{"id":107790,"date":"2017-12-21T11:00:22","date_gmt":"2017-12-21T11:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/12\/schweri-01-02-2018fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:03:59","modified_gmt":"2023-08-23T21:03:59","slug":"schweri-01-02-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/12\/schweri-01-02-2018\/","title":{"rendered":"Berufe passen sich der Digitalisierung an"},"content":{"rendered":"<p>Gem\u00e4ss einigen Studien k\u00f6nnte die Digitalisierung zu disruptiven Umw\u00e4lzungen und dem Verlust einer grossen Anzahl von Stellen und Berufen auf dem Arbeitsmarkt f\u00fchren. Auf dem Schweizer Arbeitsmarkt fand der Wandel in den vergangenen zehn Jahren indes kontinuierlich statt, wie unsere Studie (siehe <em>Kasten<\/em>) im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) zeigt. Berufsbilder wie Besch\u00e4ftigte haben sich dem Wandel laufend angepasst, sodass auf dem Arbeitsmarkt kaum Friktionen erkennbar sind. Die Ver\u00e4nderungen lassen sich exemplarisch bei den zwei Berufen Geb\u00e4udetechnikplaner mit Fachrichtung Heizung<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> sowie Hotelfachleute<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> beobachten, die wir in einem Expertenworkshop analysiert haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn den letzten zehn Jahren hat sich der Beruf der Geb\u00e4udetechnikplaner mit Fachrichtung Heizung stark ver\u00e4ndert. Informatikkompetenzen sind wichtiger geworden: W\u00e4hrend Pl\u00e4ne fr\u00fcher von Hand gezeichnet wurden, sind heute mit Computer-Aided-Design-Programmen (CAD) erstellte Modelle aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Ein Experte berichtete im Workshop, in seiner Firma besuchten alle Lernenden einen Excel-Kurs, um in der Anwendung des Tools und im Umgang mit Makros sicher zu sein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa Bauwerksdaten heute mit einer \u00abBuilding Information Modeling\u00bb-Software allen am Bau und Unterhalt beteiligten Akteuren zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen, haben sich beispielsweise der Austausch der Geb\u00e4udetechnikplaner aller Fachrichtungen sowie die Kommunikation mit anderen Technikern wie beispielsweise Elektroplanern verbessert. F\u00fcr die Geb\u00e4udetechnikplaner ist weiter das Fachwissen in der Mess- und Regeltechnik sowie bei der \u00abGeb\u00e4udeleitautomation\u00bb wichtiger geworden. Die Einf\u00fchrung von intelligenten Stromnetzen, sogenannten Smart Grids, bedeutet die kommunikative Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, elektrischen Verbrauchern und Netzbetriebsmitteln. Auch hierzu mussten sich die Geb\u00e4udetechnikplaner in den letzten Jahren neues Fachwissen aneignen. Schliesslich haben sich die Sitzungsformen ver\u00e4ndert: Heute werden f\u00fcr Sitzungen Tablets, Laptops etc. eingesetzt, und die Zusammenarbeit kann \u00fcber Clouds erfolgen, was gewisse IT-Kompetenzen voraussetzt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeitere technologische Entwicklungen zeichnen sich f\u00fcr die Zukunft ab, auch wenn noch nicht feststeht, ob sie sich durchsetzen werden: M\u00f6gliche Zukunftstechnologien sind Scanner zum digitalen Erfassen von R\u00e4umen oder Applikationen,\u00a0mit denen\u00a0geplante Geb\u00e4ude in der Planungsphase virtuell begangen werden k\u00f6nnen. Die Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten \u2013 beispielsweise bei der Energieoptimierung \u2013 d\u00fcrfte sich dabei weiter vertiefen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Hotelfachleute m\u00fcssen Social Media beherrschen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Digitalisierung beeinflusst auch die Arbeit von Hotelfachleuten, welche unter anderem G\u00e4ste empfangen und bedienen sowie G\u00e4stezimmer und Aufenthaltsr\u00e4ume unterhalten. So werden Checklisten, Zimmerst\u00e4nde und Bestellungen heute