{"id":107080,"date":"2018-04-24T11:00:21","date_gmt":"2018-04-24T11:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/04\/en-suisse-les-aides-detat-ne-sont-pas-soumises-a-la-discipline-du-marchea\/"},"modified":"2023-08-23T23:02:42","modified_gmt":"2023-08-23T21:02:42","slug":"oesch-burghartz-05-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/04\/oesch-burghartz-05-2018\/","title":{"rendered":"Die fehlende Disziplinierung staatlicher Beihilfen in der Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Staatliche Beihilfen bewegen sich in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite geh\u00f6ren sie zum Standardrepertoire staatlicher Politikgestaltung. Staatliche Beh\u00f6rden gew\u00e4hren einzelnen Unternehmen nicht r\u00fcckzahlbare Zusch\u00fcsse, zinslose Darlehen, Steuererleichterungen oder die verbilligte Nutzung staatlicher Liegenschaften, um die private Erwerbst\u00e4tigkeit im \u00f6ffentlichen Interesse zu beeinflussen. Auf diese Weise werden Arbeitspl\u00e4tze erhalten, die Entwicklung neuer Technologien wird unterst\u00fctzt, und benachteiligte Regionen werden gef\u00f6rdert. Auf der anderen Seite stehen staatliche Beihilfen mit dem Gebot staatlicher Wettbewerbsneutralit\u00e4t in Konflikt: Ausgew\u00e4hlte private und \u00f6ffentliche Unternehmen profitieren von Vorteilen, welche ihnen unter normalen Marktbedingungen nicht gew\u00e4hrt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Recht steht vor der Herausforderung, diese gegenl\u00e4ufigen Interessen einem angemessenen Ausgleich zuzuf\u00fchren. Sowohl das V\u00f6lkerrecht als auch das Landesrecht machen Vorgaben zur Gew\u00e4hrung von staatlichen Beihilfen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Diese vertikal angeordneten \u00abBeihilfen-Teilordnungen\u00bb sind eng verklammert. Gleichwohl pr\u00e4sentieren sich die gew\u00e4hlten L\u00f6sungen unterschiedlich.&#13;<\/p>\n<h2>WTO-Recht<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nV\u00f6lkerrechtlich sind insbesondere die Vorgaben der Welthandelsorganisation (WTO) bedeutsam. Das WTO-Abkommen \u00fcber Subventionen und Ausgleichsmassnahmen enth\u00e4lt detaillierte Vorschriften \u00fcber die Gew\u00e4hrung von Subventionen. Es beruht auf einem Ampelansatz: Ausfuhr- und Importsubstitutionssubventionen sind per se verboten (rotes Licht). Spezifische Subventionen, welche sich nachteilig auf die Interessen eines WTO-Mitglieds auswirken, sind anfechtbar (gelbes Licht). Bis 1999 enthielt das Abkommen zudem eine Liste von Subventionen, welche als nicht anfechtbar galten (gr\u00fcnes Licht). Dazu geh\u00f6rten Subventionen f\u00fcr Forschungst\u00e4tigkeiten, f\u00fcr benachteiligte Regionen und f\u00fcr die Anpassung bestehender Einrichtungen an neue Umweltvorschriften. Seit 2000 gelten auch diese Subventionstypen als anfechtbar. Das ist problematisch. Die WTO wird nicht darum herumkommen, Subventionstatbest\u00e4nde zu definieren, welche zul\u00e4ssig sind \u2013 wenngleich ein Konsens dar\u00fcber nicht absehbar ist. Dieser Zustand reflektiert den funktionalen Charakter der Welthandelsordnung, die zumindest in diesem Bereich keine verfassungsrechtliche Auspr\u00e4gung im Sinne positiver Integration erfahren hat.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWTO-Mitglieder k\u00f6nnen die Einsetzung eines Streitschlichtungspanels verlangen, um die Rechtm\u00e4ssigkeit einer Subventionspraxis eines anderen WTO-Mitglieds \u00fcberpr\u00fcfen zu lassen. Sofern die beklagte Partei eine verbotene oder angreifbare Subvention nicht einstellt, wird die kl\u00e4gerische Partei erm\u00e4chtigt, Gegenmassnahmen zu ergreifen. Erg\u00e4nzend dazu sind WTO-Mitglieder berechtigt, unilateral Ausgleichsz\u00f6lle auf Produkte zu erheben, die von verp\u00f6nten Subventionen profitieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz war noch nie aktiv an einem WTO-Streitbeilegungsverfahren beteiligt, in dem die Rechtm\u00e4ssigkeit einer Subvention zur Debatte stand. Ebenso verzichtet die Schweiz traditionell darauf, unilateral Ausgleichsz\u00f6lle auf subventionierte Produkte zu erheben. Es ist bezeichnend, dass die Schweiz \u2013 im Gegensatz zu den meisten WTO-Mitgliedern \u2013 die Vorgaben zum Erlass von Ausgleichsmassnahmen nicht ins nationale Recht \u00fcbergef\u00fchrt hat.