{"id":108877,"date":"2017-09-25T11:45:47","date_gmt":"2017-09-25T11:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/09\/braingain-anstatt-braindrain\/"},"modified":"2023-08-23T23:06:05","modified_gmt":"2023-08-23T21:06:05","slug":"plaz-10-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/09\/plaz-10-2017\/","title":{"rendered":"Braingain anstatt Braindrain"},"content":{"rendered":"<p>Als Tourismusdestination und als Anbieterin einfacher industrieller Produkte hat die Schweiz aufgrund ihrer starken W\u00e4hrung im internationalen Vergleich an Wettbewerbsf\u00e4higkeit eingeb\u00fcsst. Anders ist es bei den wissens- und technologieintensiven Wirtschaftsbereichen, wie etwa den Finanzdienstleistungen, den Lifesciences oder in der Hightech-Industrie. Hier ist die Schweiz auch weiterhin wettbewerbsf\u00e4hig.&#13;<\/p>\n<h2>Abwanderung aus dem Berggebiet<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDieses Muster zeigt sich auch in den Regionen der Schweiz.\u00a0 Die wissens- und technologieintensiven Unternehmen siedeln sich bevorzugt in den Metropolitanr\u00e4umen Z\u00fcrich, Basel, Genf-Lausanne, Bern und Ticino Urbano an. Diese Zentren sind national und international verkehrstechnisch ausgezeichnet angebunden. Zudem haben sie mit den Technischen Hochschulen und den Universit\u00e4ten eine hervorragende Bildungsinfrastruktur und deshalb ein vergleichsweise hohes Angebot an hoch qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften. Die st\u00e4dtischen Zentren und Agglomerationen stehen so in einem befruchtenden Austausch (<em>siehe Abbildung 1<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: R\u00e4umliche Effekte der Globalisierung in der Schweiz<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/09\/Plaz_Abb_1_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-72887 size-large\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/09\/Plaz_Abb_1_DE-1170x737.png\" alt=\"\" width=\"1170\" height=\"737\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Wirtschaftsforum Graub\u00fcnden \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAnders ist die Situation im Berggebiet. Die abnehmende Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Freizeittourismus in der Schweiz hat attraktive Arbeitspl\u00e4tze vernichtet. Gleichzeitig hat die prosperierende wirtschaftliche Entwicklung in den Metropolitanr\u00e4umen die ohnehin bestehende Sogwirkung verst\u00e4rkt und so zu einer zunehmenden Abwanderung der gut qualifizierten arbeitsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung gef\u00fchrt. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom Braindrain aus dem Berggebiet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Ausgaben der wohlhabenden st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung, die eine Zweitwohnung im Berggebiet besitzt, f\u00fchren zwar zu einem gewissen Ausgleich. Denn zumindest saisonal wird so die lokale \u00abBinnenwirtschaft\u00bb insbesondere im Detailhandel, im Baugewerbe und in der Immobilienwirtschaft angekurbelt, wodurch sie einen Beitrag an die Gemeindefinanzen leistet. In den letzten Jahren haben sich jedoch die ohnehin eher ung\u00fcnstigen Entwicklungsvoraussetzungen des Berggebiets vor allem durch die rasche und starke Frankenaufwertung weiter verschlechtert.&#13;<\/p>\n<h2>Benachteiligter Alpenraum<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin zentral gelegener, gut vernetzter Ort ist in Zeiten von Fachkr\u00e4ftemangel und Pendlergesellschaft f\u00fcr Unternehmen von hoher Bedeutung. Denn dadurch steht ihnen ein gr\u00f6sseres Einzugsgebiet an potenziellen Mitarbeitenden zur Verf\u00fcgung, damit sie ihren Personalbedarf decken k\u00f6nnen. Zentrale und gut vernetzte Ortschaften bieten zudem den Vorteil, dass bei einem Stellenwechsel der Wohnort und das soziale Umfeld nicht ver\u00e4ndert werden m\u00fcssen und auch der Lebenspartner einer T\u00e4tigkeit nachgehen kann, die seinen Qualifikationen entspricht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDoch die Regionen der Schweiz sind unterschiedlich gut an die pulsierenden Arbeitsplatzzentren in den Metropolitanr\u00e4umen angebunden (siehe <em>Abbildung 2).<\/em> Es sind \u00fcberwiegend die peripheren Berggebiete, welche es im Standortwettbewerb um Unternehmen und Einwohner besonders schwer haben. Aus diesem Grund m\u00fcsste man dieses Gebiet entgegen dem landl\u00e4ufig \u00a0verwendeten Begriff nicht \u00abalpine Brache\u00bb, sondern \u00abbenachteiligter Alpenraum\u00bb nennen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Anbindung des Kantons Graub\u00fcnden an die Metropolitanr\u00e4ume ist besonders schlecht. Einzig aus dem Raum Landquart ist Z\u00fcrich mit dem Auto oder mit der Eisenbahn in maximal 60 Minuten erreichbar. Und aus dem Misox kann Lugano in weniger als 60 Minuten erreicht werden. Das restliche Kantonsgebiet muss zum benachteiligten Alpenraum gez\u00e4hlt werden. Die anderen Bergkantone sind deutlich besser mit den Metropolitanr\u00e4umen vernetzt.