{"id":106862,"date":"2018-05-24T10:56:50","date_gmt":"2018-05-24T10:56:50","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/05\/mathys-06-2018fra\/"},"modified":"2023-08-23T23:02:20","modified_gmt":"2023-08-23T21:02:20","slug":"fokus-mathys-06-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/05\/fokus-mathys-06-2018\/","title":{"rendered":"Programmvereinbarungen: Kantone ziehen grunds\u00e4tzlich eine positive Bilanz"},"content":{"rendered":"<p>Die am 1. Januar 2008 eingef\u00fchrte Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) hatte in erster Linie den Zweck, die Effizienz \u00f6ffentlicher Leistungen zu verbessern. Dazu sollten die Aufgaben und ihre Finanzierung entflechtet, die Zentralisierung der Aufgaben beim Bund gebremst und die Autonomie der Kantone gest\u00e4rkt werden.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Aufgabenentflechtung kann als mehrheitlich gelungen beurteilt werden: F\u00fcr sieben \u00f6ffentliche Aufgaben ist nun ausschliesslich der Bund zust\u00e4ndig, w\u00e4hrend zehn weitere Aufgaben den Kantonen zugewiesen wurden. Insgesamt 35 Aufgaben sind explizit als Verbundaufgaben definiert, welche Bund und Kantone gemeinsam wahrnehmen. Davon sind 21 Aufgaben im Rahmen von sogenannten Programmvereinbarungen geregelt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nProgrammvereinbarungen sind \u00f6ffentlich-rechtliche Vertr\u00e4ge, die zwischen dem zust\u00e4ndigen Bundesamt und den Kantonen abgeschlossen werden. Durch diese innovativen Verfahren ver\u00e4ndern sich die bisherigen Vollzugs- und Finanzierungsverfahren von Bund und Kantonen tiefgreifend. Indem der Bund beispielsweise Global- oder Pauschalbeitr\u00e4ge \u00fcber eine Periode von vier Jahren gew\u00e4hrt, erhalten die Kantone mehr Handlungsspielraum.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Dar\u00fcber hinaus beteiligen sich die Kantone an einem System des Bundes mit Mechanismen zur Kontrolle (\u00abControlling\u00bb), \u00dcberwachung (\u00abMonitoring\u00bb) und Erarbeitung von Berichten (\u00abReporting\u00bb). Prominente Beispiele f\u00fcr Programmvereinbarungen sind das nationale Geb\u00e4udesanierungsprogramm von 2010 und die spezifische Integrationsf\u00f6rderung von 2014.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Zahl der Vereinbarungen w\u00e4chst<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nObwohl sich die Wirksamkeit der Programmvereinbarungen gezeigt hat, sind diese auch mit Schwierigkeiten verbunden. Insbesondere der Anstieg der Zahl der Vertr\u00e4ge seit 2008 scheint problematisch: Gegenw\u00e4rtig sind 536 Vereinbarungen in Kraft, f\u00fcr die der Bund rund 13 Milliarden Franken budgetiert. Das ist 2,5 Mal mehr als das Budget des Finanzausgleichs.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn die Zahl im bisherigen Ausmass zunimmt, f\u00fchrt dies zu einer starken Verflechtung, die dem im Jahr 2008 angestrebten Ziel zuwiderl\u00e4uft. So sehen sich die Kantone teilweise nicht in der Lage, die vom Bund finanzierten Aufgaben zu bew\u00e4ltigen \u2013 w\u00e4hrend der Bund seine Entscheidungskompetenz abgibt.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Damit wird das Prinzip der fiskalischen \u00c4quivalenz<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> verletzt, was einen Verlust an Zust\u00e4ndigkeiten und Kontrolle zur Folge hat.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn einer Dissertationsarbeit der Universit\u00e4t Lausanne wurden Programmvereinbarungen aus den f\u00fcnf Bereichen Natur- und Landschaftsschutz, Strassenl\u00e4rm, Denkmalpflege, Regionalpolitik und Integrationsf\u00f6rderung auf die erw\u00e4hnte Problematik analysiert.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Dazu wurden die Vereinbarungen aus den Kantonen Bern, Genf, Uri, Waadt, Wallis und Z\u00fcrich miteinander verglichen. Aufgrund der starken Unterschiede zwischen den Kantonen ist es schwierig, allgemeine Schlussfolgerungen zu ziehen. Doch die R\u00fcckmeldungen von rund 30 kantonalen Akteuren er\u00f6ffnen analytische Perspektiven.