&#13;<\/p>\n<h2>Bilaterale Abkommen Schweiz &#8211; EU<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und der EU von 1972 verbietet staatliche Beihilfen, die den Warenverkehr zwischen den Vertragsparteien beeintr\u00e4chtigen. Diese Bestimmung ist praktisch w\u00f6rtlich dem EU-rechtlichen Beihilfeverbot nachgebildet<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> \u2013 mit der merkw\u00fcrdigen Ausnahme, dass das Abkommen keine zul\u00e4ssigen Beihilfetatbest\u00e4nde definiert. Die Vertragsparteien legen das Beihilfeverbot im Rahmen der v\u00f6lkerrechtlichen Auslegungsregeln nach ihrem eigenen Gusto aus. Dies f\u00fchrt leichthin zu divergierenden Resultaten, wie sich in der als \u00abSteuerstreit\u00bb bekannten Auseinandersetzung um kantonale Steuerprivilegien f\u00fcr im Ausland t\u00e4tige Unternehmen anschaulich gezeigt hat.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVon den weiteren bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU enth\u00e4lt auch das Luftverkehrsabkommen von 1999 eine Beihilferegelung. Diese spezifisch auf den Luftverkehr anwendbare Vorschrift entspricht dem EU-rechtlichen Beihilfeverbot. Das Abkommen verpflichtet die Vertragsparteien zur Schaffung von Verfahren, mit denen die Einhaltung des Beihilfeverbots \u00fcberwacht wird. In der EU kommt diese Aufgabe der Europ\u00e4ischen Kommission zu. In der Schweiz \u00fcbernimmt die Wettbewerbskommission (Weko) diese Funktion: Sie gibt nicht bindende Stellungnahmen ab. Dies ist ein bemerkenswertes Novum in einem Land, das kein Sensorium f\u00fcr die n\u00f6tige Disziplinierung staatlicher Beihilfen hat.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Zukunft wird die Schweiz bei neuen Marktzugangsabkommen mit der EU \u2013 etwa im Bereich der Energie und der (Finanz-)Dienstleistungen \u2013 kaum darum herumkommen, das EU-Beihilferecht als Benchmark zu akzeptieren.&#13;<\/p>\n<h2>Schweizerisches Recht<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas schweizerische Recht enth\u00e4lt \u2013 abgesehen vom Subventionsgesetz von 1990, das allgemeine Vorgaben auf Bundesebene statuiert \u2013 keine griffigen subventionsrechtlichen Vorschriften. Vor allem die Kantone bleiben in der gezielten F\u00f6rderung der heimischen Wirtschaft weitgehend frei. Immerhin blinken zwei Warnlampen, die zu ber\u00fccksichtigen sind.&#13;<\/p>\n<h3>Wirtschaftsfreiheit<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Bundesverfassung (BV) verpflichtet alle staatlichen Beh\u00f6rden, den Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit zu beachten.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Dieser Grundsatz gilt auch bei der Gew\u00e4hrung von Subventionen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Abweichungen sind nur zul\u00e4ssig, sofern sie in der BV vorgesehen oder durch kantonale Regalrechte begr\u00fcndet sind. Im Zentrum steht dabei die Beurteilung, ob es sich um grundsatzkonforme Massnahmen handelt, welche \u2013 sofern sie zus\u00e4tzlich die allgemeinen Anforderungen an Grundrechtsbeschr\u00e4nkungen<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> erf\u00fcllen \u2013 erlaubt sind, oder aber um grundsatzwidrige Eingriffe in das Spiel von Angebot und Nachfrage, welche unzul\u00e4ssig sind. Existenzsichernde Beihilfen sind vermutungsweise grundsatzwidrige Massnahmen.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Umgekehrt d\u00fcrften Beihilfen, welche wettbewerbsneutral ausgestaltet sind und den Wettbewerb nicht (sp\u00fcrbar) verzerren, in aller Regel grundsatzkonform sein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer grundrechtliche Anspruch auf Gleichbehandlung der Konkurrenten konkretisiert den Grundsatz der Wettbewerbsneutralit\u00e4t.