{"id":108139,"date":"2017-11-23T10:18:07","date_gmt":"2017-11-23T10:18:07","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/11\/hauser-12-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:04:13","modified_gmt":"2023-08-23T21:04:13","slug":"hauser-12-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/11\/hauser-12-2017\/","title":{"rendered":"Neue Technologien wecken Bef\u00fcrchtungen \u2013 und Hoffnungen"},"content":{"rendered":"<p>Seit der Jahrtausendwende befinden wir uns in einer dynamischen Neukonfiguration technischer, \u00f6konomischer, politischer und sozialer Strukturen. Die Zukunftsstudie<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> des Marktforschungsunternehmens GIM hat sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenh\u00e4nge dieser Ver\u00e4nderungen aufzuzeigen und eine Wertelandschaft 2030 zu skizzieren. In einer repr\u00e4sentativen Onlineumfrage wurden daf\u00fcr 1000 Personen in Deutschland zu Wertethesen befragt, die aus Gespr\u00e4chen mit etablierten und aufkommenden Experten abgeleitet wurden (siehe <em>Kasten<\/em>). Die Grundlage zur Messung der Werteverschiebungen bilden die identifizierten Megatrends Algorithmisierung, Verwertung, Gestaltung, Fragmentierung und Re-Lokalisierung.&#13;<\/p>\n<h2>Mehr Komfort dank k\u00fcnstlicher Intelligenz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer momentan einflussreichste Megatrend ist die <em>Algorithmisierung<\/em>. Durch die Verkleinerung, die Verbreitung und die Vernetzung von Computern beginnt unsere nicht menschliche Umwelt auf uns zu reagieren und selbst Entscheidungen zu f\u00e4llen. Das sogenannte Internet der Dinge bringt den Menschen Komfort und Sicherheit \u2013 mit Smart Homes, intelligenten K\u00fchlschr\u00e4nken, Pflegerobotern oder autonomen Fahrzeugen. Andererseits kann diese Entwicklung aber auch einen Verlust pers\u00f6nlicher Freiheiten bringen, weil Maschinen und Algorithmen uns st\u00e4ndig Entscheidungen vorwegnehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Megatrend <em>Verwertung<\/em> h\u00e4ngt ebenfalls stark mit der Digitalisierung zusammen. Menschen verwandeln immer mehr pers\u00f6nliche Daten, Privateigentum, ja sogar die eigene Person in Ressourcen. Das bedeutet, dass immer mehr Lebensbereiche einer Bewertung unterzogen werden: Auf Airbnb k\u00f6nnen wir unserer Wohnung einen Wert zuschreiben, dank Fitbit-Armb\u00e4ndern hohe Fitnesswerte bei der Krankenversicherung in Rabatte umwandeln, und das \u00abQuantified Self\u00bb kann unsere Pers\u00f6nlichkeit in sozialen Medien in Szene setzen und so den entscheidenden Vorteil bei der Job- oder Partnerwahl liefern. Dieses Verwertungsstreben f\u00fchrt dazu, die Lebensl\u00e4ufe stetig zu optimieren.&#13;<\/p>\n<h2>Gegentrend Urban Gardening<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie <em>Gestaltung<\/em> des Selbst und der Umwelt wird zuk\u00fcnftig eine nie da gewesene Eingriffstiefe und Reichweite erleben. Die schiere M\u00f6glichkeit, uns selbst und die Umwelt zu vermessen, zu analysieren und zu modellieren, best\u00e4rkt den Anreiz, gestalterisch einzugreifen. Die sch\u00f6pferische Einflussnahme vollzieht sich sowohl im ganz Grossen, wie etwa beim Climate Engineering, als auch im ganz Kleinen, wie bei Genmodifikationen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Gestaltungstrieb k\u00f6nnte aber auch neue Gr\u00e4ben aufreissen. N\u00e4mlich zwischen Personen, welche die Selbstoptimierung auf die Spitze treiben, und solchen, die das nicht tun. Die Gefahr einer solchen <em>Fragmentierung<\/em> verl\u00e4uft zudem entlang zus\u00e4tzlicher Linien wie Weltanschauung, Wissen, Informations- und Technologiekompetenz, Kapital und Gesundheitszustand.