{"id":108037,"date":"2017-11-23T10:18:08","date_gmt":"2017-11-23T10:18:08","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/11\/ruprecht-12-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:04:11","modified_gmt":"2023-08-23T21:04:11","slug":"ruprecht-12-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/11\/ruprecht-12-2017\/","title":{"rendered":"Klimavertr\u00e4glichkeitstests f\u00fcr Pensionskassen und Versicherungen"},"content":{"rendered":"<p>Im Klima\u00fcbereinkommen von Paris hat sich die internationale Staatengemeinschaft zu drei Zielen verpflichtet. So soll erstens der globale Temperaturanstieg gegen\u00fcber der vorindustriellen Zeit auf deutlich unter zwei Grad begrenzt werden (im Weiteren 2-Grad-Klimaziel genannt). Zweitens soll die F\u00e4higkeit der Staaten zur Anpassung an unvermeidbare Klimaauswirkungen erh\u00f6ht werden, und drittens sollen neu auch die Finanzfl\u00fcsse klimavertr\u00e4glich ausgerichtet werden. Mit klimavertr\u00e4glichen Investitionen ist gemeint, dass einerseits mehr in umweltfreundliche und zukunftstr\u00e4chtige Technologien und Energietr\u00e4ger sowie andererseits weniger in treibhausgasintensive investiert wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSeit dem 5. November 2017 ist die Schweiz Mitglied des \u00dcbereinkommens. Als Vertragspartei muss sie die Ziele in nationales Recht \u00fcberf\u00fchren und k\u00fcnftig \u00fcber den Stand der nationalen Umsetzung Bericht erstatten. Daf\u00fcr ist eine Totalrevision des CO<sub>2<\/sub>-Gesetzes f\u00fcr die Zeit nach 2020 vorgesehen. F\u00fcr die Schweiz ist das dritte Ziel nicht unbedeutend: Mit einem Anteil von \u00fcber 9 Prozent am Bruttoinlandprodukt ist der Finanzplatz ein wichtiger Sektor f\u00fcr die Volkswirtschaft.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Einzelne Investitions- und Finanzierungsentscheide der Finanzmarktakteure k\u00f6nnen sich indirekt auf das Klima auswirken. In der Vernehmlassung zur Revision des CO<sub>2<\/sub>-Gesetzes hat der Bundesrat vorgeschlagen, das Ziel der klimavertr\u00e4glichen Finanzfl\u00fcsse aus dem \u00dcbereinkommen von Paris durch freiwillige Massnahmen der Finanzakteure umzusetzen. Der Bund unterst\u00fctzt die Branche dabei mit Grundlagenarbeiten.&#13;<\/p>\n<h2>Klima und Finanzmarkt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nInvestitionsentscheide k\u00f6nnen den \u00dcbergang zu einer klimavertr\u00e4glichen Weltwirtschaft mehr oder weniger unterst\u00fctzen. Beispielsweise sind solche Entscheide zur Energieversorgung mitentscheidend, wie viele Treibhausgase zuk\u00fcnftig emittiert werden. Umgekehrt kann der Klimawandel Implikationen f\u00fcr den Finanzmarkt haben (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). So k\u00f6nnen Klimaauswirkungen wie \u00dcberschwemmungen und Hitzeperioden \u2013 wie sie bereits bei einer Erw\u00e4rmung von bis zu 2 Grad Celsius gegen\u00fcber vorindustrieller Zeit prognostiziert werden \u2013 Verm\u00f6genswerte tangieren. In der Finanzbranche spricht man in diesem Zusammenhang von physischen Klimarisiken.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Klimarisiken f\u00fcr Finanzmarktakteure<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/RUPRECHT_Abb1_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-74649\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/RUPRECHT_Abb1_DE.png\" alt=\"\" width=\"2018\" height=\"1130\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei einem Klimawandel von 4 bis 6 Grad \u2013 respektive, wenn gef\u00e4hrliche St\u00f6rungen des Klimasystems nicht gen\u00fcgend vermindert werden k\u00f6nnen \u2013 sind die prognostizierten Werteverluste massiv h\u00f6her, als wenn eine Eind\u00e4mmung auf unter 2 Grad gelingt. Um die globale Erw\u00e4rmung unter dieser kritischen Schwelle zu begrenzen, ist eine weitgehende Dekarbonisierung von Wirtschaftszweigen wie Energieerzeugung, Industrie, Transport und Geb\u00e4uden sp\u00e4testens in der zweiten H\u00e4lfte des Jahrhunderts notwendig.