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Privilegierungen zugunsten einzelner Wirtschaftsteilnehmer k\u00f6nnen durch gewichtige \u00f6ffentliche Interessen gerechtfertigt werden. Problematisch ist, dass es gem\u00e4ss (weitum kritisierter) bundesgerichtlicher Praxis nur direkten Konkurrenten m\u00f6glich ist, sich auf den Grundsatz der Gleichbehandlung der Konkurrenten zu berufen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Binnenmarktgesetz von 1995 (BGBM) verzichtet darauf, die Gew\u00e4hrung von kantonalen Subventionen zu disziplinieren. Das ist merkw\u00fcrdig. Mit Blick auf den Regelungszweck des BGBM, ausw\u00e4rtigen Wirtschaftsteilnehmern \u00abfreien und gleichberechtigten Zugang zum Markt\u00bb<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> zu erm\u00f6glichen, scheint es zwingend, die Binnenmarktfreiheit vor Verf\u00e4lschungen zu sch\u00fctzen. Das Regelungspotenzial des BGBM liegt diesbez\u00fcglich brach.&#13;<\/p>\n<h3>Steuerharmonisierung<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Konkordat \u00fcber den Ausschluss von Steuerabkommen von 1948 und das Steuerharmonisierungsgesetz von 1990 erlauben den Kantonen, neu angesiedelten Unternehmen Steuererleichterungen zu gew\u00e4hren. Die Maximaldauer betr\u00e4gt zehn Jahre.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Durchsetzung dieser materiellen Steuerharmonisierung weist allerdings erhebliche Defizite auf. Zum einen ist es f\u00fcr eine \u00dcberpr\u00fcfung umstrittener Privilegierungen selbstredend notwendig, dass Steuererleichterungen \u00fcberhaupt publik gemacht werden \u2013 was selten passiert. Zum anderen sind Bestrebungen zur effizienteren Durchsetzung der Steuerharmonisierung bis heute regelm\u00e4ssig gescheitert. So schlug 2004 und 2008 je eine Expertenkommission die Schaffung einer unabh\u00e4ngigen Kontrollkommission vor, deren Hauptaufgabe darin bestanden h\u00e4tte, unzul\u00e4ssige Praktiken anzufechten. Obwohl der Bundesrat und eine Mehrheit der Kantone f\u00fcr eine griffigere Durchsetzung votierten, sprachen sich insbesondere Wirtschaftsverb\u00e4nde und die b\u00fcrgerlichen Parteien gegen die Schaffung einer solchen Kontrollkommission aus.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Paradoxe Situation in der Schweiz<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie W\u00fcrdigung der beihilferechtlichen Vorgaben im V\u00f6lker- und Landesrecht ergibt ein durchmischtes Bild. Abschliessend lassen sich folgende Thesen formulieren:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Griffige Beihilferegeln sind ein integrales Element staatlicher Wettbewerbsneutralit\u00e4t. Sie sch\u00fctzen legitime Erwartungen und gew\u00e4hrleisten \u00ablevel playing fields\u00bb. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Absicherung von Marktzugangsrechten. Das WTO-Recht enth\u00e4lt restriktive Vorschriften f\u00fcr die Gew\u00e4hrung von Subventionen, und einzelne bilaterale Abkommen zwischen der Schweiz und der EU lehnen sich an das EU-Beihilfeverbot an. Demgegen\u00fcber enth\u00e4lt das schweizerische Recht keine griffigen Vorgaben. Die Kantone bleiben in der F\u00f6rderung der heimischen Wirtschaft weitgehend frei. Hier besteht ein Paradox.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>In der Schweiz dominiert die Intransparenz. Das tats\u00e4chliche Ausmass von F\u00f6rdermassnahmen zumindest auf kantonaler Ebene ist nicht bekannt. Vorst\u00f6sse zur Schaffung von Meldepflichten sind im Parlament regelm\u00e4ssig gescheitert \u2013 bis der Nationalrat im M\u00e4rz 2017 ein Postulat der FDP-Liberale-Fraktion angenommen hat.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a> Darin wird der Bundesrat aufgefordert, Formen und Umfang staatlicher Beihilfen sowie allf\u00e4llige Handlungsoptionen aufzuzeigen.