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLetztlich bietet der Megatrend der <em>Re-Lokalisierung<\/em> aber auch eine R\u00fcckbesinnung auf die lokale Verwurzelung \u2013 sozusagen als Gegentrend zu Mobilit\u00e4t und Virtualisierung. Die R\u00fcckkoppelung an die direkte Umwelt erm\u00f6glicht es den Menschen, sich zu erden \u2013 wie etwa beim Urban Gardening. Die vielen neu gegr\u00fcndeten Kooperativen belegen ausserdem eine Neugewichtung des Kommunalen.&#13;<\/p>\n<h2>Wertelandschaft 2030<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Auswirkungen der Megatrends auf unseren Lebensalltag ist das eine \u2013 unsere Studie untersuchte zudem, wie diese Megatrends bewertet werden: Was ist den Menschen heute und in Zukunft im Leben wichtig? Dazu befragten wir 1000 deutsche B\u00fcrger und die bereits involvierten sowie zus\u00e4tzliche Experten. Basierend auf den Megatrends, wurden 33 Wertethesen abgeleitet und gefragt, wie fest die Thesen auf einer Skala von 0 bis 100 heute und im Jahr 2030 zutreffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDurch die Differenz zwischen dem heutigen Wert und dem vorausgesagten Wert f\u00fcr das Jahr 2030 l\u00e4sst sich die Dynamik dieser Ver\u00e4nderung aufzeichnen. Ausserdem wurde nach der Erw\u00fcnschtheit dieser Entwicklungen gefragt. Die Resultate zeigen, dass alle aufgestellten Wertethesen auch in Zukunft noch relevant sein werden. In ihrer Dynamik und Erw\u00fcnschtheit unterscheiden sie sich aber stark.&#13;<\/p>\n<h2>Unliebsame Ver\u00e4nderungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Durchschnittsbev\u00f6lkerung und die Experten, die teilweise auch aus der Schweiz stammen, liegen in ihrer Einsch\u00e4tzung der Wertedynamik recht nahe beieinander. Die zentralen Erkenntnisse sind deshalb vermutlich gut auf die Schweiz \u00fcbertragbar. Allerdings gibt es zwischen Bev\u00f6lkerung und Experten auch ein paar wenige, aber markante Unterschiede, was die Erw\u00fcnschtheit der Wertefelder angeht. Bei einigen Wertefeldern k\u00f6nnte es also durchaus Schweiz-spezifische Eigenheiten geben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei den B\u00fcrgern zeigt die Wertelandkarte ein deutliches Spannungsverh\u00e4ltnis (siehe <em>Abbildung 1<\/em>): Die meisten Wertefelder liegen im linken oberen Quadranten. Das bedeutet, dass sie aus Sicht der Bev\u00f6lkerung sehr erw\u00fcnscht sind und dass sich diese Wertegruppen voraussichtlich nur schwach weiterentwickeln werden. Ausserdem liegen viele Wertefelder im rechten unteren Viertel, wo sie wenig erw\u00fcnscht sind, aber eine starke Dynamik aufweisen. Dieses Muster zeigt eine negative Korrelation, die besagt: Je st\u00e4rker die Befragten mit zuk\u00fcnftigen Ver\u00e4nderungen rechnen, desto weniger erw\u00fcnscht sind diese aus ihrer Sicht.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Hoffnungen und Bef\u00fcrchtungen von B\u00fcrgern und Konsumenten<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/HAUSER_Abb1_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-74678\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/HAUSER_Abb1_DE.png\" alt=\"\" width=\"2084\" height=\"1392\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&nbsp;&#13;<\/p>\n<h2>Experten haben weniger Sehnsuchtsfelder<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei den Experten sind die Wertefelder hingegen nahezu gleichm\u00e4ssig im Spektrum verteilt (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Besonders auff\u00e4llig: Heimat und Tradition ist ihnen weniger wichtig als den B\u00fcrgern. Daf\u00fcr erhoffen sie sich mehr Mobilit\u00e4t und gehen auch davon aus, dass dies in Zukunft tats\u00e4chlich eintreffen wird.