{"id":107703,"date":"2018-02-15T07:42:52","date_gmt":"2018-02-15T07:42:52","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2018\/02\/straubhaar-03-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:03:59","modified_gmt":"2023-08-23T21:03:59","slug":"straubhaar-03-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2018\/02\/straubhaar-03-2018\/","title":{"rendered":"BIP verliert im digitalen Zeitalter an Aussagekraft"},"content":{"rendered":"<p>Das Bruttoinlandprodukt (BIP) \u00abist wohl die wichtigste Zahl, um den Zustand einer Volkswirtschaft insgesamt zu beurteilen. F\u00fcr die Ermittlung des BIP wird der Marktwert aller G\u00fcter und Dienstleistungen gemessen, die in einem Land w\u00e4hrend einer bestimmten Periode hergestellt worden sind.\u00bb<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Gemessen wird der \u00abWohlstand (Wertsch\u00f6pfung), den eine Volkswirtschaft im Inland schafft. Das BIP ist hingegen kein Indikator f\u00fcr die Wohlfahrt einer Gesellschaft.\u00bb<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSt\u00e4rken und Schw\u00e4chen des BIP-Konzepts sind hinl\u00e4nglich bekannt. Jenseits des Problems, dass das BIP nichts \u00fcber die Verteilung des Wohlstands aussagt, gibt es eine Vielzahl konzeptioneller Mess- und Erfassungsm\u00e4ngel.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Beispielsweise entsteht ein Teil des BIP aus der Beseitigung von Sch\u00e4den aller Art \u2013 etwa aus Verkehrsunf\u00e4llen, Naturkatastrophen, Gesundheitsbeeintr\u00e4chtigungen oder Umweltzerst\u00f6rungen. Andererseits werden unentgeltliche T\u00e4tigkeiten privater Haushalte im BIP nicht ber\u00fccksichtigt \u2013 wie etwa selbst erbrachte Reinigungs- oder Reparaturarbeiten. Ebenso gibt es Aktivit\u00e4ten, die legal \u00fcber M\u00e4rkte erfolgen, statistisch aber nicht erfasst werden, wie beispielsweise die Nachbarschaftshilfe oder der Handel mit gebrauchten Konsumg\u00fctern zwischen Privaten auf Flohm\u00e4rkten, Tauschb\u00f6rsen oder Internet-Plattformen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnber\u00fccksichtigt im BIP bleiben illegale Transaktionen wie Drogenhandel, Schmuggel oder Bestechungsgelder. Die \u00d6konomen Friedrich Schneider und Bernhard Boockmann sch\u00e4tzen, dass die Wertsch\u00f6pfung in der sogenannten Schattenwirtschaft im Jahr 2017 f\u00fcr Deutschland etwa bei 10 Prozent und f\u00fcr die Schweiz bei etwa 6 Prozent des erfassten BIP lag.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Schattenwirtschaft wird definiert als \u00f6konomische Aktivit\u00e4ten, aus denen Einkommen erzielt, aber staatliche Regulierung, Besteuerung oder Erfassung vermieden werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei der BIP-Berechnung gilt es zudem Wechselkurseffekte zu ber\u00fccksichtigen:<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Gerade f\u00fcr die international stark verflochtene Schweiz spielt es eine Rolle, dass der Aussenwert des Frankens als Folge des vergleichsweise \u00absicheren Hafens\u00bb eine \u00ab\u00dcberbewertung\u00bb gegen\u00fcber den realwirtschaftlichen Austauschbeziehungen ausweist, die durch die statistisch vorgenommene Kaufkraftbereinigung nur unzul\u00e4nglich aufgefangen wird.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Ebenso wichtig sind die R\u00fcckwirkungen auf die BIP-Messung, die mit fundamentalen technologischen Ver\u00e4nderungen zu tun haben. Sie sollen im Folgenden mit Blick auf die Digitalisierung im Fokus stehen.&#13;<\/p>\n<h2>Sharing-Economy schwierig messbar<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEs war immer schon ein grunds\u00e4tzliches Problem der Wirtschaftsstatistik, dass sie zun\u00e4chst nicht in der Lage ist, die Folgeeffekte von Basisinnovationen abzubilden. Wie auch? Amtliche Statistiken erheben Daten zwangsl\u00e4ufig auf veralteten Grundlagen. Es kann nur Bekanntes gemessen werden, wof\u00fcr es \u00abKlassifikationen\u00bb gibt. Das Neue hingegen ist unbekannt, sodass es \u2013 mindestens zu Beginn \u2013 nicht mit g\u00e4ngigen Konzepten erfassbar ist. Ber\u00fchmt geworden ist ein Ausspruch von Nobelpreistr\u00e4ger Robert Solow aus dem Jahr 1987: \u00ab\u00dcberall sind Computer zu sehen, nur nicht in den Statistiken der Produktivit\u00e4tsmessung.