{"id":108482,"date":"2017-10-24T08:36:03","date_gmt":"2017-10-24T08:36:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/10\/fauceglia-11-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:04:43","modified_gmt":"2023-08-23T21:04:43","slug":"fauceglia-11-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/10\/fauceglia-11-2017\/","title":{"rendered":"Aufwertung steigert Exportqualit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Die starke Frankenaufwertung der vergangenen Jahre hat\u00a0Bef\u00fcrchtungen \u00fcber eine negative Entwicklung der Schweizer Exporte geweckt. Diese erweisen sich langfristig jedoch als ausserordentlich widerstandsf\u00e4hig. So haben sie sich zwischen 1996 und 2015\u00a0 trotz einer stetigen Aufwertungstendenz mehr als verdoppelt (siehe <em>Abbildung 1<\/em>), wobei die Entwicklung nach der Aufhebung des Euromindestkurses durch die Nationalbank Anfang 2015 bereits ber\u00fccksichtigt ist. Oft wird die Widerstandsf\u00e4higkeit damit erkl\u00e4rt, dass sich die Exporte auf preisunelastische Nischenm\u00e4rkte oder auf Wachstumsm\u00e4rkte wie China konzentrieren. Oder es wird darauf hingewiesen, dass die international verflechtete Exportindustrie von einem hohen Anteil g\u00fcnstiger Importe in Form von Vorleistungen profitiert.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBisher kaum analysiert wurde hingegen, ob der best\u00e4ndige Aufwertungsdruck eine Erh\u00f6hung der Exportqualit\u00e4t bewirkte, welche die negativen Auswirkungen auf die Margen oder die Nachfrage teilweise kompensiert haben k\u00f6nnte. Dies k\u00f6nnte unter anderem auch eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die international hohe Qualit\u00e4t der Schweizer Exporte darstellen, welche bei der letzten l\u00e4ndervergleichenden Studie anhand von Daten bis 2007 international an erster Stelle lag.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) haben wir diese Zusammenh\u00e4nge untersucht.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Dazu stellten wir folgende Hypothese auf: Eine Frankenaufwertung f\u00fchrt zum Marktaustritt der Exporteure von G\u00fctern niedriger Produktqualit\u00e4t; dadurch steigen sowohl die Marktanteile der Exporteure von G\u00fctern h\u00f6herer Produktqualit\u00e4t als auch die Exportqualit\u00e4t insgesamt.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Schweizer Exportvolumen und nominaler Wechselkurs (1996\u20132015)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Fauceglia_Plaschnick_Maurer_1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Fauceglia_Plaschnick_Maurer_1_de').highcharts({\n\n chart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    \n    xAxis: {\n        categories: ['1996', '1997', '1998', '1999', '2000', '2001', '2002', '2003', '2004', '2005', '2006', '2007', '2008', '2009', '2010', '2011', '2012', '2013', '2014', '2015']\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Index (1996=100)'\n        }\n    },\n    \n      tooltip: {\n                        valueSuffix: ''\n\n\n        },\n       \n\n        plotOptions: {\n            line: {\n                marker: {\n                    enabled: false\n                }\n            }\n        },\n\n    series: [{\n        name: 'Exportums\u00e4tze (Index)',\n        data: [100,111.6366637,115.8631001,121.5257094,134.3781026,139.8658227,144.1384503,143.8532332,155.3639597,166.6887535,188.4543382,209.7531269,219.0950996,191.7026904,205.4494929,210.1505831,213.0229289,213.6614285,221.2470759,215.4726522],\n                color: '#ae097f',             dashStyle: 'shortdot'\n\n\n\n\n     \n    }, {\n        name: 'Franken\/Euro (Index)',\n        data: [100,97.23055516,98.87188197,99.59237963,102.3143506,105.5238495,108.650883,104.8026356,103.2392723,102.9451186,101.324357,97.02469868,100.4369846,105.5466656,115.3585095,129.2111564,132.2283042,129.4901676,131.2134482,149.2265035],\n                color: '#88c0d3'\n\n\n       \n    },\n    {\n        name: 'Franken\/Dollar (Index)',\n        data: [100,85.12669483,85.27297091,82.19723037,73.14384947,73.23056638,79.39808888,91.8089618,99.45810759,99.14638733,98.57590008,102.9376885,114.0483302,113.8196096,118.5848776,139.2090424,131.6896255,133.2442724,134.9417785,128.3182882],\n                color: '#d2d803'\n\n\n    },\n    {\n        name: 'Nominaler, effektiver Wechselkurs (Overall-Index)',\n        data: [100,93.8262331,95.36155636,94.4216806,93.31570289,97.26622317,102.739749,104.682582,105.1610116,104.1821299,102.6659363,99.92506749,105.7303307,111.8460552,118.0536024,133.4096345,132.8958382,134.2981866,137.4475916,147.6722864],\n        color: '#ee7452'\n    }]\n});\n\n\n \n});\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: SNB, Berechnung Fauceglia et al. (2017) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Nachfrageverschiebungen und Marktanteile<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEinen ersten Qualit\u00e4tsindikator leiteten wir aus dem Zusammenhang zwischen Nachfrage und Qualit\u00e4t eines Produkts ab: Nebst physischen Eigenschaften wie hochwertige Materialien beeinflussen auch Werbung, Markenbildung und produktbezogene Dienstleistungen (\u00abservicification\u00bb) die Produktqualit\u00e4t \u2013 oder zumindest deren Wahrnehmung. Wenn nun die Nachfrage eines Exportgutes durch Preis und Qualit\u00e4t sowie durch das Einkommen der ausl\u00e4ndischen Konsumenten determiniert wird, dann kann eine Nachfrageerh\u00f6hung \u2013 bei konstanten relativen Preisen und Einkommen \u2013 als Qualit\u00e4tsverbesserung des Gutes interpretiert werden. Entsprechend kann aus der Nachfrage von \u00e4hnlichen (substituierbaren) Exportg\u00fctern auf die nicht direkt beobachtbare Produktqualit\u00e4t dieser G\u00fcter r\u00fcckgeschlossen werden. Dieser Intuition folgend, sch\u00e4tzten wir Nachfragefunktionen und verwendeten die Residuen dieser Sch\u00e4tzungen, um unser erstes Qualit\u00e4tsmass zu konstruieren. Die gesch\u00e4tzten Residuen widerspiegeln den Einfluss der Produktqualit\u00e4t auf die Nachfrage bei gegebenen Preisen und Einkommen in den Exportdestinationen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDen zweiten Qualit\u00e4tsindikator leiteten wir aus Verschiebungen von Marktanteilen ab: Wenn in einer Menge \u00e4hnlicher Exportg\u00fcter mit unterschiedlichen Preisen die Marktanteile von vergleichsweise hochpreisigen G\u00fctern zunehmen, dann kann dies als eine Zunahme der durchschnittlichen Produktqualit\u00e4t dieser Exportproduktgruppen interpretiert werden. Unterschiedliche Exportpreise k\u00f6nnen hier als valider Qualit\u00e4tsindikator angesehen werden, da deren Streuung vor allem durch Qualit\u00e4tsunterschiede und nicht durch Unterschiede in den Produktionskosten oder der Zahlungsbereitschaft der Nachfrager erkl\u00e4rt werden kann.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Klare Reaktion bei beiden Indikatoren<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAnhand von Regressionsanalysen haben wir f\u00fcr die Jahre 1996 bis 2015 untersucht, wie die Frankenaufwertung die qualitative Struktur der Exporte beeinflusst hat. Als Basis dienten uns die j\u00e4hrlichen Produktdaten der Eidgen\u00f6ssischen Zollverwaltung (EZV) f\u00fcr die 37 wichtigsten Handelspartner der Schweiz \u2013 was mehr als 90 Prozent der Exporte umfasst. Das Resultat mit dem ersten Qualit\u00e4tsindikator, welcher die Qualit\u00e4t anhand der Nachfrageverschiebungen misst, zeigt: Eine Aufwertung des Frankens ver\u00e4nderte die Exportstruktur \u2013 im Sinne eines Anstiegs der durchschnittlichen