{"id":107010,"date":"2018-05-17T07:30:14","date_gmt":"2018-05-17T07:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/05\/hess-06-2018fra\/"},"modified":"2023-08-23T23:02:50","modified_gmt":"2023-08-23T21:02:50","slug":"finanzmaerkte-hess-06-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/05\/finanzmaerkte-hess-06-2018\/","title":{"rendered":"Innovatives \u00d6kosystem f\u00fcr Fintech-Firmen erhalten"},"content":{"rendered":"<p>Der Finanzplatz Schweiz hat sich zu einem global f\u00fchrenden Standort f\u00fcr innovative finanztechnologische Firmen (Fintechunternehmen) entwickelt. Insbesondere bei Blockchain und Kryptow\u00e4hrungen hat sich im sogenannten Crypto Valley in Zug eine einzigartige Szene etabliert. Von den aktuell 220 Fintechunternehmen in der Schweiz verfolgen rund 15 Prozent als Gesch\u00e4ftsmodell Dienstleistungen auf Basis der Blockchaintechnologie (siehe <em>Abbildung 1<\/em>).<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZu dieser Entwicklung haben insbesondere die hervorragenden Rahmenbedingungen in der Schweiz beigetragen. Die Konzentration an Finanzwissen, technologischem und juristischem Know-how und sachverst\u00e4ndigen Beh\u00f6rdenvertretern bietet einen idealen N\u00e4hrboden f\u00fcr innovative Gesch\u00e4ftsmodelle. Hinzu kommen ein pragmatischer Regulierungsansatz, die liberale Wirtschaftsordnung und die \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung von mehreren Regierungsvertretern. Dies hat die Schaffung eines einzigartigen innovativen \u00d6kosystems erm\u00f6glicht, das gem\u00e4ss der IFZ-Fintech-Studie der Hochschule Luzern weltweit f\u00fchrend ist. Bei aller Innovationsfreudigkeit bleibt das Vertrauen der Kunden in die Dienstleister jedoch eine unabdingbare Konstante f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Anzahl Fintechunternehmen in der Schweiz nach Spezialisierung (2015\u20132017)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='hess_1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#hess_1_de').highcharts({\n      chart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['2015', '2016', '2017' ]\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: ''\n        },\n       \n    },\n    \n    tooltip: {\n        headerFormat: '<b>{point.x}<\/b><br\/>',\n        pointFormat: '{series.name}: {point.y}<br\/>Total: {point.stackTotal}<br\/>{point.percentage:.1f}%'\n    },\n    plotOptions: {\n        column: {\n            stacking: 'normal',\n            \n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'Distributed-Ledger-Technologie (bspw. Blockchain, Smart Contracts)',\n        data: [21,21,33]\n\n    }, {\n        name: 'Bankeninfrastruktur',\n        data: [37,46,48]\n\n    }, {\n        name: 'Datenanalyse',\n        data: [19,24,26]\n    },{\n        name: 'Einlagen und Kredite',\n        data: [27,31,34]\n    }, {\n        name: 'Anlageverwaltung',\n        data: [29,40,53]\n    },{\n        name: 'Zahlungsverkehr',\n        data: [29,28,26]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: IFZ-Fintech-Studie 2018<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Blockchain: Der digitale Notar<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm letzten Jahr besonders angestiegen ist die Zahl der Fintechunternehmen mit Gesch\u00e4ftsmodellen auf Basis der Blockchaintechnologie. Grunds\u00e4tzlich erm\u00f6glicht die Technologie, nicht nur Informationen, sondern auch Werte und deren Eigentum direkt zwischen verschiedenen Parteien \u00fcber das Internet zu \u00fcbertragen und zu verwalten. Die Blockchain funktioniert dabei wie ein digitaler Notar: Alle Transaktionen werden von zahlreichen Notaren im Netzwerk \u00fcberpr\u00fcft und verifiziert. Danach werden die Eintr\u00e4ge in identischen Kopien auf verschiedenen Datenbanken dezentral gespeichert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Technologie verspricht wesentliche Vorteile: Das System funktioniert ohne zentrale Clearingstelle und ist durch die dezentral gespeicherten Datens\u00e4tze besser vor externen Angriffen gesch\u00fctzt. Die einzelnen Eintr\u00e4ge sind zudem aufgrund ihrer gegenseitigen Verkn\u00fcpfung im Nachhinein nicht mehr manipulierbar. Gleichzeitig werden aber etablierte Intermedi\u00e4re und ihre bisherigen Gesch\u00e4ftsmodelle durch die Blockchain vor grundlegende Herausforderungen gestellt. Sie m\u00fcssen deshalb st\u00e4rker auf ihr Know-how in Finanzgesch\u00e4ften, auf ihre breite Kundenbasis und auf das grosse Vertrauen, das sie geniessen, fokussieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Anwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Blockchaintechnologie in der Finanzbranche sind vielf\u00e4ltig. Dabei hilft die Technologie grunds\u00e4tzlich in zwei Bereichen: bei der Entwicklung von neuen Gesch\u00e4ftsmodellen und bei der Effizienzsteigerung von bestehenden Prozessen und Systemen.