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Notwendige Verbesserungen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Programmvereinbarungen fallen im Allgemeinen zur Zufriedenheit der Kantone aus, wie die R\u00fcckmeldungen zeigen. Kritisiert wurden allerdings ein unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig grosser Umfang der Verwaltungsaufgaben, ein ungen\u00fcgender Austausch zwischen den Kantonen und dem Bund sowie zu anspruchsvolle Kontrollen durch den Bund (siehe <em>Abbildung<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Kritische Aspekte der Programmvereinbarungen aus Sicht der Kantone<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Mathys_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Mathys_de_1').highcharts({\n   chart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: [\"Umfang der Verwaltungsaufgaben\", \"Austausch zwischen den Kantonen\", \"Austausch mit dem Bund\", \"Vollzugskontrollen durch <br> den Bund\"]\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Skala: (1=sehr unangemessen, 4=v\u00f6llig angemessen)'\n        },\nmin: 1,\n    },\n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'L\u00e4rm',\n        data: [3.6,2.92,2,2.33],\n        color: '#a5c4d2'\n    }, {\n        name: 'Integration',\n        data: [2.58,3,2.67,3],\n                color: '#74b5ce'\n\n\n    }, {\n        name: 'Denkmalpflege',\n        data: [2.75,3,1.8,2.4],\n                color: '#417abb'\n\n\n    },{\n        name: 'Natur',\n        data: [3,2.7,3,3.33],\n                color: '#639eaf'\n\n\n    },{\n        name: 'Regionalpolitik',\n        data: [2.67,2.5,2.5,2.8],\n                color: '#434491'\n\n    },{\n        name: 'Durchschnitt',\n        data: [2.92,2.82,2.39,2.77],        \n                color: '#9e418f'\n\n         \n\n\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Lesebeispiel: Bei der Programmvereinbarung zum Strassenl\u00e4rm waren die kantonalen Akteure der Auffassung, dass der Verwaltungsaufwand gering ausfiel (3,6), aber der Austausch mit dem Bund nur durchschnittlich war (2).&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Mathys \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie NFA sieht eine strikte Rollenteilung vor: W\u00e4hrend die Strategie Sache des Bundes ist, sind die Kantone f\u00fcr die Umsetzung zust\u00e4ndig. Dadurch soll die Zusammenarbeit zwischen den beiden institutionellen Ebenen gef\u00f6rdert werden. Die Umfrageergebnisse zeigen jedoch, dass das nicht immer der Fall ist. Zum einen werden bei einem Drittel der untersuchten F\u00e4lle die strategischen Vorgaben des Bundes nicht anerkannt. Zum anderen beklagt die H\u00e4lfte der Kantone ein geringes Interesse des Bundes. Dies ist haupts\u00e4chlich bei der Denkmalpflege der Fall, wo die Bundesbeitr\u00e4ge nicht ausreichen. Hier sehen sich die Kantone sowohl f\u00fcr die Umsetzung in der Praxis als auch f\u00fcr die strategische Steuerung zust\u00e4ndig.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Positive Bilanz in Z\u00fcrich und Genf<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVon allen untersuchten Programmvereinbarungen sticht die Integrationsf\u00f6rderung im Kanton Z\u00fcrich f\u00fcr die Jahre 2014 bis 2017 am positivsten hervor. Eindr\u00fccklich ist dabei die Zusammenarbeit des Kantons mit den Gemeinden: Im Jahr 2015 beteiligten sich 61 der insgesamt 169 Gemeinden an der Umsetzung und unterzeichneten freiwillig einen Leistungsvertrag, der mit dem Modell der Programmvereinbarung vergleichbar ist. Dank der Zusammenarbeit mit den Gemeinden konnte der Kanton zus\u00e4tzliche Finanzierungsquellen erschliessen und Erfahrungen austauschen. Da der Kanton Z\u00fcrich \u00fcber kein kantonales Integrationsgesetz verf\u00fcgt, \u00fcbernimmt er im Allgemeinen die Richtlinien des Bundes.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Gegensatz zum Kanton Z\u00fcrich verf\u00fcgt der Kanton Genf seit 2001 \u00fcber ein eigenes Integrationsgesetz und arbeitet weniger intensiv mit seinen 45 Gemeinden zusammen. Dies stimmt mit der von Frankreich gepr\u00e4gten Tradition der Westschweizer Kantone \u00fcberein, die eine st\u00e4rkere Zentralisierung bewirkt. Trotz dieser Unterschiede ist auch das Genfer Integrationsprogramm (PIC I) ein Erfolg. Beim n\u00e4chsten Programm sollen jedoch die Partnerschaften mit den Gemeinden mithilfe einer Steuerungsgruppe intensiviert werden. An der Erarbeitung der kantonalen Integrationsprogramme (KIP I und KIP II) wirken \u00fcber 300 Akteure und verschiedene Konferenzen mit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie am wenigsten \u00fcberzeugende Programmvereinbarung stammt aus dem Kanton Uri: Sie betrifft die F\u00f6rderung der Regionalpolitik f\u00fcr den Zeitraum 2008 bis 2015. Die Projekte Andermatt-Sedrun (2010) und Gotthard-Tunnel (2012) haben zwar zur Entwicklung des Kantons