{"id":107966,"date":"2017-12-19T10:40:26","date_gmt":"2017-12-19T10:40:26","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/12\/tendances-conjoncturelles-hiver-2017-2018\/"},"modified":"2024-11-14T07:38:29","modified_gmt":"2024-11-14T06:38:29","slug":"konjunkturtendenzen-winter-20172018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/12\/konjunkturtendenzen-winter-20172018\/","title":{"rendered":"Konjunkturtendenzen Winter 2017\/2018"},"content":{"rendered":"<p>Der kr\u00e4ftige weltwirtschaftliche Aufschwung hat sich im 3.\u00a0Quartal fortgesetzt. Viele Industriel\u00e4nder sind deutlich \u00fcberdurchschnittlich gewachsen. Auch von den grossen Schwellenl\u00e4ndern kommen mehrheitlich positive Signale<\/p>\n<p>Die USA wuchsen im 3.\u00a0Quartal erneut lebhaft. Auch im Euroraum setzte sich der regional breit abgest\u00fctzte Aufschwung fort. Hingegen leidet das Vereinigte K\u00f6nigreich unter den ersten Folgen des Brexit-Entscheids und rapportiert nur ein moderates BIP-Wachstum.<\/p>\n<p>China wuchs im 3.\u00a0Quartal \u00fcberraschend robust. In Russland und Brasilien gestaltet sich die Erholung derweil eher holprig. Insgesamt w\u00e4chst die Weltwirtschaft derzeit so stark wie seit 2010 nicht mehr.<\/p>\n<p>Die Fr\u00fchindikatoren deuten auf eine Fortsetzung des weltwirtschaftlichen Aufschwungs in den kommenden Quartalen hin. Die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes hat ihre Erwartungen an die Weltwirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Quartalen leicht nach oben korrigiert.<\/p>\n<h2><strong>Wirtschaftslage Schweiz<\/strong><\/h2>\n<p>Die Schweizer Wirtschaft hat das verhaltene Wachstumstempo der ersten Jahresh\u00e4lfte\u00a02017 hinter sich gelassen. Im 3.\u00a0Quartal ist das BIP dynamisch gewachsen. Der Aufschwung gewinnt dabei auch an Breite: Zu Jahresbeginn wurde das BIP-Wachstum praktisch ausschliesslich durch den Industriesektor getragen, mittlerweile wachsen hingegen auch viele Dienstleistungssektoren wieder. Auch die Besch\u00e4ftigung hat sich zuletzt wieder etwas dynamischer entwickelt. Auch die Fr\u00fchindikatoren lassen in n\u00e4chster Zukunft ein weiterhin schwungvolles Wachstum erwarten. Insgesamt deutet vieles deutet darauf hin, dass die Schweizer Volkswirtschaft den Frankenschock mittlerweile weitgehend \u00fcberwunden hat.<\/p>\n<h2><strong>Konjunkturprognose<\/strong><\/h2>\n<p>Die Expertengruppe des Bundes erwartet, dass sich das zuletzt lebhafte Wachstum in den kommenden Quartalen fortsetzt. F\u00fcr 2017 ist zwar aufgrund der verhaltenen ersten Jahresh\u00e4lfte, nur mit einem moderaten BIP-Wachstum (1,0\u00a0%) zu rechnen. Im Zuge des weltwirtschaftlichen Aufschwungs wird f\u00fcr 2018 aber ein starkes Wachstum von 2,3\u00a0% und f\u00fcr 2019 noch solide 1,9\u00a0% prognostiziert.<\/p>\n<p>Dazu sollte insbesondere der Aussenhandel beitragen, der direkt von der guten internationalen Wirtschaftslage und von der Frankenabwertung profitiert. Dementsprechend sollten die Unternehmen auch ihre Ausr\u00fcstungsinvestitionen ausweiten. Hingegen erwartet die Expertengruppe angesichts steigender Leerst\u00e4nden, dass sich der Bau im Prognosezeitraum allm\u00e4hlich abschw\u00e4cht.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt d\u00fcrfte sich weiter aufhellen. F\u00fcr 2018 und 2019 wird ein sp\u00fcrbarer Besch\u00e4ftigungszuwachs erwartet. Gleichzeitig d\u00fcrfte die Arbeitslosigkeit weiter auf 2,9\u00a0% (2018) und 2,8\u00a0% (2019) zur\u00fcckgehen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der kr\u00e4ftige weltwirtschaftliche Aufschwung hat sich im 3.\u00a0Quartal fortgesetzt. 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