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Erreichbarkeit der Kernst\u00e4dte der Metropolitanr\u00e4ume aus Sicht der Regionen (2015)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/09\/Plaz_Abb_2_DE.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-72889\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/09\/Plaz_Abb_2_DE-1170x848.png\" alt=\"\" width=\"1170\" height=\"848\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS, Wirtschaftsforum Graub\u00fcnden \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Fl\u00e4che des Kantons Graub\u00fcnden macht ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte des \u00abbenachteiligten Alpenraums\u00bb aus. Aufgrund seiner geografischen Lage inmitten der Alpen hat Graub\u00fcnden trotz seiner langen Auslandgrenze keinen alternativen Zugang zu ausl\u00e4ndischen Arbeitsm\u00e4rkten und Metropolen und muss deshalb die Anbindung in Richtung Metropolitanraum Z\u00fcrich optimieren. Die verkehrstechnische Erschliessung ist f\u00fcr eine erfolgreiche Ansiedlung wertsch\u00f6pfungsintensiver Unternehmen und hoch qualifizierter Zuz\u00fcger von entscheidender Bedeutung. Deshalb erstaunt es wenig, dass Graub\u00fcnden im Vergleich zu den \u00fcbrigen Kantonen der Schweiz mit ausserordentlichen wirtschaftlichen Herausforderungen zu k\u00e4mpfen hat.&#13;<\/p>\n<h2>Herausforderungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGraub\u00fcnden besteht aus zwei unterschiedlichen Siedlungsgebieten: einerseits aus dem sozio\u00f6konomisch gut positionierten B\u00fcndner Rheintal, welches \u00e4hnlich positiv in die Zukunft blicken kann wie weite Teile des Schweizer Mittellandes. Und andererseits aus dem Berggebiet<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>, welches aufgrund der in vielen Gebieten einseitigen Ausrichtung auf Tourismus und Landwirtschaft sowie der \u00dcberalterung und der Ausd\u00fcnnung des Unternehmertums mit schwierigen Herausforderungen konfrontiert ist. Doch die beiden Regionen sind voneinander abh\u00e4ngig. Denn wenn das Berggebiet nicht mehr funktioniert, besteht die Gefahr, dass auch das B\u00fcndner Rheintal unter Druck kommt, indem dessen Versorgungsfunktion f\u00fcr das Berggebiet dadurch schwindet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAufgrund der absehbaren Herausforderungen, mit welchen Graub\u00fcnden die n\u00e4chsten Jahrzehnte konfrontiert sein wird, k\u00f6nnen von der Politik\u00a0 zwei grunds\u00e4tzliche Strategien verfolgt werden, die miteinander kombinierbar sind. Einerseits muss die Entwicklung des B\u00fcndner Rheintals sichergestellt werden. Deshalb braucht es eine vorausschauende Planung der Faktoren, die f\u00fcr das Wirtschaftswachstum wichtig sind. Dazu geh\u00f6ren etwa verf\u00fcgbare Ansiedlungsfl\u00e4chen, eine Optimierung der Verkehrswege, Pl\u00e4ne f\u00fcr das Zusammenwachsen der Siedlungen, gute Verkehrsanbindung zur Metropolitanregion Z\u00fcrich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAndererseits m\u00fcssen im Berggebiet Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Wohnen in diesen R\u00e4umen weiterhin attraktiv bleibt, auch wenn der klassische Tourismus an Bedeutung verliert und allenfalls nicht mehr fl\u00e4chendeckend das R\u00fcckgrat der Wirtschaft bilden kann. Diesbez\u00fcglich steht die Verk\u00fcrzung der Reisewege innerhalb von Graub\u00fcnden im Vordergrund, um die M\u00f6glichkeit zu schaffen, zwischen Wohn- und verschiedenen Arbeitsorten (z. B. Rheintal, Oberengadin und Davos) zu pendeln. Hinzu kommen die Herausforderungen, den Strukturwandel im Tourismus zu meistern, alternative Konzepte f\u00fcr Orte mit wenig Einwohnern und vielen Zweitwohnungen zu finden und attraktive Wohnorte f\u00fcr Zuzieher mit ortsunabh\u00e4ngigen Berufsprofilen und T\u00e4tigkeiten zu schaffen.&#13;<\/p>\n<h2>Notwendige regionalpolitische Diskussionen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMomentan besteht die Gefahr, dass die Neue Regionalpolitik zunehmend ins Leere greift. Denn im zu f\u00f6rdernden Raum sind mittlerweile immer weniger Unternehmer t\u00e4tig, welche man urspr\u00fcnglich mit der Neuen Regionalpolitik f\u00f6rdern wollte. Deshalb muss die Regionalpolitik neue L\u00f6sungen diskutieren: Um die dezentrale Besiedlung zu sichern, ist die Schaffung von Pendlerdistanzen im gesamten Gebiet der Schweiz die wohl wirksamste Methode. Die effektivste regionalwirtschaftliche Massnahme w\u00e4re es, einige \u00fcberregionale Verbesserungen bei der Erreichbarkeit umzusetzen. Beispielsweise eine Verk\u00fcrzung der Reisezeit zwischen Z\u00fcrich und Chur auf unter eine Stunde oder eine Verk\u00fcrzung der Reisezeit zwischen Chur und dem Oberengadin auf 30 Minuten. Technisch w\u00e4re dies machbar \u2013 es f\u00fchrt jedoch zu Kosten und setzt einen politischen Konsens und eine gewisse Solidarit\u00e4t in der Schweiz