{"id":107756,"date":"2017-12-21T11:00:32","date_gmt":"2017-12-21T11:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/12\/jud-01-02-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:03:46","modified_gmt":"2023-08-23T21:03:46","slug":"jud-01-02-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/12\/jud-01-02-2018\/","title":{"rendered":"Digitalisierung: Schweizer Arbeitsmarkt gut aufgestellt"},"content":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung ver\u00e4ndert zusammen mit anderen Trends die Arbeitswelt grundlegend. Aktuell steht insbesondere die Frage im Zentrum, wie sich die Digitalisierung auf das Besch\u00e4ftigungsniveau, die Besch\u00e4ftigungsstruktur und die Arbeitsbedingungen auswirkt. Verschiedentlich wird bef\u00fcrchtet, dass Maschinen und Roboter die menschliche Arbeit zu grossen Teilen ersetzen werden. In einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Bericht hat sich der Bundesrat deshalb mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt und den daraus entstehenden Herausforderungen f\u00fcr den Staat besch\u00e4ftigt.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nObwohl sich die technischen M\u00f6glichkeiten der Automatisierung fortlaufend erweitern, ist nicht davon auszugehen, dass die Gesamtbesch\u00e4ftigung sinkt. Vielmehr hat der technologische Fortschritt in der Schweiz jeweils zu einem robusten Besch\u00e4ftigungswachstum beigetragen. Mit der Einf\u00fchrung neuer Technologien fielen in gewissen Bereichen zwar jeweils Stellen weg, allerdings wurden diese durch neu geschaffene Arbeitspl\u00e4tze in anderen T\u00e4tigkeitsfeldern stets \u00fcberkompensiert. In den letzten beiden Jahrzehnten entstanden auf diese Weise netto \u00fcber 860\u2019000 neue Jobs. Auf Basis des aktuellen Wissens ist davon auszugehen, dass die Digitalisierung \u00e4hnlich wie die bisherigen technologischen Basisinnovationen das gesamtwirtschaftliche Besch\u00e4ftigungswachstum positiv beeinflussen wird.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Neue T\u00e4tigkeitsprofile und Arbeitsbedingungen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den letzten Jahren hat sich die Besch\u00e4ftigung in der Schweiz in technologieorientierte und wissensintensive Bereiche verlagert. Dies betrifft vor allem T\u00e4tigkeiten, in denen die Technologien mehrheitlich komplement\u00e4r zur menschlichen Arbeit eingesetzt werden. Fortschritte in der Robotik oder der Sensorik oder die zunehmenden digitalen Vernetzungsm\u00f6glichkeiten unter dem Stichwort \u00abInternet der Dinge\u00bb erm\u00f6glichen die Entstehung neuer T\u00e4tigkeitsfelder und interdisziplin\u00e4rer Berufe wie beispielsweise \u00abDatenarchitekt\u00bb und \u00abBioinformatiker\u00bb.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNoch ausgepr\u00e4gter als die Verschiebungen zwischen den Berufen und Branchen waren die Ver\u00e4nderungen innerhalb der Berufe. So hatte die fortschreitende Automatisierung insbesondere in der Industrie sowie im kaufm\u00e4nnischen und administrativen Bereich zur Folge, dass sich die Aufgabenbereiche der Besch\u00e4ftigten zunehmend in Richtung kognitive und interaktive Nichtroutineaufgaben verschoben haben. Entsprechend gewannen beispielsweise T\u00e4tigkeiten im Bereich Kommunikation, F\u00fchrung, Planung oder Beratung an Bedeutung, w\u00e4hrend repetitive Aufgaben, die nach einem wiederkehrenden Schema erledigt werden k\u00f6nnen, zunehmend in den Hintergrund traten (siehe <em>Abbildung<\/em>). Diese Entwicklung d\u00fcrfte sich in Zukunft fortsetzen. Mit den ver\u00e4nderten T\u00e4tigkeitsprofilen war auch eine erh\u00f6hte Nachfrage nach qualifizierten Fachkr\u00e4ften auf Sekund\u00e4r- und Terti\u00e4rstufe verbunden.