&#13;<\/p>\n<h2>Kryptow\u00e4hrungen und ICOs<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nKryptow\u00e4hrungen wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple sind wohl die bekanntesten Anwendungsbeispiele der Blockchain. Damit k\u00f6nnen Zahlungen mit virtuellen Einheiten (Tokens) \u00fcber das Internet durchgef\u00fchrt und \u00fcber eine virtuelle Geldb\u00f6rse (Wallet) verwaltet werden. Zurzeit sind Kryptow\u00e4hrungen aber noch kein brauchbares Substitut f\u00fcr das traditionelle Fiatgeld. Denn die drei Grundfunktionen von Geld, als Zahlungsmittel, als Wertaufbewahrung oder als Wertmessung, erf\u00fcllen die heutigen Kryptow\u00e4hrungen nur bedingt. Die Transferkosten und die Transaktionsdauer der bisherigen Kryptow\u00e4hrungen sind deutlich h\u00f6her als bei konventioneller elektronischer \u00dcberweisung. Die starken Fluktuationen innerhalb weniger Stunden machen sie zudem als Wertaufbewahrungs- und Wertmessungsmittel ungeeignet. Zurzeit arbeiten daher viele Herausgeber von Kryptow\u00e4hrungen daran, die Transaktionszeit und die Energiekosten markant zu senken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Zusammenhang mit Kryptow\u00e4hrungen haben auch die Initial Coin Offerings (ICOs) deutlich zugenommen. Mit ICOs k\u00f6nnen Firmen \u00f6ffentlich und unb\u00fcrokratisch Kapital f\u00fcr unternehmerische Zwecke beschaffen, denen andere Finanzierungsm\u00f6glichkeiten bislang verwehrt blieben. Im vergangenen Jahr haben Start-ups in der Schweiz damit \u00fcber 270 Millionen Schweizer Franken erhalten, was deutlich \u00fcber den rund 130 Millionen Schweizer Franken durch traditionelles Risikokapital liegt (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Bei ICOs werden digitale Tokens herausgegeben, mit denen der Anleger unterschiedliche Rechte erwerben kann. Die Eidgen\u00f6ssische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat in diesem Zusammenhang im Februar 2018 als eine der weltweit ersten Aufsichtsbeh\u00f6rden die unterschiedlichen Tokens hinsichtlich ihrer Funktion als Zahlungsmittel, Wertpapier oder Nutzungszugang f\u00fcr digitale Dienstleistungen systematisiert.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Damit legt sie die Grundlage f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Regulierung, die Rechtssicherheit schaffen und Missbr\u00e4uchen vorbeugen soll.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Kapitalbeschaffung von Start-ups nach Finanzierungsart, in Mio. Franken (2017)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='hess_2_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#hess_2_de').highcharts({\n        chart: {\n       \n        type: 'pie'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    tooltip: {\n        pointFormat: '{point.percentage:.1f}%<br\/><b>{point.y} Millionen Franken<\/b>'\n    },\n    plotOptions: {\n        pie: {\n            allowPointSelect: true,\n            cursor: 'pointer',\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            showInLegend: true\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'Seed-Finanzierung',\n        colorByPoint: true,\n        data: [{\n            name: 'Initial Coin Offerings (ICOs)',\n            y: 271.3\n          \n        }, {\n            name: 'Seed-Finanzierung',\n            y: 24.2\n        }, {\n            name: 'Series-A-Finanzierung',\n            y: 45.9\n        }, {\n            name: 'Series-B-Finanzierung',\n            y: 59.8\n        }]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Bei Seed-Finanzierungen handelt es sich um kleine Anschubfinanzierungen mit Eigenkapital in der Gr\u00fcndungsphase eines Unternehmens. Nach der Gr\u00fcndung folgen dann sogenannte Series-A- und -B-Finanzierungen, die in der Regel gr\u00f6ssere Betr\u00e4ge beinhalten.