{"id":108699,"date":"2017-09-25T11:45:50","date_gmt":"2017-09-25T11:45:50","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/09\/maitriser-les-mutations-structurelles-grace-a-une-main-doeuvre-hautement-qualifiee\/"},"modified":"2023-08-23T23:05:01","modified_gmt":"2023-08-23T21:05:01","slug":"strukturwandel-dank-hoch-qualifizierten-arbeitskraeften-gut-gemeistert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/09\/strukturwandel-dank-hoch-qualifizierten-arbeitskraeften-gut-gemeistert\/","title":{"rendered":"Strukturwandel dank hoch qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften gut gemeistert"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Einfluss von technologischem Wandel und internationalem Wettbewerb hat sich die Arbeitskr\u00e4ftenachfrage in der Schweiz stark ver\u00e4ndert. In den letzten 15 Jahren stieg die Zahl der erwerbst\u00e4tigen st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung insgesamt um rund 650\u2019000 Personen oder um durchschnittlich 1 Prozent pro Jahr. Besonders stark zum Besch\u00e4ftigungswachstum beigetragen haben diejenigen Berufsgruppen mit den h\u00f6chsten Qualifikationsanforderungen: F\u00fchrungskr\u00e4fte, akademische Berufe sowie technische Berufe (siehe <em>Abbildung 1<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr Berufsgruppen im Bereich der mittleren und tiefen Qualifikationen war die Entwicklung demgegen\u00fcber nicht gleichgerichtet. W\u00e4hrend auch bei den Dienstleistungs- und Verkaufsberufen ein deutlicher und bei den Hilfsarbeitskr\u00e4ften ein moderater Besch\u00e4ftigungszuwachs zu verzeichnen war, entwickelte sich die Besch\u00e4ftigung vor allem f\u00fcr B\u00fcrokr\u00e4fte und verwandte Berufe, aber auch f\u00fcr Personen in Handwerksberufen, f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in der Land- und Forstwirtschaft sowie Anlagen- und Maschinenbediener r\u00fcckl\u00e4ufig.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Besch\u00e4ftigungsentwicklung nach Berufsgruppen in der Schweiz (2001 bis 2016)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='weber_bouchiba_10_17_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#weber_bouchiba_10_17_de').highcharts({\n chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['F\u00fchrungskr\u00e4fte', 'Akademische Berufe', 'Techniker und gleichrangige Berufe', 'B\u00fcrokr\u00e4fte und verwandte Berufe', 'Dienstleistungs- und Verkaufsberufe','Fachkr\u00e4fte in Land- und Forstwirtschaft','Handwerks- und verwandte Berufe','Anlagen und Maschinenbediener','Hilfsarbeitskr\u00e4fte'],\n        \n    },\n    yAxis: {\n        \n        title: {\n        text: ''\n    }, labels: {\n            format: '{value}'\n            \n        },\n    },\n    tooltip: {\n        valueSuffix: ''\n    },\n    plotOptions: {\n        bar: {\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n    \n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'Besch\u00e4ftigungsentwicklung',\n        data: [185574,326115,214973,-164731,166470,-23430,-66527,-3052,29299],\n                showInLegend: false\n\n\n    }]\n});\n});\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Absolute Ver\u00e4nderung, jeweils im zweiten Quartal; Berufshauptgruppen gem\u00e4ss ISCO-Klassifikation.&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Sake \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTreibende Kraft hinter diesen Verschiebungen ist die Verbreitung von Computern und Maschinen im Arbeitsprozess. Besonders deutlich sinkt die Nachfrage nach Arbeitnehmern, welche Routinearbeiten aus\u00fcben: Industriearbeiter werden vermehrt durch Roboter ersetzt, B\u00fcroassistenten durch Organisationssoftware. Im Gegensatz dazu k\u00f6nnen Maschinen analytische, kreative oder interaktive Berufe, zu denen etwa Management-, Forschungs- oder Lehrkr\u00e4fte, aber auch Pflegekr\u00e4fte, Coiffeure oder Kinderbetreuer geh\u00f6ren, nicht ersetzen, sondern deren Nachfrage teilweise sogar steigern.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Polarisierung des Arbeitsmarktes<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVergleicht man den Wandel der Besch\u00e4ftigungsstruktur in der Schweiz mit derjenigen in anderen Industriestaaten, so weicht die Schweiz sowohl bez\u00fcglich Muster als auch Dynamik vom OECD-Durchschnitt ab:<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> W\u00e4hrend der Anteil hoch qualifizierter Erwerbst\u00e4tiger an der Gesamtbesch\u00e4ftigung zwischen 1995 und 2015 im OECD-Mittel um 7,6 Prozentpunkte zunahm, wuchs er in der Schweiz um hohe 15,6 Prozentpunkte \u2013 die h\u00f6chste Zunahme aller untersuchten L\u00e4nder. Gleichzeitig nahm der Anteil Mittelqualifizierter im OECD-Schnitt um 9,5 und in der Schweiz um 15,6 Prozentpunkte ab. Bei den Niedrigqualifizierten stieg der Anteil in der OECD um 1,9 Prozentpunkte; in der Schweiz blieb er konstant.