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWerden weltweit stringente Massnahmen ergriffen, die beispielsweise den Verbrauch fossiler Energien direkt verteuern oder einschr\u00e4nken, k\u00f6nnen betroffene Firmen an Wert verlieren. Diese sogenannten Transitionsrisiken sind unterschiedlich hoch, je nachdem, ob die klimavertr\u00e4gliche Ausrichtung in den betroffenen Wirtschaftszweigen sanft oder abrupt stattfindet. Mit anderen Worten: Wenn Produktions- und Investitionspl\u00e4ne heute mit einem 2-Grad-Szenario \u00fcbereinstimmen, deutet dies auf einen sanften \u00dcbergang hin. Wenn diese Pl\u00e4ne heute aus Klimasicht jedoch eine Fehlausrichtung zeigen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass die Anpassung pl\u00f6tzlich und schnell stattfinden wird und so Verm\u00f6genswerte gef\u00e4hrdet werden.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Portfoliotests mit 2-Grad-Szenario-Modell<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVor diesem klimapolitischen Hintergrund haben das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) und das Staatssekretariat f\u00fcr internationale Finanzfragen (SIF) freiwillige Pilottests initiiert. Ab April 2017 konnten alle Schweizer Pensionskassen und Versicherungen eine kostenlose und vertrauliche Analyse ihrer Aktien- und Unternehmensanleihenportfolios im Hinblick auf das 2-Grad-Klimaziel des \u00dcbereinkommens von Paris durchf\u00fchren lassen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Projekt wurde vom Pensionskassenverband (Asip) und dem Versicherungsverband (SVV) unterst\u00fctzt und vom global ausgerichteten Thinktank 2\u00b0 Investing Initiative durchgef\u00fchrt. Das dabei eingesetzte Modell<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> ist haupts\u00e4chlich mithilfe von Forschungsmitteln der EU erarbeitet worden. Es basiert auf dem 2-Grad-Szenario der Internationalen Energieagentur<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>, welche regionale Technologie- und Dekarbonisierungspfade f\u00fcr die besonders klimarelevanten Wirtschaftssektoren bereitstellt. Diese umfassen die F\u00f6rderung fossiler Energien, die Stromerzeugung, den Transport (Automobilproduktion, Schifffahrt, Flugverkehr) sowie die Zement- und die Stahlindustrie.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDieser sogenannte 2-Grad-Benchmark zeigt beispielsweise f\u00fcr den Stromerzeugungssektor, wie viel Gigawatt Strom in den Jahren 2020, 2030 und 2050 in den einzelnen Weltregionen aus erneuerbaren Quellen stammen muss und wie viel noch aus fossilen Quellen produziert werden darf, damit die Klimaerw\u00e4rmung unter 2 Grad gegen\u00fcber vorindustrieller Zeit stabilisiert werden kann. Die Investitions- und Produktionspl\u00e4ne der in den Portfolios gehaltenen Firmen f\u00fcr die kommenden f\u00fcnf Jahre werden dann mit diesem Benchmark verglichen. Dadurch kann ermittelt werden, wie viel Strom aus Kohle oder erneuerbarer Energie \u00abin den Portfolios\u00bb ausgebaut bzw. verringert wird oder wie viele Autos mit Benzin- oder Elektromotoren voraussichtlich hergestellt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDurch die Fokussierung auf die klimarelevanten Wirtschaftssektoren deckt die Analyse zwar nur einen Teil eines typischen Pensionskassen- oder Versicherungsportfolios ab. Die erw\u00e4hnten Branchen sind allerdings f\u00fcr hohe 70 bis 90 Prozent der Treibhausgasemissionen der jeweiligen Portfolios verantwortlich. Mit relativ kleinen Ver\u00e4nderungen in den Portfolios oder der Diskussion mit wenigen produzierenden Firmen \u00fcber ihre k\u00fcnftige Ausrichtung k\u00f6nnten bereits potenziell signifikante Klimawirkungen erreicht werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nRund 80 Pensionskassen und Versicherungen haben freiwillig an diesem Test teilgenommen. Damit konnten rund zwei Drittel der Aktien und Unternehmensanleihen aller Schweizer Pensionskassen und Versicherungen auf ihre