{"id":109126,"date":"2017-07-25T15:05:53","date_gmt":"2017-07-25T15:05:53","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2017\/07\/braendli-08-09-2017fr\/"},"modified":"2023-08-23T23:05:33","modified_gmt":"2023-08-23T21:05:33","slug":"braendli-08-09-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2017\/07\/braendli-08-09-2017\/","title":{"rendered":"Entwicklungszusammenarbeit: Partnerschaften mit dem Privatsektor sind zentral"},"content":{"rendered":"<p>Wie macht man aus einem Entwicklungsfranken zwei oder gar noch mehr? Angesichts des massiven Finanzierungsbedarfs, der durch die UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDGs) und das Pariser Klimaabkommen entstanden ist, r\u00fcckt diese Frage bei der Entwicklungszusammenarbeit immer st\u00e4rker ins Zentrum. Sch\u00e4tzungsweise werden j\u00e4hrlich zus\u00e4tzliche Mittel im Trillionenbereich ben\u00f6tigt, um diese Ziele zu erreichen. Weil die \u00f6ffentlichen Entwicklungsmittel dazu nicht ausreichen, muss der Privatsektor eingebunden werden (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Dies gilt umso mehr, da die relative Gr\u00f6sse der \u00f6ffentlichen Entwicklungshilfe abnimmt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie \u00f6ffentliche Entwicklungshilfe muss deshalb verst\u00e4rkt im Zusammenspiel mit privaten Finanzfl\u00fcssen wirkungsvoll eingesetzt werden. Eines der 17 Ziele der UNO-Nachhaltigkeitsagenda ist deshalb explizit \u00f6ffentlich-privaten Partnerschaften gewidmet.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Mittelzufluss in Entwicklungsl\u00e4ndern nach Quelle (1990\u20132014)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/07\/Braendli_1__3DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-71149\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/07\/Braendli_1__3DE.png\" alt=\"\" width=\"2224\" height=\"1710\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Konzept der \u00f6ffentlich-privaten Partnerschaft ist nicht neu. So existieren beispielsweise bereits seit der Jahrtausendwende sogenannte Impact Investments. Damit sind Investitionen gemeint, die sowohl eine finanzielle als auch eine soziale und \u00f6kologische Rendite erzielen. Die Marktgr\u00f6sse liegt hier sch\u00e4tzungsweise zwischen 60 und 109 Milliarden Dollar, wobei weiterhin grosses Potenzial besteht.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZu den Impact Investments geh\u00f6ren etwa \u00abMikrofinanzanlagen\u00bb. Solche Gelder kommen lokalen Finanzdienstleistern zugute, welche beispielsweise Kredite f\u00fcr Saatgut oder eine N\u00e4hmaschine verleihen. Schweizer Anbieter haben beim Aufbau dieses Marktes Pionierarbeit geleistet. Zusammen mit privaten Investoren hat das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) nach der Jahrtausendwende mitgeholfen, den ersten Publikumsfonds f\u00fcr Mikrofinanzierungen in der Schweiz zu lancieren. Der Fonds ist mittlerweile \u00fcber eine Milliarde Dollar gross und investiert in 90 L\u00e4nder. Seither w\u00e4chst der Markt weltweit und ist oftmals nicht mehr auf \u00f6ffentliche Gelder angewiesen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Schweizer Finanzplatz betreut ein Drittel des weltweiten Volumens an Mikrofinanzinvestitionen. Die Nachfrage nach nachhaltigen Anlagen sowie die Marktchancen der Schweizer Anbieter sind gross. Um den Finanzplatz im Bereich nachhaltige Anlagen st\u00e4rker zu positionieren, wurde Swiss Sustainable Finance (SSF) als Schirmorganisation gegr\u00fcndet, welche die Finanzakteure im Bereich nachhaltige Finanzierung zusammenbringt. Das Seco hat den SSF mit einer Anschubfinanzierung unterst\u00fctzt. Der SSF will die Ber\u00fccksichtigung sozialer und umweltbezogener Anliegen im Anlage- und Finanzierungsgesch\u00e4ft f\u00f6rdern. Dabei werden vorhandene St\u00e4rken des Finanzplatzes genutzt, und die Schweiz kann sich international als Erbringerin nachhaltiger Finanzdienstleistungen profilieren.&#13;<\/p>\n<h2><strong>\u00abBlending\u00bb: Mittel werden gemischt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin vielversprechender Ansatz bei \u00f6ffentlich-privaten Investitionen ist das sogenannte Blending \u2013 das Mischen von \u00f6ffentlichen und privaten Mitteln. Blending f\u00fchrt im Idealfall dazu, dass private Geldgeber in L\u00e4ndern Investitionen t\u00e4tigen, wo sie sonst nicht hingehen w\u00fcrden. So verhilft es beispielsweise einem KMU in Kirgistan zu Geldmitteln.