{"id":107615,"date":"2018-02-26T10:30:09","date_gmt":"2018-02-26T10:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/02\/grob-03-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:03:23","modified_gmt":"2023-08-23T21:03:23","slug":"grob-03-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/02\/grob-03-2018\/","title":{"rendered":"Tourismuspolitik des Bundes gewinnt an Schlagkraft"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweizer Tourismuswirtschaft k\u00e4mpft seit dem Ausbruch der Finanz- und Weltwirtschaftskrise mit einer stagnierenden Nachfrage. So blieb die Zahl der Hotellogiern\u00e4chte zwischen 2009 und 2016 stabil. Allerdings bestehen zwischen den Tourismusregionen grosse Unterschiede: W\u00e4hrend die Nachfrage in den St\u00e4dten im erw\u00e4hnten Zeitraum um 20 Prozent stieg, ging sie im Alpenraum um 10 Prozent zur\u00fcck (siehe <em>Abbildung 1<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm vergangenen Jahr zeichnete sich eine Trendwende ab \u2013 wovon auch der Tourismus im Alpenraum profitierte.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Bemerkenswert ist, dass die Nachfrage aus europ\u00e4ischen Herkunftsm\u00e4rkten wie Deutschland, den Niederlanden und Belgien nach mehreren Jahren mit R\u00fcckg\u00e4ngen wieder im Plus ist. Am kr\u00e4ftigsten war das Wachstum auf den asiatischen M\u00e4rkten. So stieg die Zahl der Hotellogiern\u00e4chte von chinesischen und indischen Touristen in zweistelligen Wachstumsraten. Gem\u00e4ss den Tourismusprognosen der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich setzt sich das Wachstum im laufenden Jahr fort. F\u00fcr das Tourismusjahr 2018 (November 2017 bis Oktober 2018) wird eine Zunahme der Zahl der Hotellogiern\u00e4chte um 3,2 Prozent erwartet.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Entwicklung der Hotellogiern\u00e4chte nach Tourismusr\u00e4umen (2005 bis 2017)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Grob_Kaempf_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Grob_Kaempf_de_1').highcharts({\n     title: {\n        text: ''\n    },\n\n   \n\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Indexiert, 2005=100'\n        }\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['2005', '2006', '2007', '2008', '2009', '2010', '2011', '2012', '2013', '2014', '2015', '2016', '2017*'],\n         title: {\n            text: '*Januar bis Oktober'\n        }\n    \n    },\n tooltip: {\n        \n        pointFormat: '{series.name}:' +\n            '{point.y}',\n  \n\n    },\n\n\n    plotOptions: {\n        series: {\n            label: {\n                connectorAllowed: false\n            },\n                    },\n  line: {\n                marker: {\n                    enabled: false\n                }\n            }\n    },\n\n    series: [{\n        name: 'Total',\n        data: [100, 106, 110, 113, 108, 110, 108, 106, 108, 109, 108, 108, 113]\n    }, {\n        name: 'Alpenraum',\n        data: [100, 104, 107, 112, 106, 106, 101, 98, 100, 100, 98, 96, 101]\n    }, {\n        name: 'St\u00e4dtische Gebiete',\n        data: [100, 109, 116, 118, 113, 120, 121, 121, 125, 129, 131, 133, 139]\n    }, {\n        name: '\u00dcbrige Gebiete',\n        data: [100, 105, 110, 110, 106, 105, 103, 102, 105, 104, 100, 101, 104]\n    }],\n\n    \n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Im Jahr 2016 gab es in der Schweiz 35,5 Millionen Logiern\u00e4chte: Alpenraum (15,4 Mio.), st\u00e4dtische Gebiete (13,9 Mio.), \u00fcbrige Gebiete (6,1 Mio.).<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Bundesamt f\u00fcr Statistik \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Neue Tourismusstrategie des Bundes<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Bundesrat strebt einen international wettbewerbsf\u00e4higen, attraktiven und leistungsf\u00e4higen Schweizer Tourismus an. Dies hat er in seiner neuen Tourismusstrategie vom November 2017 festgehalten.