Produktqualit\u00e4t. Eine Aufwertung um 10 Prozent bewirkte eine Verbesserung der durchschnittlichen Produktqualit\u00e4t um 1 bis 2 Prozent. Dies bedeutet, dass man die Preise um etwas weniger als den prozentualen Anstieg der Qualit\u00e4t erh\u00f6hen kann, ohne Nachfrageeinbussen zu erleiden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Qualit\u00e4tseffekt einer Aufwertung ist insbesondere in Sektoren mit einer starken Produktdifferenzierung und entsprechend hoher Forschungs- und Werbeintensit\u00e4t ausgepr\u00e4gt, welche f\u00fcr die Schweizer Exporte charakteristisch sind. In Branchen, in welchen mehr als 2,5 Prozent des Umsatzes f\u00fcr Forschung und Entwicklung (F&amp;E) sowie f\u00fcr Werbung ausgegeben werden, f\u00fchrt eine Aufwertung zu signifikanten Qualit\u00e4tsverbesserungen (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Beispiele daf\u00fcr sind der Maschinenbau und die Uhrenindustrie. Demgegen\u00fcber beeinflusst eine Frankenaufwertung in Sektoren mit wenig differenzierbaren G\u00fctern und daher intensiverem Preiswettbewerb \u2013 wie beispielsweise im Rohstoffsektor \u2013 die Qualit\u00e4t nicht signifikant.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Effekt einer 1-Prozent-Frankenaufwertung auf die Exportqualit\u00e4t in Abh\u00e4ngigkeit der sektoralen F&amp;E- und Werbeintensit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/10\/FAUCEGLIA_PLASCHNICK_RUEDA_2_1_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-72719\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/10\/FAUCEGLIA_PLASCHNICK_RUEDA_2_1_DE.png\" alt=\"\" width=\"1970\" height=\"1324\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Gemessen mit dem (nachfragebasierten) Qualit\u00e4tsindikator f\u00fcr verschiedene prozentuale sektorale Ausgaben f\u00fcr F&amp;E und Werbung am Gesamtumsatz. Die blaue Fl\u00e4che kennzeichnet ein 95-Prozent-Konfidenzintervall.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die Analyse mit dem zweiten Indikator, der die Qualit\u00e4t anhand der Marktanteile teurer Produkte misst, deutet auf eine bessere Produktqualit\u00e4t aufgrund einer Aufwertung des Frankens hin: Die Anteile von teureren Exportg\u00fctern stiegen gegen\u00fcber g\u00fcnstigeren Exportg\u00fctern innerhalb eng definierter Produktgruppen. Prozentual verursachte eine Aufwertung um 10 Prozent eine Verbesserung der Exportqualit\u00e4t um etwas mehr als 1 Prozent.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Langfristige Trends reduzieren Anreize<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Zusammenhang zwischen F&amp;E-, Werbeausgaben und der St\u00e4rke der wechselkursbedingten Qualit\u00e4ts\u00e4nderung gilt nicht ausnahmslos. Interessanterweise erh\u00f6ht sich der Effekt einer aufwertungsinduzierten Qualit\u00e4tsverbesserung, wenn man forschungs- und werbeintensive pharmazeutische und chemische Produkte aus den Sch\u00e4tzungen ausschloss. Dies k\u00f6nnte darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, dass in diesen beiden Sektoren, die fast die H\u00e4lfte aller Exporte auf sich vereinen, Qualit\u00e4tsverbesserungen mehr von langfristigen Trends wie beispielsweise der steigenden Nachfrage nach hochwertigeren Medizinprodukten und weniger von einer Frankenaufwertung abh\u00e4ngig sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr Wachstumsm\u00e4rkte stellten wir hingegen einen entgegengesetzten Zusammenhang fest: Die Zunahme des realen Bruttoinlandproduktes (BIP) der Handelspartner erh\u00f6ht kurzfristig den Absatz von qualitativ geringwertigen G\u00fctern. Dies l\u00e4sst sich damit begr\u00fcnden, dass der Wettbewerb unter den Anbietern vor\u00fcbergehend reduziert wird.