Klimavertr\u00e4glichkeit getestet werden. Nach Fertigstellung \u2013 voraussichtlich noch Ende dieses Jahres \u2013 wird das Modell unlizenziert im Markt zur Verf\u00fcgung stehen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>2-Grad-Ziel noch nicht in Sicht<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie untersuchten Portfolios zeigen insgesamt grosse L\u00fccken zum angestrebten 2-Grad-Ziel auf. Die in den Portfolios gehaltenen Kohle- und Gaskraftwerke, \u00d6l- und Gasf\u00f6rderer sowie Autoproduzenten prognostizieren sogar einen zus\u00e4tzlichen Ausbau ihrer CO<sub>2<\/sub>-intensiven Technologien. Gleichzeitig mangelt es an Investitionen in CO<sub>2<\/sub>-arme Alternativen wie erneuerbare Energien, Elektro- und Hybridfahrzeuge. Auch zur Dekarbonisierung der Luft- und der Schifffahrt sowie der Zement- und der Stahlindustrie sind zus\u00e4tzliche Investitionen n\u00f6tig.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSowohl zwischen den Anlageklassen als auch zwischen den Portfolios der einzelnen Pensionskassen und Versicherungen sind jedoch signifikante Unterschiede erkennbar (siehe <em>Abbildungen 2 <\/em>und<em> 3<\/em>). W\u00e4hrend einige Portfolios bereits mit dem Pariser \u00dcbereinkommen vereinbar sind, besteht in anderen noch grosser Nachholbedarf in Bezug auf gewisse Technologien und Sektoren. Beim Anteil der erneuerbaren Energien beispielsweise reicht die Spannweite der geplanten Investitionen von 3 bis 97 Prozent, bei Elektro- und Hybridfahrzeugen von 3 bis 100 Prozent.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten geplanten Kapazit\u00e4tsausbau in den Portfolios (2017\u20132022)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/RUPRECHT_Abb2_DE.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-74647 size-medium\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/RUPRECHT_Abb2_DE-554x600.png\" alt=\"\" width=\"554\" height=\"600\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Anmerkung: Die Farben Rot, Weiss und Gr\u00fcn entsprechen den drei Klimaszenarien (6-Grad-, 4-Grad und 2-Grad).<\/span>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 3: Anteil Hybrid- und Elektrofahrzeuge am gesamten Anstieg der Fahrzeugproduktion in den Portfolios (2017\u20132022)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/RUPRECHT_Abb3_DE.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-74645 size-medium\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/RUPRECHT_Abb3_DE-548x600.png\" alt=\"\" width=\"548\" height=\"600\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Anmerkung: Die Farben Rot, Weiss und Gr\u00fcn entsprechen den drei Klimaszenarien (6-Grad-, 4-Grad und 2-Grad).<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTrotz dieser L\u00fccken gibt es Anzeichen f\u00fcr eine Trendwende. Die dem Klimavertr\u00e4glichkeitsmodell zugrunde liegenden Daten zeigen n\u00e4mlich, dass sich die Investitionstrends in der Realwirtschaft bereits ver\u00e4ndern. So nehmen die Investitionen in erneuerbare Energien in den meisten Weltregionen seit einigen Jahren zu. Zudem steigt das Stromangebot aus Erneuerbaren auch durch nicht b\u00f6rsenkotierte Firmen sowie durch Haushalte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch bei den Elektrofahrzeugen ist ein Aufw\u00e4rtstrend sichtbar: Obwohl die Ziell\u00fccke absolut betrachtet signifikant ist, zeigt ein Blick auf die jeweiligen Vorhersagen der produzierenden Firmen in den vergangenen zwei Jahren, dass sie sich in der Realwirtschaft bereits zu schliessen begonnen hat. Und wenn die Unternehmen der \u00d6l- und Gasbranche ihre Investitionen weiterhin reduzieren, so ist ab Anfang der 2020er-Jahre ein Produktionsr\u00fcckgang analog zum 2-Grad-Szenario zu erwarten. Eine Ausrichtung der Finanzm\u00e4rkte auf das 2-Grad-Ziel ist also nach wie vor m\u00f6glich.