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Die Tourismusstrategie ist federf\u00fchrend vom Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) erarbeitet worden. Das Seco ist dabei von einer Expertengruppe bestehend aus Tourismusakteuren und -unternehmern sowie aus Vertretern der Politik, der Tourismusverb\u00e4nde, der Kantone und der Wissenschaft unterst\u00fctzt worden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKonkret will die Tourismusstrategie die Rahmenbedingungen verbessern, das Unternehmertum f\u00f6rdern, die Chancen der Digitalisierung nutzen sowie die Attraktivit\u00e4t des Angebots und den Marktauftritt st\u00e4rken (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Anhand dieser vier Ziele werden Handlungsfelder definiert und priorit\u00e4re Projekte bestimmt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUmgesetzt wird die Tourismuspolitik des Bundes durch die bestehenden F\u00f6rderinstrumente. Dazu z\u00e4hlen die F\u00f6rderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus (Innotour), die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Hotelkredit (SGH), Schweiz Tourismus (ST) und die Neue Regionalpolitik (NRP). Letztere wird neu als integraler Bestandteil der Tourismuspolitik aufgef\u00fchrt, da der Tourismus einen thematischen NRP-F\u00f6rderschwerpunkt bildet.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Die zentralen Elemente der neuen Tourismusstrategie<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/02\/Grob_Kaempf_Abb_2_DEF_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-76674\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2018\/02\/Grob_Kaempf_Abb_2_DEF_DE.png\" alt=\"\" width=\"1720\" height=\"1534\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Fokus auf Digitalisierung und Unternehmen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Tourismusstrategie bringt inhaltliche Neuerungen mit sich. Wie erw\u00e4hnt steht die Digitalisierung im Zentrum: Der Bund betrachtet dabei die mit der Digitalisierung verbundenen Ver\u00e4nderungen in erster Linie als Chance f\u00fcr die Unternehmen. Mittels Wissenstransfer sowie einer gezielten Projektf\u00f6rderung unterst\u00fctzt der Bund deshalb die digitale Transformation der Gesch\u00e4ftsprozesse und -modelle. Als Querschnittsthema wird der Digitalisierung in allen Zielen der Tourismusstrategie Rechnung getragen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls weiteren Schwerpunkt f\u00f6rdert der Bund das unternehmerische Denken und Handeln. Mittels der intensivierten F\u00f6rderung von Start-ups und der Verbesserung der Strategief\u00e4higkeit und -orientierung der touristischen Akteure will der Bund einen Beitrag zur Produktivit\u00e4tssteigerung leisten. Gleichzeitig wird beim touristischen Arbeitsmarkt angesetzt. Dort soll unter anderem gepr\u00fcft werden, wie die digitalen Kenntnisse der Arbeits- und F\u00fchrungskr\u00e4fte im Tourismus gesteigert werden k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNebst inhaltlichen Neuerungen verfolgt die Tourismusstrategie auch methodisch einen neuen Ansatz. Zentral ist dabei eine verst\u00e4rkte \u00abFokussierung\u00bb der Kr\u00e4fte. So konzentriert sich die Strategie k\u00fcnftig beispielsweise noch st\u00e4rker auf den Querschnittscharakter der Tourismuspolitik. Konkret steht die Weiterentwicklung des Tourismus-Forums Schweiz (TFS) zu einer Dialog- und Koordinationsplattform im Vordergrund. Des Weiteren wird die Tourismusf\u00f6rderung st\u00e4rker fokussiert. Zum einen werden die vorhandenen F\u00f6rdermittel gezielter eingesetzt, und es ist eine engere Begleitung von strategischen Projekten durch das Seco vorgesehen. Zum anderen werden die Steigerung der Attraktivit\u00e4t des touristischen Angebots und die St\u00e4rkung des Marktauftritts in einem Ziel zusammengefasst.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNebst der Fokussierung gewinnt die Projekt- und Prozessorientierung an Gewicht. Neu ist die Tourismusstrategie operativ ausgerichtet und beinhaltet konkrete Umsetzungsaktivit\u00e4ten. Damit wird die Tourismusstrategie flexibilisiert und dynamisiert. Es ist deshalb k\u00fcnftig nicht mehr vorgesehen, f\u00fcr die Umsetzung der Tourismusstrategie separate und auf einen bestimmten Zeitraum ausgerichtete Umsetzungsprogramme zu verabschieden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Koordination und Kooperation st\u00e4rken&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Umsetzung der Tourismusstrategie hat bereits begonnen. Derzeit werden die beiden F\u00f6rderinstrumente Innotour und Schweiz Tourismus von externen Experten evaluiert. Dabei geht es insbesondere darum, zu analysieren, welchen Beitrag die Instrumente zur Umsetzung der neuen Tourismusstrategie des Bundes leisten k\u00f6nnen. Des Weiteren wird im laufenden Jahr die Botschaft des Bundesrates an das Parlament \u00fcber die Standortf\u00f6rderung 2020\u20132023 vorbereitet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa der Erfolg der Tourismusunternehmen von einer Vielzahl an Politikbereichen beeinflusst wird, strebt die Politik des Bundes nach einer stetigen Verbesserung der Koordination und Kooperation der relevanten Akteure sowie der F\u00f6rderinstrumente. Aus diesem Grund wird das Tourismus-Forum Schweiz zu einer Dialog- und Koordinationsplattform weiterentwickelt. Im Kern ist das TFS eine j\u00e4hrliche Veranstaltung des Seco zu strategischen Fragen der Tourismuspolitik. Sie richtet sich an Akteure des Bundes, der Kantone und des Tourismus, und es steht unter dem Patronat des Schweizer Tourismus-Verbandes (STV) und der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren (VDK).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Weiterentwicklung des TFS zielt darauf ab, aus Vertretern der Tourismuswirtschaft, der Kantone, der Gemeinden und der Bundesverwaltung zeitlich befristete Projektgruppen zu bilden, welche sich regelm\u00e4ssig treffen und austauschen. Die themen- und projektspezifische Zusammenarbeit im Rahmen der Projektgruppen soll dazu dienen, zielgerichtet Herausforderungen zu identifizieren und bei Bedarf Handlungsoptionen und L\u00f6sungsans\u00e4tze zu entwickeln. Anl\u00e4sslich der j\u00e4hrlichen TFS-Hauptveranstaltung soll \u00fcber die Arbeiten der Projektgruppen informiert werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nThemen, die von den Projektgruppen behandelt werden k\u00f6nnten, sind unter anderem die Erhaltung und St\u00e4rkung der landschaftlichen und baukulturellen Qualit\u00e4ten des Tourismusstandortes Schweiz, das touristische Regulierungsumfeld, die hohe Konzentration von Touristen an spezifischen Orten (\u00abOvertourism\u00bb), die Auswirkungen des Klimawandels, die spezifischen Herausforderungen des alpinen Tourismus (insbesondere die Saisonalit\u00e4t der Nachfrage) sowie die digitale Transformation. Je nach Thema soll die F\u00fchrung der Projektgruppen vom Seco, von Verb\u00e4nden und Kantonen oder von weiteren touristischen Akteuren \u00fcbernommen werden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Seco: Digitalisierungsoffensive\u00a0 <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin bereits 2017 lanciertes Seco-Projekt ist die Digitalisierungsoffensive. Sie will die digitale Transformation von Gesch\u00e4ftsprozessen und -modellen im Tourismus verst\u00e4rkt unterst\u00fctzen \u2013 nicht zuletzt, da es hinsichtlich der Folgen der Digitalisierung f\u00fcr den Tourismus Wissensl\u00fccken gibt. Im November 2017 hat sich das TFS mit der Thematik befasst.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Fokus der Digitalisierungsoffensive stehen die gezielte F\u00f6rderung von Digitalisierungsprojekten sowie der Wissenstransfer. In diesem Zusammenhang wird im Auftrag des Seco zurzeit von einem Konsortium unter der Leitung der Universit\u00e4t St. Gallen, Institut f\u00fcr Systemisches Management und Public Governance, ein umfassender Grundlagenbericht zur digitalen Tourismuswirtschaft erarbeitet, welcher im zweiten Quartal 2018 ver\u00f6ffentlicht wird. Dabei geht es unter anderem um die digitale Transformation des Marketings bzw. der Marktbearbeitung sowie um die zentrale Fragestellung der Voraussetzungen daf\u00fcr, dass die Tourismuswirtschaft in Zukunft verst\u00e4rkt datenbasiert arbeiten kann. Im Kern geht es dabei um das Verst\u00e4ndnis von Daten als wichtige immaterielle Infrastruktur f\u00fcr den Tourismusstandort Schweiz.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Bund gew\u00e4hrt Darlehen und Subventionen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie neue Tourismusstrategie ist grunds\u00e4tzlich so ausgelegt, dass sie mit den heute der Tourismuspolitik des Bundes zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln umgesetzt werden kann. Aufgrund der unterschiedlichen Ausgestaltung der F\u00f6rderans\u00e4tze ist es nicht m\u00f6glich, eine Gesamtsumme der F\u00f6rderleistung zu bilden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Umsetzung der Tourismuspolitik des Bundes in den Jahren 2016 bis 2019 hat das Parlament f\u00fcr das touristische Landesmarketing von Schweiz Tourismus ordentliche Mittel in der H\u00f6he von 230 Millionen Franken beschlossen. F\u00fcr die F\u00f6rderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus (Innotour) stehen in diesem Zeitraum 30 Millionen Franken zur Verf\u00fcgung, wovon 10 Millionen Franken f\u00fcr ein tourismuspolitisches Impulsprogramm reserviert sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeiter hat das Parlament das Zusatzdarlehen an die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Hotelkredit f\u00fcr die F\u00f6rderung der Beherbergungswirtschaft im Umfang von 100 Millionen Franken bis Ende 2019 verl\u00e4ngert. Des Weiteren wurden Einlagen in den Fonds f\u00fcr Regionalentwicklung in der H\u00f6he von 230 Millionen Franken f\u00fcr die Jahre 2016 bis 2023 beschlossen. Zus\u00e4tzlich stehen im Rahmen des erw\u00e4hnten tourismuspolitischen Impulsprogramms aus dem Fonds f\u00fcr Regionalentwicklung 200 Millionen Franken f\u00fcr die Jahre 2016 bis 2019 zur Verf\u00fcgung, wovon 150 Millionen Franken r\u00fcckzahlbare Darlehen und 50 Millionen Franken \u00c0-fonds-perdu-Beitr\u00e4ge sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Umsetzung sowie die Wirkung der neuen Tourismusstrategie sollen regelm\u00e4ssig \u00fcberpr\u00fcft werden. Vorgesehen ist, dass das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) dem Bundesrat im Jahr 2021 erstmals \u00fcber die Umsetzung der Tourismusstrategie Bericht erstattet. Eine Expertengruppe, die sich einmal pro Jahr trifft und als Austauschgremium konzipiert ist, begleitet die Umsetzung. Bereits bei der Erarbeitung der Tourismusstrategie hat die Expertengruppe sichergestellt, dass die Formulierung der Zielsetzungen und Handlungsfelder fokussiert und praxisnah erfolgte. Das Seco wird der Zusammenarbeit mit der Expertengruppe deshalb auch bei der Umsetzung der Tourismusstrategie eine bedeutende Rolle beimessen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Arbeitsweise im Seco \u00e4ndert<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie neue Tourismusstrategie des Bundes ist ein Meilenstein. Sie gibt die Stossrichtungen der Tourismuspolitik in den kommenden Jahren vor. Aufgrund der neuen Ziele im Zusammenhang mit der Digitalisierung und dem Unternehmertum verschieben sich die inhaltlichen Schwerpunkte der Tourismuspolitik sp\u00fcrbar.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit der mit der neuen Strategie einhergehenden tourismuspolitischen Fokussierung sowie der ausgepr\u00e4gten Projekt- und Prozessorientierung ver\u00e4ndert sich auch die Arbeitsweise des Ressorts Tourismuspolitik im Seco markant. Insgesamt wird die Tourismuspolitik des Bundes mit der neuen Strategie flexibler, dynamischer sowie aktions- und reaktionsf\u00e4higer.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Neueste Zahlen unter dem Stichwort Tourismus auf Bfs.admin.ch <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/tourismus.html\">abrufbar<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/seco\/nsb-news.msg-id-68814.html\">Neue Tourismusstrategie des Bundes<\/a>, Medienmitteilung vom 15. November 2017.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Standortfoerderung\/Tourismuspolitik\/Tourismus_Forum_Schweiz.html\">Tourismusforumschweiz.ch<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweizer Tourismuswirtschaft k\u00e4mpft seit dem Ausbruch der Finanz- und Weltwirtschaftskrise mit einer stagnierenden Nachfrage. So blieb die Zahl der Hotellogiern\u00e4chte zwischen 2009 und 2016 stabil. 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Mit der neuen Tourismusstrategie wird die Tourismuspolitik des Bundes flexibler, dynamischer sowie aktions- und reaktionsf\u00e4higer.","magazine_issue":"03-2018","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20180227","original_files":null,"external_release_for_author":"20180129","external_release_for_author_time":"20:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5a5ca99a563bb"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107615"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2795"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=107615"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107615\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126269,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107615\/revisions\/126269"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2795"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23379"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=107615"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=107615"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=107615"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=107615"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=107615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}