voraus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAufgrund ihrer landschaftlichen und tourismuswirtschaftlichen Voraussetzungen haben peripher gelegene Orte wie Graub\u00fcnden \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 prim\u00e4r als attraktive Wohnorte Entwicklungschancen. Wenn das Arbeiten in Zukunft ortsunabh\u00e4ngiger wird, k\u00f6nnte sich die Sch\u00f6nheit der Berggebiete als Vorteil erweisen. Die nationale Regionalpolitik setzt heute jedoch einseitig auf die Ansiedlung von Arbeitspl\u00e4tzen und untersch\u00e4tzt dabei die Bedeutung des Wohnorts als Voraussetzung f\u00fcr die Rekrutierungsm\u00f6glichkeiten. Zumindest braucht es eine Diskussion dazu, wie die Regionalpolitik in peripheren Regionen vermehrt Projekte zur St\u00e4rkung der Wohnortattraktivit\u00e4t im Sinne des Zusammenspiels zwischen Wohnen und Arbeiten mitber\u00fccksichtigen kann.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Berggebiet ist traditionell von Braindrain \u2013 dem Abwandern hoch qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte \u2013 betroffen. In der Regionalpolitik muss vermehrt dar\u00fcber nachgedacht werden, ob ein gr\u00f6sserer Teil des Braindrains nicht durch einen Braingain kompensiert werden k\u00f6nnte. Die diesbez\u00fcglichen Wirkungszusammenh\u00e4nge sind noch wenig erforscht und vielschichtig (z. B. vorhandene Arbeitspl\u00e4tze, bestehende soziale Strukturen\/Bindungen). Mit den Fachhochschulen hat die nationale Politik ein Instrument in der Hand, mit dem eine gute Chance besteht, \u00abBrains\u00bb vermehrt auch ins Berggebiet zu bringen. Von daher sollte im Berggebiet die Fachhochschulpolitik k\u00fcnftig verst\u00e4rkt auch unter dem Aspekt der Regionalentwicklung betrachtet und definiert werden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Darunter fassen wir im vorliegenden Text alle B\u00fcndner Regionen ausserhalb des B\u00fcndner Rheintals zusammen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Tourismusdestination und als Anbieterin einfacher industrieller Produkte hat die Schweiz aufgrund ihrer starken W\u00e4hrung im internationalen Vergleich an Wettbewerbsf\u00e4higkeit eingeb\u00fcsst. Anders ist es bei den wissens- und technologieintensiven Wirtschaftsbereichen, wie etwa den Finanzdienstleistungen, den Lifesciences oder in der Hightech-Industrie. 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Doch wieso nicht den Spiess umdrehen und Arbeitskr\u00e4fte und Unternehmen in die Berge locken?","post_hero_image_description":"Bessere Verkehrsanbindungen an die Metropolitanr\u00e4ume k\u00f6nnten Hochqualifizierte vom Abwandern abhalten.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":108880,"main_focus":[156325,157038],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":108884,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"72030","post_abstract":"Der wirtschaftliche Druck im Schweizer Berggebiet ist in den letzten beiden Jahrzehnten stark gestiegen, und f\u00fcr die meisten Gebiete gibt es kaum Alternativen zum Tourismus. In der Schweiz besteht zudem vom Oberwallis bis nach Graub\u00fcnden ein Gebiet, welches aufgrund der schwachen verkehrstechnischen Vernetzung als benachteiligter Alpenraum bezeichnet werden muss. Soll in diesem Gebiet eine wirtschaftliche Entwicklung stattfinden, ist prim\u00e4r die verkehrstechnische Benachteiligung abzubauen. Zudem muss die Regionalpolitik k\u00fcnftig neue Themen wie das Zusammenspiel von Wohnen und ortsunabh\u00e4ngigem Arbeiten sowie das Thema Braingain st\u00e4rker bearbeiten. Denn es besteht die Gefahr, dass die heutige Neue Regionalpolitik k\u00fcnftig in diesen Gebieten vermehrt ins Leere greift, weil in den betreffenden F\u00f6rdergebieten kaum mehr Unternehmer sind.","magazine_issue":"10\/2017","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20170925","original_files":[{"file":108892},{"file":108896}],"external_release_for_author":"20170829","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5992c4b18110b"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108877"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3154"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108877"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108877\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126359,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108877\/revisions\/126359"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3154"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/157038"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156325"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24797"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=108877"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=108877"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=108877"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=108877"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=108877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}