{"id":107986,"date":"2017-11-23T10:19:32","date_gmt":"2017-11-23T10:19:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/11\/interview-fratzscher-12-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:04:07","modified_gmt":"2023-08-23T21:04:07","slug":"die-leistungsgesellschaft-funktioniert-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/11\/die-leistungsgesellschaft-funktioniert-nicht\/","title":{"rendered":"\u00abDie Leistungsgesellschaft funktioniert nicht\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3>Herr Fratzscher, wie sieht die ideale Wohlstandsverteilung einer Gesellschaft aus?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas ist schwierig zu sagen, da es letztlich um die Frage der Gerechtigkeit geht. Und Gerechtigkeit ist etwas sehr Subjektives. Jedes Land hat einen Gesellschaftsvertrag. In Deutschland, in der Schweiz und in \u00d6sterreich heisst dieser Vertrag soziale Marktwirtschaft. Mit anderen Worten: Ein starker Sozialstaat erm\u00f6glicht eine gute Absicherung. Mittlerweile ist der Wohlstand in den westlichen L\u00e4ndern jedoch so ungleich verteilt, dass eine Mehrheit der Menschen dies als unfair empfindet. Obwohl es Deutschland gesamtwirtschaftlich gut geht, bezeichnen 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung die soziale Ungleichheit als zu hoch.&#13;<\/p>\n<h3>Wirtschaftliche Ungleichheit und politische Unzufriedenheit bergen laut dem Global Risk Report 2017 des World Economic Forum Risiken f\u00fcr die Weltwirtschaft. Teilen Sie diese Einsch\u00e4tzung?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nJa. Die Ungleichheit und die soziale und wirtschaftliche Polarisierung sind f\u00fcr mich die zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Ich sehe darin auch einen der Gr\u00fcnde f\u00fcr die Zunahme des Populismus der letzten zehn Jahre in den USA, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland.&#13;<\/p>\n<h3>Wie hat sich die Mittelschicht in Europa und in den USA entwickelt?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Mittelschicht schrumpft fast in allen L\u00e4ndern, wie unsere Studien zeigen. Wir am DIW Berlin analysieren dies seit vielen Jahren und sehen ein solches Schrumpfen in Deutschland bereits seit den Achtzigerjahren.&#13;<\/p>\n<h3>Wie \u00e4ussert sich die Abnahme?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nMan sieht das an den R\u00e4ndern. So nimmt einerseits die Gruppe der Verm\u00f6genden zu: Dank guter Bildung schaffen viele den Sprung aus der Mittelschicht nach oben. Entsprechend gibt es mehr hoch qualifizierte Universit\u00e4tsabg\u00e4nger, die von der Globalisierung und vom technologischen Wandel profitieren. Aber es gibt eben auch die andere Gruppe, die nach unten abr\u00fcckt. Und diese Polarisierung stellt die Gesellschaft vor riesige Herausforderungen. Die sozialen Konflikte wachsen, und in der Politik ist es schwieriger, einen Konsens zu finden. Hinzu kommt: Einkommensschwache und bildungsferne Menschen nehmen weniger stark am politischen Prozess teil. Sie gehen h\u00e4ufig gar nicht w\u00e4hlen \u2013 und wenn doch, dann w\u00e4hlen sie extreme Parteien. Daf\u00fcr ist die Bundestagswahl mit dem Stimmengewinn der AfD ein eindr\u00fcckliches Beispiel.&#13;<\/p>\n<h3>Gem\u00e4ss einer aktuellen OECD-Umfrage ist der tats\u00e4chliche einkommensm\u00e4ssige Abstieg der Mittelschicht geringer als der subjektiv empfundene.