{"id":108826,"date":"2017-09-25T11:45:48","date_gmt":"2017-09-25T11:45:48","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/09\/vitta-10-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:05:07","modified_gmt":"2023-08-23T21:05:07","slug":"vitta-10-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/09\/vitta-10-2017\/","title":{"rendered":"Das Berggebiet ist auch ein Wirtschaftsstandort"},"content":{"rendered":"<p>Metropolisierung, Internationalisierung und Globalisierung haben erhebliche Auswir&shy;kungen auf den Alpenraum. Viele Arbeitspl\u00e4tze sind hier aufgel\u00f6st und in den Agglomerationen konzentriert worden. Die Folgen sind eine signifikante Abwanderung der Jungen und eine \u00dcberalterung der verbleibenden Bev\u00f6lkerung. Zudem ist im zunehmenden Verteilkampf die soziale und politische Koh\u00e4sion zwischen den Metro&shy;polen und dem Berggebiet gef\u00e4hrdet. Um die Rahmenbedingungen f\u00fcr Entwicklungen im Berggebiet zu verbessern und den Handlungsspielraum der lokalen Akteure zu erweitern, hat die Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) im Jahre 2014 eine \u00abR\u00e4umliche Strategie der alpin gepr\u00e4gten R\u00e4ume in der Schweiz\u00bb mit vier Priorit\u00e4ten definiert:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>die naturgegebenen Qualit\u00e4ten und Ressourcen erhalten und nachhaltig nutzen;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die alpinen Zentren st\u00e4rken;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die Erschliessung in Verkehr und Telekommunikation verbessern und langfristig sichern;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>die Wasserkraftnutzung ausbauen und optimieren.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Ausdauer und Flexibilit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Umsetzung der vier definier&shy;ten Priorit\u00e4ten verlangt Ausdauer und Flexibilit\u00e4t, denn die Welt steht nicht still. Neu entstehende Gesetze ver\u00e4ndern laufend die Ausgangslage, und die wirtschaftliche Entwicklung verl\u00e4uft dynamischer als erwartet. Was bisher nur von Bergd\u00f6rfern bekannt war, hat nun mit voller Wucht auch die St\u00e4dte erreicht: Poststellen werden geschlossen, und der Strukturwandel im Detailhandel erh\u00f6ht die Anzahl leer stehender L\u00e4den in den Stadt&shy;zentren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHinzu kommt, dass die wirtschaftlich negativen Entwicklungen das Berggebiet deutlich st\u00e4rker treffen als die Metropolitanregionen: Die Zweitwohnungsinitiative macht sich durch die abnehmende Baut\u00e4tigkeit im Hochbausektor bemerkbar, wegen der Aufhe&shy;bung des Euromindest&shy;kurses bleiben die Touristen fern, und die Weissgeldstrategie wirkt sich auf den Finanzsektor und auf die Investi&shy;tions&shy;be&shy;reit&shy;schaft aus. Bankbeziehungen werden aufgel\u00f6st, und Unterhalts- und Erneuerungsin&shy;vestitionen bei Ferienh\u00e4usern werden zur\u00fcckgestellt oder blockiert. Zudem beeintr\u00e4chtigt der verzerrte internationale Strom&shy;markt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Wasser&shy;kraftnutzung, die f\u00fcr das Berggebiet von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Gebirgskantone versuchen mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten. Dabei dient die RKGK als politische und fachliche Koordina&shy;tions- und Koope&shy;rations&shy;platt&shy;form. Die Massnahmenumsetzung bleibt aber Sache jedes einzelnen Kantons (siehe <em>Kasten 1<\/em>).