\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nStatistische \u00c4mter haben in der Vergangenheit (durchaus erfolgreich) eine Vielzahl von Sch\u00e4tzverfahren, Behelfsrechnungen und Korrekturmassnahmen ergriffen, um Aussagekraft und Belastbarkeit des BIP auch in Zeiten dynamischer Innovationen zu sichern. Aber bereits den Strukturwandel von der \u00abdinglichen\u00bb Industrie- zur \u00abunsichtbaren\u00bb Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft konnte das BIP-Konzept nur noch begrenzt abbilden. \u00abF\u00fcr spezielle Analysen neuerer Ph\u00e4nomene wie Digitalisierung, Globalisierung oder Sharing-Economy sind jedoch erg\u00e4nzende Messans\u00e4tze erforderlich.\u00bb<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNeue Technologien verschieben einen immer gr\u00f6sseren Anteil der Wertsch\u00f6pfung in virtuelle Bereiche jenseits der physischen Dinglichkeit von G\u00fctern und Dienstleistungen, die auf herk\u00f6mmlichen M\u00e4rkten gehandelt werden. Nach einer Studie des McKinsey Global Institute wird heute schon etwa ein Achtel des weltweiten G\u00fcterhandels \u00fcber E-Commerce abgewickelt, und etwa die H\u00e4lfte aller international gehandelten Dienstleistungen ist digitalisiert.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Diese neuen Formen \u00f6konomischer Transaktionen erscheinen nicht oder nur teilweise im BIP, das in der Regel \u00fcber Markttransaktionen oder \u2013 wo es keine Marktwerte gibt \u2013 \u00fcber Kosten ermittelt wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr viele der von Raum und Material losgel\u00f6sten Neuerungen der Digitalisierung fehlen schlicht (noch) die gesamtwirtschaftlichen statistischen Masszahlen. Informationsg\u00fcter mit Netzwerkcharakter werden bestenfalls teilweise erfasst. Wenn moderne Apps oder Plattformen wie Uber, Car2go, oder Airbnb eine Sharing-Economy und damit eine weitaus effizientere Ausnutzung vorhandener G\u00fcter, Autos oder Wohnungen erm\u00f6glichen, bildet das BIP, wenn \u00fcberhaupt, so nur mit rudiment\u00e4ren N\u00e4herungen die Auswirkungen ab.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Das gilt selbst dann, wenn eine US-Studie aus dem Jahr 2016 zum Ergebnis kommt, dass ein Einbezug der Sharing-Economy in die BIP-Berechnung f\u00fcr die USA nur einen vergleichsweise unbedeutenden Einfluss h\u00e4tte.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Konsumentenrente steigt \u2013 BIP sinkt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine beachtliche F\u00fclle von Konsumg\u00fctern wird im Internet nahezu kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt. Die freie Onlinenutzung ersetzt \u00abdingliche\u00bb Marktprodukte und macht deren Kauf \u00fcberfl\u00fcssig. Wenn Wikipedia den Zugriff zu einem Onlinelexikon und Youtube das Abspielen von Videos und Filmen erm\u00f6glicht oder wenn Nerds ihre selbst entwickelten Spiele, Softwares, Musikvideos oder Fotos f\u00fcr die Allgemeinheit aufs Netz legen, dann erhalten die Nutzer etwas, ohne daf\u00fcr nennenswert bezahlen zu m\u00fcssen (was einem Ansteigen der Konsumentenrente entspricht). Eine Studie aus dem Jahr 2012 sch\u00e4tzt, dass alleine der freie Zugang zu Internetdiensten von Facebook, Wikipedia, Craiglist und Google die im BIP nicht erfasste Konsumentenrente in den USA j\u00e4hrlich um \u00fcber 100 Milliarden US-Dollar hat steigen lassen.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a> Allerdings sch\u00e4tzt eine OECD-Studie aus dem Jahr 2017 die gesamtwirtschaftlichen BIP-Effekte durch freie Internetdienste als relativ gering ein.