<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nOb jemand eine Chance hat, eine gute Ausbildung und einen guten Job zu bekommen, h\u00e4ngt immer weniger von den eigenen F\u00e4higkeiten und Talenten ab, sondern mehr von den gesellschaftlichen Bedingungen. Wo man geboren wird \u2013 also in welcher Familie, Stadt und Region \u2013, wirkt sich in Deutschland darauf aus, wie man gef\u00f6rdert wird. Nat\u00fcrlich hat es auch in den F\u00fcnfziger- bis Siebzigerjahren Menschen mit sehr geringen Einkommen gegeben \u2013 aber damals hat der Gesellschaftsvertrag funktioniert, da alle wussten: Anstrengung und Arbeit lohnen sich. Diese Zuversicht geht heute teilweise verloren. Im Gegensatz zu damals m\u00fcssen sich heute beide Elternteile krummlegen. Trotzdem reicht es f\u00fcr immer weniger. Das empfinden viele als entmutigend. Dieses Gef\u00fchl der Chancenlosigkeit ist gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Demokratie und f\u00fcr den Wohlstand einer Volkswirtschaft.&#13;<\/p>\n<h3>Was bedeutet das in Bezug auf Einkommen und Verm\u00f6gen?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nAls \u00d6konom sage ich: Ungleichheit ist nicht per se schlecht. Jede Marktwirtschaft schafft Ungleichheit. Wenn ungleiche Einkommen und Verm\u00f6gen das Resultat von freien Entscheidungen sind, dann besteht kein grundlegendes Problem. Ist die Ungleichheit aber das Resultat einer fehlenden Chancengleichheit, dann entsteht ein wirtschaftlicher Schaden, weil viele Menschen ihre F\u00e4higkeiten gar nicht einbringen k\u00f6nnen. Es gibt \u00fcberw\u00e4ltigende wissenschaftliche Beweise daf\u00fcr, wie sch\u00e4dlich diese Art von Ungleichheit ist.&#13;<\/p>\n<h3>Die \u00abFrankfurter Allgemeine Zeitung\u00bb wirft Ihnen vor, im Buch \u00abVerteilungskampf: Warum Deutschland immer ungleicher wird\u00bb die Daten anders zu interpretieren als einige andere Wissenschaftler.<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nBei der Kritik geht es um die Interpretation der Daten. Vor allem auch AfD-nahe Kritiker behaupten, zwischen 2005 und 2013 sei die Ungleichheit in Deutschland gar nicht gewachsen. Ich hingegen sage: Man sollte sich nicht auf ein einzelnes Ungleichheitsmass konzentrieren. So ist beispielsweise bei den Verm\u00f6gen und den L\u00f6hnen die Ungleichheit deutlich gestiegen. Wenn man nur die Gruppe betrachtet, wo die Arbeitslosen, Transferleistungen und Steuern mit ber\u00fccksichtigt werden, dann ist die Ungleichheit tats\u00e4chlich stabil geblieben. Meine Hauptkritik lautet aber: Warum nimmt man 2005 als Referenzjahr?&#13;<\/p>\n<h3>Sagen Sie es uns.<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Krisenjahr 2005 als Vergleich zu nehmen, ist nicht sinnvoll. Damals hat die Ungleichheit bei den Einkommen in Deutschland den historischen H\u00f6hepunkt erreicht. Mit 12 Prozent Arbeitslosigkeit war Deutschland der kranke Mann Europas. Nimmt man andere Vergleichsjahre, in denen es der Wirtschaft gut ging, dann ist die Ungleichheit seit Ende der Neunzigerjahre und auch zu anderen Vergleichsjahren signifikant gestiegen.&#13;<\/p>\n<h3>In Ihrem Buch bezeichnen Sie die fehlende Chancengleichheit als Hauptursache f\u00fcr Ungleichheit. Eine Leistungsgesellschaft schafft jedoch solche Unterschiede. Inwiefern ist das ungerecht?