{"id":107063,"date":"2018-04-24T11:00:25","date_gmt":"2018-04-24T11:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/04\/sultan-05-2018fra\/"},"modified":"2025-06-14T11:45:55","modified_gmt":"2025-06-14T09:45:55","slug":"staatsbetriebe-als-globale-player","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/04\/staatsbetriebe-als-globale-player\/","title":{"rendered":"Staatsbetriebe als globale Player"},"content":{"rendered":"<p>Staatliche Unternehmen machen weltweit einen bedeutenden \u2013 und bestimmten Berechnungen zufolge auch einen stetig wachsenden \u2013 Teil der Wirtschaft aus.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Gest\u00fctzt auf die Daten von 39 \u00abOECD plus\u00bb-Staaten (siehe <em>Kasten\u00a01<\/em>) und je nach Grad der staatlichen Kontrolle (vollst\u00e4ndig oder mehrheitlich in staatlichem Besitz) umfasst der Bereich der staatlichen Unternehmen knapp 2500 kommerziell t\u00e4tige Betriebe. Ihr Gesamtwert wird innerhalb dieser Staatengruppe auf \u00fcber 2,4\u00a0Billionen Dollar gesch\u00e4tzt, und sie besch\u00e4ftigen mehr als 9,2\u00a0Millionen Mitarbeitende. Nimmt man die Zahlen aus China dazu, steigt die Gesamtzahl auf rund 53\u2019000 Unternehmen mit einem Gesamtwert von 31,6\u00a0Billionen Dollar und rund 30\u00a0Millionen Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>Der Anteil staatlicher Unternehmen an der Wirtschaftst\u00e4tigkeit (gemessen am BIP, an der Besch\u00e4ftigung oder den Investitionen) schwankt von einem Land zum anderen. W\u00e4hrend er in einigen Schwellenl\u00e4ndern zwischen 10 und 30\u00a0Prozent liegt, ist er in den meisten OECD-Mitgliedsstaaten mit 0,5 bis 2\u00a0Prozent wesentlich tiefer.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Unabh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6sse und ihrer Bedeutung sind staatliche Unternehmen in den meisten Volkswirtschaften wichtige Akteure. Sie sind vorwiegend im Transportwesen, im Dienstleistungssektor und im Finanzbereich t\u00e4tig (siehe <em>Abbildung\u00a01<\/em>). Diese Sektoren sind f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit eines Landes entscheidend. So spielen die in diesen Sektoren t\u00e4tigen staatlichen Unternehmen eine wichtige Rolle in den vor- und nachgelagerten Bereichen der internationalen Produktionsketten. Zudem ist der Anteil grenz\u00fcberschreitender Gesch\u00e4fte und Investitionen in den meisten dieser Sektoren hoch. Und schliesslich verf\u00fcgen in Netzwerkindustrien t\u00e4tige Staatsbetriebe \u00fcber eine potenzielle Monopolstellung in einigen Teilen ihrer Wertsch\u00f6pfungsketten. So verhindern sie bei gewissen Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeiten wom\u00f6glich den freien Marktzugang.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1. Sektorielle Aufteilung der staatlichen Unternehmen in den \u00abOECD plus\u00bb-Staaten (2015)<\/strong><\/h3>\n<div class='chart chart--normal' id='Sultan_de_1a'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Sultan_de_1a').highcharts({\n  chart: {\n        \n        type: 'pie'\n    },\n    title: {\n        text: 'Nach Wert'\n    },\n    tooltip: {\n        pointFormat: '{series.name}: <b>{point.percentage:.1f}%<\/b>'\n    },\n    plotOptions: {\n        pie: {\n            allowPointSelect: true,\n            cursor: 'pointer',\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            showInLegend: true\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'Anteil',\n        colorByPoint: true,\n        data: [{\n            name: 'Prim\u00e4rsektor',\n            y: 175690.891300239\n            \n        }, {\n            name: 'Produktion',\n            y: 125255.710310083\n        }, {\n            name: 'Finanzen',\n            y: 541125.033111709\n        }, {\n            name: 'Telekom',\n            y: 102892.742062753\n        }, {\n            name: 'Elektrizit\u00e4t und Gas',\n            y: 380949.635469099\n        }, {\n            name: 'Transportwesen',\n            y: 338305.069705825\n        }, {\n            name: 'Weitere Dienstleistungen',\n            y: 139399.354266368\n        }, {\n            name: 'Immobilien',\n            y: 80265.0691663604\n        },{\n            name: '\u00dcbrige