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Hoffnungen und Bef\u00fcrchtungen aus Expertensicht<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/HAUSER_Abb2_DE.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-74676\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/11\/HAUSER_Abb2_DE.png\" alt=\"\" width=\"2082\" height=\"1400\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nRelativ grosse \u00dcbereinstimmung zwischen B\u00fcrgern und Experten herrscht bei den Wertethesen zu Algorithmisierung und k\u00fcnstlicher Intelligenz: Alle gehen von einer starken Entwicklung aus. Die Bedenken beim Wertefeld <em>Geborgenheit im Digitalen<\/em> betreffen die unerw\u00fcnschten Nebeneffekte neuer Technologien. B\u00fcrger und Experten messen den Vorz\u00fcgen eines digitalen Kokons, der uns umgibt, offensichtlich weniger Gewicht bei als den Bef\u00fcrchtungen, die mit einer solchen Bevormundung einhergehen. So wird bef\u00fcrchtet, dass die Menschheit vermehrt Entscheidungen an Computerprogramme abgeben wird. Damit gewinnen wir zwar Zeit, Komfort sowie personalisierte Produkte und Dienstleistungen. Gleichzeitig geben wir aber auch immer \u00f6fter die Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber unsere Daten im Internet auf.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Befragten bef\u00fcrchten auch eine Zunahme des Wettbewerbs. Die M\u00f6glichkeiten, unsere Leistung zu optimieren, sind reell. Diese k\u00f6nnen gleichzeitig zu einem Zwang zur Leistungssteigerung f\u00fchren: Wer sich nicht st\u00e4ndig weiterbildet und verbessert, wird gesellschaftlich immer schneller abgeh\u00e4ngt. Es besteht die Gefahr, zu stark auf messbare Leistungserfolge wie Intelligenztests, Anzahl von Weiterbildungstiteln oder Kontakten in sozialen Medien zu fokussieren.&#13;<\/p>\n<h2>Sehnsucht nach guten alten Zeiten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuffallend sind auch die Sehnsuchtsfelder <em>Tradition und Heimat<\/em>, <em>Reale N\u00e4he<\/em> sowie <em>Gerechtigkeit und Solidarit\u00e4t<\/em>. Diese Werte sind zwar hoch erw\u00fcnscht, werden voraussichtlich aber nicht an Relevanz gewinnen. Interessanterweise trauern die Experten nur dem Wertefeld Tradition und Heimat nicht besonders nach. Die Besinnung auf die eigene Herkunft, auf lokale Handwerkskunst oder lokale Sitten ist laut ihnen nicht st\u00e4rker erw\u00fcnscht, als dies heute und in Zukunft sowieso der Fall sein wird. F\u00fcr die Experten sind andere Werte w\u00fcnschenswerter; dazu geh\u00f6rt das Wertefeld Wahlgemeinschaften, welches beispielsweise auch neue Formen der Innovation und Kreativit\u00e4t hervorbringt. Diese werden dank einer besseren Vernetzung k\u00fcnftig seltener im Alleingang, sondern \u00f6fter in interessenorientierten, zeitlich begrenzten B\u00fcndnissen erbracht.&#13;<\/p>\n<h2>Mehr Information \u2013 mehr Verantwortung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Bev\u00f6lkerung und die Experten auf Technikpessimisten und Verkl\u00e4rer der Vergangenheit zu reduzieren, w\u00e4re allerdings falsch. Denn es gibt ein zentrales Wertefeld, das alle mit Hoffnung erf\u00fcllt: Mehr <em>Verantwortung<\/em> ist hoch erw\u00fcnscht. \u00a0Experten und B\u00fcrger erwarten, dass das Verantwortungsbewusstsein in Zukunft \u00fcberdurchschnittlich zunehmen wird. Je mehr wir wissen und erfahren k\u00f6nnen, desto st\u00e4rker k\u00f6nnen und m\u00fcssen