in der Regel digital bewirtschaftet. Die Interaktion und die Kommunikation mit den G\u00e4sten wirken sich auf die Onlinebewertung des Betriebs aus: Ein Fehler des Personals kann sofort zu einer schlechten Bewertung f\u00fchren. Deshalb wird heute von den Hotelfachleuten einerseits mehr Empathie, andererseits auch Know-how im Umgang mit Social Media und Buchungsplattformen gefordert. Solche Herausforderungen nimmt der neu geschaffene Beruf \u00abHotel-Kommunikationsfachfrau\/-mann\u00bb auf, bei dem vertiefte Sprachkenntnisse, Social-Media-Kompetenz und individualisierte G\u00e4stekommunikation verlangt sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHotelfachleute m\u00fcssen den Umgang mit komplexen Reinigungsmaschinen und Ger\u00e4ten wie Tablets beherrschen, die f\u00fcr die G\u00e4ste in den Hotelzimmern zur Verf\u00fcgung stehen. Zudem m\u00fcssen sie digitale Zahlungsm\u00f6glichkeiten kennen und sich der Sicherheitsrisiken bewusst sein. M\u00f6gliche Zukunftsperspektiven sind laut den Experten am Workshop der Einsatz von Robotern in der K\u00fcche und am Empfang. In den Hotelzimmern regulieren intelligente Systeme anhand der K\u00f6rpertemperatur und anderer Indikatoren die Raumtemperatur, die Beleuchtung etc. automatisch. Dank der technologischen Unterst\u00fctzung werden f\u00fcr die Hotelfachleute mehr Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Betreuung der G\u00e4ste frei, um deren Hotelaufenthalt zu einem individuellen und unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Spezifische und fach\u00fcbergreifende Kompetenzen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSowohl bei Geb\u00e4udetechnikplanern als auch bei Hotelfachleuten zeigt sich die zunehmende Bedeutung von kommunikativen und sozialen Kompetenzen. Sowohl die Kooperation mit anderen Fachleuten wie auch die Kommunikation mit Kunden gewinnt laut den Experten an Bedeutung. F\u00fcr solche Aufgaben bleibt mehr Zeit, weil die klassischen Arbeitsschritte (Planung, Reinigung usw.) durch neue Technologien rascher und effizienter erledigt werden k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nW\u00e4hrend soziale Kompetenzen zu den fach\u00fcbergreifenden Kompetenzen geh\u00f6ren, zeigt sich zugleich, dass sich auch spezifische Fachkompetenzen ver\u00e4ndern. Der allgemeine Umgang mit Software wie Excel und Hardware wie Tablets ist in vielen Berufen wichtig, jedoch finden sich auch viele Beispiele f\u00fcr spezifische digitale Anwendungen wie CAD-Programme und Buchungsplattformen, die in den berufstypischen Situationen kompetent eingesetzt werden m\u00fcssen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Digitalisierung f\u00fchrt somit nicht zu einer Entwertung von Fachkompetenzen zugunsten von \u00fcbergreifenden Kompetenzen. Stattdessen ver\u00e4ndern sich mit der Technologie die Anwendungssituationen, in denen sowohl \u00fcbergreifende wie Fachkompetenzen kombiniert eingesetzt werden m\u00fcssen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Technologische Entwicklungen schaffen neue Arbeitspl\u00e4tze<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn Bezug auf die Ver\u00e4nderung der Stellenzahl in einem Beruf ist entscheidend, ob die digitalen Technologien die menschliche Arbeitskraft eher ersetzen oder erg\u00e4nzen. Erfahrungen\u00a0aus Umbr\u00fcchen im 20. Jahrhundert zeigen, dass technologische Entwicklungen bislang netto mehr Arbeitspl\u00e4tze geschaffen als vernichtet haben.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Offen ist nat\u00fcrlich, ob diese Erfahrungen weiterhin G\u00fcltigkeit besitzen. Bisher l\u00e4sst sich sagen: In den letzten zehn Jahren ist die Besch\u00e4ftigung in der Schweiz angestiegen und die Arbeitslosigkeit ungef\u00e4hr konstant geblieben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm zu untersuchen, wie und warum sich die Berufe insgesamt ver\u00e4ndern, eignet sich ein t\u00e4tigkeitsbasierter Ansatz.