&#13;<\/p>\n<h2>Das Berggebiet als Wirtschaftsraum<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Berggebiet k\u00e4mpft mit dem grundlegenden Problem, dass es nicht als Wirtschaftsstandort verstanden wird, sondern prim\u00e4r als attraktives R\u00fcckzugs&shy;gebiet der Agglomera&shy;tio&shy;nen. Hier gilt es, national wie auch international Aufkl\u00e4rungsarbeit zu leisten. Denn auch die Gebirgskantone sind dank guter Organisation und kurzer Entscheidungs&shy;wege imstande, grossen und komplexen Projekten innert n\u00fctzlicher Frist zum Durchbruch zu verhelfen. Das hat der Kanton Glarus mit dem Pumpspeicher&shy;kraft&shy;werk Linth-Limmern und der Kanton Uri mit dem Andermatter Tourismus-Gross&shy;pro&shy;jekt Swiss Alps Resort sowie der Skigebietsverbindung mit Sedrun eindr\u00fccklich unter Beweis gestellt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Berggebiet ist von den negativen Entwicklungen deshalb so stark betroffen, weil sie Kernbranchen der im Berggebiet beheimateten Wirtschaft trifft. Zudem verf\u00fcgt die Wirt&shy;schaft der Gebirgskantone \u00fcber eine vergleichsweise geringe Diversifizierung und somit \u00fcber wenige alternative Ar&shy;beits&shy;pl\u00e4tze. Verliert ein Familienvater seine Stelle beim Wasser&shy;kraft&shy;werk im Tal, findet er vor Ort kaum eine andere Anstellung. Die Folge ist, dass eine ganze Familie abwandert. \u00c4hnlich ver&shy;h\u00e4lt es sich bei den Mitarbeitenden der Bergbahnen, der Finanzinstitute oder von Baufirmen: Der Kon&shy;kurrenz&shy;druck verlangt auch hier nach schlanken Strukturen, was oft mit Stellen&shy;abbau einhergeht. Auch Ausbildungspl\u00e4tze werden rarer. Deshalb versuchen die Ge&shy;birgs&shy;kan&shy;tone auf politischer Ebene zu erreichen, dass nicht weitere nachteilige politische Entscheide die wirtschaftliche Entwicklung erschweren. &shy;Ein aktuelles Beispiel ist unser Kampf gegen den Vorschlag des Bundes, die Wasser&shy;zin&shy;se zu sen&shy;ken (siehe <em>Kasten 2<\/em>).&#13;<\/p>\n<h2>Starke Zentren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas von Bund und Forschung seit Jahrzehnten propagierte \u00abSt\u00e4dtenetz Schweiz\u00bb beschr\u00e4nkt sich nicht nur aufs Mittelland. Es umfasst auch das Netzwerk von kleinen und grossen, regionalen und nationalen sowie international bedeutsamen Zentren, welche die Grund&shy;struktur f\u00fcr das t\u00e4gliche Leben und Wirtschaften im Alpenraum bilden. Normalerweise liegen diese Zentren in den gut erschlossenen Talb\u00f6den und verf\u00fcgen \u00fcber ein mehr oder weniger breites Angebot an Arbeitspl\u00e4tzen und Infra&shy;strukturen. Um diese kantonal bedeu&shy;ten&shy;den Wirtschaftsstandorte weiter zu st\u00e4rken, braucht es ent&shy;sprechende Vorgaben in den kantonalen Richtpl\u00e4nen sowie wirksam lenkende Anreize und Aufla&shy;gen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u00abJeder Talschaft ein starkes Zentrum\u00bb \u2013 dieser Grundsatz bleibt ein Hauptpfeiler der Strategie der Gebirgskantone. Jede Talschaft ist auf ein eigenes, funktionsf\u00e4higes Zentrum angewiesen, damit lokal und regional die Grund&shy;versorgung gew\u00e4hrleistet ist. Zahlreiche Gemeinde- und Talfusionen zeigen, dass die Bev\u00f6lke&shy;rung die Notwendigkeit entsprechender Priorit\u00e4tensetzungen erkannt hat. Am radi&shy;kals&shy;ten wur&shy;de dies im Kanton Glarus umgesetzt: Die einst 25 Gemeinden haben sich zu 3 Gemeinden zusammengeschlossen. In Graub\u00fcnden ist die Anzahl Ge&shy;meinden in den letzten Jahren ebenfalls reduziert worden: Waren es im Jahr 1998 212 Gemeinden, so werden es ab 2018 noch 108 Gemeinden sein. Und auch in den anderen Gebirgskantonen sind \u00e4hnliche Entwicklungen im Gange. Zudem sind verschiedene kantonale Strukturreformen be&shy;schlossen und umgesetzt worden, mit denen Verwaltungsebenen abge&shy;baut wur&shy;den. Das hat die Ab&shy;l\u00e4u&shy;fe vereinfacht. Vergleichbare Strukturbereinigungen sind auch im Touris&shy;mus&shy;be&shy;reich zu erkennen, wenn&shy;gleich die Bereitschaft zur Zu&shy;sam&shy;&shy;men&shy;arbeit hier noch ausbauf\u00e4hig ist.