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsgesamt zeugt diese Entwicklung von einer zunehmenden Polarisierung der Arbeitsm\u00e4rkte in den OECD-L\u00e4ndern: Die Besch\u00e4ftigungsanteile sowohl von hoch wie auch von tief qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften gewinnen auf Kosten von Berufen mit mittleren Qualifikationsanforderungen an Bedeutung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Schweiz gilt: Einerseits fiel der berufliche Strukturwandel besonders stark aus \u2013 andererseits best\u00e4tigt sich das Muster der Arbeitsmarktpolarisierung in seiner typischen Auspr\u00e4gung nicht, denn im Gegensatz zur Mehrzahl der OECD-Staaten nahm die Bedeutung von unqualifizierter Arbeit in der Schweiz nicht zu. Die Entwicklung in der Schweiz spiegelt somit vielmehr eine erfolgte generelle, breit abgest\u00fctzte H\u00f6herqualifizierung. In diesem Zusammenhang spricht man oft von sogenanntem Upskilling.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Bildungsinvestitionen machen sich bezahlt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDamit diese tiefgreifenden strukturellen Ver\u00e4nderungen in so kurzer Zeit m\u00f6glich waren, musste eine rasche, den Bed\u00fcrfnissen des Arbeitsmarktes entsprechende Anpassung des Arbeitskr\u00e4fteangebots erfolgen. Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der einheimischen Erwerbsbev\u00f6lkerung haben hierbei eine zentrale Rolle gespielt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie \u00f6ffentlichen Bildungsausgaben wurden in der Schweiz in den vergangenen 20 Jahren gegen\u00fcber anderen \u00f6ffentlichen Ausgaben priorisiert. So stieg ihr Anteil am Bruttoinlandprodukt (BIP) von 5,2 Prozent im Jahr 1995 auf 5,6 Prozent im Jahr 2014. Ihr Anteil an den \u00f6ffentlichen Gesamtausgaben wuchs im gleichen Zeitraum von 15,0 Prozent auf 17,3 Prozent.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Entwicklung konnte auch \u00fcber die letzten, wirtschaftlich anspruchsvollen Jahre fortgesetzt werden: So sind die \u00f6ffentlichen Bildungsausgaben zwischen 2008 und 2013 in der Schweiz mit 14 Prozent deutlich st\u00e4rker gewachsen als die Ausgaben f\u00fcr \u00fcbrige \u00f6ffentliche Dienstleistungen mit 9 Prozent.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Zum Vergleich: Im OECD-Mittel wuchsen die Bildungsausgaben mit 5 Prozent weniger als halb so stark wie in der Schweiz und auch langsamer als die Ausgaben f\u00fcr andere \u00f6ffentliche Dienste mit 7 Prozent. Dass sich die Bildungsinvestitionen bezahlt gemacht haben, zeigt sich in der Besch\u00e4ftigungsentwicklung der einheimischen Erwerbsbev\u00f6lkerung nach Ausbildungsniveau (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Besch\u00e4ftigungsentwicklung nach Ausbildungsniveau und Nationalit\u00e4t in der Schweiz (2003\u20132016)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='weber_bouchiba_10_17_2_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#weber_bouchiba_10_17_2_de').highcharts({\n  chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['Terti\u00e4rstufe', 'Sekundarstufe II', 'Sekundarstufe I'],\n        \t\t\n    },\n    yAxis: {\n        \n        title: {\n        text: ''\n    }, labels: {\n            format: '{value}'\n            \n        },\n    },\n    tooltip: {\n        valueSuffix: ''\n    },\n    plotOptions: {\n        bar: {\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n    \n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'Schweiz',\n        data: [526000,-161000,-83000],\n    },\n    {\n        name: 'EU28\/Efta',\n        data: [230000,54000,31000],\n    },{\n        name: 'Drittstaaten',\n        data: [28000,0,4000],\n    },]\n});\n});\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Absolute Ver\u00e4nderung 2003\u20132016, jeweils im zweiten Quartal.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Sake \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZwischen 2003 und 2016 hat die Anzahl schweizerischer Erwerbst\u00e4tiger mit einem Bildungsabschluss auf Terti\u00e4rstufe um \u00fcber eine halbe Million Personen zugenommen. Gleichzeitig haben die Einheimischen T\u00e4tigkeiten mit mittleren und tiefen Qualifikationsanforderungen tendenziell verlassen: Die Zahl schweizerischer Erwerbst\u00e4tiger, welche lediglich \u00fcber einen obligatorischen Schulabschluss (Sekundarstufe I) verf\u00fcgen, hat gegen\u00fcber 2003 um 80\u2019000 abgenommen; die Zahl jener mit einem Lehrabschluss oder einer Maturit\u00e4t als h\u00f6chstem Abschluss (Sekundarstufe II) ging um 160\u2019000 zur\u00fcck. Insgesamt ist damit eine rasche und signifikante H\u00f6herqualifizierung der einheimischen Erwerbst\u00e4tigen gelungen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Komplement\u00e4re Zuwanderung<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZur Deckung des stark wachsenden Bedarfs an hoch qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften war \u00fcber die Bildungsinvestitionen hinaus auch die Arbeitsmarkt\u00f6ffnung im Zuge der Einf\u00fchrung der Personenfreiz\u00fcgigkeit mit der EU ab 2002 