wir Verantwortung f\u00fcr unser Handeln \u00fcbernehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNachhaltigkeit ist deshalb nicht einfach eine sch\u00f6ne Marketingh\u00fclle: Fair Trade, Bio, umweltschonendes Verhalten etc. werden immer st\u00e4rker zur gesellschaftlichen Norm. Und wir werden k\u00fcnftig auch aktiver die Welt nach unseren Vorstellungen gestalten. Dank Digitalisierung und Vernetzung k\u00f6nnen wir uns schneller und unkomplizierter organisieren. Damit wird es wieder attraktiver, an gemeinschaftlichen Projekten zu partizipieren.&#13;<\/p>\n<h2>Neue Balance Mensch &#8211; Maschine<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Megatrends <em>Algorithmisierung, Verwertung, Gestaltung, Fragmentierung<\/em> und <em>Re-Lokalisierung<\/em> sind auch in den n\u00e4chsten Jahren die grossen Themen. Viele Menschen erkennen darin Chancen: Verantwortungs\u00fcbernahme, bewusster Konsum und Partizipation stehen f\u00fcr die hoffnungsbesetzten Facetten dieser Entwicklungen. Andererseits wird auch bef\u00fcrchtet, von neuen Technologien abh\u00e4ngig zu werden und sich einem versch\u00e4rften Wettbewerb stellen zu m\u00fcssen. Abhilfe bieten Entschleunigung und die physische Pr\u00e4senz von Angeboten und Menschen. Es geht um authentische Erlebnisse, um regional fassbare Unternehmen und Institutionen, zu denen man einen Bezug hat. Hierf\u00fcr m\u00fcssen Unternehmen und Institutionen berechenbarer werden \u2013 und daf\u00fcr braucht es Transparenz \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungs- und Entscheidungskette hinweg.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nB\u00fcrger und Kunden wollen aber nicht nur verstehen k\u00f6nnen, sondern auch mitgestalten und mitbestimmen. Die Werteorientierungen, die sich heute schon abzeichnen, bieten grosses Potenzial, eine starke und proaktive B\u00fcrgergesellschaft in Politik und Wirtschaft einzubinden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Fernow, H., Hauser, M., & Huber, B. (2017). Values & Visions 2030 \u2013 Was uns morgen wichtig ist. Heidelberg: GIM Gesellschaft f\u00fcr Innovative Marktforschung mbH. Mehr <a href=\"http:\/\/www.values-visions-2030.com\/studie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Informationen<\/a> unter Values-visions-2030.com.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit der Jahrtausendwende befinden wir uns in einer dynamischen Neukonfiguration technischer, \u00f6konomischer, politischer und sozialer Strukturen. 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Daraus wurden ausgew\u00e4hlte Themen in vier \u00abFuture Lounges\u00bb von 17 jungen Experten aus der Wissenschaft und der Start-up-Szene in Berlin, Heidelberg und Z\u00fcrich diskutiert und weiterentwickelt. Die Ergebnisse wurden wiederum in einer sogenannten Delphi-Validierung anhand pers\u00f6nlicher oder telefonischer Gespr\u00e4che mit 19 renommierten Wissenschafts- und Praxisexperten aus Deutschland, der Schweiz und Nordamerika analysiert. Die abgeleiteten Wertethesen wurden dann mittels einer repr\u00e4sentativen Onlinebefragung mit 1000 deutschen B\u00fcrgern und 46 Experten empirisch quantifiziert und zu acht Wertefeldern verdichtet."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":108142,"main_focus":[156304,157023],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":108146,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"73449","post_abstract":"Rasante technologische und wirtschaftliche Ver\u00e4nderungen krempeln ganze Branchen, Gesch\u00e4fts- und Servicemodelle um. 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