&#13;<\/p>\n<h2>Mehr Spielraum f\u00fcr L\u00f6sungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDamit wirtschaftliche Entwicklung stattfinden kann, m\u00fcssen die Gesetze aber auch Spielraum f\u00fcr massgeschneiderte L\u00f6sungen vor Ort belassen. Diesbez\u00fcglich ist in der Vergangenheit oft alles \u00fcber den gleichen Kamm geschert worden. Differenzierung tut not. Beispielsweise ist der kompromisslose Schutz der L\u00e4rchenw\u00e4lder im Engadin wenig sachgerecht, weil es hier weitl\u00e4ufige L\u00e4rchenw\u00e4lder gibt und die Notwendigkeit des Schutzes deshalb zu relativieren ist. Auch die multifunktionalen Talb\u00f6den im Alpenraum funktionieren hin&shy;sicht&shy;lich Verkehrserschliessung anders als die radiozentri&shy;schen Agglo&shy;me&shy;rationen des Mittellands. Die Ausgestaltung der Agglomerationspolitik muss in Zukunft dieser Tatsache durch differen&shy;zierte Anfor&shy;de&shy;rungen an verschiedene Agglomerationstypen Rechnung tragen und nicht etwa Verkehrsfrequenzen definieren, die einzig und allein im Mittelland erreicht werden k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Gebirgskantone unter&shy;st\u00fctzen das Anliegen, der Natur und Land&shy;schaft Sorge zu tragen. Um wirtschaftlich erbl\u00fchen zu k\u00f6nnen und der eigenen Bev\u00f6lkerung attraktive Lebensgrund&shy;la&shy;gen zu bieten, m\u00fcssen die Gesetze k\u00fcnftig aber mehr Raum bieten, damit eine echte, auf die kon&shy;kre&shy;ten Verh\u00e4ltnisse vor Ort bezogene Interessenabw\u00e4gung erfolgen kann. Denn zur Inwertsetzung der natur&shy;gegebenen Qua&shy;li&shy;t\u00e4ten und Ressourcen des Alpenraums geh\u00f6rt auch die M\u00f6glichkeit, sie lokal gezielt und intensiv zu nutzen, wo dies sachgerecht und zumutbar ist.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Metropolisierung, Internationalisierung und Globalisierung haben erhebliche Auswir&shy;kungen auf den Alpenraum. Viele Arbeitspl\u00e4tze sind hier aufgel\u00f6st und in den Agglomerationen konzentriert worden. Die Folgen sind eine signifikante Abwanderung der Jungen und eine \u00dcberalterung der verbleibenden Bev\u00f6lkerung. Zudem ist im zunehmenden Verteilkampf die soziale und politische Koh\u00e4sion zwischen den Metro&shy;polen und dem Berggebiet gef\u00e4hrdet. Um die Rahmenbedingungen [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4587,"featured_media":24740,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[154],"post_content_subject":[230],"acf":{"seco_author":4587,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Staatsrat und Vorsteher des Finanz- und Wirtschaftsdepartements des Kantons Tessin, Bellinzona","seco_author_post_occupation_fr":"Conseiller d\u2019\u00c9tat et directeur du D\u00e9partement des finances et de l\u2019\u00e9conomie du Canton du Tessin, Bellinzone","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Wirtschaftsstandort Berggebiet","post_lead":"Das Berggebiet wird zu oft noch als R\u00fcckzugsgebiet und zu wenig als Wirtschaftsstandort verstanden. Das wollen die Gebirgskantone \u00e4ndern: mit effizienteren Strukturen, mehr Eigeninitiative und mehr Spielraum f\u00fcr massgeschneiderte L\u00f6sungen.","post_hero_image_description":"Die Einnahmen aus der Wasserkraft sind wichtig f\u00fcr die Berggebiete. Staumauer des Zervreilasees oberhalb Vals.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Kasten 1: Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone","kasten_box":"Der Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) geh\u00f6ren die Regierungen der Kantone Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Graub\u00fcnden, Tessin und Wallis an. Die als Verein organisierte Konferenz wurde 1981 zur Koordination von Fragen zur Wasserkraftnutzung gegr\u00fcndet. Heute strebt sie die gemeinsame Vertretung aller gebirgsspezifischen Anliegen und Interessen im In- und Ausland an. Dazu z\u00e4hlen etwa die Themen Raumordnung, Tourismus, Energie, Finanzen, Verkehr und die Zusammenarbeit mit den grenznahen ausl\u00e4ndischen Alpenregionen. Das Pr\u00e4sidium der RKGK wechselt in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden zwischen den Kantonen. Die sieben Kantone entsprechen insgesamt einem Anteil von 43 Prozent an der Gesamtfl\u00e4che der Schweiz und 13 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung.<sup>a<\/sup>&#13;\n&#13;\n<sup>a<\/sup>Mehr Informationen auf <a href=\"http:\/\/www.gebirgskantone.