektive\/\">Standortf\u00f6rderung in internationaler Perspektive<\/a>, in\u00a0: Die Volkswirtschaft, 3\/4-2015, S. 4 ff.<\/li>&#13;\n \t<li>Von Stokar T., Vettori A., Zandonella R., Scherer R., Zumbusch K. und Schoenenberger A. (2014). Evaluation nationale Standortpromotion Schweiz<em>, <\/em>im Auftrag des Seco. Z\u00fcrich, Infras \/ Universit\u00e4t St. Gallen \/ Eco\u2019Diagnostic.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":106714,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":106718,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"77797","post_abstract":"Standortentscheidungen von Unternehmen sind auf verschiedene Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren. Viele Analysen legen den Fokus auf die Rahmenbedingungen oder die Steuerbelastung. Deutlich seltener wird der Effekt untersucht, den das Image einer Region hat. Doch seit einigen Jahren beruhen Strategien zur Standortf\u00f6rderung zunehmend auf solchen immateriellen Kriterien. Dabei wird ber\u00fccksichtigt, dass sich ein Wirtschaftsstandort wie eine Marke verhalten kann. Aus einer Umfrage unter Unternehmensleitern geht hervor, dass diese sowohl auf die \u00abMarke Schweiz\u00bb als auch auf das Renommee bestimmter Kompetenzzentren achten, wenn sie sich f\u00fcr einen neuen Unternehmensstandort entscheiden m\u00fcssen. Diese Analyse zeigt auch Verbesserungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Standortpromotion der Schweiz auf.","magazine_issue":"20180701","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20180626","original_files":null,"external_release_for_author":"20180607","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5ac48a274c0b6"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106711"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4672"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106711"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106711\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126193,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106711\/revisions\/126193"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4672"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22337"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=106711"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=106711"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=106711"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=106711"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=106711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}