Aktivit\u00e4ten',\n            y: 59939.6562804486\n        }]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n<div class='chart chart--normal' id='Sultan_de_1b'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Sultan_de_1b').highcharts({\n  chart: {\n        \n        type: 'pie'\n    },\n    title: {\n        text: 'Nach Besch\u00e4ftigung'\n    },\n    tooltip: {\n        pointFormat: '{series.name}: <b>{point.percentage:.1f}%<\/b>'\n    },\n    plotOptions: {\n        pie: {\n            allowPointSelect: true,\n            cursor: 'pointer',\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            showInLegend: true\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'Anteil',\n        colorByPoint: true,\n        data: [{\n            name: 'Prim\u00e4rsektor',\n            y: 377756\n            \n        }, {\n            name: 'Produktion',\n            y: 696038\n        }, {\n            name: 'Finanzen',\n            y: 703515\n        }, {\n            name: 'Telekom',\n            y: 377487\n        }, {\n            name: 'Elektrizit\u00e4t und Gas',\n            y: 519443\n        }, {\n            name: 'Transportwesen',\n            y: 1156819\n        }, {\n            name: 'Weitere Dienstleistungen',\n            y: 2929207\n        }, {\n            name: 'Immobilien',\n            y: 30612\n        },{\n            name: '\u00dcbrige T\u00e4tigkeiten',\n            y: 464904.5\n        }]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: OECD (2017) \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/p>\n<h2><strong>Trend zur weltweiten Expansion<\/strong><\/h2>\n<p>Staatliche Unternehmen sind immer h\u00e4ufiger auch auf den Weltm\u00e4rkten aktiv. Zurzeit werden 22 der 100\u00a0gr\u00f6ssten multinationalen Unternehmen vom Staat kontrolliert.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Dies ist ein Rekordwert seit Jahrzehnten. Wesentlich zur Internationalisierung beigetragen haben grenz\u00fcberschreitende Fusionen und \u00dcbernahmen: Die staatlichen Unternehmen sind seit 2005 rasch gewachsen und klettern in der Wertsch\u00f6pfungskette immer weiter nach oben. Die Fusionen und \u00dcbernahmen hatten w\u00e4hrend der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 einen H\u00f6hepunkt erreicht, bevor sie zu einem regelm\u00e4ssigeren Wachstum zur\u00fcckfanden und seit 2016 wieder anziehen (siehe <em>Abbildung\u00a02<\/em>). Da von einem robusten Wachstum der Schwellenl\u00e4nder auszugehen ist, die \u00fcber einen grossen \u00f6ffentlichen Sektor verf\u00fcgen, d\u00fcrfte die Bedeutung der Staatsbetriebe auf den Weltm\u00e4rkten tendenziell weiterhin zunehmen.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2. Grenz\u00fcberschreitende Fusionen und \u00dcbernahmen durch staatliche Unternehmen<\/strong><\/h3>\n<div class='chart chart--normal' id='Sultan_de_2'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Sultan_de_2').highcharts({\n  chart: {\n        zoomType: 'xy'\n    },\n plotOptions: {\n            series: {\n                marker: {\n                    enabled: false\n                }\n            }\n        },\n    title: {\n        text: ' '\n    },\n    \n    xAxis: [{\n        categories: ['2000', '2001', '2002', '2003', '2004', '2005', '2006', '2007', '2008', '2009', '2010', '2011', '2012', '2013', '2014', '2015', '2016', '2017'],\n        crosshair: true\n    }],\n    yAxis: [{ \/\/ Primary yAxis\n        labels: {\n            format: '{value}',\n           \n        },\n        title: {\n            text: 'In Mrd. 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Da Landesgrenzen f\u00fcr die M\u00e4rkte je l\u00e4nger, je weniger ein Hindernis darstellen, besteht das Risiko, dass nationale Politiken negative Auswirkungen im Ausland nach sich ziehen. So sind beispielsweise die \u00dcberkapazit\u00e4ten in der Stahlproduktion das Ergebnis politischer Entscheide \u2013 was die Kapitalfl\u00fcsse hin zu wenig effizienten Aktivit\u00e4ten lenkt.