beigetragen, doch k\u00e4mpft Uri mit grossen Defiziten und strukturellen Herausforderungen. Der Zentralschweizer Kanton sah sich daher gezwungen, im Tourismusbereich gewisse Projekte aufzugeben oder aufzuschieben. Ausserdem weist der rechtliche Rahmen der Neuen Regionalpolitik L\u00fccken und M\u00e4ngel auf. Dadurch besteht das Risiko, dass die Gelder teilweise f\u00fcr andere Ausgaben verwendet werden. Schliesslich werden die Aktivit\u00e4ten des Kantons in diesem Bereich durch mangelnde interne Kontrollen beeintr\u00e4chtigt. Im Rahmen der Programmvereinbarung 2016 bis 2019 hat sich Uri deshalb verpflichtet, die Kontrollen auszubauen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Austausch st\u00e4rken<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAbschliessend l\u00e4sst sich sagen: Die Erfolge, die in den letzten zehn Jahren in der Praxis mit Programmvereinbarungen erzielt wurden, rechtfertigen dieses innovative Instrument f\u00fcr die vertikale Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen. Angesichts des Umfangs und der damit verbundenen Herausforderungen muss es jedoch weiterentwickelt werden. Beispielsweise k\u00f6nnte man k\u00fcnftig mehrere Kantone in einer Vereinbarung b\u00fcndeln, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich w\u00e4re es von Vorteil, wenn die Kantone \u00fcber eine umfassende Liste des Bundes mit allen bestehenden Programmvereinbarungen verf\u00fcgen w\u00fcrden. Allenfalls w\u00e4re eine Online-Plattform sinnvoll, wo die Kantone ihre Erfahrungen \u00fcber geeignete Wirkungsmodelle austauschen k\u00f6nnten.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Vor diesem Hintergrund ist es bedauerlich, dass die Programmvereinbarungen nicht mehr in den Wirksamkeitsberichten zum Finanzausgleich enthalten sein werden, die von der Eidgen\u00f6ssischen Finanzverwaltung (EFV) ver\u00f6ffentlicht werden.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Diese vermochten bisher einen Gesamt\u00fcberblick \u00fcber die Vereinbarungen zu vermitteln.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2001).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Mathys (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vatter, 2017, S. 10.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Art. 43a Abs. 2 und 3 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Mathys (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Beispiel f\u00fcr den Umweltbereich im Bericht von Interface aus dem Jahr 2015, S. 23, und im Bericht der EFK aus dem Jahr 2014, S.\u00a023.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Art. 57 FiLaV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die am 1. 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Evaluation Programmvereinbarungen im Umweltbereich, Bericht im Auftrag des Bafu, Luzern.<\/li>&#13;\n \t<li>Mathys, Laetitia (2016). Les conventions-programmes\u00a0: Un nouvel outil pour la collaboration verticale en Suisse, Cahier de l\u2019IDHEAP 294\/2016.<\/li>&#13;\n \t<li>Mathys, Laetitia (2018). La collaboration verticale dans le syst\u00e8me f\u00e9d\u00e9ral suisse au regard de la r\u00e9forme de la r\u00e9partition des t\u00e2ches, Dissertation, Universit\u00e4t Lausanne, erscheint im Juni 2018.<\/li>&#13;\n \t<li>Vatter, Adrian (2017).\u00a0Asymmetrien, Paradoxe und Privilegien, NZZ vom 24. August 2017.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":106865,"main_focus":[156240,156977],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":106869,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"77112","post_abstract":"Vor zehn Jahren wurden infolge der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) sogenannte Programmvereinbarungen eingef\u00fchrt. Die gemeinsame Finanzierung bestimmter \u00f6ffentlicher Aufgaben \u00fcber vier Jahre f\u00e4llt in der Regel zur Zufriedenheit der Kantone aus, wie eine Dissertation der Universit\u00e4t Lausanne zeigt. Untersucht wurden f\u00fcnf Verbundaufgaben zwischen 2014 und 2018 in insgesamt sechs Kantonen. W\u00e4hrend die Integrationsprogramme in den Kantonen Z\u00fcrich und Genf zu den erwarteten Ergebnissen f\u00fchren, ist die F\u00f6rderung der Regionalpolitik im Kanton Uri mit betr\u00e4chtlichen strukturellen und finanziellen Komplikationen verbunden. Insgesamt zeigt sich, dass die Programmvereinbarungen die Effizienz \u00f6ffentlicher Leistungen verbessern und die Zusammenarbeit verst\u00e4rken. 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