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas ist ja genau mein Kritikpunkt: Die Leistungsgesellschaft funktioniert nicht. Ein grosser Teil der Bev\u00f6lkerung ist von Anfang an vom Markt ausgeschlossen. Viele Menschen haben keine Chance auf eine ordentliche Bildung. Frauen werden im Arbeitsmarkt massiv diskriminiert \u2013 Deutschland hat einen der gr\u00f6ssten Gender-Pay-Gaps (der nicht erkl\u00e4rbare Unterschied zwischen den Stundenl\u00f6hnen\u00a0von M\u00e4nnern und Frauen, Anm. d. Red.). Da kann \u00fcberhaupt keine Rede von Wettbewerb und Markt sein.&#13;<\/p>\n<h3>Was muss getan werden?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nErstens braucht es eine Offensive in der Bildungspolitik, die auf fr\u00fchkindliche Bildung und auf einkommensschwache, bildungsferne Familien ausgerichtet ist. Dazu tragen Ganztagesschulen, gezielte F\u00f6rderung und mehr Durchl\u00e4ssigkeit im Bildungssystem entscheidend bei. Zweitens muss die Familienpolitik die Frauen f\u00f6rdern: Frauen sind zwar im Durchschnitt besser gebildet als M\u00e4nner, haben aber auf dem Arbeitsmarkt weniger Chancen. Der Staat sollte deshalb die Infrastruktur f\u00fcr die Kinderbetreuung verbessern und Frauen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt er\u00f6ffnen. Drittens gibt es Reformbedarf in der Steuerpolitik. F\u00fcr manche Menschen mit geringen Einkommen betr\u00e4gt die Abgabenquote heute in einigen F\u00e4llen \u00fcber 80 Prozent. Das heisst: F\u00fcr jeden Euro, den jemand mehr verdient, bekommt er unter dem Strich nur 20 Cent.&#13;<\/p>\n<h3>Braucht es andere Anreize?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nJa. F\u00fcr Menschen mit geringen Einkommen muss sich Arbeit wieder mehr lohnen. Das ist auch volkswirtschaftlich sinnvoll. Deshalb braucht es eine Entlastung des Faktors Arbeit. Weiterer Handlungsbedarf besteht bei der Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen f\u00fcr den Arbeitsmarkt und bei der privaten Vorsorge. Vorsorgeverm\u00f6gen sollten nicht mehr so stark vom Staat abh\u00e4ngig sein.&#13;<\/p>\n<h3>Sparen kann man erst ab einem gewissen Einkommen.<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nJa. Es muss daher die M\u00f6glichkeit zum Sparen geschaffen werden. Denn 40 Prozent der Deutschen haben praktisch \u00fcberhaupt keine Ersparnisse, da sie ihr gesamtes Einkommen zum Lebensunterhalt nutzen m\u00fcssen. Das ist ein grosses Problem in Deutschland.&#13;<\/p>\n<h3>Sie wollen den Faktor Arbeit entlasten. Soll im Gegenzug der Faktor Verm\u00f6gen st\u00e4rker belastet werden?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nBeim Verm\u00f6gen gibt es tats\u00e4chlich Verbesserungspotenzial \u2013 wobei es nicht um eine st\u00e4rkere Belastung, sondern um gleiche Verantwortung und gleiche Chancen geht. Ein Beispiel sind Erbschaften. Wer in Deutschland \u00fcber 10 Millionen erbt, zahlt 1 Prozent Erbschaftssteuer. Wer hingegen zwischen 200\u2019000 und 400\u2019000 Euro erbt, zahlt durchschnittlich 10 Prozent. Das widerspricht dem Gedanken der Leistungsf\u00e4higkeit der sozialen Marktwirtschaft. Es geht deshalb darum, ein Steuersystem zu schaffen, das die richtigen Anreize setzt \u2013 um mehr Wohlstand f\u00fcr alle zu schaffen. Das hat nichts mit Bestrafung der Reichen zu tun.&#13;<\/p>\n<h3>Der amerikanische Pr\u00e4sident Donald Trump will mit Protektionismus die L\u00f6hne der Arbeiter sichern.<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDonald Trump sagt, der Handel nehme den Menschen die Jobs weg: Das ist grundfalsch und wissenschaftlich widerlegt. Die Gr\u00fcnde, weshalb so viele Menschen in den USA abgeh\u00e4ngt werden, liegen anderswo: Es sind fehlende Bildungschancen, der technologische Wandel und die Machtverteilung.