<\/p>\n<p>Nebst diesen \u00c4ngsten gibt es Bedenken in Bezug auf die Transparenz und die Unabh\u00e4ngigkeit von Unternehmen, die den politischen Entscheidungstr\u00e4gern nahestehen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die vermutete Vorzugsbehandlung dieser Unternehmen. Einige Beobachter hinterfragen zudem die politischen Motive, die zu gewissen Firmen\u00fcbernahmen durch staatliche Unternehmen gef\u00fchrt haben. Gleichzeitig \u00e4ussern sie sich besorgt \u00fcber Staatsgarantien.<\/p>\n<p>Diese Sorgen gelten aber nicht nur f\u00fcr staatliche Unternehmen, sondern bestehen teilweise auch in Bezug auf die Vorzugsbehandlung der \u00abnationalen Champions\u00bb eines Landes oder bez\u00fcglich der Rolle \u00f6ffentlicher Finanzinstitutionen bei der Gew\u00e4hrung von Darlehen zu Vorzugskonditionen. Zwar deutet aktuell nichts darauf hin, dass staatliche Unternehmen ihre Macht systematisch missbrauchen. Die genannten Bef\u00fcrchtungen nicht ernst zu nehmen, w\u00fcrde aber dazu f\u00fchren, dass weiterhin das Gef\u00fchl vorherrscht, es werde mit ungleich langen Spiessen gek\u00e4mpft. Die politischen Entscheidungstr\u00e4ger wiederum k\u00f6nnten ein Nichtstun als Aufforderung zum Protektionismus auffassen. An den entsprechenden Folgen w\u00fcrden vor allem der Handel und die Investitionen leiden, insbesondere da an einigen der gr\u00f6ssten Fusionen und \u00dcbernahmen Staatsbetriebe oder staatlich kontrollierte Unternehmen beteiligt waren.<\/p>\n<h2><strong>Transparenz vermehrt im Fokus<\/strong><\/h2>\n<p>Die Politik ist nicht unt\u00e4tig geblieben. Bisher lag das Augenmerk auf einer st\u00e4rkeren Kontrolle von Investitionen und auf dem Monitoring der staatlichen Unternehmen. Obwohl strenge WTO-Regeln zu Subventionen an staatliche Unternehmen existieren, lassen sich diese nicht wirklich auf \u00abmoderne\u00bb Staatsunternehmen anwenden. Aus diesem Grund enthalten die neusten pr\u00e4ferenziellen Handelsabkommen, wie etwa das Transpazifische Partnerschaftsabkommen (TPP), eigene Bestimmungen zu den Staatsbetrieben. Sie sehen beispielsweise zus\u00e4tzliche Verpflichtungen f\u00fcr Handelstransaktionen vor, an denen gegebenenfalls staatliche Unternehmen beteiligt sind.<\/p>\n<p>Der Fokus sollte deshalb in Zukunft vermehrt auf striktere und klarere Regeln f\u00fcr staatliche Unternehmen gelegt werden. Die Vorschriften m\u00fcssen st\u00e4rker an die Transparenz- und Rechenschaftspflichten der OECD-Leits\u00e4tze zu Corporate Governance in staatseigenen Unternehmen (siehe <em>Kasten 2<\/em>) angeglichen werden.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Erstens muss sichergestellt werden, dass inl\u00e4ndische wie auch ausl\u00e4ndische Unternehmen von der Gesetzgebung und der Wettbewerbspolitik auf nationaler Ebene gleichbehandelt werden. Zweitens gilt es, neutrale Rahmenbedingungen f\u00fcr den Wettbewerb sowie Regeln f\u00fcr staatliche Hilfen und Subventionen zu schaffen. Dadurch wird gew\u00e4hrleistet, dass die politischen Richtlinien der einen oder anderen Jurisdiktion nicht gewollt oder ungewollt die gesamte Wettbewerbssituation beeinflussen. Drittens sind strenge Governance-, Offenlegungs-, Rechenschafts- und Transparenzstandards f\u00fcr staatliche Unternehmen zu f\u00f6rdern. Dies garantiert die Einhaltung von marktwirtschaftlichen Prinzipien.<\/p>\n<p>Die k\u00fcnftigen Arbeiten der OECD konzentrieren sich auf eine Harmonisierung der Transparenz- und Offenlegungsregeln f\u00fcr staatliche Unternehmen unter Ber\u00fccksichtigung der internationalen Best Practices. Sie sollen die politischen Entscheidungstr\u00e4ger in ihren Bem\u00fchungen unterst\u00fctzen, die M\u00e4rkte f\u00fcr den grenz\u00fcberschreitenden Handel und die grenz\u00fcberschreitenden Investitionen offen zu halten. Das Ziel lautet: gleich lange Spiesse f\u00fcr alle.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die hier ge\u00e4usserten Meinungen und vorgebrachten Argumente entsprechen der Sicht der Autorin und stimmen nicht zwingend mit der offiziellen Sichtweise der OECD oder der OECD-Mitgliedsstaaten \u00fcberein.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">OECD (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">OECD (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">OECD (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Staatliche Unternehmen machen weltweit einen bedeutenden \u2013 und bestimmten Berechnungen zufolge auch einen stetig wachsenden \u2013 Teil der Wirtschaft aus. 