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Berufe werden dabei als B\u00fcndel von T\u00e4tigkeiten verstanden, die von der Digitalisierung ganz verschieden betroffen sein k\u00f6nnen. Da keine schweizerischen Daten vorliegen, verwendeten wir f\u00fcr die Analyse detaillierte T\u00e4tigkeitsbeschreibungen aus Deutschland und \u00fcbertrugen sie auf die Schweiz.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Experten haben diese pro Beruf in die Kategorie Routinet\u00e4tigkeiten oder Nicht-Routinet\u00e4tigkeiten eingeteilt: W\u00e4hrend Routinet\u00e4tigkeiten automatisierbar sind, ist dies bei Nicht-Routinet\u00e4tigkeiten gem\u00e4ss dem aktuellen Stand der Technik nicht m\u00f6glich. Diese Unterscheidung erlaubt eine direkte Aussage dar\u00fcber, ob die entsprechende T\u00e4tigkeit durch digitale Technologien statt durch den Menschen ausge\u00fcbt werden kann.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Ver\u00e4nderung der Vollzeit\u00e4quivalente nach T\u00e4tigkeitsdimension in der Schweiz (2006\u20132015)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='schweri_1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#schweri_1_de').highcharts({\nchart: {\n        type: 'line',\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n\n    \n\n    xAxis: {\n        categories: ['2006', '2007', '2008', '2009', '2010', '2011', '2012', '2013', '2014', '2015']\n    },\n\nyAxis: {\n        title: {\n            text: 'Gearbeitete Vollzeit\u00e4quivalente (2006=100)'\n        },\n        min: 60\n    }, \n      plotOptions: {\n        series: {\n            marker: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n  tooltip: {\n        valueDecimals: 2,\n    },\n    series: [{\n        name: 'Nicht-Routine: analytisch',\n        data: [100,101.3098309,104.8154667,105.0115762,105.5998692,107.6441167,109.5932264,111.7096653,114.641698,118.6258695],\ncolor: '#e84066'\n    }, {\n        name: 'Nicht-Routine: interaktiv',\n        data: [100,101.5981733,105.7670021,106.4255988,108.7679717,110.7053272,111.7696018,113.9972829,117.7544154,122.3449221],\ncolor: '#ee7452'\n    }, {\n        name: 'Routine: kognitiv',\n        data: [100,101.4354668,102.9773117,103.9540697,105.8631865,108.3062085,110.4020967,111.7036895,113.221008,115.5843393],\ncolor: '#88c0d3'\n    }, {\n        name: 'Routine: manuell',\n        data:[100,101.1441978,101.0210443,96.82948431,97.77488127,99.51781322,96.95671815,95.0563064,93.81923339,90.45856319],\ncolor: '#23318a'\n    }, {\n        name: 'Nicht-Routine: manuell',\n        data: [100,101.643003,102.2382159,101.1778695,102.1588931,104.854273,105.7202529,106.5355471,104.1213654,105.9012307],\ncolor: '#ae097f'\n    }],\n\n \n\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Sake, DMP (2014), Berechnungen Aepli et al. (2017)<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn den letzten zehn Jahren ist die Besch\u00e4ftigung bei den analytischen und interaktiven Nicht-Routinet\u00e4tigkeiten in der Schweiz am st\u00e4rksten gestiegen (siehe <em>Abbildung<\/em>). Dazu geh\u00f6ren T\u00e4tigkeiten wie\u00a0\u00abKunden beraten\u00bb oder den \u00abBetriebsmitteleinsatz planen\u00bb. Weniger stark legten die manuellen Nicht-Routinet\u00e4tigkeiten (z. B. \u00abMaschinen warten\u00bb) zu. Ebenfalls gewachsen sind die kognitiven Routinet\u00e4tigkeiten (\u00abRechnungen \u00fcberpr\u00fcfen\u00bb), w\u00e4hrend die manuellen Routinet\u00e4tigkeiten (\u00abProdukte verpacken\u00bb) r\u00fcckl\u00e4ufig waren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie stetige Entwicklung zeigt, wie die technologische Entwicklung laufend die Bedeutung verschiedener T\u00e4tigkeiten auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst. Vertiefende Analysen best\u00e4tigen, dass sich sowohl die T\u00e4tigkeiten innerhalb der Berufe ver\u00e4ndern wie auch die Besch\u00e4ftigungsanteile zwischen den Berufen verschieben, in Abh\u00e4ngigkeit von den T\u00e4tigkeiten, die den Beruf ausmachen.