{"id":107247,"date":"2018-04-06T08:30:52","date_gmt":"2018-04-06T08:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/04\/la-poste-et-swisscom-partagent-le-meme-actionnaire\/"},"modified":"2023-08-23T23:03:07","modified_gmt":"2023-08-23T21:03:07","slug":"post-und-swisscom-haben-einzig-den-hauptaktionaer-gemeinsam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/04\/post-und-swisscom-haben-einzig-den-hauptaktionaer-gemeinsam\/","title":{"rendered":"\u00abPost und Swisscom haben einzig den Hauptaktion\u00e4r gemeinsam\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Herr Schaeppi, woran und wie oft merken Sie, dass Sie Chef eines Unternehmens mit Mehrheitsbeteiligung des Bundes sind?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIm laufenden Gesch\u00e4ft sp\u00fcren wir den Einfluss des Bundes wenig, wir sind autonom \u2013 das ist in einem liberalisierten Markt wichtig f\u00fcr uns. Der Bund ist ein guter und langfristig orientierter Aktion\u00e4r. Er gibt uns strategische Ziele vor und hat einen Vertreter im Verwaltungsrat.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Er macht auch Vorgaben \u00fcber Auslandsaktivit\u00e4ten. Sie d\u00fcrfen beispielsweise nicht in Firmen investieren, die einen Grundversorgungsauftrag haben.<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nSo wie sich der Telekommunikationsmarkt entwickelt hat, schr\u00e4nkt uns das nicht ein. Ein Konkurrent muss in dieser Branche eine gewisse Gr\u00f6sse aufgebaut haben. Folglich ist der Investitionsbedarf riesig. Wir investieren in der Schweiz j\u00e4hrlich rund 20 Prozent des Umsatzes in die Infrastruktur. Die Swisscom ist zu klein f\u00fcr solche Projekte im Ausland.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Ihre italienische Tochter Fastweb w\u00e4chst.<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIn Italien, wo der Markt stark schwankt, ist das Risiko gr\u00f6sser als bei uns. Daf\u00fcr gibt es dort mehr Wachstum \u2013 erst die H\u00e4lfte der Haushalte hat einen Internetanschluss.&#13;<\/p>\n<blockquote><p>Unser Erfolg basiert nicht auf einer Erbschaft.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3><strong>In den Kerngesch\u00e4ften Festnetz, Mobil und Breitband \u00fcbertreffen Sie in der Schweiz bei den Marktanteilen die Konkurrenten. Der Vorteil eines Ex-Monopolisten? <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nUnser Erfolg basiert nicht auf einer Erbschaft. Sie blenden die Realit\u00e4t des Marktes aus. Als die Swisscom vor zwanzig Jahren in den freien Markt entlassen wurde, gab es nur die Festnetztelefonie und den Beginn des Mobilfunks. Die Infrastruktur und das Angebot haben sich seither stark ver\u00e4ndert. Die Swisscom geh\u00f6rt heute zu den gr\u00f6ssten IT-Unternehmen der Schweiz. Schnelles Internet, Fernsehen, IT-Services und der Mobilfunk haben massiv an Bedeutung gewonnen, die Festnetztelefonie ist stark r\u00fcckl\u00e4ufig.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Sie machen rund 80 Prozent des Umsatzes mit Produkten, die in den vergangenen zehn Jahren entwickelt wurden. Stimmt das?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nJa, das ist so. Das zeigt, wie schnell sich unser Gesch\u00e4ft und die Swisscom ver\u00e4ndern. Wir sind beispielsweise auch im Cloud-Gesch\u00e4ft t\u00e4tig. Eine weitere Erfolgsgeschichte ist Swisscom TV: Von null Prozent Marktanteil sind wir Marktleader im digitalen Fernsehgesch\u00e4ft geworden. Im j\u00fcngsten Innovationsranking des St. Galler Marketingberaters HTP sind wir unter den Top 3. All das zeigt: Die Swisscom hat vieles richtig gemacht, sonst h\u00e4tten wir nicht diese Marktstellung. W\u00e4hrend die Konkurrenz teils lediglich die Preise dr\u00fcckte, setzten wir konsequent auf Innovation und Qualit\u00e4t.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Sie konnten beim TV-Markteintritt von Kundenbindungen und der vorhandenen Netzinfrastruktur profitieren.<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nUnsere Netze waren schmalbandig. Wir mussten sie zuerst ausbauen. Die Konkurrenz hingegen verf\u00fcgte bereits \u00fcber breitbandige Netze und hatte 100 Prozent Marktanteil im Festnetz-TV. Wir haben durch Innovation neue Produkte geschaffen. Als Herausforderer im freien Wettbewerb punkteten wir mit zeitversetztem Fernsehen und dem Speichern von Filmen in der Cloud. Ein Erfolgsrezept war auch das Kombipaket f\u00fcr Telefonie, Fernsehen und Internet: Das Angebot inOne ist unser erfolgreichstes je lanciertes Produkt in Bezug auf die Kundenzahlen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Die Marktanteile der Swisscom bei den Telekomprodukten sind deutlich h\u00f6her als bei Ex-Monopolisten in anderen L\u00e4ndern. Warum?