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Ausgangspunkt f\u00fcr Klimastrategien <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Bafu verf\u00fcgt \u00fcber eine anonymisierte Analyse \u00fcber alle getesteten Portfolios, die Pensionskassen und Versicherungen \u00fcber portfoliospezifische Einzelberichte. Die Testberichte k\u00f6nnen den Teilnehmenden dabei als Grundlage dienen, sich k\u00fcnftig besser in Richtung 2-Grad-Ziel zu orientieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAllerdings ist zu bedenken, dass gewisse Handlungen an den Finanzm\u00e4rkten nicht zwangsl\u00e4ufig eine Wirkung in der Realwirtschaft zeigen. Ver\u00e4ussert beispielsweise eine Pensionskasse Anteile an einem Unternehmen der Erd\u00f6l- oder der Erdgasbranche, kann dies zwar aus Risikosicht zielf\u00fchrend sein, es muss aber nicht unmittelbar zu einer Verringerung der Investitionen oder der Produktion in dieser Branche f\u00fchren. Erst wenn gen\u00fcgend Akteure gleichgerichtet handeln, kann ein klimawirksamer Effekt erreicht werden. Desgleichen bewirkt der Erwerb von \u00abgr\u00fcnen Anleihen\u00bb keine automatische Zunahme \u00abgr\u00fcner\u00bb Investitionen, sondern kann auch im Zusammenhang mit der Finanzierung bereits bestehender Investitionen stehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf der Grundlage der die Zukunft betreffenden Daten in den Testberichten k\u00f6nnten sich Investoren mit den Portfoliofirmen konkret \u00fcber Investitionspl\u00e4ne austauschen. Um eine Klimawirkung auf diesem Weg zu erzielen, ist auch da eine kritische Masse an Investoren n\u00f6tig, die gleichgerichtet agieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nObwohl die 2-Grad-Szenario-Analyse keine Risikobewertung ist, kann sie dazu beitragen, das Verst\u00e4ndnis von Klimarisiken f\u00fcr die Investoren zu verbessern. Eine von der Industrie geleitete und vom internationalen Finanzstabilit\u00e4tsrat eingesetzte Expertengruppe empfiehlt denn auch, 2-Grad-Szenario-Analysen durchzuf\u00fchren, um Klimarisiken fr\u00fchzeitig zu erkennen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Mit den sogenannten Klimavertr\u00e4glichkeitstests haben viele Schweizer Versicherungen und Pensionskassen diese Empfehlung inzwischen bereits umgesetzt.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">SIF (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">ERSB (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Das Modell wird auch 2-Grad-Szenario-Modell oder Klimavertr\u00e4glichkeitsmodell genannt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">IEA (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"http:\/\/www.transitionmonitor.com\/\">Transitionmonitor.ch<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">TCFD (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Klima\u00fcbereinkommen von Paris hat sich die internationale Staatengemeinschaft zu drei Zielen verpflichtet. 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Finanzstandort Schweiz, Kennzahlen Oktober 2017, Bern.<\/li>&#13;\n \t<li>Task Force on Climate-related Financial Disclosure TCFD (2017). Final Report.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":108040,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":108044,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"74087","post_abstract":"Seit Anfang November 2017 ist die Schweiz Mitglied des Klima\u00fcbereinkommens von Paris. Darin setzt sich die Weltgemeinschaft zum Ziel, auch die Finanzfl\u00fcsse klimavertr\u00e4glich auszugestalten. In diesem Kontext haben das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) und das Staatssekretariat f\u00fcr internationale Finanzfragen (SIF) alle Schweizer Pensionskassen und Versicherungen eingeladen, freiwillig die Klimavertr\u00e4glichkeit ihrer Portfolios testen zu lassen. Das Angebot stiess auf breites Interesse. Dies kann als Anzeichen gewertet werden, dass das Klimabewusstsein der Schweizer Finanzbranche steigt. Deren Investitionsverhalten unterst\u00fctzt heute noch eine globale Erw\u00e4rmung von 4 bis 6\u00a0Grad Celsius. 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