<span class=\"text__quelle--ground\">&#13;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/berufsberatung.ch\/dyn\/show\/1900?id=2985\">Geb\u00e4udetechnikplaner\/-in Heizung EFZ<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/berufsberatung.ch\/dyn\/show\/1900?id=5603\">Hotelfachfrau\/-mann EFZ<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Autor (2015) diskutiert die einschl\u00e4gige Literatur und pr\u00e4sentiert Daten insbesondere zu den Jahrzehnten.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Autor (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Dengler et al. 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N\u00fcrnberg: Bundesagentur f\u00fcr Arbeit.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Die vier Bausteine der Studie","kasten_box":"Im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) haben das Eidgen\u00f6ssische Hochschulinstitut f\u00fcr Berufsbildung (EHB) und das Forschungs- und Beratungsunternehmen Infras gemeinsam untersucht, wie sich die Anforderungen an die Kompetenzen auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt im Zuge der Digitalisierung entwickelt haben.<sup>a<\/sup> Die Studie umfasst vier Bausteine: erstens eine Literaturanalyse zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt international und in der Schweiz. Zweitens eine statistische Analyse zu den Ver\u00e4nderungen von Berufen, T\u00e4tigkeiten und Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt von 2006 bis 2015. Drittens Experteninterviews zu den beobachteten \u00c4nderungen der Kompetenzanforderungen. Und viertens wurden in einem <em>Expertenworkshop<\/em> die Ver\u00e4nderungen der Kompetenzanforderungen anhand von f\u00fcnf Berufen exemplarisch vertieft. Hierf\u00fcr wurden f\u00fcnf Berufe ausgew\u00e4hlt, in denen sich gem\u00e4ss Erfahrungswissen des Zentrums f\u00fcr Berufsentwicklung am EHB in den letzten Jahren deutliche Entwicklungen gezeigt haben. Bei den Experten handelt es sich einerseits um Personen mit \u00dcberblickswissen zum ausgew\u00e4hlten Beruf. Andererseits sind es Personen, welche die Tr\u00e4gerschaft bzw. die Organisation der Arbeitswelt des ausgew\u00e4hlten Berufs vertreten, sowie Personen, die selbst im ausgew\u00e4hlten Beruf t\u00e4tig sind.&#13;\n&#13;\n<span class=\"text__quelle--kasten\"><sup>a<\/sup>Aepli, M., Angst, V., Iten, R., Kaiser, H., L\u00fcthi, I. und Schweri, J. (2017). Die Entwicklung der Kompetenzanforderungen auf dem Arbeitsmarkt im Zuge der Digitalisierung, <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt.html\">Studie im Auftrag des Seco<\/a> (Arbeitsmarktpolitik No 47).<\/span>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":107793,"main_focus":[156289,157012],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":107797,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"74505","post_abstract":"Der Schweizer Arbeitsmarkt und das Bildungssystem haben den Strukturwandel in den vergangenen zehn Jahren gut bew\u00e4ltigt, wie eine Studie des Eidgen\u00f6ssischen Hochschulinstituts f\u00fcr Berufsbildung (EHB) und des Forschungs- und Beratungsunternehmens Infras im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) zeigt. Im Prozess der Anpassung an neue digitale Technologien gewinnen sowohl \u00fcbergreifende Kompetenzen als auch berufliche Fachkompetenzen an Bedeutung. Exemplarisch l\u00e4sst sich dies bei den Berufen Geb\u00e4udetechnikplaner mit Fachrichtung Heizung sowie bei Hotelfachleuten beobachten. Bei beiden Berufen ist die Bedeutung von kommunikativen und sozialen Kompetenzen gestiegen: W\u00e4hrend bei Geb\u00e4udetechnikplanern die Zusammenarbeit mit anderen Technikern immer wichtiger wird, verlangen unter anderem Internetbewertungen nach einem kompetenten Umgang des Hotelpersonals mit den G\u00e4sten. 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