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nErstens haben wir stark in die Infrastruktur investiert \u2013 und uns damit einen Vorteil mit sehr leistungsf\u00e4higen Netzen verschafft. Zweitens ersetzen wir \u00e4ltere Produkte rasch durch neue. Dadurch waren wir in den Technologiezyklen fr\u00fch dabei. Und drittens haben wir immer grossen Wert auf guten Kundenservice gelegt.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Der Post wird vorgeworfen, unrechtm\u00e4ssige Gewinne mit subventionierten Postauto-Linien erzielt zu haben. Wie erleben Sie als staatsnahes Unternehmen diese Debatte?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIch kenne die Details nicht. Pers\u00f6nlich finde ich, dass zuerst die Fakten auf den Tisch m\u00fcssen, bevor geurteilt wird. Dar\u00fcber hinaus gilt: Post und Swisscom kann man \u00fcberhaupt nicht miteinander vergleichen. Wir bekommen keine Subventionen \u2013 auch nicht in Teilbereichen. Wir befinden uns in einem voll liberalisierten Markt. Das Einzige, was wir gemeinsam haben, ist der Bund als Aktion\u00e4r. Als CEO bin ich nicht nur dem Bund, sondern allen unseren rund 70\u2019000 Investoren verpflichtet.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Im Gegensatz zu den anderen Investoren schreibt Ihnen der Bundesrat aber Gewinnziele vor.<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas stimmt nicht. Wir haben kein quantitatives Ziel vom Bundesrat erhalten.&#13;<\/p>\n<h3><strong>In den strategischen Vorgaben steht, der Aktienkurs m\u00fcsse mit vergleichbaren Unternehmen in Europa Schritt halten.<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas heisst nichts anderes als: Die finanziellen Kennzahlen und die Aktienkursentwicklung m\u00fcssen sich nahe den Vergleichswerten befinden.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wie beeinflussen Sie als Swisscom-Chef den Aktienkurs?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas geschieht indirekt. Als CEO treffe ich regelm\u00e4ssig institutionelle Investoren und versuche das Vertrauen der Anleger zu gewinnen und zu best\u00e4tigen. Relevant f\u00fcr die langfristige Kursentwicklung sind dabei unsere Leistungen \u2013 unter anderem die Entwicklung der Finanzkennzahlen und unsere Marktposition.&#13;<\/p>\n<blockquote><p>Die Grundversorgung ist ein Verlustgesch\u00e4ft.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3><strong>Seit der Markt\u00f6ffnung ist die Grundversorgungskonzession bei der Swisscom. Was beinhaltet diese?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Grundversorgung wird regelm\u00e4ssig ausgeschrieben. Vereinfacht gesagt, geht es um die fl\u00e4chendeckende Festnetztelefonie und den Internetanschluss mit mindestens 3 Megabit pro Sekunde. Da kann sich jeder bewerben. Wir leisten auch den Zugang zu den Notrufnummern und bieten spezielle Dienste f\u00fcr Behinderte. Dass wir regelm\u00e4ssig die einzigen Bewerber sind, zeigt: Die Grundversorgung ist ein Verlustgesch\u00e4ft. Einen abgelegenen Ort zu erschliessen, kann sehr viel kosten.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Warum machen Sie das?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Grundversorgung geh\u00f6rt gewissermassen zu unserer DNA \u2013 das wird von uns erwartet.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Sie k\u00f6nnten vom Bund eine Abgeltung f\u00fcr die Grundversorgung fordern. Warum tun Sie dies nicht? <\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nSolange diese Grundversorgung massvoll formuliert ist, verlangen wir keine Abgeltung. Wir m\u00f6chten keine Subventionen. Im Gegenzug erwarten wir, dass man uns als eigenst\u00e4ndige Firma behandelt. Wenn wir jedoch pl\u00f6tzlich Glasfaserleitungen in alle Haushalte ziehen m\u00fcssten, w\u00e4re das anders.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Sie sagen, die Grundversorgung geh\u00f6re zu Ihrer DNA. F\u00fchlen Sie sich immer noch als eine Art PTT?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nUnsere Firma heisst Swisscom und nicht PTT. Auch als b\u00f6rsenkotiertes und fl\u00e4chendeckend pr\u00e4sentes Unternehmen f\u00fchlen wir uns der Schweiz verpflichtet.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Dem Steuerzahler?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nNein, den Schweizer Kunden. Wir wollen ihnen eine gute Leistung bieten. Das hat nat\u00fcrlich auch mit der Marke Swisscom und dem Image zu tun.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Der Wachstumsmotor steckt ausserhalb des Kerngesch\u00e4fts. Wo w\u00e4chst die Swisscom?