&#13;<\/p>\n<h3>Was meinen Sie mit Machtverteilung?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nMenschen mit geringer Qualifizierung, prek\u00e4rer Besch\u00e4ftigung und niedrigen L\u00f6hnen haben in Deutschland heute, genauso wie in den USA, niemanden, der f\u00fcr sie eintritt. Die Jobs dieser Menschen werden nicht durch Tarifvertr\u00e4ge abgedeckt, weshalb sie kaum einen Einfluss auf ihre Arbeitsbedingungen aus\u00fcben k\u00f6nnen. Diese Menschen brauchen wieder eine Stimme, die geh\u00f6rt wird. Derzeit spielt dies populistischen Parteien in die H\u00e4nde.&#13;<\/p>\n<h3>In der Schweiz haben wir im vergangenen Jahr \u00fcber das bedingungslose Grundeinkommen abgestimmt. \u00dcber drei Viertel der Stimmb\u00fcrger lehnten es ab. Was halten Sie von der Idee?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIch halte das bedingungslose Grundeinkommen f\u00fcr eine charmante, verf\u00fchrerische Idee, die aber grundfalsch ist. Zwar begr\u00fcsse ich die Idee, allen die Chance zu geben, f\u00fcr sich selber frei eine Entscheidung zu treffen. Aber Freiheit und Eigenverantwortung lassen sich in unseren entwickelten Volkswirtschaften nicht mit Geld herbeif\u00fchren. Es geht eben nicht darum, die Leute mit Geld ruhigzustellen, sondern darum, ihnen Chancen und M\u00f6glichkeiten zu er\u00f6ffnen.&#13;<\/p>\n<h3>Laut Studien gehen in den Industriel\u00e4ndern durch die Digitalisierung zwischen 10 und 50 Prozent der Arbeitspl\u00e4tze verloren. Was ist ihre Einsch\u00e4tzung?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nArbeitspl\u00e4tze gingen auch schon vor 20, 50 oder 100 Jahren verloren \u2013 gleichzeitig entstanden jedes Mal neue und bessere Jobs. Ich bin ein Optimist: Auch die Digitalisierung wird viele, bessere Jobs schaffen. In der Zukunft wird uns die Arbeit nicht ausgehen. In der Vergangenheit sind die Kritiker immer wieder widerlegt worden.&#13;<\/p>\n<h3>Inwiefern beg\u00fcnstigt die Digitalisierung die Polarisierung auf dem Arbeitsmarkt?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nEs ist in der Tat eine riesige Herausforderung f\u00fcr die Politik, die Menschen so zu f\u00f6rdern, dass sie von der Digitalisierung profitieren k\u00f6nnen. Der Polarisierungsprozess begann bereits vor\u00a030 Jahren, als die Automatisierung in der Industrie gut bezahlte Jobs in der oberen Mittelschicht schuf.&#13;<\/p>\n<h3>Sie haben viel \u00fcber Deutschland und die USA gesprochen. Wie gut kennen Sie die Situation in der Schweiz?<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz ist ja als offene Volkswirtschaft \u00e4hnlich wie Deutschland strukturiert. Es gibt viele Parallelen: Die Ersparnisse und die Export\u00fcbersch\u00fcsse sind gross. Beide L\u00e4nder sind Globalisierungsgewinner. Gerade im Exportsektor wurden viele gut bezahlte Jobs geschaffen. Und die Schweiz ist f\u00fcr mich ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie man Zuwanderer erfolgreich wirtschaftlich einbindet.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Fratzscher, wie sieht die ideale Wohlstandsverteilung einer Gesellschaft aus? &#13; Das ist schwierig zu sagen, da es letztlich um die Frage der Gerechtigkeit geht. Und Gerechtigkeit ist etwas sehr Subjektives. 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Zuvor arbeitete er \u00fcber zehn Jahre bei der Europ\u00e4ischen Zentralbank. 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