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Die Daten f\u00fcr diese Gruppe sind repr\u00e4sentativ f\u00fcr die staatlichen Unternehmen auf Regierungsebene, unabh\u00e4ngig davon, ob es sich um zentralistische oder f\u00f6deralistische Regierungen handelt. Gewisse L\u00e4nder sind in den aggregierten Daten aufgrund fehlender Informationen nur teilweise vertreten oder wurden teils bewusst weggelassen. Die Datenreihe endet mit dem Jahr\u00a02015 und betrifft nur kommerziell ausgerichtete staatliche Unternehmen, wobei sich die Daten gr\u00f6sstenteils auf deren eigene Angaben st\u00fctzen."},{"kasten_title":"Kasten 2: OECD-Leits\u00e4tze zu Staatsunternehmen","kasten_box":"Die OECD-Leits\u00e4tze zur <em>Corporate Governance<\/em> f\u00fcr staatseigene Unternehmen helfen dem Staat, seinen Pflichten als Eigent\u00fcmer professioneller nachzukommen. Sie zielen darauf ab, dass staatliche Unternehmen zum einen ihre T\u00e4tigkeiten nach den gleichen Regeln der Effizienz, der Transparenz und der Rechenschaftspflicht aus\u00fcben wie gut gef\u00fchrte Privatunternehmen. Zum andern sollen f\u00fcr staatliche und private Unternehmen im Wettbewerb die gleichen Voraussetzungen gelten. Die Leits\u00e4tze behandeln die <em>Good Governance<\/em> auf Ebene der einzelnen staatlichen Unternehmen, aber auch die staatliche Eigentumspraxis sowie das regulatorische und gesetzliche Umfeld im weiteren Sinne, in welchem die staatlichen Unternehmen t\u00e4tig sind. Sie lassen sich vor allem auf staatliche Unternehmen anwenden, die wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten aus\u00fcben \u2013 entweder ausschliesslich oder in Kombination mit der Verfolgung \u00f6ffentlicher Politikziele oder der Aus\u00fcbung staatlicher Hoheitsgewalt oder von Aufgaben zur Vertretung der Regierung. Die Leits\u00e4tze richten sich an jene Verwaltungseinheiten, die f\u00fcr staatliche Unternehmensbeteiligungen zust\u00e4ndig sind, und stellen zudem eine n\u00fctzliche Orientierungshilfe f\u00fcr die in staatlichen Unternehmen f\u00fcr die Unternehmensf\u00fchrung zust\u00e4ndigen Organe dar \u2013 darunter Verwaltungsrat und Gesch\u00e4ftsleitung."}],"post_notes_for_print":"Expansion \u00fcber die Landesgrenzen: Windpark des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall vor der englischen K\u00fcste.","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":107066,"main_focus":[156254,156987],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":211257,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"76521","post_abstract":"In zahlreichen Volkswirtschaften nehmen staatliche Unternehmen eine Vorrangstellung ein. 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Ein systematischer Missbrauch ihrer Marktstellung ist zwar nicht nachgewiesen \u2013 trotzdem k\u00f6nnten strenge Transparenz- und Offenlegungsstandards, nach dem Vorbild der international anerkannten OECD-Prinzipien, dazu beitragen, die Bedenken zu zerstreuen und Protektionismus zu vermeiden.","magazine_issue":"20250613","seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":"","planned_publication_date":"2018-04-24 09:00:25","original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5a82b51f3cbc7"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107063"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4650"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=107063"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107063\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":211296,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107063\/revisions\/211296"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156987"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156254"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4650"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/211257"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107063"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=107063"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=107063"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=107063"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=107063"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=107063"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}