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Besch\u00e4ftigungsanteile nach T\u00e4tigkeitsprofilen (1996 und 2015)<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<pre><div class=\"chart chart--normal\" id=\"JudHuwiler_Degen__1_18_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#JudHuwiler_Degen__1_18_DE').highcharts({\n       chart: {\n        type: 'scatter',\n       \n    },\n     title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['Nicht-Routine: analytisch', 'Nicht-Routine: interaktiv', 'Routine: kognitiv', 'Routine: manuell', 'Nicht-Routine: manuell', 'Nicht-Routine: Service']\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n        text: ''\n    },labels: {\n            formatter: function () {\n                return this.value + '%';\n            }\n        },\n    },\n     tooltip: {\n        headerFormat: '<b>{series.name}<\/b><br\/>',\n        pointFormat: '{point.y}%',\n    valueDecimals: 1\n    },\n    series: [ {\n        type: 'scatter',\n        name: '1996',\n        data: [15.17964072,23.2335329341317,13.7724550898204,22.2754491017964,12.6347305389222,12.874251497006],\ncolor: '#88c0d3',\n        marker: {\n            radius:8\n        }\n    },{\n        type: 'scatter',\n        \n        name: '2015',\n        data: [17.8751258811682,32.4269889224572,9.01309164149043,14.9295065458207,13.1923464249748,12.5629405840886],\ncolor: '#23318a',\n        marker: {\n            radius: 8,\n        }\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n<\/pre>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS\/Sake, Besta, Berechnungen R\u00fctter Soceco \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie technischen M\u00f6glichkeiten der Digitalisierung ver\u00e4ndern nicht nur die Produktions- und Vertriebsprozesse, sondern erlauben eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen \u2013 sowohl in zeitlicher wie auch \u00f6rtlicher Hinsicht. So sind Homeoffice und flexible Arbeitszeiten bereits in vielen Betrieben etabliert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDaneben erm\u00f6glichen die neuen Technologien auch die Entstehung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle. Beispielsweise erleichtern internetbasierte Plattformen wie Upwork, Uber und Airbnb die Auslagerung und Vernetzung von T\u00e4tigkeiten. Die Verbreitung dieser plattformbasierten Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten ist in der Schweiz \u2013 \u00e4hnlich wie in den benachbarten L\u00e4ndern \u2013 noch gering. Es liegen auch keine Hinweise vor, dass sie zu einem Anstieg von \u00abatypisch-prek\u00e4ren\u00bb Arbeitsverh\u00e4ltnissen gef\u00fchrt haben.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Ferner ist die Lohn- und Einkommensentwicklung im internationalen Vergleich weiterhin ausgewogen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Bildung steht im Zentrum <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Entwicklungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung bergen neben Chancen auch Risiken. Da es sich um einen laufenden Prozess handelt, sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt noch nicht abschliessend absehbar. Deshalb ist es wichtig, die Risiken im Blick zu halten und bei Bedarf gezielt anzugehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Zusammenhang mit den sich ver\u00e4ndernden Kompetenzanforderungen bestehen in erster Linie Herausforderungen im Bildungsbereich. Wer auch in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt gefragt sein will, muss die nachgefragten Kompetenzen vorweisen k\u00f6nnen. Dies bedeutet: Die wirksamste Pr\u00e4vention\u00a0gegen Arbeitslosigkeit liegt in der auf die Arbeitsmarktbed\u00fcrfnisse ausgerichteten Bildung.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Neben der Anpassung des obligatorischen Schulstoffs und der anschliessenden Bildungsg\u00e4nge werden die Weiterbildung und das lebenslange Lernen an Bedeutung gewinnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Bestandsaufnahme zeigt, dass die Schweiz auch hier gut ger\u00fcstet ist. Im Grundsatz liegt die Verantwortung f\u00fcr die vorausschauende und zielgerichtete Weiterbildung in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Dar\u00fcber hinaus sind auch die Sozialpartner und der Staat gefordert, ihren Beitrag zu leisten. So hat der Bundesrat k\u00fcrzlich ein Konzept zur F\u00f6rderung von Grundkompetenzen am Arbeitsplatz f\u00fcr gering qualifizierte und \u00e4ltere Arbeitnehmende verabschiedet.