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie soll das Mischverh\u00e4ltnis von privaten zu \u00f6ffentlichen Geldern konkret aussehen? Soll es eine permanente oder eine zeitlich begrenzte Mischung sein? \u00dcber diese Punkte herrscht international noch kein Konsens. Sie f\u00fchren derzeit in der OECD-Arbeitsgruppe Blending Finance for Sustainable Development zu angeregten Diskussionen. W\u00e4hrend einige in erster Linie Gelder mobilisieren wollen, ist f\u00fcr andere die Schaffung eines Marktes zentral, weshalb Letztere eine zeitlich begrenzte Partnerschaft bef\u00fcrworten. Doch oftmals ist es ein schmaler Grat zwischen Marktverzerrung und Marktbildung. Die Schwierigkeit liegt darin, mit den \u00f6ffentlichen Geldern nur so viel Risiko zu reduzieren, wie n\u00f6tig ist, um private Investoren an Bord zu holen. Und das h\u00e4ngt stark vom Sektor, vom L\u00e4nderkontext und von den involvierten Akteuren ab.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Selektiv, subsidi\u00e4r und zeitlich begrenzt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nOb der ganzen Aufmerksamkeit sollte nicht vergessen gehen: Blending kann gesamtheitliche Reformen nicht ersetzen. Auch bei Blending muss die Risikowahrnehmung auf Fundamentaldaten beruhen. Verbessern sich diese nicht, ist die Wirkung begrenzt und, im schlechten Fall, sogar kontraproduktiv. An der Schaffung von Vertrauen in den Ziell\u00e4ndern f\u00fchrt deshalb kein Weg vorbei: Stabile politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie auch ein funktionierendes Staatswesen bleiben entscheidende Faktoren. Hier bleibt das Seco stark engagiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr Geber er\u00f6ffnen sich durch Blending aber durchaus Chancen, die Wirkung von begrenzten, \u00f6ffentlichen Mitteln zu verst\u00e4rken. Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass Blending selektiv, subsidi\u00e4r zum Markt und zeitlich begrenzt angewendet wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBevor man zum Blending-Ansatz greift, muss man sich zwingend fragen: Warum hat der Privatsektor nicht von sich aus investiert? Antworten darauf liefert der Kaskadenansatz der Weltbankgruppe (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Grunds\u00e4tzlich gilt: Erst wenn Massnahmen wie regulatorische Reformen nicht greifen, kann Blending zur Risikoverminderung in Betracht gezogen werden. Je nach L\u00e4nderkontext gibt es zudem politische Pr\u00e4ferenzen, ob und allenfalls inwiefern \u00f6ffentliche Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Privaten erbracht werden sollen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Kaskadenansatz der Weltbankgruppe&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/07\/Braendle_kaeser_Schneller_DE2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-71184\" src=\"http:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2017\/07\/Braendle_kaeser_Schneller_DE2.png\" alt=\"\" width=\"2322\" height=\"1340\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNachfolgend beleuchten wir drei Projektbeispiele des Seco, bei denen \u00f6ffentliche Gelder zusammen mit privaten Geldern eingesetzt werden. Allen drei Beispielen ist gemeinsam, dass eine rein kommerzielle Finanzierung f\u00fcr Investoren zu wenig attraktiv gewesen w\u00e4re (siehe erste Stufe <em>in Abbildung 2<\/em>). Dank des Zusammenspiels \u00f6ffentlicher Gelder mit privaten Investitionen konnte die Wirkung insgesamt verst\u00e4rkt werden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Beispiel 1: Gr\u00fcne Anleihen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGeldgeber kn\u00fcpfen die Bereitstellung von g\u00fcnstigem Kapital an Bedingungen, um die Risiken zu mindern. So spielen beispielsweise bei sogenannten Green Bonds internationale Standards eine zentrale Rolle. Dies aus drei Gr\u00fcnden: erstens um die Transparenz und die Glaubw\u00fcrdigkeit zu erh\u00f6hen und um \u00abgreen-washing\u00bb zu verhindern. Zweitens reduzieren sie die Transaktionskosten beim Handel der gr\u00fcnen Anleihen. Und drittens, um das Volumen der Klimafinanzierung zu vergr\u00f6ssern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWichtig bei der Definition von Standards ist die Organisation Climate Bonds Initiative (CBI). Gemeinsam mit wissenschaftlichen Experten und Personen aus der Praxis erarbeitet sie freiwillige Standards f\u00fcr gr\u00fcne Anleihen. Eine \u00f6ffentlich-private Partnerschaft sichert die Unabh\u00e4ngigkeit der CBI, f\u00f6rdert datenbasierte Standards und erlaubt es, diese international anzuwenden. Die Schweiz unterst\u00fctzt die CBI zusammen mit Finanzinstitutionen wie der Credit Suisse. Die Schweiz war die erste Regierung, die die CBI unterst\u00fctzt hat.