<a href=\"#footnote_12\" id=\"footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor\">[12]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nObwohl Zufriedenheit oder Wohlbefinden der Menschen steigen, f\u00e4llt das BIP, weil weniger Lexika oder DVD gekauft werden. Gleiches gilt, wenn kostenpflichtige Printmedien durch frei zug\u00e4ngliche elektronische Nachrichtenportale ersetzt werden. Dann erhalten Menschen billiger, schneller und einfacher Zugang zu Informationen. Das BIP jedoch sinkt, weil traditionelle Medien wie Zeitungen und Zeitschriften Umsatzeinbussen erleiden, was zu Entlassungen und geringerer Wertsch\u00f6pfung f\u00fchrt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNoch folgenschwerer d\u00fcrfte sein, dass Menschen an vielen Stellen \u2013 im Internet oder beim Einsatz von Kunden- oder Kreditkarten \u2013 mehr oder weniger willentlich, freiwillig und bewusst pers\u00f6nliche Daten an professionelle Datenportale verschenken. Auf der Grundlage der bestehenden empirischen Evidenz und mit ein paar eigenen sehr groben \u00dcberschlagsrechnungen hat die bereits erw\u00e4hnte OECD-Studie aufgedeckt, wie gering Menschen den Wert ihrer eigenen Daten einstufen.<a href=\"#footnote_13\" id=\"footnote-anchor_13\" class=\"inline-footnote__anchor\">[13]<\/a> Die meisten Onlinenutzer sind bereit, sehr viele pers\u00f6nliche Daten gegen sehr wenig Geld (bzw. Pr\u00e4mien, Boni oder Rabatte) an soziale Medien, Onlinedienste oder elektronische Versandh\u00e4user abzugeben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus den vom \u00abEconomist\u00bb als \u00abthe world\u2019s most valuable resource\u00bb bewerteten \u00abBig Data\u00bb machen dann k\u00fcnstliche Intelligenz und kluge Algorithmen \u00abBig Business\u00bb. Allerdings l\u00e4sst sich aus den Ums\u00e4tzen von Datenfabriken wie beispielsweise Google, Facebook, Amazon, Alibaba oder Tencent die tats\u00e4chliche Wertsch\u00f6pfung der datenverarbeitenden Aktivit\u00e4ten nur begrenzt absch\u00e4tzen. Denn die Transaktionen der Internetfirmen entziehen sich \u2013 nicht zuletzt aus steuerlichen Gr\u00fcnden \u2013 in der Regel der r\u00e4umlichen Zuordnung und der zeitlichen Abgrenzung (was gerade auch f\u00fcr nationale Steuerbeh\u00f6rden eine grosse Herausforderung darstellt bei der Frage, wie und wo die Internetaktivit\u00e4ten zu besteuern sind). Jedoch ist verbl\u00fcffend, dass die Zahlungsbereitschaft der Firmen f\u00fcr Kundendaten (noch) relativ gering ist.<a href=\"#footnote_14\" id=\"footnote-anchor_14\" class=\"inline-footnote__anchor\">[14]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Messfehler werden zunehmen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n\u00abDas BIP ist eine Statistik, die f\u00fcr die Messung der industriellen Massenproduktion zugeschnitten war \u2013 immaterielle Wertsch\u00f6pfung erfasst sie hingegen nur unzureichend.\u00bb<a href=\"#footnote_15\" id=\"footnote-anchor_15\" class=\"inline-footnote__anchor\">[15]<\/a> Und noch weniger wird das BIP in der Lage sein, die digitale \u00d6konomie abzubilden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie aktuellen BIP-Statistiken untersch\u00e4tzen die tats\u00e4chliche Entwicklung, wenn auch (vorerst) wohl eher weniger stark als intuitiv angesichts der Innovationen durch die Digitalisierung erwartet. So wird der gesamtwirtschaftliche Fehler bei der BIP-Messung noch als vernachl\u00e4ssigbar gering eingesch\u00e4tzt.<a href=\"#footnote_16\" id=\"footnote-anchor_16\" class=\"inline-footnote__anchor\">[16]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nRichtig ist jedoch auch, dass \u00abein Teil der neuen G\u00fcter nicht in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen erscheint, die negative Substitutionseffekte jedoch dort voll sichtbar sind\u00bb.<a href=\"#footnote_17\" id=\"footnote-anchor_17\" class=\"inline-footnote__anchor\">[17]<\/a> So steigt die im BIP nicht abgebildete Konsumentenrente an, da Menschen digitale Dienste zu Preisen weit unter ihrer Zahlungsbereitschaft erhalten. Ebenso wird ein Teil dieser realen Steigerung der Kaufkraft der Haushalte durch eine nahezu kostenlose \u00dcbertragung eigener pers\u00f6nlicher Daten finanziert, was wiederum bei den Firmen nicht als (Datenbeschaffungs-)Kosten verbucht wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Wertsch\u00f6pfung im Internet, der virtuelle Handel mit digitalen Daten sowie die Effekte einer Sharing-Economy, in der gerade \u00abteure\u00bb langlebige G\u00fcter \u2013 wie Wohnungen, Autos oder Elektroger\u00e4te \u2013 gemeinsam genutzt und nicht einzeln erworben werden, entziehen sich in beachtlichen Teilen der s\u00e4chlichen Erfassung, r\u00e4umlichen Zuordnung und zeitlichen Abgrenzung. Deshalb sind das BIP und seine Messverfahren von geringerer Aussagekraft denn je.