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Regulierung grunds\u00e4tzlich gen\u00fcgend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie aktuelle Dynamik am Arbeitsmarkt stellt auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf den Pr\u00fcfstand. Erm\u00f6glichen diese eine zufriedenstellende Regelung von innovativen Arbeitsformen mit Wachstumspotenzial, und sind sie weiterhin in der Lage, eine gleichbleibend hohe Qualit\u00e4t der Arbeit zu gew\u00e4hrleisten? Grunds\u00e4tzlich zeichnet sich die Arbeitsmarktregulierung in der Schweiz durch eine hohe Anpassungsf\u00e4higkeit aus. Die aktuelle Regulierung erleichterte bisher die Bew\u00e4ltigung von verschiedensten Herausforderungen. So l\u00e4sst sich beispielsweise das vergleichsweise junge Ph\u00e4nomen der Telearbeit innerhalb des bestehenden Rahmens regeln.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit Blick auf die aktuelle Dynamik kann beispielhaft erw\u00e4hnt werden, dass das Arbeitsrecht verschiedene Arten von flexiblen Arbeitseins\u00e4tzen mit einem entsprechend abgestuften Schutz erm\u00f6glicht. Gleichzeitig besteht etwa im Gesundheitsschutz und bei der Bek\u00e4mpfung der Schwarzarbeit ein zielgerichtetes Instrumentarium. Zudem wird mit der aktuellen Revision des Datenschutzgesetzes der gestiegenen Bedeutung des Schutzes von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberdaten Rechnung getragen. Ferner wird im Parlament derzeit diskutiert, inwiefern das Arbeitsgesetz an die flexibilisierte Arbeitswelt anzupassen ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Schl\u00fcsselrolle im Gef\u00fcge der Arbeitsmarktregulierung spielen die Sozialpartner, die heute in allen zentralen arbeitsmarktlichen Gebieten institutionell eingebunden sind. So bestehen tripartite Gremien zur Definition von Bildungsinhalten in der Berufsbildung und zu Fragen der Arbeitszeitgestaltung, der Arbeitslosenversicherung und der Arbeitsmarktbeobachtung. Diese Rolle sollen die Sozialpartner gem\u00e4ss dem Bundesrat auch in Zukunft wahrnehmen. Sollte sich die Plattformbesch\u00e4ftigung mit den eher kurzen und insofern eher losen Arbeitsverh\u00e4ltnissen fl\u00e4chendeckend durchsetzen, w\u00e4re deshalb beispielsweise zu kl\u00e4ren, ob es f\u00fcr die Sicherstellung der Arbeitnehmerinteressen gewisse rechtliche Anpassungen braucht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDar\u00fcber hinaus stellen sich im Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht Fragen zur Abgrenzung zwischen selbstst\u00e4ndiger und unselbstst\u00e4ndiger Erwerbst\u00e4tigkeit. Abgesehen von den laufenden Verfahren, die diesbez\u00fcglich bei den Gerichten h\u00e4ngig sind, lohnt es sich, grunds\u00e4tzliche \u00dcberlegungen anzustellen. International wird derzeit breit diskutiert, inwieweit die starre Unterscheidung zwischen selbstst\u00e4ndiger und unselbstst\u00e4ndiger Erwerbst\u00e4tigkeit noch gerechtfertigt oder weiterzuentwickeln ist. Es ist zu pr\u00fcfen, wie die heutigen Regelungen etwa im Sozialversicherungsrecht im Interesse der Entstehung von neuen Arbeitsformen flexibilisiert werden k\u00f6nnen, ohne dass damit eine Prekarisierung und eine Lastenverschiebung auf die Allgemeinheit einhergehen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Herausforderungen f\u00fcr die Sozialversicherungen?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVor dem Hintergrund neuer Automatisierungsm\u00f6glichkeiten und einer ver\u00e4nderten Art der Arbeitserbringung r\u00fcckt auch die Frage in den Vordergrund, welche Auswirkungen der Strukturwandel im Zusammenhang mit der Digitalisierung auf das System der sozialen Sicherheit hat. Aktuelle Analysen zeigen, dass die zentralen Herausforderungen f\u00fcr die Sozialversicherungen, insbesondere die Altersvorsorge, in der demografischen Alterung und nicht in der technologischen Entwicklung liegen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEs lassen sich derzeit keine negativen Auswirkungen der Digitalisierung auf das System der