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInitiativen der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und der International Finance Corporation (IFC), welche ebenfalls vom Seco unterst\u00fctzt werden, zielen in eine \u00e4hnliche Richtung. Mittels technischer Unterst\u00fctzung wollen sie die Emission von gr\u00fcnen Anleihen in Entwicklungsl\u00e4ndern f\u00f6rdern, um die Kapitalkosten f\u00fcr gr\u00fcne Investitionen zu reduzieren.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Beispiel 2: First-Loss-Kapital<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls effiziente Mobilisierungsl\u00f6sungen bei \u00f6ffentlich-privaten Partnerschaften haben sich Investitionsfonds erwiesen, welche auf First-Loss-Kapital aufbauen: Das \u00f6ffentlich finanzierte First-Loss-Kapital fungiert dabei als Risikopuffer und sch\u00fctzt private Investoren zu einem Teil vor m\u00f6glichen Verlusten. Auf diesem Gebiet t\u00e4tig ist beispielsweise der Loans for Growth Fund, welcher vom Seco unterst\u00fctzt wird und vom Genfer Verm\u00f6gensverwalter Symbiotics verwaltet wird. Zusammen mit der UBS hat das Seco eine minimale First-Loss-Einlage von je 2,5 Millionen Dollar geteilt und so 45 Millionen Dollar an privaten Geldern mobilisiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas First-Loss-Kapital wird dabei via lokale Banken \u2013 beispielsweise in Peru oder Georgien \u2013 an wachstumsstarke KMU verliehen. Die zugrunde liegende These beim Loans for Growth Fund ist, dass die effektiven Risiken kleiner als die wahrgenommenen Risiken sind. Ist dieser Beweis erbracht, soll sich der Gebrauch von First-Loss-Mitteln sukzessive verkleinern. Die Laufzeit des Fonds ist zeitlich begrenzt, da der Demonstrationseffekt im Vordergrund steht.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Beispiel 3: Social Impact Bonds<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nPartnerschaften zwischen \u00f6ffentlichen und privaten Geldgebern k\u00f6nnen auch gebildet werden, um bestehende Mittel effizienter zu nutzen. Ein m\u00f6glicher Weg dazu sind Social Impact Bonds (SIBs). In Zusammenarbeit mit dem Multilateralen Investment Fonds (MIF) der Interamerikanischen Entwicklungsbank und der kolumbianischen Regierung pilotiert das Seco die Strukturierung von SIBs f\u00fcr die Arbeitsmarktintegration von armen Bev\u00f6lkerungsschichten.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Prinzip ist Folgendes: Eine Investorengruppe \u2013 in diesem Fall eine Gruppe von Stiftungen \u2013 finanziert ein Projekt vor. Werden die Ziele erreicht, erfolgt die R\u00fcckzahlung durch die kolumbianische Regierung und das Seco. Werden die Ziele unterschritten, wird die Zahlung reduziert. Werden sie \u00fcberschritten, k\u00f6nnen sie belohnt werden. Im Kern erlaubt ein SIB die Suche nach innovativen L\u00f6sungen beim Leistungserbringer, einen Risikotransfer an Dritte und eine Koppelung von Zahlungen an Resultate. Die Strukturierung ist komplex und ist auf eine gute Datenbasis angewiesen. Inwiefern sich dieses Instrument im grossen Stil anwenden l\u00e4sst, wird sich noch weisen m\u00fcssen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAbschliessend l\u00e4sst sich sagen: Um \u00f6ffentlich-private Partnerschaften zielgerichtet und glaubw\u00fcrdig zu gestalten, sind der Lernprozess, eine klare Rollenteilung und eine disziplinierte Anwendung von bew\u00e4hrten Prinzipien zentral. Dabei sollte nicht vergessen werden: Die \u00f6ffentliche Entwicklungsfinanzierung bleibt wichtig. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die \u00e4rmsten L\u00e4nder, wo die H\u00fcrden, privates Kapital anzuziehen, weiterhin hoch sind.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/www.eda.admin.ch\/agenda2030\/de\/home\/agenda-2030\/die-17-ziele-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung\/ziel-17-umsetzungsmittel-staerken-und-die-globale-partnerschaft.html\">Ziel 17<\/a>: Umsetzungsmittel st\u00e4rken und die Globale Partnerschaft f\u00fcr nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erf\u00fcllen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Vgl. Julia Balandina Jaquier (2016), Catalyzing Wealth for Change, Guide to Impact Investing.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Emily Gustafsson-Wright and Izzy Boggild-Jones (2017): <a href=\"https:\/\/www.brookings.edu\/blog\/education-plus-development\/2017\/03\/31\/colombia-leads-the-developing-world-in-signing-the-first-social-impact-bond-contracts\/\">Colombia Leads the Developing World in Signing the First Social Impact Bond Contracts<\/a>, Brookings, 31. M\u00e4rz 2017.