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gebirgskantone.ch<\/a>"},{"kasten_title":"Kasten 2: Der Wasserzins","kasten_box":"Der Wasserzins ist der Preis f\u00fcr die den Kraftwerksgesellschaften von den Gemeinden und Kantonen in der Regel f\u00fcr 80 Jahre <em>exklusiv<\/em> \u00fcberlassene Nutzung der Wasserkraft. Gem\u00e4ss Bundesrecht besteht eine Preisobergrenze f\u00fcr den Wasserzins, die derzeit bei 110 Franken pro Bruttokilowatt liegt. Diese Preisobergrenze hat historische Gr\u00fcnde. Als es Ende des 19. Jahrhunderts gelang, Strom \u00fcber weite Distanzen zu transportieren, wollten die aufstrebende Industrie im Mittelland sowie der Eisenbahnbau von g\u00fcnstigem Strom profitieren. Aus Angst, die Wasserkraftnutzung k\u00f6nnte durch zu hohe Wasserzinse erheblich behindert werden, erliess das Parlament ein Wasserzinsmaximum. Mit dessen Hinnahme hat das Berggebiet einerseits einen grossen Beitrag zur Industrialisierung unseres Landes geleistet. Andererseits konnte es mit den Einnahmen Erschliessungen realisieren und die eigene wirt\u00adschaft\u00adliche Entwicklung vorantreiben. Das Wasserzinsmaximum gr\u00fcndet somit auf einem Inte\u00adres\u00adsen\u00adaus\u00adgleich zwischen den Eigent\u00fcmern der nat\u00fcrlichen Ressource Wasserkraft und der Schweizer Volks\u00adwirtschaft.&#13;\n&#13;\nDie Wasserzinseinnahmen der RKGK-Kantone betragen derzeit insgesamt rund 390 Millionen Franken pro Jahr. Der Bundesrat hat im Juni eine Vorlage in die Vernehmlassung gesandt, mit der er diese Einnahmen in einem ersten Schritt um rund 110 Millionen Franken reduzieren will. In einem zweiten Schritt soll ein neues Wasserzinsmodell eingef\u00fchrt werden. Dieses pr\u00e4judi\u00adzie\u00adren\u00adde Vorgehen lehnen die Gebirgskantone entschieden ab, weil nicht der Wasserzins f\u00fcr den v\u00f6llig verzerrten Strommarkt verantwortlich ist. Vielmehr muss zuerst der Strommarkt neu geregelt werden, und erst danach kann \u00fcber ein neues Wasserzinsmodell diskutiert werden."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":108829,"main_focus":[156325,157038],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":108833,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"71381","post_abstract":"Der Alpenraum ist weit mehr als blosser R\u00fcckzugs- und Erholungsraum. Er ist ein vielf\u00e4ltiger Le\u00adbens-, Wirtschafts- und Kulturraum, der f\u00fcr rund 20 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung eine Le\u00adbens\u00adgrundlage bietet. Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone hat im Jahre 2014 eine Strategie beschlossen, um den Alpenraum als Lebensraum zu sichern. Dazu sollen die alpinen Zentren gest\u00e4rkt werden. Die alpine Wirtschaft ist derzeit nur wenig diversifiziert und zwingt viele Junge, in die St\u00e4dte abzuwandern. Deshalb wollen die Gebirgskantone das Berggebiet als attraktiven Wirtschaftsstandort st\u00e4rken, ohne die nat\u00fcrlichen Qualit\u00e4ten und Ressourcen zu gef\u00e4hrden. Dies bedingt effizientere Strukturen, Eigeninitiative und mehr gesetzlichen Spielraum f\u00fcr echte Interessenabw\u00e4gungen. Damit lassen sich sachgerechte und massgeschneiderte L\u00f6sungen vor Ort realisieren.","magazine_issue":"10\/2017","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20170926","original_files":[{"file":108841}],"external_release_for_author":"20170824","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/595e4085b0740"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108826"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4587"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108826"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108826\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126356,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108826\/revisions\/126356"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4587"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157038"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156325"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=108826"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=108826"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=108826"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=108826"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=108826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}