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie statistischen \u00c4mter behelfen sich bei der BIP-Ermittlung, indem sie den Wert der durch die Digitalisierung geschaffenen Wertsch\u00f6pfung oder den durch digitale G\u00fcter und Dienstleistungen entstehenden Nutzen oder Umsatz mit Plausibilit\u00e4ts\u00fcberlegungen sch\u00e4tzen und nach neuen Verfahren suchen.<a href=\"#footnote_18\" id=\"footnote-anchor_18\" class=\"inline-footnote__anchor\">[18]<\/a> So aber verlagert sich beim BIP die Erfassung noch weiter weg von der Marktorientierung hin zur Modellwelt der Statistiker. Damit aber steigt die Gefahr, mit k\u00fcnstlich geschaffenen Zahlen den Bezug zur \u00abgemessenen\u00bb Realit\u00e4t zu verlieren.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Brunetti (2006): 36.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Bundesamt f\u00fcr Statistik (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vgl. beispielsweise H\u00fcbl (2007): 89\u201390.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Schneider und Boockmann (2017): 24.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Vgl. Coyle 2016: 50\u201360.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Eichenberger (2017) und Replik von Scheidegger (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Statistisches Bundesamt (2017): 36.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Manyika et al. (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Vgl. Mandel (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Byrne et al. (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Brynjolfsson und Oh (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_12\" class=\"footnote--item\">Ahmad et al. (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_13\" class=\"footnote--item\">Ahmad et al. (2017): 27; vgl. auch Beresford et al. (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_13\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_14\" class=\"footnote--item\">Ahmad et al. (2017): 31.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_14\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_15\" class=\"footnote--item\">Coyle (2014): 125.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_15\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_16\" class=\"footnote--item\">Brynjolfsson und Saunders (2009) sowie Ahmad et al. (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_16\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_17\" class=\"footnote--item\">Gr\u00f6mling (2016): 139.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_17\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_18\" class=\"footnote--item\">Ahmad und Schreyer (2016) sowie Ahmad et al. (2017): 36.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_18\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bruttoinlandprodukt (BIP) \u00abist wohl die wichtigste Zahl, um den Zustand einer Volkswirtschaft insgesamt zu beurteilen. 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Auflage, Bern 2017).<\/li>&#13;\n \t<li>Brynjolfsson, Erik und Oh, Joo Hee (2012). <a href=\"http:\/\/aisel.aisnet.org\/cgi\/viewcontent.cgi?article=1045&amp;context=icis2012\">The Attention Economy: Measuring the Value of Free Digital Services on the Internet<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>Brynjolfsson, Erik und Saunders, Adam (2009). <a href=\"https:\/\/sloanreview.mit.edu\/article\/what-the-gdp-gets-wrong-why-managers-should-care\/\">What the GDP Gets Wrong (Why Managers Should Care)<\/a>, in: MIT Sloan Management Review, Vol. 51, No.1: 95\u201396.<\/li>&#13;\n \t<li>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2018). <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/volkswirtschaft\/volkswirtschaftliche-gesamtrechnung.html\">Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung<\/a>, Neuenburg.<\/li>&#13;\n \t<li>Byrne, David M. et al. 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