wichtig, wie die qualifikationsspezifische Besch\u00e4ftigungsentwicklung f\u00fcr EU-Zuwanderer nahelegt. So z\u00e4hlte der Arbeitsmarkt 2016 \u2013 zus\u00e4tzlich zum erw\u00e4hnten Besch\u00e4ftigungsausbau bei den Einheimischen \u2013 230\u2019000 hoch qualifizierte EU-Erwerbst\u00e4tige mehr als 2003. Die hohe Besch\u00e4ftigungszunahme im Bereich bildungsintensiver T\u00e4tigkeiten wurde somit wesentlich unterst\u00fctzt durch die starke Zuwanderung hoch qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer EU-Raum war \u2013 in geringerem Ausmass \u2013 auch von Bedeutung f\u00fcr die Rekrutierung von Niedrigqualifizierten. In der Qualifikationsstruktur der Freiz\u00fcgigkeitszuwanderer zeigt sich dies deutlich: Mit 60 Prozent Hoch- und 16 Prozent Niedrigqualifizierten waren Zuwanderer nicht nur am oberen, sondern an beiden Enden der Qualifikationsskala gegen\u00fcber der einheimischen Erwerbsbev\u00f6lkerung \u00fcbervertreten. Zum Vergleich: Unter den 2016 erwerbst\u00e4tigen Schweizern verf\u00fcgten lediglich 40 Prozent \u00fcber einen Abschluss auf Terti\u00e4rstufe und nur 10 Prozent \u00fcber keine nachobligatorische Schulbildung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Rekrutierung am unteren Ende der Qualifikationsskala diente dabei vor allem zur Deckung von Ersatzbedarf, welcher aus der H\u00f6herqualifizierung und einer \u00abAbwanderung\u00bb der Einheimischen aus niedrig qualifizierten T\u00e4tigkeiten resultiert. Insgesamt scheint die Zuwanderung damit in hohem Masse komplement\u00e4r zum inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzial gewesen zu sein. Dieser Eindruck wird von der mittlerweile umfassenden Literatur zu den Lohn- und Besch\u00e4ftigungseffekten der Zuwanderung weitgehend best\u00e4tigt.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Die anhaltend guten Arbeitsmarktergebnisse der Schweiz sprechen zudem insgesamt daf\u00fcr, dass der wirtschaftliche Strukturwandel und die in dessen Zuge erfolgte erfolgreiche Spezialisierung der Schweiz auf eine wissensintensive Wertsch\u00f6pfungserbringung breiten Bev\u00f6lkerungsschichten zugutegekommen sind. So schneidet der Schweizer Arbeitsmarkt im internationalen Vergleich nicht nur bez\u00fcglich des Besch\u00e4ftigungsniveaus und der Qualit\u00e4t der Arbeitsverh\u00e4ltnisse, sondern auch hinsichtlich dessen Integrationsf\u00e4higkeit sehr gut ab.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">OECD (2017a): 121.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">OECD (2016): Table B4.2.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vgl. Seco et al. (2017) f\u00fcr eine Literatur\u00fcbersicht.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">OECD (2017b): 19\u201346.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Einfluss von technologischem Wandel und internationalem Wettbewerb hat sich die Arbeitskr\u00e4ftenachfrage in der Schweiz stark ver\u00e4ndert. In den letzten 15 Jahren stieg die Zahl der erwerbst\u00e4tigen st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung insgesamt um rund 650\u2019000 Personen oder um durchschnittlich 1 Prozent pro Jahr. 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How Technology and Globalization Are Transforming the Labour Market, in: OECD Employment Outlook 2017, Paris.<\/li>&#13;\n \t<li>OECD (2017b). How Are We Doing? A Broad Assessment of Labour Market Performance, in: OECD Employment Outlook 2017, Paris.<\/li>&#13;\n \t<li>Seco et al. (2017). 13. Bericht des Observatoriums zum Freiz\u00fcgigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU. 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Neben hohen Bildungsinvestitionen war es vor allem der offene Arbeitsmarkt, der diese Dynamik beg\u00fcnstigte. 15 Jahre nach Einf\u00fchrung der Personenfreiz\u00fcgigkeit scheint klar: Ohne den Zugang zum Arbeitskr\u00e4ftepotenzial in der EU h\u00e4tte die Schweiz von den Chancen des Strukturwandels nicht im selben Ausmass profitieren k\u00f6nnen.","magazine_issue":"20171001","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20170926","original_files":[{"file":108714},{"file":108718}],"external_release_for_author":"20170831","external_release_for_author_time":"22:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5992aa1387774"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108699"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4441"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108699"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126349,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108699\/revisions\/126349"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2704"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=108699"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=108699"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=108699"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=108699"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=108699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}