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: IFZ-Fintech-Studie (2018) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Effizienzsteigernde Anwendungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine weitere Anwendung der Blockchaintechnologie sind sogenannte Smart Contracts. Diese erm\u00f6glichen die automatisierte Ausf\u00fchrung von zuvor definierten Vertragsbedingungen. Dadurch k\u00f6nnen beispielsweise Verm\u00f6genswerte f\u00fcr eine bestimmte Zeit zur\u00fcckgehalten werden wie im Falle einer Eigentums\u00fcbertragung nach erfolgter Zahlungsabwicklung. Ausserdem kann so eine vertraglich festgelegte Auszahlung, zum Beispiel f\u00fcr eine Versicherungsleistung bei Eintritt eines Schadenfalls, ausgel\u00f6st werden. Smart Contracts gew\u00e4hrleisten damit eine hohe Erf\u00fcllungsgarantie zu niedrigen Kosten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch grenz\u00fcberschreitende Zahlungen k\u00f6nnte die Blockchain effizienter, transparenter und g\u00fcnstiger durchf\u00fchren. Dasselbe gilt f\u00fcr Handelsfinanzierungen und Lieferketten: Die heute noch vornehmlich papierbasierten Transaktionen sind meist schwerf\u00e4llig und anf\u00e4llig f\u00fcr Betrug. Basierend auf der Blockchain und mithilfe von Smart Contracts k\u00f6nnten wichtige Dokumente digitalisiert, der G\u00fcterverkehr laufend verfolgt und Betrugsversuche minimalisiert werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEinsatzm\u00f6glichkeiten gibt es auch bei der digitalen Identit\u00e4t. Seit letztem Jahr stellt die Stadt Zug ihren Einwohnern im Rahmen eines Pilotprojekts eine Blockchain-basierte digitale Identit\u00e4t zur Verf\u00fcgung. Damit soll beispielsweise ein einfacherer Zugang zu allen elektronischen Beh\u00f6rdendienstleistungen oder ein digitalisiertes Parking-Management erm\u00f6glicht werden.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Mit einem \u00e4hnlichen Ansatz k\u00f6nnten auch Legitimationspr\u00fcfungen bei Banken zur Verhinderung von Geldw\u00e4sche und Terrorismusfinanzierung effizienter und transparenter durchgef\u00fchrt werden, indem redundante Datensilos abgeschafft und erfasste Daten banken\u00fcbergreifend verf\u00fcgbar gemacht w\u00fcrden.&#13;<\/p>\n<h2>Herausforderungen f\u00fcr die Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Schweizer Finanzplatz befindet sich in einer guten Position, um innovative Blockchainanwendungen voranzutreiben. Es m\u00fcssen aber auch die Risiken dieser neuen Technologie fr\u00fchzeitig erkannt und angegangen werden. So steht die Technologie berechtigterweise in der Kritik, Geldw\u00e4scherei und sonstige kriminelle Machenschaften zu beg\u00fcnstigen. Dies erschwert den Aufbau von nachhaltigen Gesch\u00e4ftsbeziehungen zwischen Fintechunternehmen und etablierten Institutionen, da in der Schweiz strenge gesetzliche Regelungen gelten, die Finanzgesch\u00e4fte regulieren. Daher m\u00fcssen sich Fintech-Start-ups bei der Er\u00f6ffnung von Bankbeziehungen bewusst sein, dass sie eine Mitwirkungspflicht haben. Sie m\u00fcssen zeigen k\u00f6nnen, dass sie s\u00e4mtliche f\u00fcr ihr Gesch\u00e4ftsmodell relevanten Regelungen kennen und einhalten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKl\u00e4rungsbedarf besteht ausserdem bei der Anwendung geltender Geldw\u00e4schereigesetze bei Kryptow\u00e4hrungen, bei den technischen und rechtlichen Anforderungen an einen \u00abdigitalen Safe\u00bb im Rahmen der Schl\u00fcsselverwahrung, bei der steuerlichen Behandlung von Kryptow\u00e4hrungen und deren Handel und beim Anlegerschutz von Investitionen in Kryptow\u00e4hrungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Bundesrat hat den Handlungsbedarf ebenfalls erkannt und verschiedene Initiativen lanciert, um die regulatorischen Rahmenbedingungen weiter zu optimieren. Dazu geh\u00f6rt die Arbeitsgruppe Blockchain<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>, die bis Ende 2018 klare Empfehlungen f\u00fcr die weitere Entwicklung des Themas Blockchain f\u00fcr den Finanzplatz Schweiz ausarbeiten wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die Schweizerische Bankiervereinigung steht diesbez\u00fcglich in engem Kontakt mit der Branche und den Beh\u00f6rden. Das Formulieren von klaren Regeln wird mithelfen, das Vertrauen in die Technologie zu st\u00e4rken. Dies stellt einen wichtigen Beitrag f\u00fcr einen innovativen, global f\u00fchrenden Finanzplatz dar, der zukunftsgerichtete Dienstleistungen erbringt und Arbeitspl\u00e4tze schafft.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Institut f\u00fcr Finanzdienstleistungen Zug (2018). IFZ FinTech Studie.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Finma (2018). Wegleitung f\u00fcr Unterstellungsfragen betreffend Initial Coin Offerings (ICOs).