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Es ist pr\u00fcfenswert, die Gew\u00e4hrung von Beihilfen auch in der Schweiz st\u00e4rker zu disziplinieren. Dabei ist es fraglich, ob die Wirtschaftsfreiheit strukturell in der Lage ist, das Fehlen spezifischer Vorgaben allein qua rechtssch\u00f6pferischer Grundrechtsverwirklichung auszugleichen. Praxis und Lehre tun sich schwer, der Wirtschaftsfreiheit ausserhalb der klassischen Eingriffsverwaltung (also da, wo die \u00f6ffentliche Verwaltung mit hoheitlichen Anordnungen in Freiheit und Eigentum der B\u00fcrger und der Unternehmen eingreift) Konturen zu verleihen \u2013 geschweige denn gest\u00fctzt auf die Wirtschaftsfreiheit ein stimmiges Beihilferegime zu entwickeln. Es l\u00e4ge somit am Verfassungs- und Gesetzgeber, griffige Leitplanken und einen Durchsetzungsmechanismus aufzustellen.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Der Einfluss v\u00f6lkerrechtlicher Beihilfevorgaben auf die Praxis in der Schweiz wird tendenziell zunehmen. Dies gilt insbesondere f\u00fcr den Fall, dass die Schweiz neue Marktzugangsabkommen mit der EU abschliesst und dabei das EU-Beihilferecht \u00fcbernimmt. Dabei d\u00fcrfte es sich als anspruchsvoll erweisen, die Anwendung des Beihilferechts \u00absklavisch\u00bb nur auf den von einem Abkommen erfassten Politikbereich zu beschr\u00e4nken. Es ist zu vermuten, dass entsprechende Beihilfevorgaben auch in andere Rechtsgebiete \u00abm\u00e4andern\u00bb und F\u00f6rdermassnahmen tangieren, die prima vista nicht dem von einem Abkommen erfassten Politikbereich zuzuordnen sind.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die Begriffe \u00abstaatliche Beihilfe\u00bb (als spezifisch europarechtlicher Begriff) und \u00abSubvention\u00bb werden in diesem Beitrag synonym verwendet. Der Bundesrat st\u00fctzt sich in seinem periodisch ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/www.efv.admin.ch\/efv\/de\/home\/themen\/finanzpolitik_grundlagen\/subv_subvueberpruef\/subvbericht_bundesrat.html\">Subventionsbericht<\/a> hingegen auf einen weiteren Subventionsbegriff, der sowohl Finanzhilfen als auch Abgeltungen sowie gewisse Beitr\u00e4ge an internationale Organisationen umfasst.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Heute Art. 107 AEUV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Cottier et al. (2014),\u00a0Rz. 737\u2013742.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Art. 94 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Botschaft \u00fcber eine neue Bundesverfassung vom 20.\u00a0November 1996, BBl\u00a01997 I 1, 308.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Art. 36 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Reich, Rz.\u00a0875.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Art.\u00a027 i. V. m. Art.\u00a094 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Art. 1 BGBM.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Cavelti, passim.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Postulat 15.3387 \u00abF\u00fcr einen funktionierenden Wettbewerb. Gegen wettbewerbsverzerrende staatliche Beihilfen\u00bb vom 4. Mai 2015.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Staatliche Beihilfen bewegen sich in einem Spannungsfeld. 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Die (fehlende) Disziplinierung staatlicher Beihilfen durch die Kantone, in: AJP, 1337\u20131348.<\/li>&#13;\n \t<li>Reich, Johannes (2011). Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit, Z\u00fcrich und St. Gallen.<\/li>&#13;\n \t<li>Rhinow, Ren\u00e9 et al. (2011). \u00d6ffentliches Wirtschaftsrecht, 2. Aufl., Basel.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":107083,"main_focus":[156254,156987],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":107087,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"76322","post_abstract":"Staatliche Beihilfen geh\u00f6ren zum Standardrepertoire staatlicher Politikgestaltung. Gleichzeitig stehen sie mit dem Gebot staatlicher Wettbewerbsneutralit\u00e4t in Konflikt. So entsteht ein Spannungsfeld. 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