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie wenigsten wissen, dass die Ums\u00e4tze der gesamten Telekommunikationsbranche schrumpfen. Nicht wegen der Angebote und der Volumen, die teils sehr stark wachsen, sondern wegen des enormen Preiszerfalls. Deshalb ist es wichtig, dass wir in neue Gesch\u00e4ftsfelder expandieren. Wir haben drei Wachstumsbereiche. Erstens im eigentlichen Kerngesch\u00e4ft \u2013 hier k\u00f6nnen wir dank neuen Technologien wie dem Internet der Dinge wachsen: Indem Gegenst\u00e4nde vernetzt werden, gibt es mehr Verbindungen. Das zweite Feld sind IT-L\u00f6sungen wie Cloud-Angebote oder Swisscom TV. Diese Angebote liegen nahe beim Kerngesch\u00e4ft.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Und das dritte Feld?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDieses ist st\u00e4rker mit Risiken behaftet und liegt ausserhalb des aktuellen Kerngesch\u00e4fts: Hier arbeiten wir mit Partnern zusammen. Mit der Verzeichnis- und KMU-Werbeplattform Localsearch beispielsweise wollen wir die M\u00f6glichkeiten nutzen, die die Digitalisierung bietet. Diese Internetgesch\u00e4ftsmodelle bieten eine Schnittstelle zum Kunden. Der Zugang zum Kunden \u00fcber Web-Plattformen wird immer wichtiger, wie das Beispiel Amazon zeigt \u2013\u00a0 als urspr\u00fcnglicher Buchverk\u00e4ufer ist Amazon heute der gr\u00f6sste Cloud-Anbieter.&#13;<\/p>\n<blockquote><p>Das Wort Expansionsstrategie gef\u00e4llt mir nicht.<\/p><\/blockquote>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3><strong>Wo liegen die inhaltlichen Grenzen Ihrer Expansionsstrategie?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Wort Expansionsstrategie gef\u00e4llt mir nicht. Wir verbreitern unsere Wertsch\u00f6pfungskette. Telefon, Informatik und Entertainment konvergieren: Ein Smartphone ist ein Telefon, ein Computer und ein Fernsehger\u00e4t.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<strong>Was haben Eventmanagement, Werbevermarktung und Onlinehandel mit dem urspr\u00fcnglichen Hauptgesch\u00e4ft zu tun? <\/strong>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTelekommunikation und IT sind die Basis unserer Aktivit\u00e4ten. Das ist der rote Faden. Allerdings \u00f6ffnet sich das Feld stetig: Ein wichtiges IT-Thema ist die k\u00fcnstliche Intelligenz. Sie hilft, Produkte zu vereinfachen und Prozesse zu automatisieren. Nehmen Sie die Blockchain-Technologie. Diese Technologie ist auch ausserhalb der Telekombranche m\u00f6glich. Das heisst, wenn wir Banken IT-L\u00f6sungen anbieten, sind wir trotzdem noch keine Bank.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Gilt das auch f\u00fcr selbstfahrende Autos? Im Jahr 2015 finanzierten Sie entsprechende Tests auf den Strassen.<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nWir waren die Ersten, die ein selbstfahrendes Auto in die Schweiz gebracht haben. Aus einem einzigen Grund: Wir wollten wissen, was die Anforderungen an die Infrastruktur der Zukunft sind. Unsere Rolle ist es, die dazu n\u00f6tige Infrastruktur wie die 5G-Technologie zur Verf\u00fcgung zu stellen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Der St\u00e4nderat kam Ihnen im M\u00e4rz nicht entgegen. Er wollte die Strahlengrenzwerte f\u00fcr 5G nicht lockern.<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nWir bedauern das sehr. Das ist ein negativer Entscheid f\u00fcr den Wirtschaftsstandort. Da vergibt die Schweiz eine Chance, bei 5G eine Vorreiterin zu werden. Wir versuchen nun das Beste daraus zu machen. Es ist f\u00fcr uns keine Option, den Ausbau von 5G zu stoppen.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Kleine Firmen beklagen, dass die Swisscom durch ihre Marktmacht die Kleinen verdr\u00e4nge. Ist die Kritik berechtigt?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas kann ich \u00fcberhaupt nicht nachvollziehen. Wir sind einer der gr\u00f6ssten Partner f\u00fcr KMU. Beim Netzausbau arbeiten wir beispielsweise mit lokalen Elektroinstallateuren zusammen \u2013 dadurch schaffen wir Tausende Arbeitspl\u00e4tze.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Kaufen Sie KMU auch auf?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nVereinzelt machen wir das, vor allem im IT-Bereich. Da gehen wir aber sehr selektiv vor.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Mit der geplanten Revision des Fernmeldegesetzes k\u00f6nnten Sie gezwungen sein, Ihre Netze f\u00fcr andere Anbieter zu \u00f6ffnen. Warum wehren Sie sich dagegen?