sozialen Sicherheit erkennen. Weder die Entwicklung der Erwerbslosigkeit noch jene der Sozialhilfebez\u00fcger legen nahe, dass die Sozialwerke infolge des aktuellen Strukturwandels st\u00e4rker belastet werden. Eher trifft das Gegenteil zu, zumal das Besch\u00e4ftigungs- und Lohnwachstum der letzten Jahrzehnte auch zu h\u00f6heren Beitr\u00e4gen zuhanden der sozialen Sicherheit gef\u00fchrt hat. Wie sich die Digitalisierung und die weiteren Treiber des Strukturwandels in Zukunft auf das System der sozialen Sicherheit auswirken werden, ist \u00a0\u2013 \u00e4hnlich wie die Besch\u00e4ftigungsentwicklung \u2013 nicht im Detail absehbar. Entscheidend ist auch in diesem Kontext, dass das ausdifferenzierte Sozialversicherungssystem sich bisher als sehr anpassungsf\u00e4hig erwiesen hat.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsgesamt befindet sich die Schweiz in einer ausserordentlich guten Ausgangslage, um auch die Herausforderungen des aktuellen Strukturwandels erfolgreich zu bew\u00e4ltigen. Aktuell zeigt sich auf gesetzgeberischer Ebene kein grundlegender Handlungsbedarf. Im Zentrum stehen vielmehr die Anpassung der Bildungsinhalte an die neuen Anforderungen sowie eine punktuelle Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen. Dar\u00fcber hinaus\u00a0ist die Entwicklung der Arbeitsverh\u00e4ltnisse und der Arbeitsbedingungen eng zu verfolgen, und es ist laufend zu pr\u00fcfen, ob die geltenden gesetzlichen Regelungen weiterhin den konkreten Bed\u00fcrfnissen entsprechen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/seco\/nsb-news.msg-id-68708.html\">Auswirkungen der Digitalisierung auf Besch\u00e4ftigung und Arbeitsbedingungen \u2013 Chancen und Risiken<\/a>, Bericht des Bundesrates vom 8. November 2017.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe dazu den <a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch2017\/12\/mattmann-01-02-2018\/\">Beitrag<\/a> von Michael Mattmann, Ursula Walther, Julian Frank und Michael Marti in dieser Ausgabe.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe dazu den <a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch2017\/12\/mure-01-02-2018\/\">Beitrag<\/a> von Johannes Mure und Barbara Montereale in dieser Ausgabe.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung ver\u00e4ndert zusammen mit anderen Trends die Arbeitswelt grundlegend. 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Die Besch\u00e4ftigung ist in den vergangenen zwanzig Jahren netto um \u00fcber 860\u2019000 Stellen gewachsen. Zur Bew\u00e4ltigung der im Bildungsbereich identifizierten Herausforderungen hat der Bundesrat gezielte Massnahmen beschlossen. Ferner ist zu pr\u00fcfen, inwieweit die neu entstandenen plattformbasierten Gesch\u00e4ftsmodelle eine Anpassung der Rahmenbedingungen erfordern.","magazine_issue":"20180201","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20171222","original_files":null,"external_release_for_author":"20171129","external_release_for_author_time":"23:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5a0d38f9c3897"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107756"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4444"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=107756"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107756\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126282,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107756\/revisions\/126282"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4285"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4444"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157012"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156289"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23540"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=107756"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=107756"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=107756"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=107756"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=107756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}