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"http:\/\/www.stadtzug.ch\/de\/ueberzug\/ueberzugrubrik\/aktuelles\/aktuellesinformationen\/?action=showinfo&info_id=431448\">\u00abBlockchain-basierte digitale ID f\u00fcr alle Einwohner jetzt erh\u00e4ltlich\u00bb<\/a>, Medienmitteilung der Stadt Zug vom 15. November 2017.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-69539.html\">\u00abArbeitsgruppe Blockchain\/ICO wird ins Leben gerufen\u00bb<\/a>, Medienmitteilung Staatssekretariat f\u00fcr Internationale Finanzfragen (SIF) vom 18.01.2018.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Finanzplatz Schweiz hat sich zu einem global f\u00fchrenden Standort f\u00fcr innovative finanztechnologische Firmen (Fintechunternehmen) entwickelt. Insbesondere bei Blockchain und Kryptow\u00e4hrungen hat sich im sogenannten Crypto Valley in Zug eine einzigartige Szene etabliert. Von den aktuell 220 Fintechunternehmen in der Schweiz verfolgen rund 15 Prozent als Gesch\u00e4ftsmodell Dienstleistungen auf Basis der Blockchaintechnologie (siehe Abbildung 1).&#13; [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3235,"featured_media":22686,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[96],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":3235,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Dr. rer. pol., Leiter Wirtschaftspolitik, Schweizerische Bankiervereinigung, Basel","seco_author_post_occupation_fr":"Directeur de la politique \u00e9conomique, Association suisse des banquiers, B\u00e2le","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Innovatives \u00d6kosystem f\u00fcr Fintech-Firmen erhalten","post_lead":"Die Schweiz wird als Standort f\u00fcr innovative Finanztechnologiefirmen immer bedeutsamer. Davon profitieren auch die Banken. Damit das Vertrauen in Zukunftstechnologien wie Blockchain nicht ersch\u00fcttert wird, braucht es klare Regeln f\u00fcr die Marktteilnehmer.","post_hero_image_description":"In Zug ist man innovativen Technologien wie Blockchain nicht abgeneigt. Stadtpr\u00e4sident Dolfi M\u00fcller pr\u00e4sentiert die st\u00e4dtische digitale ID.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":107013,"main_focus":[156247,156982],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":107017,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"77971","post_abstract":"Die digitale Innovationsf\u00e4higkeit ist die Grundlage jedes erfolgreichen Finanzplatzes. Die Schweiz befindet sich erfreulicherweise in der Gruppe der global f\u00fchrenden Standorte f\u00fcr innovative Finanztechnologie. Das trifft insbesondere in den Bereichen Blockchain und Kryptow\u00e4hrungen zu. Die zahlreichen Anwendungsm\u00f6glichkeiten der Blockchaintechnologie dienen sowohl der Entwicklung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle als auch der Effizienzsteigerung bei bisherigen Aktivit\u00e4ten. Es gilt, Innovationen rund um die Blockchaintechnologie zu f\u00f6rdern, aber auch die Risiken durch regulatorische Massnahmen zu minimieren. Nur wenn die global besten Rahmenbedingungen vorherrschen, wird die Schweiz im globalen Standortwettbewerb weiterhin f\u00fchrend sein und im Inland Wachstum und Wertsch\u00f6pfung f\u00f6rdern k\u00f6nnen.","magazine_issue":"20180601","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20180525","original_files":null,"external_release_for_author":"20180424","external_release_for_author_time":"16:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5acf64179bfa8"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107010"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3235"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=107010"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107010\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126220,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107010\/revisions\/126220"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3235"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156982"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156247"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=107010"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=107010"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=107010"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=107010"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=107010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}