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Wirtschaftspolitik spielt wichtige Rolle<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Resultate unserer Studie best\u00e4tigen insgesamt die Hypothese, dass eine Frankenaufwertung den Marktanteil von qualitativ h\u00f6herwertigen Produkten bei den Schweizer Exporten vergr\u00f6ssert. Ausserdem \u00fcben Qualit\u00e4tsverbesserungen einen positiven Einfluss auf die Exporterl\u00f6se aus und immunisieren die Exportunternehmen somit zumindest teilweise gegen Aufwertungsschocks.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin wichtiger Faktor f\u00fcr die Widerstandsf\u00e4higkeit der Exporte gegen\u00fcber den Frankenaufwertungen ist demnach die permanente Anpassung und Fokussierung der Exporteure auf stark differenzierte, qualitativ hochwertige und relativ preisinsensitive G\u00fcter. Dies unterstreicht die Bedeutung einer Wirtschaftspolitik, die eine flexible Reaktion der Unternehmen auf Marktver\u00e4nderungen und einen schnellen Strukturwandel der Exportwirtschaft sowie qualitativ hochstehende Forschung erm\u00f6glicht. Gerade f\u00fcr die Schweiz als kleine, stark exportorientierte Volkswirtschaft ist dies besonders wichtig.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Fauceglia und Lassmann (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Feenstra and Romalis (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Fauceglia, Plaschnick, Rueda Maurer (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Vgl. Feenstra und Romalis (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die starke Frankenaufwertung der vergangenen Jahre hat\u00a0Bef\u00fcrchtungen \u00fcber eine negative Entwicklung der Schweizer Exporte geweckt. Diese erweisen sich langfristig jedoch als ausserordentlich widerstandsf\u00e4hig. 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Exchange Rate Fluctuations and Quality Composition of Exports: Evidence from Swiss Product-Level Data, <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Strukturwandel_Wachstum\/Strukturwandel.html\">Studie im Auftrag des Seco<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>Fauceglia, Dario; Lassmann, Andrea (2014). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2015\/06\/wehcslekurseffekte.pdf\">Wechselkurseffekte auf die Schweizer Exportwirtschaft und Integration in globale Wertsch\u00f6pfungsketten<\/a>, in: Die Volkswirtschaft 2014\/12: 16\u201317.<\/li>&#13;\n \t<li>Fauceglia, D., Lassmann, A., Shingal, A., Wermelinger, M. (2014). Backward Participation in Global Value Chains and Exchange Rate Driven Adjustments of Swiss Exports. Strukturberichterstattung Nr. 53\/2.<\/li>&#13;\n \t<li>Feenstra, R. C. und Romalis, J. (2014). International Prices and Endogenous Quality. Quarterly Journal of Economics: 1\u201351.<\/li>&#13;\n \t<li>Kugler, M. und Verhoogen, E. (2012). Prices, Plant Size and Product Quality. Review of Economic Studies, 79(1): 307\u2013339.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":108485,"main_focus":[156311,157028],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":108489,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"72246","post_abstract":"Die Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) den Zusammenhang zwischen Frankenaufwertung und Qualit\u00e4t der Exportprodukte analysiert. F\u00fcr die Jahre 1996 bis 2015 zeigt sich: Die Aufwertungen f\u00fchrten zu einer h\u00f6heren Qualit\u00e4t der Exportg\u00fcter \u2013 was die Widerstandsf\u00e4higkeit der Exporte st\u00e4rkte. Besonders ausgepr\u00e4gt sind die Qualit\u00e4tsverbesserungen in forschungs- und werbeintensiven Exportbranchen wie beispielsweise in der Maschinen- und Uhrenindustrie. F\u00fcr die ebenfalls forschungs- und werbeintensive Pharmabranche war die steigende Nachfrage hingegen wohl bedeutender als W\u00e4hrungseffekte. 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