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie meisten Punkte der Revision unterst\u00fctzen wir, oder sie werden von der Branche bereits vorweggenommen. Wichtig ist: Die Konkurrenten haben bereits heute Zugang auf unsere Netze. Wir wehren uns gegen eine Regulierung dieses Zugangs. Konkurrenten d\u00fcrften unter diesem neuen Regime bei der Swisscom zu kostenorientierten Preisen \u2013 was auch immer das heisst \u2013 auf die Netze. Das birgt extreme Rechtsunsicherheit. Die Glasfasernetze sind im Wettbewerb verschiedener Akteure entstanden, und der Markt spielt.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Bisher war nur das Kupfernetz der Swisscom reguliert. Warum st\u00f6rt Sie diese Regulierung nicht?&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nBeim Kupfernetz machte die Regulierung Sinn, weil dieses Netz zu Zeiten der PTT entstanden ist. Das aktuelle Fernmeldegesetz ist eine Erfolgsgeschichte, da es Anreize f\u00fcr die Branche bietet zu investieren: Der Wettbewerb spielt auf allen Ebenen. So wie das Gesetz revidiert werden soll, ist es gegen die Swisscom gerichtet. Der Bundesrat wollte bei der letzten Gesetzesrevision 2007 bewusst die neuen Netze wie Glasfaser im Wettbewerb entstehen lassen. Und jetzt will er w\u00e4hrend des Spiels die Spielregeln \u00e4ndern.&#13;<\/p>\n<h3><strong>Empfinden Sie das als Wortbruch des Bundesrates?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nNein, das ist ein hartes Wort. Es ist ein Paradigmawechsel.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Schaeppi, woran und wie oft merken Sie, dass Sie Chef eines Unternehmens mit Mehrheitsbeteiligung des Bundes sind? &#13; Im laufenden Gesch\u00e4ft sp\u00fcren wir den Einfluss des Bundes wenig, wir sind autonom \u2013 das ist in einem liberalisierten Markt wichtig f\u00fcr uns. Der Bund ist ein guter und langfristig orientierter Aktion\u00e4r. Er gibt uns strategische [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4162,"featured_media":22959,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[67,69],"post_opinion":[72],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4162,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Chefredaktorin, Die Volkswirtschaft","seco_author_post_occupation_fr":"R\u00e9dactrice en chef de \u00ab La Vie \u00e9conomique \u00bb","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Swisscom-Chef Urs Schaeppi im Interview","post_lead":"Im Gegensatz zur Post erh\u00e4lt die Swisscom keine staatlichen Gelder. \u00abWir m\u00f6chten keine Subventionen\u00bb, sagt Swisscom-Chef Urs Schaeppi im Interview. Im Gegenzug erwarte er aber vom Bund, dass dieser die Swisscom als eigenst\u00e4ndige Firma behandle.","post_hero_image_description":"\u00abAls CEO bin ich nicht nur dem Bund, sondern allen unseren rund 70\u2019000 Investoren verpflichtet.\u00bb Swisscom-Chef Urs Schaeppi in der ehemaligen Bollwerkpost in Bern.","post_hero_image_description_copyright_de":"Marlen von Weissenfluh, Die Volkswirtschaft","post_hero_image_description_copyright_fr":"Marlen von Weissenfluh, La Vie \u00e9conomique","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Urs Schaeppi","kasten_box":"Seit 2013 ist Urs Schaeppi Chef der Swisscom, die zu 51 Prozent im Besitz des Bundes ist. Seit 2006 ist der 58-j\u00e4hrige Berner Mitglied der Konzernleitung. In die Swisscom eingetreten ist er kurz nach der Liberalisierung des Schweizer Telekommarktes im Jahr 1998, als die PTT in die Post und die Swisscom aufgeteilt wurde. Schaeppi begann seine Swisscom-Karriere in der Mobilfunksparte. Zuvor war er unter anderem als Betriebsleiter der Papierfabrik Biberist SO t\u00e4tig. Der studierte Maschinenbauingenieur absolvierte sp\u00e4ter ein Betriebswirtschaftsstudium an der Universit\u00e4t St. Gallen."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":107250,"main_focus":[156254,156987],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":107254,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"77306","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":4139,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5aa8dc19f1bab"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107247"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=107247"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107247\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126241,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107247\/revisions\/126241"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156987"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156254"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=107247"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=107247"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=107247"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=107247"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=107247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}