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie macht man aus einem Entwicklungsfranken zwei oder gar noch mehr? Angesichts des massiven Finanzierungsbedarfs, der durch die UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDGs) und das Pariser Klimaabkommen entstanden ist, r\u00fcckt diese Frage bei der Entwicklungszusammenarbeit immer st\u00e4rker ins Zentrum. Sch\u00e4tzungsweise werden j\u00e4hrlich zus\u00e4tzliche Mittel im Trillionenbereich ben\u00f6tigt, um diese Ziele zu erreichen. Weil die \u00f6ffentlichen [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4575,"featured_media":25074,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4575,"seco_co_author":[4576,3146,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ressort Privatsektorf\u00f6rderung, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco), Bern","seco_author_post_occupation_fr":"Collaborateur scientifique, secteur D\u00e9veloppement du secteur priv\u00e9, Secr\u00e9tariat d\u2019\u00c9tat \u00e0 l\u2019\u00e9conomie (Seco), Berne","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4576,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ressort Privatsektorf\u00f6rderung, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco), Bern","seco_co_author_post_occupation_fr":"Collaborateur scientifique, secteur D\u00e9veloppement du secteur priv\u00e9, Secr\u00e9tariat d\u2019\u00c9tat \u00e0 l\u2019\u00e9conomie (Seco), Berne"},{"seco_co_author":3146,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Ressortleiter Politik und Dienste, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco), Bern","seco_co_author_post_occupation_fr":"Chef du secteur Politique et services, Secr\u00e9tariat d\u2019\u00c9tat \u00e0 l\u2019\u00e9conomie (Seco), Berne"}],"short_title":"Partnerschaften in der Entwicklungszusammenarbeit","post_lead":"\u00d6ffentlich-private Partnerschaften werden in der Entwicklungszusammenarbeit immer wichtiger. Nur: Nach welchem Rezept sollen \u00f6ffentlich-private Partnerschaften gestaltet sein? Vielversprechende Ans\u00e4tze sind beispielsweise das sogenannte Impact Investment oder das \u00abBlending\u00bb.","post_hero_image_description":"In Schwellenl\u00e4ndern bieten \u00f6ffentlich-private Partnerschaften mehr Sicherheit f\u00fcr Investoren. M\u00f6belfabrik in Vietnam.","post_hero_image_description_copyright_de":"S\u00e9bastien L\u00f6ffler, NOI Pictures","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":109129,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":109133,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"70619","post_abstract":"Bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen (SDGs) soll der Privatsektor eine gr\u00f6ssere Rolle spielen. Deshalb erhalten folgende Fragen neuen Auftrieb: Wie multipliziert man einen Entwicklungsfranken? Welche Instrumente und Rezepte eignen sich f\u00fcr eine erfolgreiche Partnerschaft? Der Artikel pr\u00e4sentiert verschiedene Praxisbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und kommt zum Schluss: Partnerschaften mit dem Privatsektor sind eine Chance, um die Finanzierungsl\u00fccke f\u00fcr die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele zu schliessen. Eine klare Rollenteilung und eine disziplinierte Anwendung von bew\u00e4hrten Prinzipien sind jedoch zentral, damit diese Partnerschaften zielgerichtet und glaubw\u00fcrdig ausgestaltet sind.","magazine_issue":"20170908","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20170726","original_files":[{"file":109141}],"external_release_for_author":"20170705","external_release_for_author_time":"14:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/59396c4b503e9"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109126"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4575"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=109126"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":126376,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109126\/revisions\/126376"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3146"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4576"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4575"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=109126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=109126"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=109126"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=109126"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=109126"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=109126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}